#8 Torres del Paine
#8 Torres del Paine
Wie kam es eigentlich zu den Kongressreisen in die USA? Ich meine, es gibt definitiv schlechtere Orte für Fortbildungen und gerade im Bereich der medizinischen Forschung sind die USA sicher vorn mit dabei, aber das war dann doch unerwartet für mich.
Ich bin Nephrologe (Internist und Spezialist für Nierenerkrankungen) und der weltweit mit Abstand größte und wichtigste Kongress für Nephrologie findet in den USA statt. Bei den deutschen und europäischen Kongressen wird sozusagen nur das aufgewärmt, was man vorher beim ASN (dem Kongress der American Society of Nephrology) gehört hat.
Aber wenn Doc es bei MM gefunden hat, dann solltest Du es auch nutzen können.
Ich habe es auf der Miles nd More Seite sofort gefunden und auch gleich genutzt
#4 Fish Creek Hill Viewpoint
Wachablösung sozusagen ![]()
#9 Encore, Las Vegas
Ich finde die Planung prinzipiell o.k.
In Canmore habe ich letzten Herbst auch übernachtet. War völlig o.k.
Lake Louise zum Sonnenaufgang heißt, mindestens 1 gute h vor Sonnenaufgang auf dem Parkplatz sein. Hat bei uns im September funktioniert.
Morraine Lake haben wir ausgelassen, weil mir das im September wettertechnisch zu unsicher war und ich außerdem keinen halben Tag für ein zu Tode geknipstes Motiv opfern wollte (auch wenn es noch so schön ist). Wenn man zum Sonnenaufgang da sein will, bietet sich diese Tour an:
Dort beginnt die Buchungsmöglichkeit ber schon am 25.3.
Bei Canada Parks kann man immer für die ganze Saison buchen. Das heißt, man sollte pünktlich vor dem Rechner sitzen und muss Glück haben.
Ich war ja nur 21 mal in Florida.
Ich immerhin 1x ![]()
#7 Route 66 (östlich vom Sitgreaves Pass)
28.-30.1. Everglades West (Ü Maco Island)
Nach dem Aufenthalt in Miami bin ich Freitag nachmittags Richtung Marco Island aufgebrochen. Unterwegs bin ich mit dem Radel den Rundkurs im Shark Valley abgefahren. Am nächsten Tag war ich in Everglades City zum Bötchen fahren durch die Tenthousand Islands und auf dem Rückweg am Big Cyprus Boardwalk und einem anderen Walk südlich des Tamiami Trail, an dessen Namen ich mich nicht erinnere. Am Sonntag dann Fakahatchee Strand Preserve State Park mit einer Fahrt über Janes Scenic Drice und einem kurzen Spaziergang entlang einer ehemaligen Bahntrasse, Kirby Starter Roadside Park und leider nicht der Loop Road. Die ist nämlich wegen Straßenschäden zur Zeit gesperrt. Stattdessen nochmal ein bisschen Shark Valley zu Fuß.
Und dann war es auch schon wieder vorbei und ich saß im Flugzeug nach Hause ![]()
Florida bzw. das bisschen von Süd-Florida, das ich gesehen habe, hat mir gut gefallen. Die Sumpflandschaften der Everglades sind schon eine faszinierende Gegend. Und in Key West und South Beach kann man es auch aushalten ![]()
Ich habe noch einmal ein paar Bilder für Euch. Diesmal etwas mehr Landschaft und Botanik aber auch ein paar Tierchen. Die Vögel, die schon an den letzten Tagen zu sehen waren, habe ich weitgehend raus gelassen.
Shark Valley:
Die scheinen sehr sicher zu sein, dass der Gator satt ist ![]()
Fazit: Unbedingt lohnend. Ich würde empfehlen, die Tour mit dem Fahrad zu machen. Man kann sein Tempo selbst bestimmen (ich war über 3 Stunden unterwegs) und so viele Fotostops machen, wie man will. Zusammen mit dem Anhinga Walk ein Must see.
Ten Thousand Islands (Bootsfahrt ab Everglades City):
Leider waren die Manatees gerade aus.
Fazit: Hat Spaß gemacht. Mit Manatee-Sichtung wäre es natürlich noch schöner gewesen.
Big Cyprus Boardwalk
Brütender Bad Eagle
Jetzt weiß ich, warum die Dinger Strangling Figs oder Würgefeige heißen.
Pond am Ende des Boardwalks
Fazit: Netter kleiner Spaziergang durch tropisch anmutenden Urwald.
XYZ Walk (Name fällt mir immer noch nicht ein. Ging von einem Parkplatz an der Südseite des Tamiami Drive ab und führte an einem Aussichtsturm vorbei):
Fazit: Hübsch, überraschend viele Tiere. Im Sommer mangels Schatten auf dem Weg wahrscheinlich unerträglich heiß.
Fakahatchee Strand Preserve State Park (Janes Scenic Drive):
Fazit: Sehr schöne Fahrt über gut ausgebaute Gravelroad. Mit etwas mehr Zeit wäre ich gerne länger die alten Bahntrassen entlang gewandert. Hier soll man Hirsche, Bären und sogar Pumas (Florida Panther) sehen können. Dafür hätte ich aber wohl deutlich früher da sein müssen.
Kirby Starter Roadside Park:
Oasis Visitor Center:
Zur Trockenzeit liegen die dicken Alis hier gleich neben der Straße. Dieser dürfte ca. 4m lang gewesen sein.
Noch einmal Shark Valley:
Ein seltsames Paar
Gator-Ride
Grinst der, weil ich nach Hause musste?
Ach so, fast hätte ich es vergessen. Ich weiß jetzt, warum Cabrios bei Avis recht günstig sind. Die haben gar keine! Zumindest hatten sie für mich keinen und haben mir stattdessen diesen hier gegeben mit der Begründung, dass das auch ein Cabrio wäre, weil man ja schließlich das Dach abmachen kann.
Sollte ich also das nächste mal wenn es wieder jenseits des Teers gehen soll, einen Cabrio bei Avis mieten, um sicher einen 4WD zu bekommen?
26.-28.1. Miami (Kongress)
Jetzt rief die Pflicht. Eigentlich war ich ja schließlich zum arbeiten hier bzw.. um mich fortzubilden. Das habe ich dann bis Freitag Mittag in Miami getan. Der Kongress war recht interessant und ich habe deshalb von Miami fast nichts gesehen. Abends war ich einmal im Hotel essen (Hilton Downtown, da war der Kongress), einmal in der Nähe an einem kleinen Hafen (Bayside Harbour - sah bei Google Maps und im Reiseführer ganz nett aus, diverse Restaurants, Shops und Kneipen direkt am Wasser, war aber absolut tote Hose an einem Mittwoch Abend). Den dritten Abend habe ich in South Beach verbracht. Da kann man es aushalten. Erst bin ich zur Happy Hour einmal den Ocean Drive rauf und runter, habe mir den Strand und die Art Deco Meile angeschaut und das eine oder andere Happy Hour Angebot genossen Dann war ich bei einem kleinen Italiener an der Collins Avenue essen, den mir jemand empfohlen hatte, den ich unterwegs an einer Theke kennen gelernt hatte. Danach noch ein bisschen Ocean Drive. Auch hier hatte ich Spaß daran, die Schönheiten der Natur zu bewundern
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24./25.1. Everglades Südost
Nach 3 Übernachtungen in Key West bin ich Montag morgens zum zweiten mal über die Keys gefahren. Auf der Hinfahrt war es dunkel, auf der Rückfahrt überwiegend bewölkt. Na prima!
Immerhin bei der 7 Mile Bridge hat die Sonne geschienen.
Ansonsten bin ich auch aus Zeitgründen in einem Rutsch durchgefahren, habe schnell in Florida City mein Zimmer in der Travellodge bezogen (=das Gepäck rein geworfen) und ab ging's in die Everglades. Montag Abend und am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang war ich am Anhinga Walk. Leider war der Himmel bei beiden Besuchen überwiegend bedeckt. Den Rest des Dienstags bin ich den gesamten Parkdrive bis zum Flamingo Visitor Center bzw. zum Eco Pond kurz dahinter abgefahren. Unterwegs habe ich Stops an diversen Ponds eingelegt und bin diverse kurze Walks gelaufen (Mahogany Hammock, Pinelands, Pay-Hay-Okee-Overlook). Das Wetter zunächst immer besser bevor sich der Himmel kurz vor Sonnenuntergang wieder zugezogen hat. Trotzdem war ich erst im dunkeln wieder in Florida City.
Kleiner Hinweis: Wenn man in Florida City einen Supermarkt sucht und dabei Richtung Süden fährt sollte man rechtzeitig umdrehen. Sonst ist man ohne Vorwarnung wieder auf der US1 mit getrennten Fahrtstreifen ohne Wendemöglichkeit. Wenn ich nicht an einer Baustellenzufahrt illegal gewendet hätte, wäre die nächste Möglichkeit zum umdrehen wohl erst in Key Largo gekommen.
Jetzt aber zu den Everglades:
Landschaft - findet eigentlich nicht statt. Beherrscht wird das ganze vom 'Gras-River' einer Art Prairie unter Wasser. Daneben gibt es überall da, wo der Grund etwas höher ist (wir reden hier von 1 oder 2 m als größte Höhen) sogenannte Hammocks, Urwaldinseln, die selbst im Januar, wenn auch dort die Vegetation ruht, echtes Dschungelfeeling aufkommen lassen. Richtung Küste kommen dann die Mangrovenwälder. Berge oder andere Landschaftsfeatures sucht man vergebens. Trotzdem haben mich die Everglades fasziniert, vor allem natürlich wegen der Tier- oder besser Vogelwelt. Genug gelabert - lasst Bilder sprechen:
"Landschaft":
Ahinga Walk zum Sonnenuntergang
Fast überall sonst:
Mahogany Hammock von "außen" und Mahagoni Baum mit diversen anderen Pflänzchen, die auf/von dem Baum leben.
Tierwelt:
Überrascht war ich von den Dutzenden von Geiern (Black Vultures) am Anhinga Walk. Es wurde sogar davor gewarnt, dass ise unter Umständen die Gummidichtungen von Autos annagen würden.
Manchmal können sogar Geier ganz niedlich sein:
In der Nähe des Visitor Centers habe ich noch diesen Gesellen gesehen. Müsste an Truthahn Geier sein.
Ansonsten gab es natürlich Anhingas,
Kormorane,
Waldstörche (mit und ohne Ali),
diverse Reiher, Kraniche und Ibisse
und noch anderes Geflügel, dass ich noch nicht identifiziert habe:
Ach ja und außerdem natürlich Alis am Anhinga Walk
und Krokodile in Flamingo
Ich hätte ja gerne noch eine Bootstour gemacht aber das Bötchen, dass Richtung offenes Wasser fuhr war gerade weg als ich am VC war und die Tour in die Mangroven hinein, die mich mehr interessiert hätte, gab es nur jeden zweiten Tag und natürlich nicht an diesem. Wäre aber zeitlich ohnehin recht knapp geworden. Auch zum Kanu mieten war es schon zu spät.
Mir haben die Everglades sehr gut gefallen und wer ein bisschen Spaß an Tierbeobachtung hat, kommt dort voll auf seine Kosten. Ich hätte es sicher noch den einen oder anderen Tag dort ausgehalten.
23.1. Key West
Am Sonntag gab es einen ausgedehnteren Spaziergang (diesmal ohne Haustier).
Trumans Sommerhäuschen oder das 'Little White House'
Ft. Taylor (langweilig)
Zum Fort gehöriger Strand (nett)
Wer baut eigentlich einen Leuchtturm in einer Stadt, die von den Wracks im vorgelagerten Riff lebt? :pipa:
Southernmost Point (90 Miles to Cuba)
Mee(h)r Strand. Das war übrigens einer der Tage, an denen laut Meteorolügern eine Kaltfront durchzog. Ich mag Kaltfronten in Florida!
Früher Kino jetzt Drugstore - keine echte Karriere
Dann waren die Füße wund. Nach einem Käffchen und einem Nickerchen im Hotel ging's zur Sunset Celebration am Mallory Square. Heute spielte das Wetter wunderbar mit.
Hot Dogs, Banjo-Man und Jongleur vor Sonnenuntergang
Kitsch as Kitsch can
'The Great Rondini' und noch 'n Jongleur nach Sonnenuntergang
Das ganze von oben als der Trubel eine Stunde nach Sunset fast vorbei war.
Anschließend essen, Bier und Margaritas auf der Duval Street.
Und schon ist Schluss mit Key West. Als nächstes geht es in die Everglades.
22.1. Key West
Der nächste Morgen war dementsprechend schwierig ![]()
War aber nicht so schlimm, es war sowieso bewölkt und windig. Abends hat es sogar geschüttet, so dass die Sunset Celebration am Mallory Square ins Wasser fiel.
Also habe ich nur kurz meine Geschäfte vor Ort gescheckt
und bin ein wenig durchs Örtchen gelaufen. Nach einem Blick unter Marylins Röckchen
habe ich da weiter gemacht, wo ich letzte Nacht aufgehört hatte.
Live-Music incl. Begrapschung durch die Sängerin
Kleinste Bar der Welt
Schönster Sänger der Welt???
Und schon war der Tag rum.
21.1.11 DUS - MIA - Key West
Es ist passiert, was noch nie passiert ist. Ich habe meinen Flug verpasst!
Das Taxi kam zwar pünktlich aber wegen einem dicken Unfall auf der Autobahn war kein durchkommen. Ich war zwar etwa 25 Minuten vor Abflug am Flughafen aber der Checkin-Schalter bei BA war schon zu. One Gepäck hätte ich vielleicht noch eine Chance gehabt, den Flieger zu kriegen aber ich wollte mein Köfferchen nicht einfach am Flughafen stehen lassen. Mal abgesehen von dem Bombenalarm, den das ausgelöst hätte, wäre mir dieses Vergnügen etwas zu teuer gewesen.
Zum Glück war BA kulant und hat mich auf eine spätere Verbindung nach Miami umgebucht.
So kam ich dann statt am frühen Nachmittag erst abends in Miami an. Blöd, weil ich noch bis Key West fahren musste, wo ich mich mit einem amerikanischen Bekannten verabredet hatte, der an diesem Tag dort seinen Geburtstag feierte. War eine ziemliche Gurkerei aber ich habe es geschafft, nicht einzuschlafen und war auch noch am Geburtstag (also vor Mitternacht) da. War auch danach noch eine lustige Feier in diversen Kneipen an der Duval Street.
22.3. Las Vegas - Mahattan Beach - Rückflug
Traurig aber wahr, der Urlaub neigt sich rapide seinem Ende entgegen.
Auch Petrus fand das traurig und hat dem Himmel einen grauen Trauerflor verordnet und sogar ein paar Tränchen verdrückt.
Der gestrige Abend war zum Glück nicht allzu lang geworden, denn ich wollte auf dem Weg zurück nach L.A. heute endlich mal den Red Rock SP besuchen, an dem ich bisher immer nur vorbei gefahren war. Der graue Himmel sprach aber dagegen, es wird also ein weiterer Punkt offen bleiben.
Daher habe ich mir erstmal in Ruhe das Frühstücksbuffet gegönnt und war erst so gegen 10:30h on the road. Die Wolken hatten sich eher noch noch weiter vermehrt und bei Primm fing es sogar an zu regnen. Zu meiner Überraschung stand ich gleich hinter Primm mitten in der Wüste im Stau an der dortigen Dauerbaustelle. "It's going home sunday" hieß es dazu im Radio. Ein Stückchen weiter hatte es vor Baker gescheppert und es staute schon wieder. Auf der ganzen Fahrt war die I15 ordentlich voll und vor allem wegen des stürmischen Wetters mit Böen bis über 100 km/h eher unangenehm zu fahren. Zwischendurch regnete es auch immer mal wieder.
Ich hatte gehofft, dass sich das Wetter bis Kalifornien bessern würde und daran gedacht, mir noch das Antelope Valley Poppy Reserve anzuschauen. Diese Idee habe ich ganz schnell verworfen als ich im Radio gehört habe, dass in der Ecke Straßensperren wegen eines Schneesturms eingerichtet worden waren :EEK:
Also bin ich ohne größere Unterbrechung nach L.A. durchgefahren und war schon gegen 16:30h in der Nähe des Flughafens. Das war nun deutlich zu früh. Der Flieger startete ja erst um 21:40h.
Also bin ich kurz entschlossen noch ein wenig an den Strand nach Manhattan Beach gefahren. Der Himmel war inzwischen aufgeklart und die Sonne schien. Bei etwa 20°C blies allerdings immer noch ein ordentliches Windchen. Nordseewetter sozusagen.
Den Einheimischen schien das Wetter nicht so zu gefallen. Einzelne waren sogar in Daunenjacken unterwegs, während ich in Shorts und T-Shirt nicht gefroren habe
.
Der Strand war menschenleer. Dort unten wäre man wohl sandgestrahlt worden.
Ich bin noch ein Stück die Promenade runter gelaufen und habe die netten kleinen Häuschen bewundet, die dort stehen. Hier könnte man es schon aushalten.
Nach einem gemütlichen Cappucino in einem kleinen Cafe in Strandnähe habe ich mich langsam auf den Weg zu Alamo gemacht. Die Autorückgabe verlief wie immer problemlos und kurze Zeit später hatte ich mein Gepäck abgegeben und saß in einer Bar am Flughafen.
Das Bier war ganz lecker aber dass in den Fernsehern über der Theke die ganze Zeit Berichte über einen Flugzeugabsturz in Alaska liefen, hätte vielleicht nicht unbedingt sein müssen ![]()
Der Heimflug war ruhig und ereignislos. Als ich in DUS am Kofferband ankam, wurde ich gleich per Durchsage ins BA-Büro gebeten. Wie erwartet hatte es mein Gepäck bei einer Umsteigezeit in Heathrow von 1:15h nicht nach Düsseldorf geschafft. Auch gut, muss ich nicht lange warten und kriege es nach Hause geliefert. Ein Daypack mit Waschzeug und Zahnbürste gab es ungefragt obendrauf und die Koffer kamen per UPS am nächsten Tag wohlbehalten an.
Und damit ging auch diese Reise wieder viel zu schnell zu
Ende