No Banana but Crazy Heart Tour – 31 Tage im Südwesten

  • Tag 22 (31.05.2018): Las Vegas - Bellagio Fountains vom Balkon aus & Ein ungewöhnlicher Schlafplatz



    Nach der erfrischenden Dusche sind wir müde, wir haben heute ja auch schon wieder eine Menge erlebt und einen langen Tag hinter uns. Trotzdem machen wir es uns jetzt noch auf dem Balkon gemütlich, denn schließlich muss die Aussicht ja gewürdigt werden. Zunächst aber muss ein Bild an eine Freundin geschickt werden, die ist nämlich grad neidisch auf meinen Aufenthaltsort :P



    So... Kommen wir zu den seriösen Bildern des Abends :biggrin: Ich packe das Stativ aus, richte die Kamera aus und warte auf die nächste Fountains Show, die natürlich nicht lange auf sich warten lässt. Abends läuft die Show alle 15 Minuten und die Wartezeit lässt sich hier oben super aushalten - viel entspannter als unten stehend an der Mauer.

    Aaaaaaaaah




    Ooooooooooooooooooh




    Aaaaaaaaaaaaaaaaah Oooooooooooooh



    Wir schauen uns noch ein paar Shows am Stück an und dann ist es auch schon nach 0 Uhr. So langsam ruft das Bett und ich komme ins Grübeln... Wir haben nur ein King Size Bett, da die Fountain View Rooms mit 2 Queen Betten NOCH teurer waren... Ich könnte doch... Nein! Das kann ich nicht bringen. Oder doch?! Ich habe doch da im Schrank Ersatz Bettzeug gefunden?! Hmmm ... Ach egal. Ich mach's!

    Was liegt näher als ein 5 Sterne Hotel zu buchen, die teuerste Unterkunft bisher ever im Leben zu haben und dann auf dem Balkon zu pennen? Nichts. Also penne ich doch einfach auf dem Balkon! Untermalt von einer Menge Hintergrundbeschallung schlafe ich erstaunlich schnell und zufrieden ein - schön ist es an der frischen Luft.




    Highlight des Tages: Das Zimmer!

    Lowlight des Tages: Nichts


    Wetter: 36°C

    Gelaufene km: 15,6 km

    Gefahrene km: 330 km

  • Hotel Check: The Cosmopolitan of Las Vegas, Las Vegas



    Das Cosmopolitan liegt zentral auf dem Las Vegas Strip, direkt zwischen dem Bellagio und dem Aria. Wir hatten unser Zimmer im 17. Stock des Boulevard Towers mit Blick in Richtung Fountains. Das Zimmer mit dem Kingsize Bett ist schon eher eine Suite, sogar einen Whirlpool gibt es. Hier würde man es in der Tat länger aushalten. Wie die meisten Strip Hotel hat auch das Cosmo Minibars auf den Zimmern, die man nicht anfassen sollte wenn man nicht zahlen will. Anders als bei dem Großteil der Konkurrenz gibt es hier allerdings einen zweiten, leeren Kühlschrank, in den man sein eigenes Zeug packen kann.









    Die Zimmer mit Fountain View und Balkon haben eine geniale Sicht auf die Fountains und die Balkon Möbel sind sehr bequem.




    Das Cosmo ist ein 5 Sterne Hotel und unterscheidet sich vom Aufbau her nicht wirklich von den anderen Strip Hotels. Es gibt Pools, Restaurants, Bars... und viele, viele Spielautomaten. Der größte Trumpf sind wirklich die Balkone, die für ein Strip Hotel nahezu einzigartig sind. Das liegt wohl daran, das das Cosmo nicht als Hotel geplant war, sondern als Privat-Wohngebäude. Die Hotels haben in der Regel keine Balkone um Selbstmord vorzubeugen, der hier wohl häufiger vorkommt als in anderen Touristenorten - man kann hier halt innerhalb von einer Sekunde seine ganze Existenz verzocken.

    Apropo Existenz... Kommen wir mal zu den Preisen.

    Preis pro Nacht: 340€
    Bewertung: 5/5
    Weiterempfehlung: Definitiv. Ich würde auch nochmal dort übernachten, allerdings nicht mehr zu dem Preis. Es geht günstiger wenn man gute Angebote findet und außerdem war hier die Nacht von Freitag auf Samstag das große Problem. Einmal gönnen kann man sich das... War zumindest meine Ausrede dafür.


  • Viele schöne Bilder....und das Hotel gefällt mir besonders:daumen1:


    Toll, VoF ....der Besuch der Fire Wave ist fast schon wieder ein Jahr Vergangenheit - die Zeit vergeht so schnell:(


    Danke :) Das Hotel war schon echt schön!

    Ja, das stimmt...


    Schön, dass Du uns nicht vergessen hast :). Wieder wunderbare Eindrücke einer großartigen Reise!


    Natürlich habe ich euch nicht vergessen, ich habe grad nur unglaublich viel um die Ohren... Vielen Dank :)


    Bei unserem nächsten Vegas-Aufenthalt muss es zwingend auch so ein Zimmer sein :nick3:


    Ja, das hatte schon was :D

  • Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Früher Morgen und nördlicher Strip




    Ich bin ein paar mal wach in dieser Nacht, schlafe aber immer schnell wieder ein. Zwischenzeitlich wird mir sogar etwas kalt und ich bin froh darüber, das ich meinen Hoodie mit nach draußen genommen habe. Damit geht es dann auch wieder und ich schlafe durch bis pünktlich zum Sonnenaufgang. Heute gibt es davon allerdings nur Handy Bilder, die Kamera hat die Nacht im Gegensatz zu mir im inneren des Zimmers verbracht.




    Ich lege mich nochmal hin und lasse mir die aufgehende Sonne auf den Bauch scheinen. Eigentlich könnten wir heute ausschlafen, allerdings steht meine Mutter um 7:15 Uhr auf dem Balkon mit der Information, das sie schon seit einer Stunde wach ist. Na gut... Dann frühstücken wir eben.


    Irgendwie habe ich grad zwei Baustellen. Zum einen habe ich eine richtig heftige Entzündung auf der Zunge und die tut einfach nur unfassbar weh, jedesmal wenn ich damit irgendwas berühre. Das macht Essen grad nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung... Zum anderen habe ich immer noch offene Blasen vom Grand Canyon, die sich an den Rändern inzwischen so verhärtet haben, das die einfach nur noch nerven und andauernd irgendwo an der Bettdecke hängen bleiben. Die schneide ich jetzt erst einmal mit der Nagelschere ab.. Okok, genug ekelhafte Informationen. Um 8:30 Uhr sind wir schon fertig mit allem und begeben uns raus auf den Strip. Es zieht uns noch einmal in die nördliche Richtung, denn gestern hatten wir es eilig zum Strato zu kommen, wir hatten keine Zeit uns die Hotels näher anzuschauen.

    Am Bellagio laufen wir zunächst nur vorbei... Das Wetter könnte mal wieder nicht schöner sein.




    Das Caesars Palace gefällt mir von außen immer wieder extrem gut. Diese unglaubliche Größe und Detailverliebtheit ist total faszinierend und auch bei Helligkeit schön anzusehen.






    In den Forum Shops kaufen wir nichts, aber wir laufen kurz durch und fahren auch eine Runde mit der berühmten gebogenen Rolltreppe. Ist übrigens in etwa genau so aufregend, wie mit einer normalen Rolltreppe zu fahren :D








    Wir finden leider den Ausgang nicht mehr... Aber wem ist das in Las Vegas bitte noch nicht passiert? So kommt es, das wir mitten im Ceasars Palaca an einer dreifachen Weggabelung stehen und der Ausweg MAL WIEDER nicht ausgeschildert ist. Das ist in den Strip Hotels überall so und auch durchaus gewollt. Es gibt Wegweise für wirklich ALLES, außer eben dem Ausgang, denn den soll man ja nach Möglichkeit nicht finden. Ich mache am Ende genervt Google Maps an und lass mir die Richtung zum Strip weisen... Jetzt wissen wir immerhin, welchen Abzweig wir nehmen müssen und so schaffen wir es tatsächlich nach draußen.

    Zurück am Bellagio wagen wir es ein 2. mal und gehen nochmal nach innen. Wir sind auch immer noch auf der Suche nach einem Starbuchs, an dem keine Schlange von 45.304 Menschen steht, das scheint um diese Uhrzeit aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

    Die Lobby vom Bellagio ist so unglaublich kitschig... Wobei ich dies Glasblumendecke schon wieder cool finde. Der Garten ist momentan noch auf Frühling thematisiert, ich finde es schon faszinierend, das es hier immer den Jahreszeiten angepasst ist.











    Unglaublicherweise finden wir den Weg auch aus dem Bellagio wieder hinaus. Eigentlich ist es gar nicht sooo schwer, wenn man mal logisch darüber nachdenkt... Eigentlich muss man nur den Schildern zur Lobby folgen, da muss dann auch irgendwo der Ausgang sein.

    Wir wechseln die Straßenseite und statten dem Paris einen kurzen Besuch ab.





    Meine Mutter möchte aber nun endlich ihren morgendlichen Kaffee, ich ziehe also ein weiteres mal Google Maps zu Rate... Wo bekomme ich nun ein Starbucks her?! Hier im Paris wird das jedenfalls nichts, denn ausgerechnet hier gibt es keine Filiale... Dafür aber in so gut wie jedem anderen Strip Hotel, so auch im benachbarten Planet Hollywood. Also ab dafür!

    Das Planet Hollywood ist von innen sehr viel cooler als ich es von meinem ersten Besuch 2013 in Erinnerung hatte. Seitdem bin ich hier auch nicht mehr drin gewesen bzw. habe mir generell keine Hotels mehr von innen angesehen. Hier finden wir jedenfalls die ersehnte Starbucks Filiale, wenn auch hier mit einer gigantischen Schlange. Es hilft aber alles nichts und wir stellen uns brav an. Normalerweise würde ich jetzt erwarten, das jeder das so macht, nicht jedoch ein fülliger chinesischer Mann. Die Schlange führt gegen Ende an der Kuchen Theke vorbei und genau da steht besagter Mann und schaut sich zum Schein die Auslage an. Immer wenn er sich unbeobachtet fühlt versucht er sich in die Schlange zu drängeln und immer wenn jemand guckt schaut er wieder extrem konzentriert auf die Auslage... Wie ich solche Menschen hasse. Glücklicherweise bemerken das zu viele Menschen, er gibt auf und stellt sich am Ende hinten an.

    Als wir endlich dran sind landen wir bei der unmotiviertesten und dümmsten Kuh, die man sich nur vorstellen kann. Lustlos starrt sie uns mit offenem Mund Kaugummi kauend an und nuschelt so dermaßen, das ich nicht einmal die Hälfte verstehe. Das Terminal hat mal wieder keinen Chip Reader, weshalb einfach mal alle unsere drei Kreditkarten abgelehnt werden und wir bar zahlen müssen... Wir haben gerade eben noch so viel. Meinen Vanille Frappucino verschütte ich dann bei Entgegennahme komplett. Super! Was aber faszinierend ist: Innerhalb von Sekunden steht ein Supervisor vor mir, der auch sofort eine Putzfrau organisiert hat und dafür sorgt, das mir ein neues Getränk gemacht wird... Oh man!


    Who the fuck is Issen???



    Eigentlich wollten wir uns den südlichen Teil vom Cosmo für heute Nachmittag aufheben, aber es ist noch super früh und wir haben Zeit ohne Ende. Wir setzen uns mit den Getränken erst einmal auf eine Mauer, denn plötzlich gibt es keine einzige Sitzgelegenheit mehr, vorher haben die sich noch gehäuft. Ist ja immer so, wenn man etwas nicht braucht, dann findet man es ohne Ende und umgekehrt.

    Wir laufen und laufen und laufen... Plötzlich sind wir schon am Hard Rock Cafe, am M&Ms Store und am Coca Cola Store vorbei und wir konnten nirgendwo reingehen, weil wir immer noch die blöden Becher in der Hand haben. Genau wie die Bänke haben sich auch alle Mülleimer offensichtlich in Luft aufgelöst. Wir finden dann aber doch einen und sehen sogar eine holländische Familie wieder, mit denen wir an der Zion Lodge auf dem Rasen saßen. Klein ist die Welt!

    Auf dem Rückweg statten wir dem M&M Store einen Besuch ab, ich finde den Laden immer wieder cool. Ich kaufe zwei der lustigen Gesellen als Weihnachtsbaumschmuck und wir schauen uns den 4D Film im Kino an.







    Auch in den Cola Store gehen wir kurz, allerdings ist das so gut wie der gleiche Laden, nur eben mit einem anderen Produkt und so halten wir uns nicht sehr lange auf. Im Hard Rock Cafe finde ich ein Shirt schön, allerdings habe ich bereits zwei Stück aus Las Vegas und brauche kein drittes, meine Mutter findet leider nichts.



    Auf dem Rückweg kommen wir wieder am Planet Hollywood vorbei und um die Fußgängerbrücke zum Cosmo benutzen zu können, muss man nach innen. Hier finde ich einen Panda Express und stelle zum ersten mal fest, das man auch eine Box nur mit Orange Chicken nehmen kann und keine Beilagen nehmen muss. Das war mir bisher nicht bewusst und ich frage mich, wieso ich nie ordentlich gelesen habe. Ich hole mir eine Portion, die ich mir dann Mittags gegen 12:30 Uhr auf dem Balkon reinziehe.. so gut.



  • Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - überfüllte Pools, sportliche Pferdchen und jede Menge Boots



    Nach dem Orange Chicken auf dem Balkon ziehen wir uns um und machen uns fertig für den Pool. Eigentlich wollte ich direkt nach dem Aufstehen dort hin, aber da wir SO früh wach waren haben wir eben die Strip Runde vorgezogen. Was ein Fehler... Wir fahren zunächst mit dem Fahrstuhl ein paar Etagen tiefer und landen so direkt am Boulevard Pool, dem Pool, der zu unserem Tower gehört.





    Leider ist hier nach mehreren Kontrollrunden noch immer keine einzige Liege frei und die Monsterteile kann kein Mensch bezahlen. Hilft ja nichts... Wir fahren runter in die Lobby, laufen quer durch das Cosmopolitan zum Chelsea Tower und versuchen es mit dem dort gelegenen Chelsea Pool. Leider ist das Areal noch ein wenig kleiner als vom Boulevard Pool und folglich haben wir auch hier kein Glück. Es ist einfach eine bescheuerte Uhrzeit, um in Las Vegas zum Pool zu wollen, inzwischen sind auch die Partygänger wach und andere machen eben ihre Mittagspause am Pool - so wie wir uns das eben auch gedacht haben.

    Meine Mutter ist genervt davon und hat keine Lust es weiter zu versuchen. Sie fährt also wieder hoch zum Zimmer und macht es sich auf dem Balkon gemütlich. Ich sehe das nicht ein, ich habe mich auf den Pool gefreut und so versuche ich es noch einmal am Boulevard Pool. Ich habe nicht mehr Glück als vorher, also setze ich mich einfach an ein heißes Becken, lasse die Beine drin baumeln und schreibe an den Notizen weiter. Nicht ideal, aber doch wenigstens ganz angenehm.






    Irgendwann werde ich von David aus Chicago angequatscht, er ist grad mit seinen Freunden hier zum Junggesellenabschied. Am Anfang ist das Gespräch auch noch ganz nett und unterhaltsam, irgendwann wird der Gute mir aber zu anstrengend, zu nervig und zu aufdringlich. Ein guter Zeitpunkt, um den Rückzug anzutreten und wieder auf's Zimmer zu gehen, hier wird ja eh nichts frei und ich habe über eine Stunde gewartet.

    Meine Mutter ist auf dem Balkon eingeschlafen, also nehme ich mir erst einmal den Rest von meinem Cheesecake und setze mich auch nach draußen.



    Als sie schließlich wach wird, wird es auch langsam Zeit zum Flughafen zu fahren. Wir ziehen uns an, gehen in's Parkhaus und steigen noch einmal in den nun völlig leeren Rav4, der uns wirklich fantastische Dienste erwiesen hat. Inzwischen bin ich froh über den unfreiwilligen Autotausch in Tucson, denn am Ende hat mir der Toyota viel mehr gefallen als der Santa Fe.

    Die Abgabe geht mal wieder unglaublich schnell und unkompliziert, wie das bei Alamo halt immer so ist, wenn man alle Versicherungen inklusive hat. Tschüss Auto!



    Der Typ von der Abgabe fragt uns, ob wir zum Terminal oder zurück nach Las Vegas wollen: Weder noch! Wir wollen gerne zum Parkdeck, wo man die Cabrios bekommt. "That's even better", sagt der freundliche Herr und zeigt uns den Weg.

    Auch für das Cabrio haben wir natürlich Skip the Counter gemacht und so müssen wir gar nicht zum Schalter, sondern können einfach zwei Reihen weiter wieder abbiegen und befinden uns wieder in der Choice Line. Als wir die Convertible Choice Line erreichen trifft mich allerdings erst mal der Schlag. Was ist das denn bitte?! Hier stehen drei Minis und sonst gaaaaar nichts! NICHTS. Doch... ein silberner Mustang ein wenig abseits, aber ich will keinen silbernen Mustang! Wir sehen noch einen schwarzen Mustang und laufen schnell hin, die Freude währt aber nicht lange, denn der ist defekt und kann nicht mitgenommen werden. Das teilt uns ein freundlicher Mitarbeiter von Alamo mit, während ich gerade den Innenraum in Augenschein nehme. Genau in der Zeit wird uns der silberne Mustang natürlich auch noch vor der Nase weggeschnappt. Zurück bleibt folgende Auswahl:


    Genau das, was man sich unter einem Cabrio für den Südwesten vorstellt, oder? Eins ist mal klar, davon nehmen wir mit Sicherheit keinen und wenn ich hier zwei Stunden lang warten muss. Inzwischen stehen auch zwei weitere Gruppen außer uns hier, die mit der Auswahl genau so glücklich sind wie wir und die offenbar auch warten wollen. Ich ergreife die Initiative und frage den Alamo Menschen, ob er nicht irgendwo noch was vernünftiges Auftreiben kann... Camaro, Mustang, mir egal, Hauptsache eins von beidem. Selbst die Farbe interessiert mich schon nicht mehr.

    Wir haben Glück, kurze Zeit später kommt er mit einem weißen Mustang um die Ecke, der grad frisch aus der Wäsche kommt. Die beiden anderen Gruppen bewegen sich schon hoffnungsvoll darauf zu, doch das Pony wird uns exklusive vorgefahren und übergeben. Fragen zahlt sich halt manchmal doch aus und außerdem wären wir so oder so als nächstes an der Reihe gewesen.

    Ich stelle mir den Sitz und die Spiegel ein, bringe die Handy Halterung an, mache das Dach auf und schon kann es los gehen - gefühlt 5 Meter weit, denn der nächste Halt ist der großer Boot Barn Store direkt neben dem Flughafen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, das ich unbedingt ein paar von diesen mega abgefahrenen Western Boots haben will, auch wenn mit Sicherheit fraglich ist, ob ich die zuhause jemals anziehen werde.

    Achja, unser neues Fortbewegungsmittel für den Rest des Urlaubs:



    Hammer!! Wo sind wir denn hier gelandet? An Auswahl mangelt es definitiv nicht und wir probieren einiges an Stiefel an. Leider ist meine Fußform offensichtlich vollkommen ungeeignet dafür, denn es passt nichts ordentlich. Die, in die ich reinkomme, sind dann dermaßen unbequem, das es absolut sinnlos wäre einen Kauf auch nur in Erwägung zu ziehen. Darin könnte ich nicht einmal schmerzfrei auf einem Stuhl sitzen und dafür ist das echt zu teuer.


    Wir werden dafür anderweitig fündig, ich entscheide mich für ein Tshirt und meine Mutter hat eine neue Tasche! Was ich übrigens total geil finde ist die Deko für zuhause. Da hätte ich die Hälfte von glatt mitnehmen können, aber leider passt das nicht mehr so wirklich in den Koffer diesmal... Schade!




    Mit einer eher kleinen Einkaufstüte machen wir uns nun auf den Weg zurück zum Cosmo, am Las Vegas Sign fahren wir nur vorbei, meine Mutter hat keine Lust sich da für ein Bild anzustellen, es ist aber auch schon wieder die Hölle los.

  • Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Ein Abend am südlichen Strip




    Zurück im Zimmer ziehen wir uns mal wieder um, denn es ist noch früh und der Sonnenuntergang steht kurz bevor. Langsam macht sich auch der Hunger breit und unser 24 Stunden Bus Ticket gilt nur noch für 45 Minuten. Wir haben beschlossen heute etwas abzukürzen und nicht bis zum Luxor zu laufen und dann wieder zurück, sondern wir fahren einfach einmal bis hinten und laufen dann langsam und gemütlich zum Cosmo zurück.

    Gesagt, getan!



    Am Luxor angekommen ist es noch hell, daher beschließen wir direkt hier etwas zu essen. Jedes Hotel hat schließlich einen Food Court, mal sehen was das ägyptische Hotel so zu bieten hat.

    Im Luxor war ich zuletzt vor 6 Monaten, daher ist der Innenbereich noch in bester Erinnerung. Meiner Mutter gefällt es hier von allen Hotels von innen am besten, weil es einfach weniger glitzert als die meisten anderen Hotels :D Stimmt. Auch ich finde das Luxor immer wieder schwer beeindruckend.








    Wir entscheiden uns heute für Johnny Rockets, da war ich bisher noch nie. Schmeckt auch super, trieft mal wieder nur so vor Fett und die Pommes sind viel zu viel. Dementsprechend kugelig fühlen wir uns danach auch mal wieder.




    Meine Mutter organisiert sich nebenan noch einen Kaffee bei Starbucks, ich will nichts... Es passt einfach nichts mehr in mich rein, weder in fester, noch in flüssiger Form.

    Als wir wieder draußen sind hat die Dämmerung eingesetzt, zumindest kann man den fetten Lichtstrahl von der Luxor Pyramide sehen. Angeblich ist der Laser so stark, das er noch im Weltall hervorragend zu sehen ist.


    Wir laufen nicht noch weiter zum Mandalay Bay, sondern orientieren uns in Richtung Norden zurück zum Cosmopolitan. Dabei kommen wir zwangsläufig als erstes am Excalibur vorbei, einem Strip Hotel, dem ich noch nie irgendwas abgewinnen konnte. Es gehört zu den günstigsten Alternativen hier und kostet in etwa so viel wie das Luxor... Wenn ich mich zwischen den beiden Unterkünften entscheiden müsste wüsste ich aber was ich nehme... Ich war noch nie innen, das wollen wir jetzt ändern.






    Fazit: Das Excalibur ist von innen mindestens genauso schäbig wie von außen!

    Beim New York New York geht es mir genau umgekehrt wie beim Luxor... Von außen total beeindruckend und von innen eher meh. Wobei das Luxor ja auch von außen nicht hässlich ist... Naja, das New York von innen halt schon :D







    Auch in einer Wasserspiegelung wird das Excalibur irgendwie nicht schöner :D


    Das New York New York hat nicht nur eine ultra coole Fassade, sondern auch einen ziemlich hübschen Vorplatz, auf dem grad sogar eine Band spielt. Hier herrscht eine super Stimmung, fehlt eigentlich nur noch eine Fahrt mit dem Manhattan Express... Aber eigentlich bin ich heute auch zufrieden, ohne das mir die Wirbelsäule aus dem Hals geprügelt wird, von daher lasse ich das dieses Jahr mal sein :D








    Am Aria wechseln wir über eine Fußgänger Brücke die Straßenseite, ein Punkt steht nämlich noch auf meiner Liste für heute und dafür muss ich nochmal in's Planet Hollywood.





    Wie oft habe ich Schwärmereien über Fat Tuesday gelesen? Ich konnte mir aber nie so richtig vorstellen, das dieses Zeug auch wirklich gut ist.. Wir bestellen uns beide einen Pina Colada in der kleinsten Größe, falls es nicht schmeckt muss man so nicht allzu viel entsorgen.





    Überraschenderweise schmeckt das Zeug wirklich genial und so machen wir uns damit auf den Weg zu unserem Balkon...

  • Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Tagesabschluss auf dem Balkon + Fountain Patriotismus




    Mit den Cocktails setzen wir uns gemütlich auf den Balkon, es ist kurz vor 21:30 Uhr und ich muss noch ein bisschen wach bleiben, ein letztes Must Do gibt es für den diesjährigen Las Vegas Besuch nämlich noch und das lässt noch ein wenig auf sich warten. Um die Wartezeit zu verkürzen packe ich nochmal die Kamera und das Stativ auf und mache noch ein paar Bilder von den Fountain Shows, die da unten alle 15 Minuten starten... Übrigens schon leicht angeheitert, man kann Fat Tuesday immerhin nicht vorwerfen, das für den Preis kein Alkohol in den Cocktails wäre.






    Um den ganzen Stress nicht morgen früh zu haben packe ich schonmal unsere Getränkedosen und das Wasser in meinen leeren Koffer und bringe die erste Fuhre Gepäck zum Mustang in's Parkhaus. Es muss jetzt gut überlegt werden, wo was hingeräumt wird um am Ende noch genug Platz für die Koffer, die Rucksäcke und die Kühlbox zu haben.

    Wieder zurück auf dem Zimmer beschließe ich, anstatt der Dusche mal die Wanne zu testen, die bietet immerhin auch einen tollen Ausblick auf die Foutains und mit einem Kaltgetränk lässt sich das schon sehr gut aushalten.



    Um 23:40 Uhr laufe ich nochmal zum Auto um ein wenig Zeug wegzubringen. Im Anschluss gehe ich aber nicht zurück auf's Zimmer, sondern runter vor das Bellagio. Eine Show möchte ich mir jetzt mal von hier unten ansehen und den Ton vernünftig hören. Es ist die Abschlussshow des Tages, die um 0 Uhr startet und jeden Abend den gleichen Song beinhaltet: Die National Hymne. Ein großartiges Gefühl, ich mag diesen ausgeprägten Patriotismus und es herrscht eine besondere Stimmung.



    Meine Mutter ist schon innen, als ich wieder ins Zimmer komme und ich breite meine Bettwäsche wieder auf dem Balkon Sofa aus - ich werde in diesem Urlaub jedenfalls nicht in den Genuss kommen, das Bett vom Cosmo zu testen :D Diesmal nehme ich das Stativ und die Kamera (geschützt im Rucksack) mit nach draußen, damit ich morgen früh vernünftige Bilder vom Sonnenaufgang machen kann.

    Highlight des Tages: Richtige Highlights gab es eigentlich nicht, war aber trotzdem ein schöner Tag.

    Lowlight des Tages: Keinen Platz am Pool, keine Boots gefunden


    Wetter: 34°C

    Gelaufene km: 14,9 km

    Gefahrene km: 18,5 km

  • Bei Boot Barns waren wir auch, und ich habe mir dort Cowboy Stiefel geholt. Im Urlaub selber habe ich sie fast jeden Abend zum Essen getragen, hier zu Hause ganz, ganz selten. :smile:



    Man muss schon "verrückt" sein, bei so einem tollen Hotel draußen zu schlafen, aber "verrückt" sein ist auch mal etwas sehr schönes. :clap1:

  • Die Fountains sind immer wieder toll - genau deshalb wollten wir immer wieder nach LV.

    Gut, gibt noch paar andere interessante Dinge;)


    Cabrio ist ja nun nicht so meins - aber interessant, wie du letztendlich doch zu deinen Auto gekommen bist.

    Zitat: "Die Farbe war mir jetzt auch egal" ;-));-)) Frauen:huch1::grima:

  • Zum vorigen Tag: Im Leben wäre ich da nicht runter gesprungen:huch3::huch3::huch3:



    Der heutige Tag ist typisch Las Vegas, da seid Ihr ganz schön unterwegs gewesen. Der Balkon würde mir auch gefallen und draußen schlafen, warum nicht, wenn es vom Wetter her passt, besser als sich ein Bett zu teilen


    Und die beiden machen einen richtig fröhlichen Eindruck:


    Zitat


    38233-f734d5df.jpg


    Wenn man bei Alamo einen Mitarbeiter frägt, klappt es eigentlich immer mit einem guten Auto und der MA freut sich über das Trinkgeld, so haben beide was davon:thumbup:

  • Danke für diese tollen Vegas Impressionen. Da werde ich wohl nie wieder hinkommen, das macht mich ein wenig wehmütig.;(


    Ein paar Facts zum Luxor Sky Beam:

  • Wir finden leider den Ausgang nicht mehr... Aber wem ist das in Las Vegas bitte noch nicht passiert?

    Das kenne ich nur zu gut aus dem Ceasar. Dort haben wir uns beim ersten Besuch auch verlaufen bzw. keinen Ausgang gefunden.

    Deswegen wollte ich dort nie wieder rein, aber beim letzten Besuch haben wir es gewagt und auf Anhieb auch wieder den Ausgang gefunden. Ob es am Cocktail gelegen hat oder ob es Glück war - keine Ahnung.

    Bei Boot Barns waren wir auch, und ich habe mir dort Cowboy Stiefel geholt. Im Urlaub selber habe ich sie fast jeden Abend zum Essen getragen, hier zu Hause ganz, ganz selten.

    Boots sind einfach cool. Ich habe ja mittlerweile 7 oder 8 verschiedene Boots und ziehe sie immer noch gerne an. Allerdings müsste das ein oder andere Paar erneuert werden bzw. die Sohle. Obwohl ich leider nicht weiss, ob das hier ein Schuster hinbekommt. :zuck:




    Es sind echt schöne Las Vegas Tage, wo bei mir auch Erinnerungen hochkommen.


    LG

    Carmen