Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong

  • Ich hatte mir aber vorsorglich in meinen Rucksack Besteck von zu Hause mitgenommen. Das habe ich aber glücklicherweise nie gebraucht habe. Darauf war ich am Ende meiner Reise auch etwas Stolz auf mich.


    :daumen1: das glaub ich dir. Sowas macht doch auch Freude.

  • Und die Japaner gehen extrem auf Distanz. Du bist zwar in einer vollen U-Bahn, wirst aber nie irgendwo berührt.


    Das finde ich jetzt auch wieder verblüffend, weil meine bisherigen Erfahrungen mit Japanern (oder anderen Ostasiaten) in Europa und den USA eher war, dass sie distanzlos sind.

  • Das finde ich jetzt auch wieder verblüffend, weil meine bisherigen Erfahrungen mit Japanern (oder anderen Ostasiaten) in Europa und den USA eher war, dass sie distanzlos sind.


    Ich denke mal das sind dann andere Volksgruppen. Für uns sind doch viele mit "Schlitzaugen"+Fotoapparat = Japaner obwohl das nicht stimmt. Wie gesagt, es war sehr angenehm auch in einer vollen U-Bahn.

  • Mit Stäbchen essen geht bei mir gar nicht.
    Dann hätte ich nach dem Essen eine Sehnenscheidenentzündung. :wink1:


    Ich hätte mir bestimmt auch Besteckt mitgenommen.

  • Mit Stäbchen essen geht bei mir gar nicht.
    Dann hätte ich nach dem Essen eine Sehnenscheidenentzündung. :wink1:


    Ich hätte mir bestimmt auch Besteckt mitgenommen.


    Ich habe auch gedacht, dass ich das nicht hinbekomme. Ging aber besser wie gedacht. Zwar nicht perfekt, aber bin aber nie hungrig vom Tisch aufgestanden.


    Andreas

  • Diese Suicakarte ist scheinbar eine praktische Sache :daumen1:


    Und auf das Essen mit Stäbchen kannst du wirklich stolz sein :clap1:
    Ich probiere das auch immer mal wieder, so langsam klappt es (halbwegs) :D


    Ist das in Tokyo eher Smog oder eher trübes Wetter, was die schlechte Sicht verursacht?
    Trotzdem schöne Bilder von oben :daumen1:

  • Ich habe es ja schon mal hier probiert, klappt nicht. Vielleicht nach 3 Wochen, aber vorher wäre ich verhungert. :D

  • Smog hatte ich nicht den Eindruck. Natürlich liegt ein feiner Schleier über die Stadt. An diesen Tag hatte es aber zu diesen Zeitpunkt, wo die Bilder entstanden sind, zu Regnen angefangen. Und ich dachte immer, nur ich bin zu ungeschickt mit Stäbchen zu essen. Danke das ihr beiden gerade mein Selbstbewusstsein wieder nach oben geschraubt habt.

  • Also so oft ich es auch versucht habe, mit Stäbchen zu essen, ich hab mir immer die Finger gebrochen. Und dann ist auch schnell die Geduld weg, weil einem der Hunger im Nacken sitzt :D

  • Tag 2 3.10.2014 – Hakone


    Heute stand der Ausflug nach Hakone in der Nähe des Mt. Fuji an. Beim Aufstehen war fast wolkenloser Himmel, kurz frühstücken und los ging es zum Hauptbahnhof von Tokyo. Noch ein Wort zum Frühstück. Ich fand das Frühstück in keinem Hotel gut.
    Heute stand auch die erste Fahrt mit einem Shinkanzen an. Das sind Hochgeschwindigkeitszüge die die Städte mit bis zu 320km/h verbinden. Sitzplatzreservierung war schon erledigt. Bevor man aber den Bahnsteig betreten darf, muss man durch 2 Kontrollen durch, wo man seinen JR Railpass zeigen muss. Wer keinen hat, entwertet an diesen Stellen seine Fahrkarte.
    Die heutige Tour habe ich mir aus den ersten verlinkten Reisebericht abgeschrieben.


    Die Anzeigen auf den Bahnsteig wechseln immer zwischen japanisch und englisch wie man auf den Bildern erkennen kann.




    Einfahrt meines Zuges



    Bevor man in den Zug durfte, wurde er noch schnell gesäubert und die Sitze in Fahrtrichtung gedreht. Der Shinkanzen Kodama 641 brachte mich innerhalb von 35 Minuten mit 3 Zwischenstops von Tokyo nach Odawara, Entfernung ca. 90 km.


    Nach Ankunft in Odawara wechselt man dann zu einem anderen Bereich im Bahnhof, wo die Tozanlinie abfährt. Zuvor habe ich mir aber noch den 2-Tagespass für 4000 Yen gekauft. Damit sind alle Fahrten mit Bus, Seilbahn, Zug und Schiff in dieser Region abgedeckt. Gleichzeitig bekomm man noch entsprechendes Infomaterial und Karten in die Hand gedrückt. Dann fährt man mit der Tozanlinie ca. 15 Minuten bis zur Endhaltestelle. Dort wechselt man in die nächste Bahn nach Gora. Das ist eine richtige Bergbahn und die Ausweichstellen sind teilweise raffiniert gelöst. Das kannte ich so nur von einen Privatbahn in Neuseeland. Nach 30 Minuten erreicht man die Endstation und man wechselt in die nächste Bahn. Diese bringt mich zur Talstadion der Seilbahn.



    Die Seilbahn



    Mit der Seilbahn geht es dann auf 1044m Höhe. Während der Fahrt mit der Seilbahn kann man den er ersten Blick auf den Mt. Fuji erhaschen. Leider hat er jetzt noch keine Schneekappe wie man ihn von den bekannten Bildern kennt.



    Und in eine andere Richtung



    Hier befindet sich ein Termalgebiet.



    Blick auf die Seilbahn



    Und noch einige Ausblicke auf den Mt. Fuji





    Diese Ei steht vor der Seilbahnstation. Beliebtes Objekt zum Fotografieren, zumal der Mt. Fuji im Hintergrund zu sehen ist.



    Dieser Mann betrachtet ganz versunken seine Arbeit



    Dann holt er die fertig gekochten Eier aus dem Wasser. Diese kann man gleich vor Ort kaufen und verzehren. Sie sollen ein langes Leben bescheren.



    Die Seilbahnstation



    Hätte ich nicht die Infos aus dem anderen Reisebericht gehabt, wäre ich jetzt mit der falschen Seilbahn wieder zurückgefahren. Die Stadion kann von 2 Seiten aus erreicht werden. An der 2. Talstation setzt man dann mit einen Schiff über. Die Fahrt über den See dauert ca. 30 Minuten. Irgendwie hatte ich habe keine Lust mehr Fotos zu machen, ich war irgendwie schon kaputt.



    Ich stieg dann an der ersten Station aus. Dort war eine alte Zollstation wieder aufgebaut wurden. Man konnte diese besuchen. War recht schön gemacht.





    Dann ging es am Ufer in einen Park entlang. Dabei kam man dann an diesem Haus vorbei.



    Ich sehnte dann nur noch eine Bushaltestelle herbei. Zwischenzeitlich gab es noch diesen Blick.



    Dann war ich endlich an der Bushaltestelle. Es kam dann auch ziemlich schnell ein Bus und ich hatte Glück einen der letzten Sitzplätze zu bekommen.
    In Odawara machte ich noch schnell eine Sitzplatzreservierung für den Shinkansen und dann ging es zurück nach Tokyo. Ich war jetzt aber so richtig kaputt.

  • Eigentlich schon schön da. :daumen1:


    Spacige Züge haben die da ja :D


    Und warum sind denn die Eier so schwarz?

  • Ach ja, ein Bild wird nicht angezeigt, da ist ein Leerzeichen zu viel.

  • Eigentlich schon schön da. :daumen1:


    Spacige Züge haben die da ja :D


    Und warum sind denn die Eier so schwarz?


    Kann ich so bestätigen. Das Schwarz kommt davon, dass die Eier im Schwefelwasser gekocht werden. Und danke für den Tip mit den Link. Schon korregiert.