White Pocket

  • Hi,


    von welcher Tour mit Steve sprecht ihr? Wir sind ja nun nächstes Jahr auch 3 Nächte in Page. Ich dachte daran mir dort ein echtes Offroadfahrzeug zu mieten und eben auch zur White Pocket zu fahren? Ist das zu ambitioniert? Meine Tochter und ihr Freund haben das 2010 so gemacht und hatten keine Probleme.....
    jetzt bin ich etwas verunsichert :( .

  • Susanne, die beiden hatten ja auch den Jeep Wrangler von Rick gemietet. Mit dem Auto gibt es bei trockenem Wetter normalerweise keine Probleme. Den hatten wir ja anschliessend auch geholt, denn die Ranger am BLM hatten uns von der Fahrt mit unserem gemieteten Jeep Cherokee dringend abgeraten. Ab Paw Hole war verdammt viel Tiefsand.


    Mit Steve ist er hier gemeint: Paria Outpost - kostet 175,-- $ pro Person und ist sicherlich ein Erlebnis, wenn man nicht selbst fahren möchte.


    Oder halt schauen, dass man jemanden findet, mit dem man fahren kann, so dass man sich notfalls gegenseitig helfen kann. :gru1:


    Wir hatten bei unseren beiden Besuchen (White Pocket und CBS) jeweils auch genügend Essen und Trinken für ein paar Übernachtungen dabei sowie Spaten, Seil und Kompressor - sicherheitshalber....

  • Wir hatten bei unseren beiden Besuchen (White Pocket und CBS) jeweils auch genügend Essen und Trinken für ein paar Übernachtungen dabei sowie Spaten, Seil und Kompressor - sicherheitshalber....


    Das versteht sich ja eigentlich von selbst. Das hatten wir bei unserer ersten Tour eigentlich immer, da man ja sowieso nicht überall auf gut sotierte Supermärkte trifft, hatten wir immer einen Vorrat für mindest 3-4 Tage an Bord. Der wurde dann einfach immer wieder aufgefüllt, sobald sich die Gelegenheit ergab. Spaten, Seil und Kompressor werde ich mir dann zulegen....


    Eigentlich wollen wir gerne diese Tour zur White Pocket selber fahren, eben mit so einem Auto von Rick. .Brauche ich ein Permit?

  • Für die White Pocket braucht man kein Permit - nur trockenes Wetter ;)


    Und Rick kann ich sehr empfehlen, wir hatten ja schon zweimal bei ihm einen Jeep gemietet. Es macht einfach Spass mit dem Auto :cap: Den würden wir glaube ich, immer wieder holen. Ist schon ein bissl was anderes als die normalen Mietwägen. Du hast zumindest gescheite Reifen auf dem Auto drauf. Bei den Mietwägen sind die Reifen öfter mal schon richtig abgefahren....

  • also wer sich nicht truat, die Tour mit Steve kann ich waermstens empfehlen. WIr haben ihn ja jedes Mal, oder seinen Partner Curt mit Clienten getroffen. Die machen das wirklich super.
    Wir sind immer selbst gefahren, doch die Bedingungen seit der ersten Fahrt 2007 haben sich wirklich dramatisch verschlechtert.Ich wuerde prinzipiell niemanden die Strecke empfehlen, der nicht schon mal ein wenig im Tiefsand gefahren ist. Und wuerde immer den Reifendruck ablassen auf wenigstens 20 PSI. Damti kann man dann wirklich gut durch den Tiefsand kommen.
    Zu unserem Besuch im letzten Jahr war der extremst tief und soft, selbst beim Oeffnen und Schliessen der Gatter ist man sofort mehr als knoecheltief drin versunken. Und an allen Anstiegen waren richtig tiefe Loecher von all denen, die sich da eingegraben hatten und die Loecher nicht wieder zugemacht haben. :cursing: :cursing:
    Da kann man dann schon mal mit ordentlich Schwung in so ein DIng reinknallen, weil man nicht mit rechnet. Unser Rubicon konnte das ab, aber ob normale Strassen SUVS das so gut wegstecken koennen, ist auch nicht immer gesagt.


    Also wie gesagt, ich wuerde mir das ueberlegen und auch nicht alleine fahren wollen.
    Wuerde ja auch gerne noch mal hin, aber eben nicht ganz alleine

  • Hier ein Auszug aus unserem aktuellem RB:


    ...
    Die nächste Offroad-Strecke steht an: wir fahren zur White Pocket.
    Wenn wir uns die erste Teilstrecke von heute Morgen evtl. noch irgendwie zugetraut hätten, selbst zu fahren - spätestens hier ist jetzt Schluss mit lustig. Und lustig ist es wirklich.


    Wir werden so dermaßen durchgerüttelt im Auto, dass ich etwas Angst um meinen Lunch habe - aber wir haben einen Heidenspaß dabei und Susan ist eine Super Fahrerin...


    Nach einer halben Stunde kommen wir an der White Pocket an.
    Was uns hier erwartet, ist im doppelten Sinne das Sahnehäubchen: eine traumhafte, farbenprächtige Landschaft aus gelben und roten Felsen, auf denen wie ein Zuckerguss ein dickes grauweißes Gestein liegt.






    Wir stehen in einem farblichen Wunderland und sind beeindruckt, sprachlos, fassungslos...
    Begeistert laufen wir zwischen den Steinen herum und machen ein Foto nach dem anderen.








    Das Gestein besteht hier nicht nur aus verschiedenen Lagen, sondern ist oftmals regelrecht "verwirbelt", fast so wie ein Rührkuchen.





    Irgendwann müssen wir uns losreißen - auch wenn es schwer fällt.
    Wir fahren mit Susan wieder zurück zur Paria Outpost, wo wir schließlich gegen 16:00 Uhr ankommen.


    10 Stunden lang waren wir unterwegs - ein wirklich unvergesslicher Tag.
    Auch wenn die Touren mit der Paria Outpost nicht ganz billig sind - sie sind jeden einzelnen Cent wert!

  • Ich war vom 13.4. auf 14.4.2019 mit meinem Jeep Wrangler bei White Pockets. BLM gibt einem ja eine Karte an die Hand, auf der die beste (einfachste) Route eingezeichnet ist, und auch die Nummern der Pisten. Die findet man dann auch an den Abzweigungen.


    Ich bin ja vor Jahren mal über den berüchtigten Sandhill dorthin gefahren, was mit dem damaligen SUV auf dem Rückweg (bergauf) grenzwertig war.


    Die südliche (längere) Route ist dagegen recht einfach, auch wenn der Sand ziemlich tief war - für den Wrangler aber kein Problem, da er sehr gute Bodenfreiheit hat.


    Es waren ca. 30 Leute, die bei White Pockets gecampt haben, und natürlich noch viele "Tagesbesucher". Also auch dort ist "Einsamkeit" längst vorbei.


    Auf dem Parkplatz waren überwiegend gute SUVs und richtige Fahrzeuge, wobei ein Hyundai Santa Fe noch der am wenigsten "geeignete" zu sein schien. Er hatte aber recht gute Bodenfreiheit und keine lästige Schürze vorne.


    Auf dem Rückweg lag ein ziemlich großes Teil auf der Piste, dass ich nicht so richtig einordnen konnte. Könnte aber irgendein Teil gewesen sein, dass am Unterboden montiert war. Dort kam mir auch ein Subaru Outback entgegen, mit dem ich mich ja nicht dort lang getraut hätte. Ob er hingekommen ist, weiß ich aber nicht.


    Noch ein Witz am Rande. Während ich in Page mit meiner H2O-Karte kein Netz hatte, hatte ich an den White Pockets sehr guten Empfang

  • Es waren ca. 30 Leute, die bei White Pockets gecampt haben, und natürlich noch viele "Tagesbesucher". Also auch dort ist "Einsamkeit" längst vorbei.

    Puh, 30 Leute + Tagesbesucher!

    Ich überlege ja auch, dieses Jahr hinzufahren. Aber das ist schon eine Menge Leute!


    Mal schaun ...

  • Es war zwar ein Wochenende, weil dort das gute Wetter war, aber ich glaube nicht, dass es viel leerer wird, denn die Saison geht ja gerade erst los.


    Tagsüber kletterten überall die Leute rum, aber da wollte ich eh nicht fotografieren, und am späten Nachmittag verliefen sich dann doch die 10 Fotografen in dem recht großen Gebiet.

  • Tagsüber kletterten überall die Leute rum, aber da wollte ich eh nicht fotografieren, und am späten Nachmittag verliefen sich dann doch die 10 Fotografen in dem recht großen Gebiet.

    Das hört sichg dann schon besser an ...

    Ich war im März alleine da über Nacht ...

    Ich fürchte Ende April wird die Chance, alleine da zu nächtigen wohl recht gering sein.