Bali 2011

  • Die Religion


    Teil1: eine kurze Einführung


    Ein bisschen möchte ich Euch über die Religion Balis erzählen. Ich hoffe ohne Euch zu sehr zu langweilen.
    Aber Bali ist ohne seine Religion unvorstellbar.
    Die Religion ist der Motor Balis ohne dem sich nichts bewegt. Die Relgion ist aber auch die Straße auf der sich alles bewegt.


    Die Balinesische Religion ist eine, abgewandelte, Form des Hinduismus. Es ist außerhalb des indischen Subkoninent der einzige Platz in dem der Hinduismus zu Hause ist.


    Allerdings ist der balinesische doch in vielen Bereichen unterschiedlich zum indischen Hinduismus.
    Folgendes sind die wichtigen Grundsätze:
    - die Welt ist zweigeteilt zwischen Himmel und Hölle, Sonne und Mond, Tag und Nacht, rein und unrein, gut und böse, hell und dunkel. Diese sich wiederstrebenden Mächte sind dabei immer im Einklang.
    - Das ganze Leben ist ein Kreislauf. Das irdische Leben ist nur ein Teilaspekt davon. Der Tod ist das beste am irdischen Leben, denn der Seele gelingt durch das Verbrennen der Aufstieg in den Himmel.
    - Der Balinese muss zahlreich Wendepunkte des irdischen Lebens bestehen: Die Schwangerschaft (3 Zeremonien), 42 Tage nach der Geburt, 3 Monate nach der Geburt erfolgt die Namensvergabe, die erste Monatsblutung ist ein ganz besonderes Fest, das Schleifen der Zähne mit 16, die Heirat, der Tod. Balinesen sind ständig aktiv mit ihrer Religion und den Tempeln beschäftigt.
    - Balinesen glaube an einen einzigen Gott (in verschiedener Gestalt), die Seele, die Wiedergeburt, das Karma, die Wiedergeburt mit dem ewigen Geist (ja, das kommt einem sehr bekannt vor).


    Balinesen haben ständig und zahlreiche Gründe etwas zu feiern. Opfern gehört dabei mehrfach täglich zu Ritual, Tempelfeste werden begangen. Die Religion ist fester Bestandteil des täglichen Lebens und bezieht auch Touristen mit ein.


    Balinesen im Alltag bei ihren Zeremonien






    Opferschale vor unserem Bungalow. Täglich Frisch soll sie uns vor allem Bösen beschützen:



    Der Eingang zu unserem Bungalow mit liebevoll geschmückten Statuen:



    Touristen sind herzlich eingeladen sich an den Gebräuchen zu beteiligen. Man beachte auch den "Schmuck" mit geweihtem Reis:



    Ich hoffe ich habe Euch mit Text und Bild den alltäglichen und so besonderen glauben der Balinesen etwas näher gebracht und Ihr versteht nachfolgende Kapitel dadurch besser.



    Joe

  • Obwohl ich es mit der mystischen Seite nicht so am Hut habe, interessieren uns schon die optischen Eindrücke der


    Riten und Tempelanlagen.


    Bisher gefällt mir alles, was dort dargeboten wird und der Joe uns in seinen Bildern zeigt. :daumen1:


    Sri Lanka scheint dagegen vor allem für seinen Müllbekannt zu sein.

  • Danke, für die kleine Einführung in die Religion ...


    Die Bilder dazu sind :daumen::daumen:

  • Bisher gefällt mir alles, was dort dargeboten wird und der Joe uns in seinen Bildern zeigt.


    Volle Zustimmung. Vielen Dank, Joe!

    Zitat

    Sri Lanka scheint dagegen vor allem für seinen Müllbekannt zu sein.


    Gar keine Zustimmung. Damit wirst Du Sri Lanka in keiner Weise gerecht.


  • So hab ich es bislang in Reiseberichten gelesen. Dann erzähl doch mal was über Sri Lanka.


    Also natürlich hast Du in vielen asiatischen Ländern einen etwas ich sag mal lässigeren Umgang mit Müll. Aber da sticht Sri Lanka nun nicht besonders heraus und auch auf Bali habe ich das gesehen. Wenn man da eine niedrige Toleranzschwelle hat, muss man entweder innerhalb der Resortmauern bleiben, wo es meistens picobello geputzt wird, oder woanders hinfahren.
    Nun war ich auch nicht auf Strandurlaub auf Sri Lanka. Bin ich sowieso nicht so der Typ für aber das stell ich mir auch sonst nicht so toll vor. Viele Strände sind damals vom Tsunami ziemlich weggewaschen worden, so dass Du dort keine ewig langen schneeweissen Traumstrände findest. Da sieht der Strand in Eckernförde schöner aus. Bloss das Wasser ist da kälter und die Palmen fehlen.
    Was mich beeindruckt hat war das Hochland mit den Teeplantagen in den Bergen und die Tierwelt. Dazu noch die alten Tempelstädte. Und ich habe immer sehr gut gegessen. Essen gibt es allerdings vor allem in den drei Geschmacksrichtungen scharf, sehr scharf und höllisch scharf.
    Aber nun will ich - bei aller Begeisterung fürs Schnattern hier im Forum - dem guten Joe seinen schönen Bericht nicht kaputt schnattern, denn hier geht es um Bali und nicht Sri Lanka.

  • Danke für die Info's und die tollen Eindrücke. Wirklich ein sehr interessantes Land. Irgendwann mal muss ich dahin ...


    Lg, Elke

  • Wahnsinn was die alles segnen


    Wenn der Glaube da ist, dann hilfts auch.



    Bisher gefällt mir alles, was dort dargeboten wird und der Joe uns in seinen Bildern zeigt


    Das freut mich.



    Danke, für die kleine Einführung in die Religion ...


    Gerne. Ich freue mich, wenn es gelesen wird



    Danke für die Info's und die tollen Eindrücke. Wirklich ein sehr interessantes Land. Irgendwann mal muss ich dahin ...


    Es ist wirklich wunderschön. Man darf Bali nur nicht als Badeinsel verstehen. Das ist es nämlich nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt.



    Sri Lanka scheint dagegen vor allem für seinen Müllbekannt zu sein.


    Also natürlich hast Du in vielen asiatischen Ländern einen etwas ich sag mal lässigeren Umgang mit Müll. Aber da sticht Sri Lanka nun nicht besonders heraus und auch auf Bali habe ich das gesehen. Wenn man da eine niedrige Toleranzschwelle hat, muss man entweder innerhalb der Resortmauern bleiben, wo es meistens picobello geputzt wird, oder woanders hinfahren


    @ Willi
    Auch Bali hat ein Müllproblem. Leider. Diese Länder kommen einfach mit dem Verpackungsmüll nicht klar.
    Bis vor wenigen Jahren gab es so etwas wie Verpackung gar nicht, vor allem diese unsäglichen PE-Getränkeflaschen.



    Joe