Put on your hiking boots - 558km zu Fuß durch den kunterbunten Südwesten im Herbst 2021

  • Sehr tolle Bilder, mir gefällt es dort, ich war ja noch nicht an der Racetrack Playa, sollte ich beim nächsten Besuch im Death Valley mal einplanen.


    Sagt mein Mann neben mir, wegen der Milchstraße muss man nicht ins Death Valley, dass haben wir auch bei uns im Moo hinten (also das Moo sind die Wiesen ganz weit vom Ort auf einer großen Waldlichtung). Aber gut, er will auch sonst nicht mir mir ins Death Valley.



    Der verlorene Handschuh erinnert mich auch an so eine Episode:

    Als ich mit meinem Sohn auf Hawaii, Big Island war und wir die Lava-Tour mit Chris in der Dunkelheit zur glühenden Lava gemacht haben, hat er seine Sonnenbrille verloren.
    Ist ja schon irgendwie doof, nachts um 4.00 Uhr bei der Wanderung auf schwarzer Lava in dunkelster Nacht eine teure Oakley Sonnenbrille ans T-Shirt zu stecken. Aber vielleicht war er eben optimistisch, und die Sonne ging ja auch auf und es war ein knalliger Kontrast zwischen Himmel und schwarzem Lava-Gestein als es hell war.
    Ja, und dann als wir wieder zurück gewandert sind zu den Autos, ca. einen km auf dem unmarkierten schwarzen Lava-Gestein - da lag sie plötzlich als hätte sie auf uns gewartet. :)


    Vielen Dank :) Mach das mal, es lohnt sich wirklich sehr.


    Also ich sehe bei mir keine Milchstraße... Angeblich geht das im National Park Eifel, das sind aber auch 2 Stunden Fahrt und außerdem habe ich das mal versucht und rein gar nichts gesehen :D


    Ach wie schön, immerhin habt ihr den Handschuh wiedergefunden. Meiner war ja mysteriöserweise einfach weg :D


    Schon ein wenig gruselig .... allerdings gefallen mir deine Bilder SEHR gut!


    Ein wenig schadet ja nicht :D Dankeschön :)


    Ich finde die Bilder auch klasse, aaaaaaaaaber - bei den meisten Bilder sind mir die Steine zu sehr beleuchtet. Ich glaube ich hätte versucht, mit deutlich weniger Licht auszukommen, so dass es ein wenig natürlicher wirkt. Ist aber Jammern auf hohem Niveau :smile2:


    Danke!


    Du hast recht, das stört mich auch etwas. Aber das war unmöglich. Ich habe ja Bilder ohne Beleuchtung der Steine, da sieht man dann aber einfach nur Himmel und gar nichts sonst. Es war so dermaßen stockdunkel, dass es unmöglich ist ohne künstliches Licht die Playa in der Nachbearbeitung soweit aufzuhellen, dass man irgendwas erkennt. Deshalb sollte ich vielleicht mal versuchen zwei Bilder zu machen und die am Ende zusammenzusetzen. Aber mich schon in der Dämmerung dahinzusetzen und dann auf die Milchstraße zu warten mit aufgebautem Stativ... Dazu fehlt mir die Geduld.


    Vollformat mit besserem Sensor wäre da sicher auch hilfreich... Aber ich nutze die Kamera nur im Urlaub und dafür ist der Spaß einfach zu teuer.


    Wieder mal super Bilder!!!!!!!!!!! :love: Beim Lesen Deiner Geschichte habe sogar ich eine Gänsehaut bekommen, so gruselig! :huh:


    Vielen Dank :)


    Bisschen gruselig fand ich es ja selbst, aber lange nicht so wie Tobi :D


    Tja, mit Einsamkeit hab ichs nicht so.... :cap:


    Das weiß ich doch... Und ich nicht so mit Menschen :D Das ist umso schlimmer seit ich in der IT einer Firma arbeite, die eigentlich in erster Linie ein Callcenter ist... Da arbeiten Menschen, die machen einen einfach nur Dauerwütend. Spätestens seit dem bin ich froh, wenn ich im Urlaub im besten Fall einfach niemanden sehen muss :smile: Vielleicht werde ich mit der neuen Stelle ab Juli wieder ein bisschen verträglicher und toleranter, man wird sehen.


    Mir gefallen die Bilder mit den ausgeleuchteten Steinen.


    Dankeschön :)


    Super Bilder, endlich geschafft! Aber gruslig war das schon, ich kann Tobi gut verstehen :huch3:


    Wird Zeit, oder?! Ja, ein bisschen gruselig fand ich es auch, aber eher ein angenehmes Kribbeln. Ich fand es eher lustig, dass Tobi so eine Welle gemacht hat :D


    Racetrack

    Irgendwann bestimmt kommen wir auch mal dahin.


    Bestimmt! Lohnt sich.


    Es sind nicht nur Reifen die kaputt gehen können. Auch Federung stimmt's Lal@ ?


    Ansonsten coole Erfahrung :daumen:


    Nee klar kann mehr kaputt gehen. Aber die Racetrack Valley Road hat jetzt nicht wirklich Krater oder Löcher, sondern eben vor allem spitze Steine. Das man auf so einer Straße vorsichtig fahren muss ist ja klar.


    Ohja, das haben wir 2005 mit den tollen neuen Mungos (basiert auf den Multicar) in Afghanistan erlebt. Diese wurden gleich im Einsatz erprobt und das ging gründlich schief. Ausgelegt für 10 Mann (haha, so lang wie ein Golf) und vielleicht auf normalen Straßen fahrbar.


    Aber in Afghanistan sind die Straßen etwas robuster, so sind etliche umgekippt, Achsen gebrochen, teilweise mit Panzertape und Kabelbinder notdürftig zusammengehalten, mehr oder weniger ungeschützt durchs Land gedüst. Vielleicht hab ich auch deswegen immer ein etwas mulmiges Gefühl bei Dirt Roads...


    Das klingt hart... Da hätte ich auch Sorgen. Allerdings ist ja der Standard in Ländern wir den USA höher als in Afghanistan... Also... Behaupte ich jetzt einfach mal unwissend, wenn ich deinen Kommentar so lese :D Zumindest mache ich mir keine Sorgen darum, dass wichtige Autoteile nur mit Panzertape zusammengehalten sein könnten.

  • Tag 24 (09.10.2021) - Death Valley National Park: Die nervige Suche nach einem Bett




    Na, dann wollen wir mal...

    Normalerweise gibt es ja eher keine Berichtsteile ohne Bilder, aber in dem Fall muss ich jetzt mal eine Ausnahme machen. Erstaunlicherweise haben wir kein einzige Foto gemacht, wir waren wohl zu genervt. Im letzten Teil gab es aber schon mehr als genug zu lesen, also jetzt eben einzeln!

    Wir halten noch mal schnell an der Teakettle Junction, immerhin ist es das letzte mal für ca. 2,5 Stunden, das wir Internet haben werden. Wir könnten jetzt natürlich einfach ein Hotel buchen, aber das wäre zu einfach... Der einzige Zweck für den Zwischenstopp ist, weil Tobi mir zwei Bilder von der Milchstraße schicken soll, denn seine Kamera hat WLAN und meine nicht. Heute frage ich mich... WARUM HABEN WIR NICHTS GEBUCHT???! Die Fotos wollen nicht so richtig rausgeschickt werden und so fahren wir unverrichteter Dinge weiter. Schon bald werde ich unglaublich müde und mir fallen jeden Moment die Augen zu - Wir machen Fahrertausch und Tobi darf uns zurück auf den Asphalt bringen. Sobald mein Hintern den Beifahrer Sitz berührt bin ich auch schon eingeschlafen.

    Sobald wir am Ubehebe Crater angekommen sind wird auch Tobi totmüde und fragt mich, wie fit ich wieder bin. Da er mich mit der Aussage quasi weckt hält es ich absolut in Grenzen und er fährt weiter. Wir unterhalten uns ein wenig und dadurch wird es auch bei ihm wieder besser, aber diese verdammte Strecke zieht sich einfach wie Kaugummi, noch schlimmer als sonst schon. Als wir - mal wieder - über den Daylight Pass nach Beatty fahren wird mir klar, dass ich die Straße nun zum 4. mal innerhalb von 48 Stunden sehe und es nicht das letzte mal sein wird, immerhin müssen wir morgen früh ja wieder zurück zu Tobis Auto und das hatten wir an der Ranch gelassen. Falls sich also jemand gefragt hat, wieso wir ausgerechnet nach Beatty wollen: Das ist der Grund.

    Als erste Wahl steuern wir das große Death Valley Inn an. An der Tür zur verschlossenen Rezeption befindet sich ein Zettel, dass man nur klingeln soll, wenn man eine Reservierung an, anderenfalls soll man eine Telefonnummer anrufen. Das machen wir, aber bekommen nicht einmal ein Freizeichen. Also... Tobi macht das, ich beschäftige mich derweil mit der dicken, langhaarigen Katze, die lauter schnurrt als ein Traktor. Na gut... Dann eben das Motel 6, da wissen wir immerhin, das noch etwas frei ist.

    Hier ist die Rezeption 24/7 besetzt und wir können einfach reinspazieren. Die Aussage hier gefällt uns aber überhaupt nicht und wundert uns auch absolut: Ausgebucht! Wie kann das bitte sein?! Kurz vorher hätte man doch noch buchen können und außerdem hängen jede Menge Schlüssel hinter dem Mann, es muss also zahlreiche freie Zimmer geben. Hat der jetzt ernsthaft nur kein Bock uns ein Zimmer zu geben?! Aber es hilft nichts, er bleibt bei der Aussage und rät uns es im gegenüberliegenden Stage Coach Motel zu probieren. Dabei handelt es sich um ein richtig ekelhaftes, ranziges Oldschool Casino, bei dem uns sofort schlecht wird, sobald wir es betreten. Der Zigarettengestank ist allgegenwertig und wir bekommen kaum Luft. Na, solange es in den Zimmern anders ist... Ist aber prinzipiell auch vollkommen wurscht, denn hier ist ebenfalls ausgebucht. What?!?! Was ist denn bitte in Beatty los?! DAS Ist übrigens genau der Grund, wieso ich NIEMALS eine spontane Reise machen würde. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dieses Drama an jedem einzelnen Tag zu haben und nie zu wissen wo ich unterkomme. Einfach nur ätzend. Klar, man beginnt mit der Suche im Normalfall nicht um 1 Uhr Nachts, dennoch ist das absolut nicht mein Fall.

    Wir fahren zurück zum Death Valley Inn und widersetzen uns der Anweisung an der Tür. Wir klingeln jetzt einfach, keine Reservierung hin oder her. Es kommt sogar eine Frau und öffnet Tobi die Türe. Er geht rein, ich warte im Auto und hoffe einfach nur, dass es ein gutes Zeichen ist, dass sie ihn überhaupt reingelassen hat. Die Hoffnung zerschlägt sich aber schnell wieder, denn auch hier ist alles voll.

    Und jetzt? In Beatty gibt es ansonsten keine Hotels mehr, die einzige Option ist, zurück zur Ranch zu fahren und dann halt mal gucken. Vielleicht fahren wir einfach auf den Zeltplatz und schauen, ob da noch was frei ist? Dann müssten wir aber auch im Auto schlafen, wir können nicht um 2 Uhr Nachts anfangen ein Zelt aufzubauen, die anderen Camper würden uns hassen. Ja, das sind wir schon gewohnt, aber man muss es ja nicht auf die Spitze treiben.

    Also mal wieder über den Daylight Pass... Ohne Daylight.

    Wir überlegen die ganze Fahrt über, wie wir das mit den Autos jetzt anstellen. In dem Wrangler können mit Gepäck unmöglich zwei Leute übernachten. Wir könnten höchstens das gesamte Gerümpel in Tobis Karre umladen, aber das würde auch wieder Lärm verursachen. Jeder in seinem Auto geht auch nicht wirklich, weil seins zu klein ist. Eine richtig zufriedenstellende Lösung ist uns noch immer nicht eingefallen, als wir die Einfahrt der Furnace Creek Ranch at Death Valley erreichen.

    Ich sage Tobi, er soll anhalten. Mir ist jetzt alles egal und ich laufe kurzentschlossen in die Rezeption. Ich glaube kaum, dass ausgerechnet im National Park noch etwas frei ist, wenn das benachbarte Ranz-Kaff kein einziges Bett mehr übrig hat, aber ein Versuch kostet ja nichts. Ehrlich gesagt glaube ich, dass Tobi sogar hofft das nichts mehr frei ist, denn meine Aussage "Dann zahlen wir jetzt halt 300$ für die Nacht" hat in seinem Gesicht so einen ganz speziellen Ausdruck hinterlassen, zum Antworten habe ich ihm aber keine Zeit mehr gelassen :biggrin:

    Der Mann an der Rezeption ist sichtlich irritiert, macht aber nichts! Bin ich bei seinem Anblick auch :eek: Vor mir steht ein großer, breiter Mann mit Vollbart, Haarspängchen und langen Fingernägeln, die mit schneeweißem Nagellack verziert sind. Okay, warum nicht... Nett ist er jedenfalls, macht mir aber auch nicht viel Hoffnung. Er denkt, das ausgebucht ist, schaut aber gerne mal nach. Er findet nach längerem Suchen tatsächlich noch irgendwo ein Zimmer für 289$ und ich weiß jetzt schon, dass Tobi sauer sein wird, aber ich will jetzt dieses Bett. Zur Not zahle ich das eben alleine. Woanders sind National Park Lodges schließlich auch nicht billiger, nur ist man dann darauf eingestellt.

    Der Kerl scheint ziemlich überfordert zu sein und macht nicht den Eindruck, als würde er besonders häufig Zimmer vermieten. Vielleicht arbeitet er immer nur als eine Art Nachtwächter und hat nicht so viel Erfahrung mit Wahnsinnigen wie uns, die nach 2 Uhr Nachts buchen wollen. Locker 10 Minuten tippt er auf seiner Tastatur herum und nachdem ich meine Kreditkarte durch das Terminal gezogen habe fragt er sich mehrfach laut, warum der Computer ihn "das alles" fragt. Na, das kann ja was geben. Am Ende halte ich jedoch zwei Zimmerkarten für Raum 810 in den Händen und das ist alles was zählt. Eine Map lehne ich ab, immerhin haben wir erst letzten Morgen hier ausgecheckt... :rolleyes:Triumphierend steige ich wieder in den Jeep, wo Tobi sich schon fragt, wo zum Teufel ich bleibe. Viel sagt er nicht zu meiner Errungenschaft, ich glaube er ist noch immer nicht ganz so einverstanden mit dem Preis :cap:


    Wir parken mehr schlecht als recht vor dem Gebäude, rollen unseren Kram ins Zimmer und gegen 3 Uhr geht dann endlich das Licht aus. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Monstertag wirklich noch in einem weichen Bett endet!

    Spoiler: Im nachhinein stellt sich heraus, dass der Kerl an der Rezeption wirklich keine Ahnung von dem hatte, was er da tut. Für uns ist das aber ein Glücksfall, denn ich habe für diese Übernachtung zwei Abbuchungen auf der Kreditkarte, allerdings nicht über 289 Dollar, sondern über ca. 30 und ca. 40. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie das zustande kommen konnte, wir bezahlen aber insgesamt ca. 70 Dollar für diese Übernachtung und damit weniger, als im günstigsten Motel in Beatty. Ende gut, alles gut!

  • Was für eine Irrfahrt in der Nacht. :huch1:

    Früher war das (fast) problemlos möglich, noch am gleichen Tag ein Zimmer zu bekommen. Da gab es diese Couponheftchen, damit in ein Motel gestiefelt und zu 70% hat man immer etwas bekommen. Wir haben damals fast gar nicht vorgebuch, aber heutzutage ist das alles nicht mehr möglich.

  • Ach herrje, Glück gehabt

    Wir sind auch mal so um Mitternacht rum irgendwo in einem Motel gelandet, nachdem alles ausgebucht war. War damals mit meinen Eltern

    Eigentlich wollten wir in Page übernachten, sind dann aber in Kanab gelandet in einem großen Familienzimmer und als erstes gab es dann mitten in der Nacht auf der Terrasse noch Brot mit irgendwas drauf, weil auch Essen vor lauer Sucherei ausgefallen war :smile:

  • Wo sind denn die anderen beiden Motels in Beatty geblieben? Haben die dicht gemacht? Wir haben zweimal im Death Valley Inn übernachtet. Die Bewertungen vom Stagecoach Motel waren zu gruslig. Aber man konnte in Rosas Kantina sehr gut essen, leckeres Filetsteak, aber die haben dann dicht gemacht, als daneben der Subway aufgemacht hat.


    Auf jeden Fall großer Mist sowas. Ist uns 1994 passiert, als wir noch keine Ahnung hatten, dass es einen Feiertag namens Presidents Day gibt. Las Vegas war ausgebucht, weiter nach Kingman, war ausgebucht, weiter nach Needles, ausgebucht. Da haben wir dann auf einem Parkplatz am Straßenrand geschlafen, in den Sitzen, ein wenig die Lehne zurück geklappt. Wir waren so müde, da ging das ohne Probleme. Wir sind in Needles geblieben, wegen der Stunde Zeitunterschied, so konnten wir eher in ein Zimmer einchecken und haben 12 Stunden durchgepennt, schade um den Urlaubstag. Seither nie mehr solche Experimente. Das gilt für Euch sicher auch ;-))

  • So bin jetzt auch wieder auf dem Laufenden, deine Bilder sind richtig toll :) , ob ich mir deshalb aber die Nacht um die Ohren geschlagen hätte weiß ich nicht, da bin ich Abends meistens zu geschafft.

    Was für eine Zimmersuche =O mittlerweile buchen wir fast alles stornierbar vor, sollten sich unsere Pläne mal ändern, wird spätestens bis Mittags ein anderes Hotel über Hotwire, Booking oder Priceline gebucht, passiert dir bestimmt auch nicht nochmal, bis zum Abend zu warten.

  • Oh nein, wie anstrengend. Ich glaube, da wäre mir der Preis auch egal gewesen.


    In unserem ersten USA Urlaub sind wir auch "auf´s gerade Wohl" gefahren. Das mache ich auch nicht nochmal. Ich konnte mich den Tag über gar nicht richtig entspannen, weil mir ständig die Hotelsuche im "Nacken" hing.

  • Hört sich jedenfalls spannend an, das war ja ne tolle Hotelsuche - und zum Schluß sogar noch Glück gehabt mit dem Preis.


    Mein Bruder mit zwei Kumpels war auf Harley-Tour im Südwesten. Die ersten Nächte waren vorgebucht.

    Und dann einfach dran los.

    In Torrey war dann nix zu bekommen, und sie haben die Nacht auf drei Camping-Liegen im Freien neben einer Pferde-Koppel verbracht - für 10 Dollar je Person, denn sie durften das WC und Waschbecken im Nebengebäude benutzen. :)

  • Als ich mit meinem Sohn auf Hawaii, Big Island war und wir die Lava-Tour mit Chris in der Dunkelheit zur glühenden Lava gemacht haben,

    Du warst mit Chris unterwegs?

    Wann denn? Ich dachte er macht das nicht mehr

  • Diese verweichlichte Jugend von heute ;-)) ! Ist nichts mehr gewohnt :zuck: . In deinem Alter hätte ich locker auf einem Parkplatz hinter dem Steuer geschlafen. Gegen die Kälte hatten wir immer gute Schlafsäcke dabei, denn man weiß ja nie, und dann einen Vliespulli, eine Jacke und eine Mütze an, dann wäre das doch gegangen. Aber wir waren ganz andere Temperaturen gewöhnt als ihr. In meiner Kindheit wurde nicht jedes Zimmer geheizt, sondern nur die Küche und am Sonntag dann die "gute Stube". Ich habe es überlebt!

    Deine Fotos sind übrigens richtig schön, das hat sich auf alle Fälle gelohnt.

  • Du warst mit Chris unterwegs?

    Wann denn? Ich dachte er macht das nicht mehr

    Ja, das war im Mai 2010. Damals war er sehr zuverlässig.

    Er hat uns viel gezeigt und erklärt und die Tour hat Spaß gemacht.

    Wir waren nur ne kleine Gruppe mit ca. 5 oder 6 Leuten.


    Später hatte er dann wohl einen Durchhänger und wurde unzuverlässig.
    Ich bin in Facebook immer noch mit ihm befreundet, seit er seinen Sohn hat ist er wieder recht solide.

  • Ich bin in Facebook immer noch mit ihm befreundet, seit er seinen Sohn hat ist er wieder recht solide.

    Gut zu wissen. Wir haben 2011 eine Tour geplant. Da las ich dass er Etwas im Drogensumpf verloren ging.

    Das heisst er macht immer noch touren?

  • Gut zu wissen. Wir haben 2011 eine Tour geplant. Da las ich dass er Etwas im Drogensumpf verloren ging.

    Das heisst er macht immer noch touren?

    Ich glaube nicht, dass er noch Touren macht.

    Es gibt zwar ab und zu Lava Bilder, aber zum Großteil nur Bilder vom Sohn oder Surf-Bilder

  • Gut zu wissen. Wir haben 2011 eine Tour geplant. Da las ich dass er Etwas im Drogensumpf verloren ging.

    Das heisst er macht immer noch touren?

    er hatte immer noch Touren von 2016 bis 2018, machte er aber ohne permit und illegal

    Habe ihn oefters mal gesehen

  • Was für eine Irrfahrt in der Nacht. :huch1:

    Früher war das (fast) problemlos möglich, noch am gleichen Tag ein Zimmer zu bekommen. Da gab es diese Couponheftchen, damit in ein Motel gestiefelt und zu 70% hat man immer etwas bekommen. Wir haben damals fast gar nicht vorgebuch, aber heutzutage ist das alles nicht mehr möglich.


    Ja, ich habe Legenden darüber gehört... :D Aber das war ja vor meiner Zeit bzw. zumindest weit vor der Zeit, in der ich meinen ersten USA Besuch hatte. Ich kenne es eben nur so, wie es jetzt ist.


    Ach herrje, Glück gehabt

    Wir sind auch mal so um Mitternacht rum irgendwo in einem Motel gelandet, nachdem alles ausgebucht war. War damals mit meinen Eltern

    Eigentlich wollten wir in Page übernachten, sind dann aber in Kanab gelandet in einem großen Familienzimmer und als erstes gab es dann mitten in der Nacht auf der Terrasse noch Brot mit irgendwas drauf, weil auch Essen vor lauer Sucherei ausgefallen war :smile:


    Allerdings, das war so richtig Glück im Unglück. Wer kann schon behaupten in einer National Park Lodge heutzutage überhaupt am gleichen Tag noch ein Zimmer zu bekommen und dann auch noch zu dem Preis :D


    Was für ein Drama, aber bei Euch Beiden wundert es mich nicht! :grima: Der Preis ist super, aber ich hätte an Deiner Stelle auch die §300 akzeptiert.


    Wir können einfach nicht normal Urlaub machen, irgendwas passiert einfach immer... Aber ihr seid doch froh drüber :P


    Wo sind denn die anderen beiden Motels in Beatty geblieben? Haben die dicht gemacht? Wir haben zweimal im Death Valley Inn übernachtet. Die Bewertungen vom Stagecoach Motel waren zu gruslig. Aber man konnte in Rosas Kantina sehr gut essen, leckeres Filetsteak, aber die haben dann dicht gemacht, als daneben der Subway aufgemacht hat.


    Auf jeden Fall großer Mist sowas. Ist uns 1994 passiert, als wir noch keine Ahnung hatten, dass es einen Feiertag namens Presidents Day gibt. Las Vegas war ausgebucht, weiter nach Kingman, war ausgebucht, weiter nach Needles, ausgebucht. Da haben wir dann auf einem Parkplatz am Straßenrand geschlafen, in den Sitzen, ein wenig die Lehne zurück geklappt. Wir waren so müde, da ging das ohne Probleme. Wir sind in Needles geblieben, wegen der Stunde Zeitunterschied, so konnten wir eher in ein Zimmer einchecken und haben 12 Stunden durchgepennt, schade um den Urlaubstag. Seither nie mehr solche Experimente. Das gilt für Euch sicher auch ;-))


    Vielleicht waren da noch welche, aber ich meine bei zwei oder so stand geschlossen bei Google. Vielleicht Corona nicht überlebt oder noch zu wegen keine Saison... Keine Ahnung. Wir haben jedenfalls alles abgegrast was es zu diesem Zeitpunkt gab. Das Stagecoach war aber auch wirklich gruselig, meine Güte...


    Nieeeehieeeee wieder :D


    So bin jetzt auch wieder auf dem Laufenden, deine Bilder sind richtig toll :) , ob ich mir deshalb aber die Nacht um die Ohren geschlagen hätte weiß ich nicht, da bin ich Abends meistens zu geschafft.

    Was für eine Zimmersuche =O mittlerweile buchen wir fast alles stornierbar vor, sollten sich unsere Pläne mal ändern, wird spätestens bis Mittags ein anderes Hotel über Hotwire, Booking oder Priceline gebucht, passiert dir bestimmt auch nicht nochmal, bis zum Abend zu warten.


    Vielen Dank :) Das würde ich definitiv nochmal machen... Aber lieber wenn es wärmer ist. Also so richtig heiß... Wie es sich für das Death Valley gehört. Ich habe bisher jedesmal am Racetrack gefroren, egal ob Dezember, März oder Oktober.... Farabees vermietet ja im Sommer nicht, aber dann eben nochmal mit normalem Mietwagen. Ich mag ein Kälteweichei sein, aber für mich ist fast jeder andere ein Hitze Weichei :smile:


    Oh nein, wie anstrengend. Ich glaube, da wäre mir der Preis auch egal gewesen.


    In unserem ersten USA Urlaub sind wir auch "auf´s gerade Wohl" gefahren. Das mache ich auch nicht nochmal. Ich konnte mich den Tag über gar nicht richtig entspannen, weil mir ständig die Hotelsuche im "Nacken" hing.


    Puh ja, wir waren echt geschafft. Ich bin trotzdem froh das wir den vollen Preis am Ende durch den glücklichen Zufall doch nicht zahlen mussten. Ich hoffe nur der Nachtwächter hat keine Probleme bekommen.


    Hört sich jedenfalls spannend an, das war ja ne tolle Hotelsuche - und zum Schluß sogar noch Glück gehabt mit dem Preis.


    Mein Bruder mit zwei Kumpels war auf Harley-Tour im Südwesten. Die ersten Nächte waren vorgebucht.

    Und dann einfach dran los.

    In Torrey war dann nix zu bekommen, und sie haben die Nacht auf drei Camping-Liegen im Freien neben einer Pferde-Koppel verbracht - für 10 Dollar je Person, denn sie durften das WC und Waschbecken im Nebengebäude benutzen. :)


    Ja, voll toll, fand ich in dem Moment auch :smile: Im nachhinein aber natürlich wieder eine gute Story.


    Für mich ist das einfach nichts... Ich plane viel zu gerne und lese gerne Bewertungen.

    Diese verweichlichte Jugend von heute ;-)) ! Ist nichts mehr gewohnt :zuck: . In deinem Alter hätte ich locker auf einem Parkplatz hinter dem Steuer geschlafen. Gegen die Kälte hatten wir immer gute Schlafsäcke dabei, denn man weiß ja nie, und dann einen Vliespulli, eine Jacke und eine Mütze an, dann wäre das doch gegangen. Aber wir waren ganz andere Temperaturen gewöhnt als ihr. In meiner Kindheit wurde nicht jedes Zimmer geheizt, sondern nur die Küche und am Sonntag dann die "gute Stube". Ich habe es überlebt!

    Deine Fotos sind übrigens richtig schön, das hat sich auf alle Fälle gelohnt.


    Ja, habe ich auch schon oft genug gemacht, hatte ich aber einfach kein Bock drauf :D Im Notfall hätten wir das gemacht, aber wenn ich nicht muss... ICH hatte ja auch einen guten Schlafsack :D


    Danke :)


    Da habt ihr ja mit der Übernachtung noch echt Glück gehabt.


    Allerdings...

  • Duracell Statistik: Tag 9





    Tag 9 - 09.10.2021


    Gelaufene Kilometer: 17,6 km

    Schritte: 26.831


    Aufgestanden: 06:00 Uhr

    In's Bett gegangen: 03:00 Uhr

    Stunden auf den Beinen: 21 Stunden


    Wanderungen:

    • Badlands Loop
      10,02 km / 349 Höhenmeter

    Highlight: Wanderung zum Sonnenaufgang, endlich Titus Canyon, Milchstraße am Racetrack

    Lowlight: Verlust des Handschuhs, Hotelsuche


    Gesamt


    Gelaufene Kilometer: 177,8 km

    Durchschnitt pro Tag: 19,75 km

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