Beiträge von _Moe_

    Ich glaube der Trail den du "Grinnel Glacier Trail Overlook" nennst, ist dieser hier: Klick


    Und der Trail mit dem Boot-Shuttle könnte der sein, den wir vor 2 Jahren gemacht haben. Siehe mein Reisebericht.
    Bzw. hier: Klick


    Der erste führt halt von Westen aus auf einen hohen Berg, von dem man auf den Grinnell Lake sehen kann. (Overlook)
    Der andere führt von Osten aus direkt an den Grinnell Lake heran.

    Auf der Seite des Trails steht, das dieser dieses Jahr erst Mitte Juli aufmacht.


    Ist das meist so um diese Zeit?
    Eigentlich hatten wir vor, Mitte Juni zu fliegen, aber wenn dieser Trail erst so spät "öffnet", bzw. die Gegend dort incl. Rockies in Kanada vorher nicht sinnvoll ist zu bereisen, müssen wir halt später fliegen. :zuck:


    Hmm, weiß nicht. Kann aber schon sein. Wir waren Mitte August da. Und selbst da war noch viel Eis im See. Im Juni sieht das bestimmt noch ganz anders aus.

    Wir hatten eine sehr einfache Cabin, vermutlich diese: "Historic one bedroom cabin without bathroom"
    Bilder hier.
    War wirklich sehr einfach. Aber ich fand's trotzdem irgendwie cool. War halt mal was anderes. :)


    Bei der Wanderung kannst du selbst entscheiden wohin du gehen möchtest und wann du wieder zurück gehst.
    Das Wichtigste ist aber: Nur bei der Tour mit dem Guide hat man eine Garantie auf einen Platz im Boot zurück. Wenn man sein eigenes Ding macht, heißt es auf dem Rückweg "first come, first serve". Dann kann es passieren, dass man entweder ewig am Steg warten muss, oder falls man auch im letzten Boot keinen Platz bekommt, eben zu Fuß zurück laufen muss.

    Heißt man sollte möglichst in dem Hotel dort übernachten?


    Bezüglich der "wait lists"? Keine Ahnung, ob das hilft. :zuck:


    Aber ansonsten ist das nicht notwendig. Wobei das Hotel schon schön ist - vor allem die Lage. Aber der Preis ist bestimmt auch nicht ohne.
    Wir hatten ein par Minuten entfernt in Swiftcurrent in einer Cabin genächtigt. Das war für uns optimal.

    Muss man den Schiff Shuttlebus vorbuchen.


    Man muss wohl nicht. Aber laut Info auf der Webseite ist es sehr ratsam. Bei uns war es auch rappelvoll.


    Zitat

    Advanced reservations are highly recommended at Many Glacier. Boats tend to fill up all day, but we do use wait lists to fill the boats at the last minute.

    Hier mal der Link zu meinem Reisebericht.


    Wir haben in Swiftcurrent und in St. Mary übernachtet. Die Preise sind schon echt krass, vor allem für das, was man geboten bekommt. Das Hotel St. Mary war an sich gut, aber unser Kellerzimmer war Mist. Da hat uns die Cabin in Swiftcurrent fast besser gefallen.


    Als Trail kann ich auf jeden Fall den Grinnell Glacier Trail empfehlen. Eine der schönsten Wanderungen, die wir je gemacht haben. Aber definitiv eine Ganztagestour.
    Auf der Going-to-the-Sun Road sind wir unter anderem zu den St.Mary Falls gelaufen. Die Falls sind schön, der Weg dahin durch verbrannten Wald solala.
    Der Trail zum Hidden Lake war ganz schön, aber auch sehr voll.

    Auszug aus meinem Reisebericht:


    ...
    Pünktlich erreichen wir das Many Glacier Hotel. Von hier aus soll es den Grinnell Glacier Trail bis hoch zum gleichnamigen Gletschersee gehen.
    Man kann den Trail direkt hier starten. Dann käme man auf mindestens 12 Meilen Gesamtstrecke. Da wir nicht die Profi-Hiker sind, haben wir uns für für die Shuttle-Boot Kombination entschieden, die ca. 8 Meilen lang sein soll. Dabei fahren wir zuerst mit einem Boot über den Swiftcurrent Lake und nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald auch noch über Lake Josephine. An dessen Ende ist dann der Trailhead für "kurze" Variante des Trails. Die erste Tour des Tages wird zusätzlich von einem Ranger begleitet. Außerdem hat man bei dieser Tour eine Garantie für einen Platz im Boot, das um 16:15 Uhr wieder zurück zum Many Glacier Hotel fährt.


    So viel zum Trail. Um zum Anleger zu gelangen, müssen wir erstmal durch das Hotel. Als wir auf der anderen Seite raus kommen, erwartet uns dieser Wahnsinnsausblick auf den Swiftcurrent Lake.



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)


    Genial, wie die Morgensonne die gegenüberliegenden Berge anstrahlt. Hach, diese Stimmung am frühen Morgen ist einfach unbeschreiblich. Das entschädigt doch das Mistwetter der vergangenen Tage.




    Ich freu mich wie Bolle und bin total aufgedreht. Vor lauter Fotografieren verpasse ich fast, die Tickets am Anleger abzuholen.



    Dann geht es aber los. An Bord essen wir erstmal nen Happen zum Frühstück und genießen den Blick auf die vorbeigleitenden Berge.



    Der erste See ist schnell überquert. Im Gänsemarsch geht es den kurzen Weg durch den Wald zum nächsten Anleger am Lake Josephine.





    Am anderen Ende des Sees angekommen gibt uns der Ranger schon mal ein paar Informationen zum Trail. 550 Höhenmeter werden wir bis zum Ziel überwinden.
    Außerdem wird ein kleines Anti-Grizzly Ritual einstudiert, bei dem nacheinander jeder aus der Gruppe mit einem lauten "Hey bear!!" auf sich aufmerksam machen sollte. Das ist vor allem auf den ersten Kilometern durch den Wald wichtig, da hier ist die Gefahr besonders groß ist, plötzlich auf einen Bären zu treffen. 2005 wurden auf diesem Trail schon mal zwei Wanderer bei Angriff schwer verletzt. Wer will, kann die krasse Story hier nachlesen. Wir würden ja schon gerne einen Grizzly sehen, aber wir sind uns einig, dass das doch nicht unbedingt beim Wandern sein muss. Dann doch lieber vom Auto aus. ;)


    Und dann geht es los. Das Wetter ist noch immer bestens. Die einzigen ernsthaften Wolken scheinen noch hinter den Bergen des Grinnell Glaciers festzuhängen. Erst durch den Wald und dann über Stege überqueren wir das Südende des Sees.


    Nach der Überquerung einer kleinen Brücke beginnt dann der lange Aufstieg.




    Wir halten uns am Ende der Gruppe auf, meist mit ca. 20 Metern Abstand. Wir nutzen den Ranger mehr als Anhaltspunkt, um es rechtzeitig wieder zum Bootsanleger zu schaffen. So bekommen wir zwar nicht viel von seinen Erklärungen mit, aber ich kann so wenigstens in Ruhe meine Fotos machen.




    Und das werden eine Menge. Alle 100 Meter hat man das Gefühl, das die Aussicht noch schöner ist. Es ist zwar immer dasselbe Tal, in das man schaut. Aber es sieht alle paar Meter irgendwie anders aus. Und das ist das schöne an diesem Trail. Es gibt praktisch den gesamten Weg etwas zu sehen und zu bestaunen. So spürt man auch die Anstrengungen des Aufstiegs gar nicht so wirklich. ;)
    Und jetzt erstmal ein paar Bilder. Ich wiederhole mich sonst einfach zu oft. Die Ausblicke waren einfach fantastisch! :cap:



    Gaaanz oben, unter dem dünnen Wasserfall, ist das Ziel.




    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)






    Blick zurück zum Lake Josephine.


    Kurz vor dem letzten schweren Anstieg macht die gesamte Gruppe nochmal eine längere Verpflegungspause, bei der wir eine Gruppe Bighorn Sheeps beobachten können.




    Nach gut 3 Stunden haben wir es dann endlich geschafft. :puh2:



    Hier oben am Gletschersee ist es plötzlich auch spürbar kühler.



    Der blaue See mit seinen Eisschollen sieht schon echt klasse aus.



    Ich bin überrascht, wie viele Eisschollen jetzt im Hochsommer noch im See schwimmen.



    Wir wandern ein bisschen um den See und machen noch eine kurze Pause bevor es wieder auf den Rückweg geht.
    Jetzt schaffen es die Wolken auch langsam über die Berge. Aber das ist uns egal. Auf dem Rückweg mit Blick Richtung Tal, sehen wir die ja nicht.



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)




    Wir müssen schon ganz schön Tempo machen, damit wir es rechtzeitig zum Boot schaffen. Das liegt natürlich an mir, da ich immer noch ständig zum Fotografieren anhalte.




    Aber wir schaffen es, pünktlich am Steg zu sein.




    Völlig fertig genießen wir die beiden Überfahrten. Unterwegs sehen wir auch viele Wanderer am See entlang laufen.
    Beim Warten auf das zweite Boot bekommen wir mit, dass eine kleine Gruppe auf diesem Weg durch den Wald tatsächlich auf einen Grizzly gestoßen ist, der direkt vor ihnen den Weg gekreuzt hatte. Zum Glück hat er die Wanderer aber ignoriert.



    Nach fast 9 Stunden sind wir wieder zurück am Many Glacier Hotel. Am Ende sind wir doch mehr als 9 Meilen gelaufen.
    Aber wir sind uns einig. Trotz der Anstrengungen war das einer der schönsten Trails, den wir je gelaufen sind. Das war einfach ein genialer Tag, bei dem sich der Glacier National Park genau so gezeigt hat, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

    Tag 21
    25.08.2016
    Port Angeles - Seattle - Hamburg


    Heute ist leider schon der letzte Tag, der wie jedes Jahr viel zu früh kommt. :(
    Aber es nützt ja nix. Wir denken einfach schnell an den perfekten gestrigen Tag zurück, und schon wird die Laune besser. ;) Außerdem haben wir ja noch ein bisschen Zeit, wir fliegen wir ja erst am Nachmittag.


    Ganz entspannt packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg Richtung Seattle. Damit wir noch ein bisschen was erleben heute, haben wir uns entschieden, die Fähre von Bainbridge Island zu nehmen. So können wir noch in aller Ruhe den Blick auf die tolle Skyline von Seattle genießen.







    Dann geht's ab zu Alamo. Die Autorückgabe läuft wie immer problemlos. Der Rest ist eigentlich schnell erzählt. Pünktlich um 16 Uhr hebt der Flieger ab. Die Flüge selbst verlaufen ereignislos. Einzig das Umsteigen in Island ist etwas nervig, da wie eine gefühlte Ewigkeit (mangels Sitzplätze) rumstehen und auf die Shuttlebusse warten müssen. Pünktlich landen wir in Hamburg. Jetzt bloß noch ab zum Auto und nach einer weiteren knappen Stunde sind wir schon wieder zu Hause und dieser wunderschöne Urlaub zu


    Ende


    Als Abschluss hab ich noch ein kleines Filmchen, dass das Erlebte ganz gut zusammenfasst:


    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]


    Danke, dass ihr alle mitgereist seid und bis zum Ende durchgehalten habt. ;)


    :wink1:

    So, ich habs jetzt auch endlich mal geschafft, den Bericht fertig zu lesen. :puh2:


    Ein schöner, informativer Bericht mit vielen tollen Fotos. Hat mir gut gefallen. :daumen:
    Und jetzt weiß ich, dass ich die meisten dieser Gegenden wohl erstmal nicht bereisen werde. :D Ich finde so alte, verlassene Städtchen zwar auch mal ganz cool, aber dann doch nicht in dieser Menge. ;) Aber umso schöner, dass du diese Orte mal gezeigt hast.


    Eine Sache würde mich aber noch interessieren. Wie bearbeitet ihr eure Fotos? Bzw. wie schafft ihr es 6395 Fotos zu bearbeiten? Ich bearbeite meine Favoriten ja auch ein bisschen. Ich bin aber froh, wenn mal so 30 an einem Abend schaffe. :think:


    Was für ein geiler Tag!!!


    Ja, as ist eine passende Zusammenfassung. :D



    Wir hatten bisher an der Ostküste von Cape Cod mehr Glück als an der Westküste.
    Nach unserem Desaster auf Teneriffa ist aber Whale Watching eher ein Problem.


    Ja, es ist halt Natur und eben unberechenbar. Man weiß vorher nie, ob Tiere da sind und wie sie drauf sind.
    Einerseits macht gerade dies die Spannung aus, andererseits kann es eben auch mal mit einer Enttäuschung enden.


    Vor Jahren, im Glacier NP, stand ich plötzlich in einer Herde von Goats und 2 kamen und schleckten mir die Arme ab, waren die süß!


    Das ist natürlich auch mal ein cooles Erlebnis. :daumen1:

    Tag 20
    24.08.2016
    Port Angeles


    Heute geht es etwas früher raus, denn wir haben einen Termin am Hafen. :D


    Und das kann natürlich nur bedeuten: WHALE WATCHING! :jub:
    Darauf haben wir uns schon sehr gefreut. Wir hatten das ja schon mal an der Ostküste gemacht. Außer ein paar kleiner Rückenflossen in einiger Entfernung haben wir damals aber nix gesehen. Es kann nur besser werden, dachten wir, und so versuchen wir es dieses Jahr noch einmal an der Westküste. Das Wetter ist jedenfalls schon mal perfekt für eine Bootstour. :) Und das Wetter war auch unsere größte Sorge, da wir die Tickets ja schon vor 8 Monaten gekauft hatten.



    Die ersten 30 Minuten passiert noch nix aufregendes. Wir fahren erstmal aus dem Hafenbereich in tieferes Gewässer. Wir nutzen die Zeit zum Entspannen in der Sonne.




    Plötzlich wird es aber hektischer. Es gab wohl irgendwo eine Sichtung und der Kapitän versucht das Boot in die Nähe zu manövrieren. Gaaanz in der Ferne steigt plötzlich Gischt auf. Es soll tatsächlich ein Buckelwal sein, der dort fröhlich aus dem Wasser springt. So etwas wollte ich ja schon immer mal live sehen. Der Kapitän macht uns aber erstmal wenig Hoffnung, das wir rechtzeitig beim Wal sein werden, da zwischen uns die Hauptfahrrinne liegt und wir erst 2 große Frachter vorbei lassen müssten. :aug:


    So fahren wir erst mal weiter in Richtung Kanada. Kurze Zeit später gibt es aber schon den nächsten Alarm. Und zwar gar nicht weit weg vom Boot. Es ist sogar ein Buckelwal-Pärchen. Einige Minuten schwimmt es parallel zum Boot.



    Dann fiebern alle dem Moment entgegen, wenn sie sich für mehrere Minuten unter die Wasseroberfläche verabschieden. Denn dann zeigen die Wale meistens ihre Schwanzflosse.



    Als sie wieder weg sind fahren wir erstmal zu einer Leuchtturm-Insel, auf der viele Seelöwen liegen.




    Sehr schön, aber der Gestank ist schon echt heftig dort. :stk:


    Auch auf der Fahrt zurück sehen wir noch einen Wal. Wieder begleitet er uns ein Stück und zeigt uns ab und zu seine Schwanzflosse.




    Eine chinesische Fotografin kann das Schauspiel nicht so richtig genießen. Sie steckt ihren Kopf „lieber“ in eine Tüte. :kotz: Zum Glück bleibt uns das erspart.


    Gerade als wir uns wieder Richtung Port Angeles aufmachen, kommt nochmal ein Wal-Alarm. Den schauen wir uns natürlich auch noch an. Doch diese Begegnung ist anders. In unserer Nähe ist noch ein kanadisches Whale-Watching Schlauchboot, das die Neugier des Wals geweckt hat. Wir versuchen, so nah wie möglich heranzukommen. Der Kapitän stellt den Motor ab, damit der Wal nicht allzu sehr gestört wird. Und dann beginnt der Wal, eine kleine Show abzuliefern. Er kreist immer wieder um das Schlauchboot, streckt seinen Kopf und sämtliche seiner Flossen aus dem Wasser.





    Manchmal schwimmt er sogar auf dem Rücken. Er ist teilweise so nah an dem Schlauchboot, dass die Leute ihn fast berühren können. Es ist wirklich unglaublich. Bei uns an Bord wechseln sich gebannte Stille und fasziniertes Raunen ab. So etwas hatten wir nicht erwartet.




    Wir stehen bestimmt eine halbe Stunde dort und beobachten das Geschehen. Und als ob der Wal plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen würde, dass er sich nur beim Schlauchboot aufgehalten hat, kommt er plötzlich auch zu unserem Boot. Auch hier umkreist er es ein paar Mal, taucht drunter durch und macht ein paar Rollen, als ob er uns mal jede seiner Seiten zeigen möchte. Einfach fantastisch! :clap1:




    Am Ende stößt er noch ein paar Mal seine Luft aus. Dann zieht er ganz entspannt von dannen und zeigt uns als Abschluss nochmal seine Schwanzflosse. Was für ein tolles Erlebnis.




    Auch die Crew war ganz begeistert. Sowas kommt wohl nur sehr selten vor.
    Die Tour hat sich jedenfalls mal voll gelohnt und wird zukünftig wohl nur schwer zu toppen sein. :daumen:


    Am Nachmittag wollen wir noch ein bisschen wandern. Dafür fahren hoch in die Berge zur Hurricane Ridge, wo wir den gleichnamigen Trail laufen wollen. Das Wetter ist immer noch fantastisch. Hier in den Bergen ist es vor allem nicht so warm.



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)


    Hier oben hat man wirklich schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Am Horizont können wir sogar einen Waldbrand sehen.







    Auf dem Trail nach oben sehen wir plötzlich einen berühmten Einwohner des Nationalparks - ein Olympic Marmot.



    Und kurz bevor wir den Hurricane Hill erreichen, kommt uns plötzlich eine kleine Mountain Goat Familie entgegen.



    Vom Gipfel hat man eine schöne Aussicht auf das Meer und Port Angeles.



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)


    Wir genießen noch ein bisschen den Ausblick bevor wir uns überglücklich nach den tollen Erlebnissen dieses Tages wieder auf den Weg zum Hotel machen.


    :cap:

    ja, die Anfahrt zum HOH zieht sich, und zurück muss man auch noch, wir haben leider dann die Sol Duc Fälle nicht mehr geschafft, denn da hätte man ja auch noch extra hinfahren müssen...


    Die Sol Duc Falls hatten wir auch auf dem Plan. Aber genau wegen der langen Anfahrt haben wir dann doch lieber die zwei anderen Wasserfälle besucht.


    Da braucht man ein Permit
    Wir sind damals einfach hingefahren und losgelaufen


    Dass man da ein Permit braucht, wusste ich auch nicht


    Ja, der Trail liegt wohl nicht mehr im NP sondern auf Indianer-Gebiet. Das Permit kostet 10$. => Klick

    Allerdings wäre das Motel für mich ein No Go, wobei das Days Inn, was wir in Port Angeles hatten auch nicht wirklich der Hit war.


    Die Preise waren schon recht saftig in Port Angeles. Da muss man dann auch mal ein paar Abstriche machen. Sauber und ordentlich sollte die Unterkunft natürlich trotzdem sein. Da legen wir schon Wert drauf. Aber das war in diesem Motel durchaus in Ordnung.

    Tag 19
    23.08.2016
    Forks - Port Angeles


    Heute geht es weiter durch den Olympic National Park - und das "endlich" wieder bei strahlendem Sonnenschein. ;)
    Heute gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, wie wir den Tag gestalten können. Eigentlich stand ja der Hoh Rain Forest auf dem Plan. Ich hatte aber schon mehrfach gelesen, dass der bei sonnigem Wetter und vor allem nach längerer Trockenzeit nicht so richtig zu überzeugen weiß (es ist halt ein Rain Forest und kein Sun Forest). Und dazu noch die recht lange Anfahrt in die "falsche" Richtung.... Hmm, was tun? :gru1:
    Nach kurzem grübeln entscheiden wir: der Hoh muss warten.
    Wir nutzen die Zeit und das gute Wetter lieber für eine Fahrt an die Küste - und zwar zum Cape Flattery.


    Als erstes wollen wir aber noch schauen, was am Rialto Beach so abgeht.



    Schön ist es hier. Wir suchen uns ein Stück Treibholz zum Sitzen und genießen einfach die Sonne und die tolle Aussicht auf die Felsen, das Meer und den Nebel, der ein paar Meilen entfernt versucht, die Küste einzuhüllen.



    Dann machen wir uns auf den Weg Richtung Cape Flattery.



    In Neah Bay halten wir kurz an einem Supermarkt und kaufen uns ein Permit für den Cape Flattery Trail. Obwohl der Vormittag schon recht weit fortgeschritten ist, sind noch erstaunlich viele Parkplätze am Trailhead frei. Der mit ca. 1 km recht kurze Trail durch den Wald ist ganz schön und nicht schwer zu laufen.




    Die Küste ist dann auch recht schnell erreicht.



    Hier nehmen wir uns viel Zeit und genießen die Aussicht an den verschieden Viewpoints.








    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)


    Eine kleine Insel neben Tatoosh Island ist komplett von Seelöwen besetzt. Mit bloßem Auge sind die kaum zu erkennen und mit meiner kleinen Kamera erst recht nicht. Aber zum Glück haben wir unsere Videokamera. Die ist fast wie ein Fernglas. ;) Und gerade als wir die Kamera auf die Seelöwen ausgerichtet haben, kommt plötzlich Bewegung in die Truppe und innerhalb von 10 Sekunden ist die Insel komplett leer.



    Das war Timing. :D


    Dann geht es wieder zurück zum Auto und wir machen uns auf den Weg Richtung Port Angeles. Wir haben aber noch ausreichend Zeit, um auf dem Weg noch 1-2 Punkte anzusteuern.
    Als erstes wollen wir zu den Marymere Falls. Zu diesen führt ein netter, kleiner Trail (0,9 Meilen), der direkt am Lake Crescent startet.



    (Klick auf das Bild öffnet die größere Version)


    Viel Wasser führt der Wasserfall nicht. Trotzdem gefällt es uns hier, vor allem auch wegen des schönen Wanderwegs.



    Als letztes halten wir noch bei den Madison Falls. Diese liegen nur ein paar Schritte vom Parkplatz entfernt.



    Nun geht es aber zu unserer heutigen Unterkunft, dem All View Motel in Port Angeles. Der Typ an der Rezeption ist zwar etwas mürrisch und das Hotel schon etwas abgerockt, aber wir hatten schon schlimmere Unterkünfte.




    Mit einer Pizza von Dominos machen wir es uns auf dem Zimmer gemütlich und freuen uns auf morgen, wo uns spannende Dinge erwarten. :)


    :wink1: