Beiträge von lunchen

    Tag 24 (02.06.2018): Joshua Tree National Park - Barker Dam Trail





    Nach ca. einer Stunde weiterer Fahrt erreichen wir Twentynine Palms, irgendwie ist der Ort wesentlich größer als ich ihn mir vorgestellt hatte, immerhin finden wir dann nachher was vernünftiges zu essen. Unser Hotel liegt ziemlich weit hinten durch, es ist das Fairfield Inn & Suites, das ich durch ein Angebot sehr günstig bekommen habe und das auch wirklich sehr gut aussieht.

    Wir dürfen ein wenig früher einchecken und die Sachen auf's Zimmer bringen, das war bisher fast nirgendwo ein Problem und wir sind in diesem Urlaub wirklich oft irgendwo eher angekommen. Das Zimmer ist auch top, wir machen eine kurze Kaffeepause und schließen uns in der Zeit mit Stefan und Emma kurz. Die beiden sind auch grad erst in Twentynine Palms angekommen und wir wollen uns später am Hidden Valley treffen. Das ist aber noch etwas Zeit und so packen wir unsere Rucksäcke und fahren früher in den Joshua Tree Nationalpark. Wir saßen heute bisher nur im Auto und jetzt wollen wir uns endlich mal wieder ein bisschen die Beine vertreten. Bis zum Trailhead fahren wir erstaunliche 45 Minuten und das, obwohl der National Park quasi direkt in Twentynine Palms beginnt, unglaublich wie sich das zieht - aber es ist ja eine tolle Gegend, also überhaupt nicht schlimm.

    Um 17:45 Uhr sind wir startklar, die Sonne steht schon relativ tief und taucht die Umgebung in ein schönes, warmes Licht.







    Der Trail wird schnell spannender als es beginnt felsiger zu werden.








    Der Barker Dam ist schnell erreicht und zu unserer Freude führt er auch im Juni glücklicherweise noch ein bisschen Wasser. Eigentlich ist es mehr eine Pfütze als alles andere, aber immerhin - Wasser bekommt man in so einer Umgebung wirklich nicht besonders oft zu Gesicht.




    "Kommst du jetzt endlich wieder zurück? Ich will weiter laufen!" :biggrin:






    Der Rückweg zum Auto ist wieder offener und die Felsen werden weniger, dafür nehmen die Joshua Trees erheblich zu. Leider kann ich mich nicht für ein paar wenige Bilder entscheiden und so gibt es jetzt mal wieder eine Flut!

















    Um 18:30 Uhr sind wir nach 45 Minuten wieder zurück am Auto!


    Trailfakten:

    Länge: 1. Meilen / 1,8 km
    Dauer: Ca. 45 Minuten
    Erreichbarkeit: Befestigt, PKW
    Einstufung Schwierigkeit: Easy
    Kosten: 30$ National Park Eintritt oder Jahreskarte
    Fazit: Ein schöner kleiner Trail, den man ohne viel Zeitaufwand machen kann und der ohne viel Anstrengung machbar ist. Im Sommer wird es hier natürlich extrem heiß und man muss abwägen ob man da Lust zu hat, der Trail selbst bietet schöne Einblicke in die Landschaft des Parks und wenn man Glück hat zusätzlich noch einen mit Wasser gefüllten Mini Staudamm!

    Tag 24 (02.06.2018): Das letzte Ziel an der Route 66 - Amboy




    Nach Oatman ist leider erst einmal Schluss mit der Route 66, denn hier wurde die alte Straße komplett von der Interstate abgelöst und das heißt vor allem eins: Es wird öde. Öde und sehr, sehr heiß... Wir haben inzwischen 42°C im Schatten und fahren noch immer mit offenem Verdeck, die Sitzkühlung hilft dabei, allerdings wird es langsam dann doch anstrengend. Außerdem merke ich, wie ich langsam verdammt müde werde und da ist die Hitze vermutlich nicht hilfreich. Nach einiger Zeit kommt ein Abfahrtsschild für die Route 66 und für Amboy, das Navi möchte die nicht nehmen, ich aber! Manchmal muss man eben auch rebellisch sein.

    Weit kommen wir leider nicht, denn die Straße ist - genau wie 2015 - noch immer gesperrt. Schön das mein Navi über diesen Zustand offensichtlich informiert ist, aber wie wäre es denn mal einen Hinweis auf der Interstate zu platzieren? Vor allem, wenn die Sperrung nun schon seit mehreren Jahren besteht? Es hilft nichts, wir wenden und fahren zurück auf die frustrierende Interstate. Irgendwann erzählt das Navi mit, ich soll abfahren und auch hier: Die Straße ist gesperrt. Wollt ihr mich eigentlich verarschen?! Immerhin wusste die doofe Uschi hier auch nichts von der Sperre, HA! Beim 3. Versuch klappt es dann auch endlich und wir dürfen am Ende der Sperrung wieder auf die Route 66 fahren. Inzwischen sind wir wieder zurück in Kalifornien, irgendwie ja ein blödes Gefühl. Das bedeutet, wir sind im letzten Bundesstaat für diese Reise angekommen und irgendwie hat es was von "Bald ist Ende!"... Aber noch denken wir da besser nicht drüber nach, ein paar Tage liegen ja schließlich noch vor uns. Wie gesagt, wir sind in Kalifornien, die Sonne ballert inzwischen mit 44°C vom Himmel und wir... fahren offen. Inzwischen sind uns diverse andere Cabrios entgegen gekommen, aber ausnahmslos alle anderen hatten das Verdeck geschlossen. Aber wofür haben wir sonst das Auto getauscht? Es heißt Durchhalten, auch wenn mir langsam aber sich fast die Augen zufallen. Amboy sollte bald auftauchen...

    Sollte...

    Bald!

    Jetzt vielleicht?

    Nö.

    Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaamboy.

    Ah da, am Horizont! Wird aber auch wirklich Zeit!

    Ich mache drei Kreuze als wir Amboy endlich erreichen. Wir stellen das Auto ab, schließen das Verdeck und suchen zunächst mal die höchst widerlichen Restrooms des Touristenmagneten auf. Der Abfluss vom Waschbecken führt quasi nur durch die Wand in den Hinterhof und läuft da... auf den Boden. Yummy. Ob das auch für die Toile... egal.







    Wir gehen in den Shop und ich kaufe mir einen Patch und eine Dose Monster Energy. Es kommt höchstens einmal im Jahr vor, das ich dieses Zeug trinke und dann auch nur, wenn ich das wirklich brauche. Heute ist so ein Tag, die Hitze hat mich echt komplett fertig gemacht.

    Bevor wir weiter fahren müssen wir uns noch den großartigen Müll Baum auf der anderen Straßenseite ansehen...



    ... und uns natürlich mit dem Route 66 Symbol auf der Straße ablichten lassen. Wir revanchieren uns noch bei dem netten Pärchen.

    Einfach irre, wie braun wir sind.



    Um 15 Uhr machen wir uns auf den Weg zu unserem finalen Ziel für heute... An dem wir natürlich auch noch einiges vor haben. Das Dach bleibt für den Rest der Strecke jetzt geschlossen und die kühle Innentemperatur und die Dose Monster wirken wahre Wunder. Ich bin tatsächlich wieder fit und bereit für die letzte Stunde auf dieser grenzenlos langweiligen Strecke.

    In Oatman war ich noch nie.



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    Das ist aber schade, ich finds toll dort :)



    Wenn man nicht in die Richtung guckt, dann kann das passieren :D


    Oatman hat uns eigentlich bei jedem Besuch gefallen - nur hatten wir nie so viele Esel, bzw. Maultiere.


    Den ganzen Kommerz muß man ein wenig ignorieren;)


    Also ein Maultier ist da kein einziges, das sind schon alles richtige Esel :D Ich fand es auch beide male schön dort. Beim ersten mal war es eben so leer, das weder andere Menschen noch Esel da waren, letzteres war schade. Dann doch lieber Esel und ein paar Menschen.

    Oatman mit all seinen Eseln fand ich klasse :love:


    Wenn man doch Eselfutter kauft sollte man aber nicht sehr überrascht sein, dass man belagert wird und muss nicht kreischen :tock:

    Das habe ich leider nicht gemacht :D Aber ich habe auch gesehen wie viele Weiber da hysterisch am rumkreischen waren...:aug:

    Kalt ist immer relativ ;). Frag mal die Eifler, wann die ihren Pullover rauskramen - da sind die Öcher schon im Winterpelz unterwegs :lach3:


    Da hast du wohl auch wieder recht. Also ist für mich kalt... Wenn wenn irgendwem kalt ist, dann mir erst recht :D :D

    Der Kramladen ist nicht so mein Ding, aber es liest sich so, als ob Ihr großen Spaß hattet.


    Vielleicht kommt gleich auch noch mal was für Landschaftsfans...


    Na klar kommt da noch was! Wir sind doch mit der Natur noch nicht durch :)

    Tag 24 (02.06.2018): Viele Esel in Oatman



    Der Sitgreaves Pass windet sich hoch in die Black Mountains und bietet geniale Ausblicke auf die umliegende Landschaft, da habe ich vor drei Jahren aber wirklich was verpasst. Das ist mit Abstand das schönste Stück der Route 66, das ich bisher gesehen habe. Leider muss ich euch das komplett vorenthalten, aus irgendeinem Grund habe ich davon nämlich nicht ein einziges Bild gemacht gemacht. Offenbar haben wir einfach die Fahrt im offenen Cabrio genossen ohne groß anzuhalten.


    Um 12:30 Uhr kommen wir in der größten Mittagshitze in Oatman an, wir haben schon wieder ca. 40°C im Schatten.



    Diesmal ist in Oatman einiges los, sowohl was andere Touristen, als auch was Esel angeht. Einige davon sind stark trächtig, aber Fohlen sehen wir leider kein einziges, da scheinen wir wenige Wochen oder auch nur Tage zu früh unterwegs zu sein.










    Ähm... Ja. In den USA ist halt einfach zu jeder Jahreszeit irgendwie Weihnachten. Auch im Juni, wenn es weiter entfernt nicht sein könnte.



    Wir laufen einmal bis zum Ende der Main Street...







    Und drehen dann wieder um und gehen langsam zurück zum Auto. Dabei begegnen wir einer extrem hysterischen Frau, die mit gekauftem Eselfutter rumfuchtelt und von vielen Tieren belagert wird, vor denen sie offensichtlich panische Angst hat... Ich frage mich immer wieder wie ein einzelner Mensch so abartig laut kreischen kann... und dann auch noch permanent.






    Auch in dem coolen Shop schauen wir uns nochmal um, der hat es mir vor drei Jahren schon besonders angetan. Hier kann man nicht nur neue Souveniers kaufen, sondern auch eine Menge Antiquitäten aus dem wilden Westen... Sättel, Bügeleisen... Alles mögliche, einfach total spannend.




    Um 13 Uhr sind wir nach einer halben Stunde auch schon wieder am Auto und sind komplett durchgeschwitzt. Es ist schon wieder soooo unglaublich heiß.




    Das hält uns natürlich nicht davon ab das Verdeck aufzumachen... Wozu haben wir ein Cabrio gemietet, wenn nicht dafür? Praktischerweise ist der Mustang mit einer Sitzkühlung ausgestattet und nicht nur mit einer Sitzheizung. Die lassen wir auf voller Pulle laufen, genau so wie die Klimaanlage, so lässt es sich einigermaßen aushalten.


    Okay, danke für die Info! Ich bin in so einer Facebook Gruppe für Oktober und da meinen alle, es würde Nachts eiskalt werden... So recht mag ich das irgendwie noch nicht glauben, meine Wetter App zeigt da jetzt sogar moderate Temperaturen unten an... Und dann soll es im Oktober kalt sein?! Naja, ich werde es wohl erleben :D

    Zum Frühstück ist IHOP unsere erste Wahl :nick3:


    Meine inzwischen auch :) Seitdem war ich einige mal da :D


    Cool Springs kenne ich nicht....wahrscheinlich dran vorbei gefahren:huch1:


    Passiert schnell... Ist ja auch wirklich nur das eine kleine Gebäude. Einmal in die andere Richtung geschaut, zack, vorbei :D


    Schön, es geht weiter! Bin sehr gespannt, was Ihr noch alles in den Tag hineingepackt habt.


    Ein bisschen was :smile:

    Tag 24 (02.06.2018): Ihop Premiere, frühzeitige Eselsichtung und Cool Springs





    Nach dem Hoover Dam geht es zurück auf die Interstate, weiter in Richtung Kingman. Wir sind ja am Anfang der Reise nicht auf dem "gewöhnlichen Weg" zum Grand Canyon gefahren, also nicht über die Route 66, da wir ja stattdessen den riesigen Schlenker über Süd Arizona gefahren sind. Dementsprechend haben wir die Route 66 bisher nur am Santa Monica Pier zu sehen bekommen und wenigstens ein Stück möchte meine Mutter auf der berühmten Straße auch mal gefahren sein. Kein Problem, ich habe da sowieso noch eine Rechnung offen... Zwei Rechnungen um genau zu sein. Zum einen war mit Dominik 2015 der Sitgreaves Pass wegen eines festgefahrenen LKW gesperrt und zum anderen waren wir so früh morgens in Oatman, das noch keine Esel vor Ort waren.

    Wir haben inzwischen auch sehr großen Hunger, gut, das sowieso eine Premiere in Kingman geplant ist. An der ersten Ausfahrt fahren wir raus und landen direkt auf der Fressmeile, die ja hier jede Stadt zu bieten hat. Wir halten bei Ihop, denn ich habe mir fest vorgenommen, diese Kette in diesem Urlaub endlich mal zu testen und nun sind schon wieder 24 Tage vergangen.

    Begrüßt werden wir auf dem Parkplatz von einem anderen Gast mit den Worten "Nice Car". Wir müssen beide grinsen, leider ist das nicht unser Auto, aber sowas freut einen ja trotzdem irgendwie immer. Wir fragen die Bedienung ob wir draußen sitzen können und ernten dafür verständnislose Blicke, schließlich ist es schon wieder ganz schön heiß draußen, es gibt dort keine Klimaanlage und wegen uns muss die arme Frau nun raus laufen... Wir sind nämlich die einzigen Gäste mit diesem Wunsch. Mein Mitleid hält sich in Grenzen...




    Der Eiskaffee schmeckt schon mal! Wir sind beide vollkommen überfordert mit der Speisekarte, meine Mutter, weil sie nicht genau weiß was sie haben möchte und ich... weil einfach alles geil klingt. Damit ich von allem irgendwie ein bisschen habe entscheide ich mich für die Kombination aus Pancake und "richtigem" Frühstück.



    Es ist der Hammer! Alles davon, aber besonders der Pancake Turm mit Erdbeer und Banane hat es mir angetan. Hoffentlich schaffen wir es in dem Urlaub nochmal! Wir zahlen vorne am Ausgang, die Kassierein kommt aus Kroatien und kann einige Worte Deutsch, total witzig!

    Wir fahren nicht zurück auf die Interstate, sondern biegen auf die historische Route 66 in Richtung Oatman ab. Die Straße wird schmaler, der Verkehr nimmt ab... okay, in Wirklichkeit sind wir inzwischen das einzige Auto weit und breit. Nirgendwo ein Lebenszeichen, bis plötzlich ein Esel unvermittelt auf der Straße rumsteht. Hier hatte ich eigentlich noch nicht damit gerechnet, aber dann ist die Eselsichtung ja schon mal abgehakt. Selbst wenn es jetzt in Oatman wieder keine gibt, ICH HABE EINEN ESEL GESEHEN!




    Bevor der Sitgreaves Pass so richtig Fahrt aufnimmt kommt man noch an einer historischen Tankstelle vorbei - Cool Springs. Hier ist es wirklich cool, man kann es einfach nicht anders sagen. Wir sind die einzigen Gäste und die Besitzer scheinen hier gleichzeitig zu leben.













    Ich kann jedem empfehlen hier mal kurz anzuhalten, dieser Ort hat wirklich Charme.

    Tag 24 (02.06.2018): Ein Abstecher zum Hoover Dam Overlook





    Der heutige Tag wird lang, sehr lang! Mit vielen Programmpunkten. Das war am Anfang anders geplant und ursprünglich sollte es jetzt in's Death Valley gehen, ist ja auch nahe liegend bei dem weiteren Verlauf der Route. Allerdings musste ich dann doch noch ein wenig Umbauen und so entstand diese ungewöhnliche Strecke, bei der einige jetzt vielleicht den Kopf schütteln werden, schließlich wäre das besser und eleganter gegangen - Ja, aber nicht ohne Umbuchen von so ziemlich jeder Nacht, aber das war einfach zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Dazu aber an passender Stelle mehr, erst einmal fahren wir ganz ungewöhnlich zum Hoover Dam, den ich schon seit 2013 nicht mehr gesehen habe.

    Es ist Samstag und ziemlich früh am Morgen, dementsprechend ist der Strip angenehm leer und wir kommen sehr gut durch. Boulder City erreichen wir auch sehr schnell, dieser Ort wurde damals eigens für den Bau des Hoover Dams und die Bauarbeiter, die daran beteiligt waren, gebaut. Plötzlich ist hier aber alles abgesperrt und wir befinden uns in einer gigantischen Baustelle. Überall wird die Wegführung geändert und alle möglichen Richtungen und Abfahrten sind gesperrt, selbst Google Maps hat da noch keine aktuellen Karten zu. In meiner Abfahrt steht ein Poller, ich muss also vorbei fahren und wende bei der nächsten Gelegenheit. Auch aus dieser Richtung fahre ich wieder an der richtigen Abfahrt vorbei, denn jetzt ist diese gar nicht mehr befahrbar. Was zur Hölle??? Da standen doch vorhin Baustellen Schilder zum Hoover Dam, irgendwie muss man doch da hinkommen. Beim 3. Versuch passe ich ganz besonders gut auf und entdecke eine winzige Sonderabfahrt, die viel früher kommt als die eigentliche Ausfahrt - geht doch. Nochmal hätte ich nicht gewendet und dieser blöde Staudamm hätte mich mal am Arsch lecken können :)

    Wir passieren die Sicherheitskontrolle und werden mal wieder einfach durchgewunken. Ich fahre nicht bis zum Damm, sondern biege nach rechts auf den Parkplatz der Mike O'Callaghan - Pat Tillman Memorial Bridge ab. Dieser Parkplatz ist kostenlos und von der Brüche aus hat man einen tollen Blick über den Hoover Dam. Ich habe noch nie verstanden wieso die Leute 10$ für das Parkhaus direkt am Dam zahlen, um dann direkt auf dem Teil selbst zu stehen... Dann sieht man das doch gar nicht richtig :icon_roll Personen die an einer geführten Tour durch den Damm interessiert sind natürlich ausgenommen!

    Hier ist einiges los...






    Und dann stehen wir auf der Brücke und haben freie Sicht auf den gewaltigen Staudamm. Die Absperrung hier ist sehr hoch, allerdings schwingt die Brücke merklich.


    Der Wasserstand ist in den Jahren seit meinem letzten Besuch leider nicht besser geworden, eher im Gegenteil... Immer wieder traurig zu sehen.


    Plötzlich kommt uns der gesamte Inhalt eines asiatischen Reisebusses entgegen. Wäre der Fußgängerweg der Brüche nicht so schmal wäre das ein lustiges Schauspiel, die Reisegruppe ist komplett vollverschleiert und jeder einzelne davon trägt noch zusätzlich einen Sonnenschirm bei sich. Iiiiiiih, Sonne! Warum genau waren die im Sommer in die Wüste?! Egal, Zeit den Rückzug anzutreten!




    Schöne Bilder....gefällt mir:daumen1:

    LV sowieso:)


    Dankeschön :)


    Oktober geht es erneut 4 Wochen in den Südwesten.... Da steht auch fast alles, nur ein paar Lotterien stehen noch aus. Ich kann aber schon sagen: Es geht zu den Havasu Falls! :kreisler::egypt1::chld: Für

    Sehr, sehr cool - da war ich im März 2019 - ein richtig tolles Erlebnis.

    Freue mich, mal wieder was da drüber zu lesen und Bilder zu sehen.


    Ich freue mich auch richtig darauf! Wie waren die Temperaturen im März, vor allem Nachts? Witzig, ich war auch im März in der Gegend und habe drüber nachgedacht zu buchen... Aber habe mich dann dagegen entschieden, weil das Zulegen von geeignetem Equipment so kurzfristig dann doch das Budget gesprengt hätte... Noch dazu die Kosten für die eigentliche Übernachtung. Eine Nacht hätte ich vielleicht genommen, aber da wurde man ja erstmals zu 3 gezwungen. Das hätte sich nicht gelohnt für mich, da habe ich lieber gewartet, bis ich auch Zeit habe 3 Nächte einzuplanen.


    Einfach genial dieser Ausblick vom Balkon oder Zimmer.

    Haben wir im September auch geniesen können. :love:

    Oder? Absolut super, wäre es nicht so teuer, ich würde es immer buchen :D


    Ist schon echt irre von Dir, wieder auf dem Balkon zu schlafen.


    Stimmt :D


    Was für ein traumhafter Blick vom Balkon :love:

    Auf die Idee dort zu schlafen würde ich wohl nicht kommen, obwohl die Idee klasse ist, merk ich mir mal ;-))

    Stimmt :)

    Ich weiß auch nicht wie ich darauf gekommen bin, aber irgendwie war es cool :D


    Was für tolle Bilder vom frühen Morgen:thumbup:


    Danke :)


    Schön, dass es nun weitergeht und gleich mit so tollen Bildern.

    Auch ich als Rentner muss mit meinem stark beladenen Terminplan oft Prioritäten setzen und da leidet halt das Forum auch ab und zu darunter. Umso mehr freue ich mich, dass du hier weiter machst.


    Ernst


    Dankeschön!


    Freut mich das ihr alle Verständnis dafür habt. Ich versuche, das es nicht wieder so eine lange Pause gibt!

    Tag 24 (02.06.2018): Las Vegas - Sonnenaufgang in Sin City



    Ich habe wieder erstaunlich gut auf dem Balkon geschlafen, diese Nacht war auch erheblich wärmer als die zuvor und der Hoodie kam nicht mehr zum Einsatz. Der allgemeine Wecker für den Tagesbeginn heute steht auf 6:30, ich bin allerdings früher wach um den Sonnenaufgang zu fotografieren, mein Wecker steht auf 5:20 Uhr. Den brauche ich allerdings auch nicht, denn ich bin schon um 04:50 Uhr von alleine wach, zumindest ist von dann dieses Handybild:



    Ich schleiche mich in's Zimmer um auf Klo zu gehen, allerdings ist auch meine Mutter schon wach. Ich sage ihr, das sie noch über eine Stunde Zeit hat bis sie aufstehen muss und begebe mich wieder auf den Balkon. Ich packe die Kamera auf das Stativ und auch vor Sonnenaufgang sieht es einfach nur großartig aus. Die Dämmerung hat eingesetzt und trotzdem ist die Stadt noch beleuchtet, ein super Zeitpunkt.





    Die Sonne ist inzwischen aufgegangen, allerdings versperren ihr noch diverse Hotels den Weg



    Nach Sonnenaufgang dauert es noch 20 Minuten bis die Sonne sich wirklich sehen lässt. In der Zeit lege ich mich nochmal hin und checke ein bisschen das Internet. Whats App, Facebook... Forum... Aah, da ist sie ja!




    Die Sonne zeigt sich nicht nur, sie strahlt jetzt auch ganz wunderbar das Bellagio an. Wie idyllisch und ruhig Las Vegas um diese Uhrzeit ist, ein Sonnenaufgang hier lohnt sich wirklich, die Stimmung ist ganz besonders.






    Gegen 6 Uhr lege ich mich nochmal hin und mache nochmal für 30 Minuten die Augen zu. Es ist schon direkt ganz schön heiß, die Sonne strahlt mich jetzt direkt an und macht die Decke überflüssig. Um 6:30 Uhr kommt dann auch meine Mutter raus und wir frühstücken erst einmal.



    Nach dem Essen bringen wir mal wieder etwas Kram zum Auto, einen Koffer bekommen wir in den Kofferraum und der andere Koffer und die Kühlbox landen auf den Rücksitzen. Wir gehen nochmal zurück zum Zimmer und checken über den Fernseher aus, die Zimmerkarten können wir als Souvenier behalten - schön war's hier! Um 8 Uhr sitzen wir im Auto und der Roadtrip kann weiter gehen!

    Es freut mich das ihr noch Interesse am Rest des Berichtes habt und ich schaue dann jetzt auch, das es zeitnah hier weiter gehen wird :) Übrigens fällt mir grad der Zeichen Countdown auf, während ich hier tippe... Der ist ja in der Tat praktisch, dann weiß ich jetzt wenigstens vorher wann es Zeit wird zu splitten :smile:


    Bei mir ist in der Zeit einiges passiert. Angefangen hatte ich ja im Oktober 2018 im Callcenter und inzwischen bin ich Teamleiterin der IT Abteilung in der gleichen Firma. Das ging echt schnell und freut mich total, das Team ist auch absolut super. Das geht aber natürlich mit einigen Überstunden, spontanen Planänderungen und viel Verantwortung einher, an die ich mich erst einmal gewöhnen musste oder auch noch immer gewöhnen muss. Die Beförderung kam für mich eher plötzlich und ich muss mich in meine neue Rolle erst einmal rein finden. So langsam wird es aber :)


    Im Juli sind außerdem zwei wunderschöne Bengal Katzen bei mir zuhause eingezogen, Sweety und Blue. Die beiden mussten leider abgegeben werden, da in der Familie eine Allergie entwickelt wurde. Die beiden sind drei Jahre alt und wahnsinnig tolle Tiere. Teilweise sehr anstrengend und sehr aktiv, aber auch sehr personenbezogen und unglaublich lieb und freundlich.


    Das sind sie:


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    Und im Urlaub war ich im März auch nochmal... Natürlich im Südwesten :) Das war eine ziemlich durchwachsene Reise wenn ich ehrlich bin... Mit ziemlich vielen Grenzerfahrungen, aber auch wirklich coolen Tagen. Im wahrsten Sinne des Wortes :D Im Juli in Madrid wurde mir dann leider mein Portemonnaie mit gesamtem Inhalt geklaut... Fahrzeugschein, Führerschein, Ausweis... Alles. Ich habe erst einmal 8 Stunden auf der Polizei Wache verbringen dürfen, zusammen mit bestimmt 30 anderen abgezockten Touristen.


    Für dieses Jahr sind aktuell zwei USA Reisen geplant und eigentlich auch schon fertig gebucht. Im Juni findet eine 12 tägige (nicht nur) Coastertour mit meinem Besten Freund in Central USA statt und im Oktober geht es erneut 4 Wochen in den Südwesten.... Da steht auch fast alles, nur ein paar Lotterien stehen noch aus. Ich kann aber schon sagen: Es geht zu den Havasu Falls! :kreisler::egypt1::chld: Für Mai 2021 ist auch schon Urlaub eingereicht, da soll es noch mal mit meiner Mutter rüber gehen und zwar in den mittleren Westen! Endlich Yellowstone! :usa5:



    Ich glaube das war es im Großen und Ganzen mit Neuigkeiten von mir :) Und in 15 Minuten habe ich dann auch endlich Feierabend und kann für heute nach Hause :D

    Ich war im März 19 da und hatte zwei Tage später einen Platten obwohl ich nur noch auf Asphalt unterwegs war. Ich denke ich hab mir da was eingefahren. Grundsätzlich war es gut machbar, aber die Steine waren schon spitz. Unterwegs war ich in einem Nissan Rogue

    Hey Leute!


    Es tut mir leid das ich einfach so verschwunden bin! Mit dem neuen Job wurde es einfach unglaublich stressig und ich hatte so gut wie keine Zeit mehr. Da musste ich mich leider auf ein Forum beschränken :( Da ist es dann natürlich das geworden, wo ich mehr Leute persönlich kenne und wo die Resonanz natürlich um ein Vielfaches größer ist. Das klingt jetzt böser als es gemeint ist, hier ist es dafür familiärer und hat auch immer viel Spaß gemacht, aber Stefunny hat schon recht... motivierender ist es natürlich schon. Ich hätte natürlich was sagen müssen anstatt einfach nicht mehr aufzutauchen, aber ich bin einfach davon ausgegangen, das es bald schon wieder ruhiger wird. Das es jetzt fast ein Jahr gedauert hat, tut mir sehr leid.


    Damit aber das wenigstens aus der Welt ist: Ich war natürlich weder verärgert, noch hat es irgendwas mit dem Wintergrillen zu tun. Es war toll mal einige von euch kennenzulernen, der Zeitpunkt meines Verschwindens war da vielleicht ungünstig, aber tatsächlich purer Zufall. Ich schaffe es vermutlich auch weiterhin nicht mehr so oft wie früher, damals war ich ja leider Gottes länger arbeitslos und konnte viel Zeit hier verbringen... aber ich versuche ab und an wieder reinzuschauen :) Wenn Interesse besteht führe ich das hier auch sehr gerne noch zu Ende!


    Liebe Grüße,

    Sarah

    Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Tagesabschluss auf dem Balkon + Fountain Patriotismus




    Mit den Cocktails setzen wir uns gemütlich auf den Balkon, es ist kurz vor 21:30 Uhr und ich muss noch ein bisschen wach bleiben, ein letztes Must Do gibt es für den diesjährigen Las Vegas Besuch nämlich noch und das lässt noch ein wenig auf sich warten. Um die Wartezeit zu verkürzen packe ich nochmal die Kamera und das Stativ auf und mache noch ein paar Bilder von den Fountain Shows, die da unten alle 15 Minuten starten... Übrigens schon leicht angeheitert, man kann Fat Tuesday immerhin nicht vorwerfen, das für den Preis kein Alkohol in den Cocktails wäre.






    Um den ganzen Stress nicht morgen früh zu haben packe ich schonmal unsere Getränkedosen und das Wasser in meinen leeren Koffer und bringe die erste Fuhre Gepäck zum Mustang in's Parkhaus. Es muss jetzt gut überlegt werden, wo was hingeräumt wird um am Ende noch genug Platz für die Koffer, die Rucksäcke und die Kühlbox zu haben.

    Wieder zurück auf dem Zimmer beschließe ich, anstatt der Dusche mal die Wanne zu testen, die bietet immerhin auch einen tollen Ausblick auf die Foutains und mit einem Kaltgetränk lässt sich das schon sehr gut aushalten.



    Um 23:40 Uhr laufe ich nochmal zum Auto um ein wenig Zeug wegzubringen. Im Anschluss gehe ich aber nicht zurück auf's Zimmer, sondern runter vor das Bellagio. Eine Show möchte ich mir jetzt mal von hier unten ansehen und den Ton vernünftig hören. Es ist die Abschlussshow des Tages, die um 0 Uhr startet und jeden Abend den gleichen Song beinhaltet: Die National Hymne. Ein großartiges Gefühl, ich mag diesen ausgeprägten Patriotismus und es herrscht eine besondere Stimmung.



    Meine Mutter ist schon innen, als ich wieder ins Zimmer komme und ich breite meine Bettwäsche wieder auf dem Balkon Sofa aus - ich werde in diesem Urlaub jedenfalls nicht in den Genuss kommen, das Bett vom Cosmo zu testen :D Diesmal nehme ich das Stativ und die Kamera (geschützt im Rucksack) mit nach draußen, damit ich morgen früh vernünftige Bilder vom Sonnenaufgang machen kann.

    Highlight des Tages: Richtige Highlights gab es eigentlich nicht, war aber trotzdem ein schöner Tag.

    Lowlight des Tages: Keinen Platz am Pool, keine Boots gefunden


    Wetter: 34°C

    Gelaufene km: 14,9 km

    Gefahrene km: 18,5 km

    Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Ein Abend am südlichen Strip




    Zurück im Zimmer ziehen wir uns mal wieder um, denn es ist noch früh und der Sonnenuntergang steht kurz bevor. Langsam macht sich auch der Hunger breit und unser 24 Stunden Bus Ticket gilt nur noch für 45 Minuten. Wir haben beschlossen heute etwas abzukürzen und nicht bis zum Luxor zu laufen und dann wieder zurück, sondern wir fahren einfach einmal bis hinten und laufen dann langsam und gemütlich zum Cosmo zurück.

    Gesagt, getan!



    Am Luxor angekommen ist es noch hell, daher beschließen wir direkt hier etwas zu essen. Jedes Hotel hat schließlich einen Food Court, mal sehen was das ägyptische Hotel so zu bieten hat.

    Im Luxor war ich zuletzt vor 6 Monaten, daher ist der Innenbereich noch in bester Erinnerung. Meiner Mutter gefällt es hier von allen Hotels von innen am besten, weil es einfach weniger glitzert als die meisten anderen Hotels :D Stimmt. Auch ich finde das Luxor immer wieder schwer beeindruckend.








    Wir entscheiden uns heute für Johnny Rockets, da war ich bisher noch nie. Schmeckt auch super, trieft mal wieder nur so vor Fett und die Pommes sind viel zu viel. Dementsprechend kugelig fühlen wir uns danach auch mal wieder.




    Meine Mutter organisiert sich nebenan noch einen Kaffee bei Starbucks, ich will nichts... Es passt einfach nichts mehr in mich rein, weder in fester, noch in flüssiger Form.

    Als wir wieder draußen sind hat die Dämmerung eingesetzt, zumindest kann man den fetten Lichtstrahl von der Luxor Pyramide sehen. Angeblich ist der Laser so stark, das er noch im Weltall hervorragend zu sehen ist.


    Wir laufen nicht noch weiter zum Mandalay Bay, sondern orientieren uns in Richtung Norden zurück zum Cosmopolitan. Dabei kommen wir zwangsläufig als erstes am Excalibur vorbei, einem Strip Hotel, dem ich noch nie irgendwas abgewinnen konnte. Es gehört zu den günstigsten Alternativen hier und kostet in etwa so viel wie das Luxor... Wenn ich mich zwischen den beiden Unterkünften entscheiden müsste wüsste ich aber was ich nehme... Ich war noch nie innen, das wollen wir jetzt ändern.






    Fazit: Das Excalibur ist von innen mindestens genauso schäbig wie von außen!

    Beim New York New York geht es mir genau umgekehrt wie beim Luxor... Von außen total beeindruckend und von innen eher meh. Wobei das Luxor ja auch von außen nicht hässlich ist... Naja, das New York von innen halt schon :D







    Auch in einer Wasserspiegelung wird das Excalibur irgendwie nicht schöner :D


    Das New York New York hat nicht nur eine ultra coole Fassade, sondern auch einen ziemlich hübschen Vorplatz, auf dem grad sogar eine Band spielt. Hier herrscht eine super Stimmung, fehlt eigentlich nur noch eine Fahrt mit dem Manhattan Express... Aber eigentlich bin ich heute auch zufrieden, ohne das mir die Wirbelsäule aus dem Hals geprügelt wird, von daher lasse ich das dieses Jahr mal sein :D








    Am Aria wechseln wir über eine Fußgänger Brücke die Straßenseite, ein Punkt steht nämlich noch auf meiner Liste für heute und dafür muss ich nochmal in's Planet Hollywood.





    Wie oft habe ich Schwärmereien über Fat Tuesday gelesen? Ich konnte mir aber nie so richtig vorstellen, das dieses Zeug auch wirklich gut ist.. Wir bestellen uns beide einen Pina Colada in der kleinsten Größe, falls es nicht schmeckt muss man so nicht allzu viel entsorgen.





    Überraschenderweise schmeckt das Zeug wirklich genial und so machen wir uns damit auf den Weg zu unserem Balkon...

    Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - überfüllte Pools, sportliche Pferdchen und jede Menge Boots



    Nach dem Orange Chicken auf dem Balkon ziehen wir uns um und machen uns fertig für den Pool. Eigentlich wollte ich direkt nach dem Aufstehen dort hin, aber da wir SO früh wach waren haben wir eben die Strip Runde vorgezogen. Was ein Fehler... Wir fahren zunächst mit dem Fahrstuhl ein paar Etagen tiefer und landen so direkt am Boulevard Pool, dem Pool, der zu unserem Tower gehört.





    Leider ist hier nach mehreren Kontrollrunden noch immer keine einzige Liege frei und die Monsterteile kann kein Mensch bezahlen. Hilft ja nichts... Wir fahren runter in die Lobby, laufen quer durch das Cosmopolitan zum Chelsea Tower und versuchen es mit dem dort gelegenen Chelsea Pool. Leider ist das Areal noch ein wenig kleiner als vom Boulevard Pool und folglich haben wir auch hier kein Glück. Es ist einfach eine bescheuerte Uhrzeit, um in Las Vegas zum Pool zu wollen, inzwischen sind auch die Partygänger wach und andere machen eben ihre Mittagspause am Pool - so wie wir uns das eben auch gedacht haben.

    Meine Mutter ist genervt davon und hat keine Lust es weiter zu versuchen. Sie fährt also wieder hoch zum Zimmer und macht es sich auf dem Balkon gemütlich. Ich sehe das nicht ein, ich habe mich auf den Pool gefreut und so versuche ich es noch einmal am Boulevard Pool. Ich habe nicht mehr Glück als vorher, also setze ich mich einfach an ein heißes Becken, lasse die Beine drin baumeln und schreibe an den Notizen weiter. Nicht ideal, aber doch wenigstens ganz angenehm.






    Irgendwann werde ich von David aus Chicago angequatscht, er ist grad mit seinen Freunden hier zum Junggesellenabschied. Am Anfang ist das Gespräch auch noch ganz nett und unterhaltsam, irgendwann wird der Gute mir aber zu anstrengend, zu nervig und zu aufdringlich. Ein guter Zeitpunkt, um den Rückzug anzutreten und wieder auf's Zimmer zu gehen, hier wird ja eh nichts frei und ich habe über eine Stunde gewartet.

    Meine Mutter ist auf dem Balkon eingeschlafen, also nehme ich mir erst einmal den Rest von meinem Cheesecake und setze mich auch nach draußen.



    Als sie schließlich wach wird, wird es auch langsam Zeit zum Flughafen zu fahren. Wir ziehen uns an, gehen in's Parkhaus und steigen noch einmal in den nun völlig leeren Rav4, der uns wirklich fantastische Dienste erwiesen hat. Inzwischen bin ich froh über den unfreiwilligen Autotausch in Tucson, denn am Ende hat mir der Toyota viel mehr gefallen als der Santa Fe.

    Die Abgabe geht mal wieder unglaublich schnell und unkompliziert, wie das bei Alamo halt immer so ist, wenn man alle Versicherungen inklusive hat. Tschüss Auto!



    Der Typ von der Abgabe fragt uns, ob wir zum Terminal oder zurück nach Las Vegas wollen: Weder noch! Wir wollen gerne zum Parkdeck, wo man die Cabrios bekommt. "That's even better", sagt der freundliche Herr und zeigt uns den Weg.

    Auch für das Cabrio haben wir natürlich Skip the Counter gemacht und so müssen wir gar nicht zum Schalter, sondern können einfach zwei Reihen weiter wieder abbiegen und befinden uns wieder in der Choice Line. Als wir die Convertible Choice Line erreichen trifft mich allerdings erst mal der Schlag. Was ist das denn bitte?! Hier stehen drei Minis und sonst gaaaaar nichts! NICHTS. Doch... ein silberner Mustang ein wenig abseits, aber ich will keinen silbernen Mustang! Wir sehen noch einen schwarzen Mustang und laufen schnell hin, die Freude währt aber nicht lange, denn der ist defekt und kann nicht mitgenommen werden. Das teilt uns ein freundlicher Mitarbeiter von Alamo mit, während ich gerade den Innenraum in Augenschein nehme. Genau in der Zeit wird uns der silberne Mustang natürlich auch noch vor der Nase weggeschnappt. Zurück bleibt folgende Auswahl:


    Genau das, was man sich unter einem Cabrio für den Südwesten vorstellt, oder? Eins ist mal klar, davon nehmen wir mit Sicherheit keinen und wenn ich hier zwei Stunden lang warten muss. Inzwischen stehen auch zwei weitere Gruppen außer uns hier, die mit der Auswahl genau so glücklich sind wie wir und die offenbar auch warten wollen. Ich ergreife die Initiative und frage den Alamo Menschen, ob er nicht irgendwo noch was vernünftiges Auftreiben kann... Camaro, Mustang, mir egal, Hauptsache eins von beidem. Selbst die Farbe interessiert mich schon nicht mehr.

    Wir haben Glück, kurze Zeit später kommt er mit einem weißen Mustang um die Ecke, der grad frisch aus der Wäsche kommt. Die beiden anderen Gruppen bewegen sich schon hoffnungsvoll darauf zu, doch das Pony wird uns exklusive vorgefahren und übergeben. Fragen zahlt sich halt manchmal doch aus und außerdem wären wir so oder so als nächstes an der Reihe gewesen.

    Ich stelle mir den Sitz und die Spiegel ein, bringe die Handy Halterung an, mache das Dach auf und schon kann es los gehen - gefühlt 5 Meter weit, denn der nächste Halt ist der großer Boot Barn Store direkt neben dem Flughafen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, das ich unbedingt ein paar von diesen mega abgefahrenen Western Boots haben will, auch wenn mit Sicherheit fraglich ist, ob ich die zuhause jemals anziehen werde.

    Achja, unser neues Fortbewegungsmittel für den Rest des Urlaubs:



    Hammer!! Wo sind wir denn hier gelandet? An Auswahl mangelt es definitiv nicht und wir probieren einiges an Stiefel an. Leider ist meine Fußform offensichtlich vollkommen ungeeignet dafür, denn es passt nichts ordentlich. Die, in die ich reinkomme, sind dann dermaßen unbequem, das es absolut sinnlos wäre einen Kauf auch nur in Erwägung zu ziehen. Darin könnte ich nicht einmal schmerzfrei auf einem Stuhl sitzen und dafür ist das echt zu teuer.


    Wir werden dafür anderweitig fündig, ich entscheide mich für ein Tshirt und meine Mutter hat eine neue Tasche! Was ich übrigens total geil finde ist die Deko für zuhause. Da hätte ich die Hälfte von glatt mitnehmen können, aber leider passt das nicht mehr so wirklich in den Koffer diesmal... Schade!




    Mit einer eher kleinen Einkaufstüte machen wir uns nun auf den Weg zurück zum Cosmo, am Las Vegas Sign fahren wir nur vorbei, meine Mutter hat keine Lust sich da für ein Bild anzustellen, es ist aber auch schon wieder die Hölle los.

    Tag 23 (01.06.2018): Las Vegas - Früher Morgen und nördlicher Strip




    Ich bin ein paar mal wach in dieser Nacht, schlafe aber immer schnell wieder ein. Zwischenzeitlich wird mir sogar etwas kalt und ich bin froh darüber, das ich meinen Hoodie mit nach draußen genommen habe. Damit geht es dann auch wieder und ich schlafe durch bis pünktlich zum Sonnenaufgang. Heute gibt es davon allerdings nur Handy Bilder, die Kamera hat die Nacht im Gegensatz zu mir im inneren des Zimmers verbracht.




    Ich lege mich nochmal hin und lasse mir die aufgehende Sonne auf den Bauch scheinen. Eigentlich könnten wir heute ausschlafen, allerdings steht meine Mutter um 7:15 Uhr auf dem Balkon mit der Information, das sie schon seit einer Stunde wach ist. Na gut... Dann frühstücken wir eben.


    Irgendwie habe ich grad zwei Baustellen. Zum einen habe ich eine richtig heftige Entzündung auf der Zunge und die tut einfach nur unfassbar weh, jedesmal wenn ich damit irgendwas berühre. Das macht Essen grad nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung... Zum anderen habe ich immer noch offene Blasen vom Grand Canyon, die sich an den Rändern inzwischen so verhärtet haben, das die einfach nur noch nerven und andauernd irgendwo an der Bettdecke hängen bleiben. Die schneide ich jetzt erst einmal mit der Nagelschere ab.. Okok, genug ekelhafte Informationen. Um 8:30 Uhr sind wir schon fertig mit allem und begeben uns raus auf den Strip. Es zieht uns noch einmal in die nördliche Richtung, denn gestern hatten wir es eilig zum Strato zu kommen, wir hatten keine Zeit uns die Hotels näher anzuschauen.

    Am Bellagio laufen wir zunächst nur vorbei... Das Wetter könnte mal wieder nicht schöner sein.




    Das Caesars Palace gefällt mir von außen immer wieder extrem gut. Diese unglaubliche Größe und Detailverliebtheit ist total faszinierend und auch bei Helligkeit schön anzusehen.






    In den Forum Shops kaufen wir nichts, aber wir laufen kurz durch und fahren auch eine Runde mit der berühmten gebogenen Rolltreppe. Ist übrigens in etwa genau so aufregend, wie mit einer normalen Rolltreppe zu fahren :D








    Wir finden leider den Ausgang nicht mehr... Aber wem ist das in Las Vegas bitte noch nicht passiert? So kommt es, das wir mitten im Ceasars Palaca an einer dreifachen Weggabelung stehen und der Ausweg MAL WIEDER nicht ausgeschildert ist. Das ist in den Strip Hotels überall so und auch durchaus gewollt. Es gibt Wegweise für wirklich ALLES, außer eben dem Ausgang, denn den soll man ja nach Möglichkeit nicht finden. Ich mache am Ende genervt Google Maps an und lass mir die Richtung zum Strip weisen... Jetzt wissen wir immerhin, welchen Abzweig wir nehmen müssen und so schaffen wir es tatsächlich nach draußen.

    Zurück am Bellagio wagen wir es ein 2. mal und gehen nochmal nach innen. Wir sind auch immer noch auf der Suche nach einem Starbuchs, an dem keine Schlange von 45.304 Menschen steht, das scheint um diese Uhrzeit aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

    Die Lobby vom Bellagio ist so unglaublich kitschig... Wobei ich dies Glasblumendecke schon wieder cool finde. Der Garten ist momentan noch auf Frühling thematisiert, ich finde es schon faszinierend, das es hier immer den Jahreszeiten angepasst ist.











    Unglaublicherweise finden wir den Weg auch aus dem Bellagio wieder hinaus. Eigentlich ist es gar nicht sooo schwer, wenn man mal logisch darüber nachdenkt... Eigentlich muss man nur den Schildern zur Lobby folgen, da muss dann auch irgendwo der Ausgang sein.

    Wir wechseln die Straßenseite und statten dem Paris einen kurzen Besuch ab.





    Meine Mutter möchte aber nun endlich ihren morgendlichen Kaffee, ich ziehe also ein weiteres mal Google Maps zu Rate... Wo bekomme ich nun ein Starbucks her?! Hier im Paris wird das jedenfalls nichts, denn ausgerechnet hier gibt es keine Filiale... Dafür aber in so gut wie jedem anderen Strip Hotel, so auch im benachbarten Planet Hollywood. Also ab dafür!

    Das Planet Hollywood ist von innen sehr viel cooler als ich es von meinem ersten Besuch 2013 in Erinnerung hatte. Seitdem bin ich hier auch nicht mehr drin gewesen bzw. habe mir generell keine Hotels mehr von innen angesehen. Hier finden wir jedenfalls die ersehnte Starbucks Filiale, wenn auch hier mit einer gigantischen Schlange. Es hilft aber alles nichts und wir stellen uns brav an. Normalerweise würde ich jetzt erwarten, das jeder das so macht, nicht jedoch ein fülliger chinesischer Mann. Die Schlange führt gegen Ende an der Kuchen Theke vorbei und genau da steht besagter Mann und schaut sich zum Schein die Auslage an. Immer wenn er sich unbeobachtet fühlt versucht er sich in die Schlange zu drängeln und immer wenn jemand guckt schaut er wieder extrem konzentriert auf die Auslage... Wie ich solche Menschen hasse. Glücklicherweise bemerken das zu viele Menschen, er gibt auf und stellt sich am Ende hinten an.

    Als wir endlich dran sind landen wir bei der unmotiviertesten und dümmsten Kuh, die man sich nur vorstellen kann. Lustlos starrt sie uns mit offenem Mund Kaugummi kauend an und nuschelt so dermaßen, das ich nicht einmal die Hälfte verstehe. Das Terminal hat mal wieder keinen Chip Reader, weshalb einfach mal alle unsere drei Kreditkarten abgelehnt werden und wir bar zahlen müssen... Wir haben gerade eben noch so viel. Meinen Vanille Frappucino verschütte ich dann bei Entgegennahme komplett. Super! Was aber faszinierend ist: Innerhalb von Sekunden steht ein Supervisor vor mir, der auch sofort eine Putzfrau organisiert hat und dafür sorgt, das mir ein neues Getränk gemacht wird... Oh man!


    Who the fuck is Issen???



    Eigentlich wollten wir uns den südlichen Teil vom Cosmo für heute Nachmittag aufheben, aber es ist noch super früh und wir haben Zeit ohne Ende. Wir setzen uns mit den Getränken erst einmal auf eine Mauer, denn plötzlich gibt es keine einzige Sitzgelegenheit mehr, vorher haben die sich noch gehäuft. Ist ja immer so, wenn man etwas nicht braucht, dann findet man es ohne Ende und umgekehrt.

    Wir laufen und laufen und laufen... Plötzlich sind wir schon am Hard Rock Cafe, am M&Ms Store und am Coca Cola Store vorbei und wir konnten nirgendwo reingehen, weil wir immer noch die blöden Becher in der Hand haben. Genau wie die Bänke haben sich auch alle Mülleimer offensichtlich in Luft aufgelöst. Wir finden dann aber doch einen und sehen sogar eine holländische Familie wieder, mit denen wir an der Zion Lodge auf dem Rasen saßen. Klein ist die Welt!

    Auf dem Rückweg statten wir dem M&M Store einen Besuch ab, ich finde den Laden immer wieder cool. Ich kaufe zwei der lustigen Gesellen als Weihnachtsbaumschmuck und wir schauen uns den 4D Film im Kino an.







    Auch in den Cola Store gehen wir kurz, allerdings ist das so gut wie der gleiche Laden, nur eben mit einem anderen Produkt und so halten wir uns nicht sehr lange auf. Im Hard Rock Cafe finde ich ein Shirt schön, allerdings habe ich bereits zwei Stück aus Las Vegas und brauche kein drittes, meine Mutter findet leider nichts.



    Auf dem Rückweg kommen wir wieder am Planet Hollywood vorbei und um die Fußgängerbrücke zum Cosmo benutzen zu können, muss man nach innen. Hier finde ich einen Panda Express und stelle zum ersten mal fest, das man auch eine Box nur mit Orange Chicken nehmen kann und keine Beilagen nehmen muss. Das war mir bisher nicht bewusst und ich frage mich, wieso ich nie ordentlich gelesen habe. Ich hole mir eine Portion, die ich mir dann Mittags gegen 12:30 Uhr auf dem Balkon reinziehe.. so gut.