No Banana but Crazy Heart Tour – 31 Tage im Südwesten

  • Ich finde den irgendwie ein wenig unglücklich platziert.


    Stimmt, ich unterschätze permanent die Wichtigkeit der Bilder und habe sie formal in die Tabelle eingereiht. Das spiegelt meine eigene Wahrnehmung wider, aber hier liege ich falsch. Ich bin gerade dran eine Möglichkeit zu finden, wie man oben am besten alle Bilder zum Hike in einer Art Diashow sehen kann. Das Problem ist, dass ich fast 500 Dateien "anlangen" muss. Eine Automatisierung gelingt mir selbst mit Dreamweaver nicht.


    das ich permanent gesiezt werde


    Das liegt daran, dass ich auch Informatiker bin und permanent nach Einsparungsmöglichkeiten suche. Ich den Reiseberichten schreibe ich immer von uns, also "wir". Wenn ich nun die Hikebeschreibung im Reisebericht auf die USA Hiking Database kopiere, ist das "wir" mit "Ihr" und das "uns" mit "Sie" schnell ausgetauscht. Beim "Du" müsste ich den Satz gramatikalisch verändern.
    Beispiel: Wir wandern los - Du wanderst los a b e r Sie wandern los. Weniger Änderungsaufwand!


    und 1,5 Stunden


    Wir waren 1:40 unterwegs, sagen meine GPS-Aufzeichnungen. Ich habe 1,5 - 2,5 Stunden angegeben. Richtig ist natürlich, dass man sich sicherlich auch 3 Stunden oder mehr dort aufhalten kann. Ist ein interessanter Canyon


    Danke für Deine Hinweise!

  • Da wir im kommenden April wieder in der Gegend sein werden, finde ich dieses Posting einfach doof ;)
    Wir haben so ein tolles Hotel in Scottsdale gefunden...Und eigentlich wollten wir da wieder sein.
    Aber das hier ist auch verlockend. Und wie es aussieht, hat man da etwas modernisiert.
    Die Bettdecken auf Sandras Fotos, sind ja grauenhaft :grima:


    Sooooooooorry :smile:


    Ja, das ist 8 Jahre her, da waren diese gruseligen Decken noch Standard :D


    Wie schon gesagt, so gruselige Decken findet man immer noch hin und wieder... Traurig aber war :D


    1.Genau der Grund warum ich solche RB nicht lese ( der Besuch irgendwelcher WC-Anlagen irgendwo im Nirgendwo interessiert mich einfach nicht :smile: ....................sorry)
    2. Darum gibt es auch für die handful of readers meiner ""MiniLiveBerichte" kurz MLB genannt konkrete Regeln, nämlich viel lesen, wenig schreiben und mich nicht "zumüllen" mit Antworten die ich im Gegensatz zu Dir sowieso nicht beantworte, da ich im Urlaubsmodus und nicht im Schreibmodus bin in the USA. :smile:
    3. Wenn ich mich beim Fritz seiner Weltklasse Seite nicht auskenne, schreibe ich Ihm eine Mail und schwuppdiwupp gibt's eine Erklärung (und weitere Links zu Wanderungen in der Nähe, wenn ich die alle gemacht hätte, wäre ich heute noch drüben :jub: )..............find i ziemlich easy und genial.


    So hat da jeder seine Vorlieben und sieht es anders :) Ich würde aufhören zu schreiben, wenn ich keine Kommentare mehr bekommen würde... Klar mache ich das auch irgendwie für mich und die eigene Erinnerung, aber Feedback wirkt dann doch sehr motivierend. Man bekommt mit, das der Bericht gelesen wird und das es jemanden interessiert was man da tut. Zur reinen Kenntnisnahme wäre mir das einfach zu viel Arbeit, da bin ich ganz ehrlich. Von daher freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar sehr und sehe es auch als selbstverständlich an diese zu kommentieren :) Ich schreibe aber ja auch keine Live Berichte, da kann ich es schon eher verstehen, wenn man im Urlaub nicht auch noch die Zeit aufbringen möchte die Kommentare zu beantworten.



    Das liegt daran, dass ich auch Informatiker bin und permanent nach Einsparungsmöglichkeiten suche. Ich den Reiseberichten schreibe ich immer von uns, also "wir". Wenn ich nun die Hikebeschreibung im Reisebericht auf die USA Hiking Database kopiere, ist das "wir" mit "Ihr" und das "uns" mit "Sie" schnell ausgetauscht. Beim "Du" müsste ich den Satz gramatikalisch verändern.
    Beispiel: Wir wandern los - Du wanderst los a b e r Sie wandern los. Weniger Änderungsaufwand!


    Danke für die super Erklärung :D Damit kann ich mich zufrieden geben, ich bin schließlich auch vom Fach :smile:

  • Tag 7 (16.05.2018): Frühstück und Fahrt auf dem Apache Trail bis Tortilla Flat


    Eigentlich war für heute morgen zum Sonnenaufgang der Treasure Loop im Lost Dutchman State Park geplant, aber ich habe einfach kein Bock. Zum einen nerven mich die fehlenden Bilder, zum anderen der abgebrochene Hike vom Vortag und außerdem glaube ich nicht, das der Loop noch viel Neues zu bieten hat. Das habe ich schon am Abend zuvor entschieden und so klingelt der Wecker an diesem Morgen erst um 6:30 Uhr. Als meine Mutter im Laufe es Tages mal in die Reisebibel guckt sieht sie die Morgen Wanderung und fragt, warum wir das nicht gemacht haben. Das erstaunt mich, aber sie fand den Park auch nicht übermäßig schön, so das es kein Problem ist. Heute werden wir nicht viel Bewegung bekommen, dafür viel im Auto sitzen und trotzdem eine ganze Menge sehen. Wir werden uns von den Saguaros verabschieden, die Vegetation wird sich dramatisch verändern und wir werden ENDLICH die ersten roten Steine sehen, da freue ich mich ganz besonders drauf.


    Das Frühstück im Best Western ist ungewöhnlich gut und die Auswahl groß. Neben Bacon, Rührei und dem üblichen Zeug gibt es ein Waffeleisen UND eine Pancake Maschine. Da ich kein Fan der USA Waffeln bin bediene ich mich an letzterem und es gibt viele Möglichkeiten, die Teile noch zu verfeinern.









    Um 7:45 Uhr ist alles mal wieder perfekt im Auto verstaut, ich habe ausgecheckt und jetzt halten wir noch schnell an der Tankstelle an der Ecke, wer weiß wann die nächste kommt. Wir fahren jetzt zum 3. mal auf den Apache Trail, diesmal allerdings zum ersten mal am Lost Dutchman State Park vorbei.


    Die State Route 88, die auch als Apache Trail bezeichnet wird, ist eine der bekanntesten und schönsten Scenic Roads Arizonas. Wenn man in der Gegend unterwegs ist, dann sollte man unbedingt diese Strecke wählen anstatt die schnelleren Alternativen. Die Straße hat ihren Namen von einem alten Pfad, dem die Indianer einst durch die Superstition Mountains folgten. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Straße als Versorgungsstraße für den Bau des Theodore Roosevelt Dams ausgebaut, an dem der heutige Apache Trail nach 43 - hauptsächlich ungeteerten - Meilen endet.


    Der Apache Trail ist auf dem ersten Teil noch asphaltiert und führt die Berge hoch und runter. Die Gegend ist wunderschön, es gibt Hügel, Seen, Saguaros und... Strommasten. Davon habe ich gelesen und die sind wirklich nicht besonders passend in der Gegend, aber man kann es nicht ändern.







    Es gibt soooo viele Haltebuchten, aber würden wir an jeder stehen bleiben, würden wir morgen noch nicht am Ziel angekommen sein. Ich beschränke mich also auf die Schönsten, auch wenn es schwer fällt.








    Kurz vor unserem ersten Zwischenziel, Tortilla Flat, stehen wir sehr lange auf der Stelle. Anscheinend wird im Ort grad die gesamte Straße neu gemacht und es herrscht Großbaustelle. Wir warten hier fast 25 Minuten bis wir endlich weiter dürfen. Zeit genug für ein Tobi Gedächtnisfoto.




    Tortilla Flat liegt nach 17 Meilen Fahrt auf dem Apache Trail direkt vor uns und als wir endlich fahren dürfen sind wir auch nach zwei Minuten dort. Hier wird tatsächlich alles neu gemacht und anstatt dem Pilot Car durch den Ort durch zu folgen bleiben wir auf dem Parkplatz stehen. Woher weiß ich jetzt, wann ich weiter darf?! Egal, jetzt sehen wir uns erst einmal hier um.

  • Prima.
    Dieser Morning Wanderweg ist als Link für April 2019 gespeichert.


    Ob der

    so klingelt der Wecker an diesem Morgen erst um 6:30 Uhr.


    erst :gru1:
    6.30 stehen wir nie auf im Urlaub - oder hast Du Dich verschrieben?


    Ob der Apache Trail der schönste in ganz Arizona ist, das weiß ich nicht.
    Uns hat der sehr gut gefallen. Wir kamen ja vom Osten, also am Roosevelt Lake. Und da waren die Saguaros einfach mal eine Augenweide.
    Die Strommasten...ja die sind potthäßlich.
    Ich habe dann so lange rumgewickelt, bis ich ab und zu eine Aufnahme ohne Masten gefunden habe. Das macht das Flair so kaputt!!!!


    Kann weitergehen :D


  • Nein, ich habe mich nicht verschrieben :D Für mich ist 6:30 in einem USA Urlaub sehr spät... Da hätte man doch schon voll viel sehen können um die Zeit... Die Sonne ist schon aufgegangen, so eine Tageslicht Verschwendung :smile:


    Mir hat der Apache Trail viel besser gefallen als ich es erwartet hatte. Überall habe ich immer gelesen wie schön der sein soll, aber so richtig überzeugt war ich von den Bildern nie. Vor Ort wirkt es einfach viel toller!

  • Apache Trail immer wieder toll sind wir auch schon zwei Mal drüber.


    Wenn du Dich selber so über Kommentare freust warum kommentierst du dann andere RB nicht so recht.
    Ich kann bei Deinen bisher ca. 1500 Kommentaren nicht wirklich viele Kommentare in/zu anderen RB finden, gut du bist noch nicht ewig hier, aber es gab ja schon den ein oder anderen Bericht in der Zeit. oder waren die alle zu langweilig?
    Nicht böse gemeint, aber andere Leute machen sich auch Arbeit :-)

  • Apache Trail immer wieder toll sind wir auch schon zwei Mal drüber.


    Wenn du Dich selber so über Kommentare freust warum kommentierst du dann andere RB nicht so recht.
    Ich kann bei Deinen bisher ca. 1500 Kommentaren nicht wirklich viele Kommentare in/zu anderen RB finden, gut du bist noch nicht ewig hier, aber es gab ja schon den ein oder anderen Bericht in der Zeit. oder waren die alle zu langweilig?
    Nicht böse gemeint, aber andere Leute machen sich auch Arbeit :-)


    Da hast du völlig recht. Mein Fokus liegt in erster Linie auf dem Amerika-Forum, dort kommentiere ich so ziemlich jeden Bericht, manche auch sehr regelmäßig. Das hast du bestimmt schon gesehen, denn dort bist du ja auch aktiv. Dann bin ich noch im Great West... Und da kann ich nicht in allen Foren gleich viel kommentieren, denn dann wäre das hier alles ein Fulltime Job. Priorität haben dabei eigentlich Südwest Berichte, was anderes lese ich wirklich nur in Ausnahmefällen. Ich sollte hier allerdings auch etwas mehr kommentieren, das will ich gar nicht abstreiten :)

  • Da hast du völlig recht. Mein Fokus liegt in erster Linie auf dem Amerika-Forum, dort kommentiere ich so ziemlich jeden Bericht, manche auch sehr regelmäßig. Das hast du bestimmt schon gesehen, denn dort bist du ja auch aktiv. Dann bin ich noch im Great West... Und da kann ich nicht in allen Foren gleich viel kommentieren, denn dann wäre das hier alles ein Fulltime Job. Priorität haben dabei eigentlich Südwest Berichte, was anderes lese ich wirklich nur in Ausnahmefällen. Ich sollte hier allerdings auch etwas mehr kommentieren, das will ich gar nicht abstreiten :)



    Natürlich kann man nicht bei allen Beichten dabei sein, ich versuche aber zumindest bei denen, die auch bei mir Mitlesen, zu kommentieren, auch wenn mich die Ecke jetzt nicht zu 100% interessiert aber man bekommt ja schon Eindrücke und ich selber weiß wie viel Arbeit es macht.


    Der 1000 Südwest- Bericht kann auch langweiliger sein, als Berichte aus anderen Ecken der USA oder anderen Ländern. :-) Trotzdem lese ich mit und versuche was zu schreiben, eben aus Nettigkeit und Motivation.


    Habe Dich in meinem TX Bericht (ist ja auch SW) z.B. schon vermisst egal ob hier oder im AF :-)

  • Jetzt habe ich mir angeguckt in welchen Foren Ihr seid:
    Amerika-Forum geht ja noch
    aber Great West...da kriege ich Augenschmerzen ...oder habe ich heute zu lange am Computer abgehangen :gru1:


    Da hast du völlig recht. Mein Fokus liegt in erster Linie auf dem Amerika-Forum, dort kommentiere ich so ziemlich jeden Bericht, manche auch sehr regelmäßig. Das hast du bestimmt schon gesehen, denn dort bist du ja auch aktiv. Dann bin ich noch im Great West... Und da kann ich nicht in allen Foren gleich viel kommentieren, denn dann wäre das hier alles ein Fulltime Job.


    Dann stellt sich die Frage: warum überhaupt in so vielen Foren dabeisein ?
    Nur um seinen Bericht zu posten und das wars?


    und ich selber weiß wie viel Arbeit es macht.


    Da hast Du recht.
    Aber ich frage mich bei dieser Gelegenheit, stefunny, wenn Du hier alles genauso wie auf Deiner Website postest, dann ist das doch Double Content . Und das ist glaube nicht ganz so gut.

  • Heast servas

    Mein Fokus liegt in erster Linie auf dem Amerika-Forum, dort kommentiere ich so ziemlich jeden Bericht,

    Habe ich mir angesehen....................................................................................... :huch3:

    Dann stellt sich die Frage: warum überhaupt in so vielen Foren dabeisein ?

    Hat mir bis jetzt noch niemand erklären können :gru1: mir genügt die handful of readers, da könnte ich Jedermann/Frau per Handschlag begrüssen :smile:
    einige kenne ich persönlich und jeder Jonny braucht nicht mitlesen.


    Aber i denk mir Handlungsfreiheit für.......................................................................................................alle :daumen: (inkl. Sami)
    K

  • Ich verstehe das sehr gut, dass man die Reiseberichte in mehreren Foren veröffentlicht. Einen Reisebericht zu erstellen ist richtig viel Arbeit, und Sarah macht sich extrem viel Mühe. Was ist denn daran verwerflich, diese tolle Arbeit mehrfach zu veröffentlichen? Jeder freut sich über Lob und Anerkennung. Also: weniger motzen und lieber selbst einen Bericht veröffentlichen!

  • Ich verstehe das sehr gut, dass man die Reiseberichte in mehreren Foren veröffentlicht. Einen Reisebericht zu erstellen ist richtig viel Arbeit, und Sarah macht sich extrem viel Mühe. Was ist denn daran verwerflich, diese tolle Arbeit mehrfach zu veröffentlichen? Jeder freut sich über Lob und Anerkennung. Also: weniger motzen und lieber selbst einen Bericht veröffentlichen!


    :daumen1:
    Ich freue mich über jeden RB hier im Forum und teile auch selbst gern unsere Erlebnisse während unserer Tour. Und finde es nicht so toll, wenn jemand seine Erlebnisse, Fotos usw. nur auf der eigenen Website zeigt, mit Häppchen im Forum.
    Wo ist das Problem es auch hier zu veröffentlichen, wie es zu. B. Stefanie macht :gru1:
    Kann mir nicht vorstellen, dass das viel zusätzliche Arbeit macht.....

  • Ich verstehe das sehr gut, dass man die Reiseberichte in mehreren Foren veröffentlicht. Einen Reisebericht zu erstellen ist richtig viel Arbeit, und Sarah macht sich extrem viel Mühe. Was ist denn daran verwerflich, diese tolle Arbeit mehrfach zu veröffentlichen? Jeder freut sich über Lob und Anerkennung. Also: weniger motzen und lieber selbst einen Bericht veröffentlichen!


    :daumen1:

  • Was ist denn daran verwerflich, diese tolle Arbeit mehrfach zu veröffentlichen? Jeder freut sich über Lob und Anerkennung.


    Also sorry wenn das so rübergekommen ist.
    Ich habe nix gegen mehrfache Veröffentlichung. Vielleicht habe ich es nur ungünstig ausgedrückt.
    Aber mir ist erst mit stefunnys Einwand aufgefallen, dass es eben Forensmitglieder gibt, die ihne Berichte hier posten, sich über das Lob und die Teilnahme freuen, aber bei anderen Reiseberichten nicht aktiv sind, sondern dieses, das Lesen also, als zu aufwändig betrachten. Dabei meine ich nicht nur lunchen.




    JETZT KANN ES ALSO WEITERGEHEN!!!!!

  • Mal allgemein, ohne alle einzeln zu zitieren:


    Warum bin ich in mehreren Foren?


    Das ist eigentlich ganz einfach. Zuerst war ich nur im Great-West (Die Farbe kann man übrigens individuell anpassen, ich weiß gar nicht mehr wie es im Original aussieht), da war mir aber insgesamt einfach zu wenig los und daher habe ich mich noch im Amerika-Forum angemeldet, wo hingegen extrem viel los ist. Dort habe ich einfach sehr viel mehr Input auf Fragen bekommen und viel mehr Resonanz auf Berichte. Im Great West kenne ich aber viele Leute persönlich, da ich ziemlich am Anfang direkt auf einem Foren Treffen war. Daher hänge ich irgendwie an diesem familiären Mini Forum und schreibe dort weiterhin, auch wenn ich das Amerika-Forum inzwischen viel lieber mag und auch dort viele Leute persönlich kenne und wirklich gute Freunde dort gefunden habe. Irgendwann bin ich über dieses Forum hier gestolpert, irgendeine Information hatte ich gegoogelt und bin hier gelandet. Ich hatte eigentlich genug mit zwei Foren und kein Interesse an einem dritten, aber ich fand den Umgangston hier von Anfang an total sympathisch und angenehm, da habe ich mich doch angemeldet. So bin ich in drei Foren gelandet.


    Ist es sehr viel mehr Arbeit den Bericht überall zu veröffentlichen?


    Jein. Der Text bleibt ja der selbe, den schreibe ich natürlich nicht nochmal neu. Die Bilder machen allerdings schon extra Arbeit, denn ich lade die in allen drei Foren separat hoch. Wenn ich die Bilder extern hochladen und verlinken würde, dann würde immer die Gefahr bestehen, das die Seite irgendwann down geht und die Berichte ohne Bilder da stehen. Das finde ich total bescheuert und das würde ich gerne vermeiden, auch wenn ich das Hochladen dann 3x machen muss. Ich muss auch 2x verkleinern, denn im AF dürfen die Bilder größer sein. Ich verkleiner also, lade die dort hoch und verkleiner dann nochmal für Great West und für hier. Dann kommen dazu die Kommentare, die natürlich in allen Foren beantwortet werden wollen, das ist natürlich dann mehr Arbeit.


    Natürlich freue ich mich auch über andere Berichte und die lese ich auch sehr regelmäßig, aber es stimmt. Ich kommentiere wesentlich weniger, wenn ich grad einen eigenen Bericht am Laufen habe. Es ist einfach eine Menge Arbeit, nicht nur das Schreiben an sich, sondern auch das regelmäßige Beantworten der Kommentare. Dann fehlt vielleicht teilweise die Zeit oder die Motivation bei anderen noch groß was zu schreiben, auch wenn man es gelesen hat. Das ist natürlich ungerecht denen gegenüber, die sich grad auch viel Mühe machen und daher verstehe ich den Einwand auch. Ich werde gucken, dass ich mich auch in anderen Berichten häufiger zu Wort melde, trotz meinem eigenen und nicht erst, wenn der fertig ist ;)


    stefunny : Ich hatte mich bei deinem Bericht im AF angemeldet und dann ist mir aufgefallen, das ich den schon hier gelesen hatte. Bei dem zeitlichen Abstand bin ich irgendwie erst davon ausgegangen, das es sich um einen anderen Bericht handelt. Aber auch hier habe ich nicht viel geschrieben. Das liegt zum einen vielleicht an den Ziele, die nicht wirklich was für mich sind, aber auch an dem Tempo, in dem du weiter schreibst. Da komme ich kaum hinterher und wenn ich mir so viel beim Lesen merken muss, was ich gerne schreiben würde, dann kommt so viel zusammen, das ich es direkt lasse. Trotzdem gefallen mir deine Berichte immer sehr gut. Bald gibt es ja bestimmt schon einen Neuen und da versuche ich mehr dran zu bleiben!

  • Tag 7 (16.05.2018): Tortilla Flat


    Wir folgen dem Pilot Car nicht bis zum Ende, sondern tanzen in dem Örtchen Tortilla Flat aus der Reihe und suchen uns einen freien Parkplatz in der Nähe vom Saloon. Die Straßenarbeiten sind hier in vollem Gange.




    Tortilla Flat ist der letzte überlebende Stop der ehemaligen Postkutsche durch die Superstition Mountains und Arizonas kleinste eigenständige Community mit eigenem Wahlbezirk und einem U.S Post Office. Der Ort hat eine Bevölkerung von sage und schreibe 6 Personen.


    Hier gibt es einen Saloon, einen Souveniershop, ein winziges Schulhaus, das als Museum umfunktioniert wurde und einige Kuriositäten.




    Zuerst landen wir im Country Store, denn einer der Hauptgründe für einen Besuch in Tortilla Flat ist das Prickley Pear Eis - Kaktus Eis. Das ist weit über die Grenzen hinaus bekannt und muss natürlich auch von uns jetzt mal probiert werden.







    Es schmeckt eigentlich in erster Linie süß. Man kann es durchaus essen, aber ein Highlight ist es nun wirklich nicht. Das macht aber nichts, wir haben es probiert und so ein Eis um 9:15 Uhr morgens geht doch wirklich immer :D Zumindest stimmen die Temperaturen schon.


    Natürlich verschlägt es auch viele Biker in die Superstition Mountains.



    Hier darf man nicht einmal im Freien rauchen. Ich persönlich finde das absolut super.



    Wir essen gemütlich unser Eis bevor wir in den Souveniershop gehen. Wir haben ja heute Zeit genug und lassen uns von niemandem hetzen. Das wir hier wesentlich mehr Zeit als gewollt verbringen werden, das ist uns jetzt in dem Moment noch nicht klar.






    Der Souveniershop ist super cool, es gibt so viele schöne Sachen. Natürlich finden wir auch jede Menge Kitsch, aber auch erstaunlich viele brauchbare Dinge... Vor allem gibt es hier einen großen Saguaro, voll mit Weihnachtsschmuck. Die Amerikaner und Weihnachten! Vor ein paar Jahren war ich mit Dominik in Göteborg auf einem Weihnachtsmarkt und er hat sich an einem Stand in eine unglaublich hässliche Weihnachtskugel in Form einer Katze verliebt. Die ging gar nicht!!! Ich habe mich trotzdem in einem passenden Moment von ihm weggeschlichen und die gekauft. Seitdem sammelt der Typ mit Vorliebe außergewöhnlichen Weihnachtsschmuck und wo könnte ich ihm besser was besorgen als hier?


    Über 40$ ärmer (Zu dem Weihnachtsschmuck gesellen sich noch andere Dinge) verlassen wir den Shop wieder und beschließen, das es jetzt erstmal wieder gut ist mit Souvenirs.




    Wir gehen zum Auto, setzen uns rein und ich will grad den Motor anmachen, als einer der Arbeiter zu uns kommt...


    Wir bekommen gesagt, wir können jetzt hier nicht durchfahren... Bitte was?! Ja.. Geht halt nicht. Der Belag ist grad frisch und wir würden ihn ruinieren. Ähm, wie lange dauert das denn jetzt so?! Das wüsste er nicht. Oh Gott, ich bekomme etwas Panik. Den ganzen Weg zurück und außen rum fahren? Das wäre eine Mammutfahrt und wir müssten einiges liegen lassen. Ich frage ob es sich eher um zwei oder um drei Stunden handelt... Also, so lange auf keinen Fall, maximal eine. Na gut... Damit kann ich noch irgendwie leben, es hilft ja sowieso nichts. Als der Mann weggeht hören wir noch, das er per Funk weiter gibt, das hier zwei Damen durch wollen und das die anderen sich bitte beeilen sollen, das ist nett.



    Ich steige wieder aus und gehe mal alleine ein Stück in Richtung des alten Schulgebäudes. Wenn man schon hier festsitzt, dann sollte man die Zeit wenigstens sinnvoll nutzen.














    Ich gehe zurück zum Auto und wir beschließen noch einmal die Restrooms im Saloon aufzusuchen, bevor wir irgendwann wieder fahren dürfen. Hier drin ist es echt verdammt cool, besonders die Westernsättel als Barhocker gefallen mir sehr.




    Die Toiletten haben vielleicht eine etwas grenzwertig niedrige Wand... Gut, das wir alleine hier sind.



    Wir laufen nochmal zusammen zum Museum, denn wir dürfen noch immer nicht losfahren...



    Als wir zurück zum Auto schauen trifft mich plötzlich der Schlag. Die anderen sind alle weg! Das heißt, man durfte soeben fahren. NEEEEEEEEEIN, wir laufen schnell zum Wagen, springen rein, starten den Motor und ich brause schnell hinterher. Niemand hält uns auf, also scheint noch alles im grünen Bereich zu sein. Puhh... Das hat jetzt eine halbe Stunde gedauert, ich will gar nicht darüber nachdenken was wäre, wenn wir den Slot jetzt wirklich verpennt hätten.

  • Apache Trail und Theodore Roosevelt Dam


    Wir fahren keine fünf Minuten, als wir schon wieder von dem nächsten Menschen mit Stoppschild angehalten werden. Was haben die eigentlich für eine Berufsbezeichnung, "Stoppschild-Halter"? Jedenfalls sind wir die ersten in der Schlange, Pole Position quasi, was bedeutet, das alle anderen aus Tortilla Flat grade eben noch durchgekommen sein müssen und wir jetzt vermutlich wieder ewig warten müssen. Der Herr kommt zu uns, entschuldigt sich vielmals für die Unannehmlichkeiten und sagt, das es in etwa 20 Minuten dauern wird.





    Aah, da ist ja endlich das Pilot Car, oder auch Follow Me Car! Die Baustelle ist wieder elendig lang und wir fahren dem Fahrzeug eine gefühlte Ewigkeit hinterher, bevor wir in die Freiheit entlassen werden.



    Ziemlich bald nach der Baustelle endet der Asphalt und der Apache Trail geht im weiteren Verlauf bis zum Theodore Roosevelt Dam unasphaltiert weiter. Ab hier gibt es kaum noch brauchbare Bilder, weil ich mich auf das Fahren konzentrieren muss und meine Mutter hin und wieder einen Anfall bekommen. Die Strecke ist stellenweise schon sehr schmal und geht stark hoch und runter. Manche Stellen sind mit Höhenangst wohl schon nicht sehr angenehm. Ich kann die Strecke dafür umso mehr genießen, auch wenn ich sehr aufmerksam fahren muss. Der Apache Trail beeindruckt mich sehr viel mehr, als ich vorher erwartet hatte und alle Bilder die ich gesehen habe können das nicht im Ansatz wiedergeben. Das können auch meine nicht, es ist dort in der Realität einfach viel, viel schöner.




    Plötzlich wird es sehr grün! So viel satte Vegetation haben wir schon seit einer Woche nicht mehr gesehen. Eigentlich, seitdem wir vom Meer in die Wüste gefahren sind. So sehr mir die Sonora Wüste auch gefällt, dieses kräftige Grün tut nach all den Tagen richtig gut in den Augen.






    An einem Viewpoint muss ich unbedingt noch anhalten, der Ausblick auf den Apache Lake ist wirklich großartig von hier oben. Die Strommasten stören wieder ganz massiv, aber raus schneiden möchte ich sie auch nicht... Irgendwie gehören sie zu dem Landschaftsbild ja nunmal dazu.




    Nach einer Stunde und 15 Minuten geschüttel auf der unbefestigten Piste erreichen wir beim Theodore Roosevelt Dam wieder den Asphalt.. Aaaaaah, ist das angenehm leise und sanft. Nicht das der Apache Trail schlecht zu befahren ist, im Gegenteil, man kann mit jedem PKW dort lang, aber es ist eben schon ein riesen Unterschied.


    Wir "suchen" uns einen Parkplatz und laufen die paar Meter bis zum Aussichtspunkt auf den Damm. Dieser Staudamm staut den Salt River, der am Apache Trail entlang fließt, zum Theodore Roosevelt Lake auf.






    Ist es nicht sagenhaft, wo diese Saguaros überall wachsen können?



    Mit dem 200er Zoom entdecke ich unten im Salt River einen ganzen Haufen Fische und Vögel.




    So viel zum Thema Parkplatz"suche". Es ist so angenehm, das wir in Südarizona einfach überall alleine unterwegs sind.



    Nur wenige Meter weiter folgt der Inspiration Point, an dem wir auch wieder anhalten. Wir sind jetzt an dem Damm vorbei gefahren und können ihn jetzt von der anderen Seite aus bewundern. Der Blick in die andere Richtung zeigt den Theodore Roosevelt Lake mit der imposanten Roosevelt Lake Bridge, über die wir später noch fahren werden.





    Am See liegen viele Campingplätze und er ist warm genug, um darin baden zu können. An dem heutigen heißen Sommertag nutzen viele die Gelegenheit einer netten Abkühlung.




    Da kommen wir her!



    Und der Rav4 ist endlich vernünftig eingeweiht und sieht jetzt so aus, wie ein Südwest Miet SUV eben auszusehen hat.