Beiträge von DocHoliday

    So langsam rückt der Abflug näher - Freitag ist es so weit!


    Habe gestern noch etwas an der Feinplanung gesessen und dabei erfahren, dass Acoma Pueblo für Besucher gesperrt ist und nur das Museum unten besichtigt werden kann und man dort eine "virtuelle Führung" mitmachen kann (sprich ein Video). Dafür lohnt sich m.E. der Weg nicht.


    Also neu planen!

    Die ursprüngliche Planung war:

    Do Gallup - Acoma Pueblo - El Malpais NM (Sandstone Bluffs, Ventana Arch) - Springerville - 380 km


    Fr Springerville - Mogollon Ghosttown - Willcox (Fahrtag durch den Gila National Forest) - 370 km

    je nachdem, wann wir ankommen, ein erster Besuch im Chiricahua NM


    Sa Willcox - Chiricahua NM (Wanderung vom Massai Point aus oder vielleicht sogar vom Massai Point runter zum Visitor Center) - Bisbee - Tombstone , Ü im Puff (Tombstone Bordello B&B)

    Es gibt verschiedene Alternativen:


    1. die einfachste Variante


    Do Von Gallup aus zum Petrified Forest NP, dann weiter nach Springerville und den Rest wie geplant.


    2. Mit Badlands und Shiprock


    Mi Vom Monument Valley mit dem Schlecker über Canyon de Chelly und die IR 12/13 vorbei a Ship Rock nach Farmington (330 km)


    Do Bisitis oder Ah-Shi-Sle-Pah zum Sonnenaufgang und weiter zum Chaco Canyon, Ü wieder Farmington


    Fr Farmington - Petrified Forest NP - Springerville (440 km, ziemliche Strecke mit dem Moped)


    Sa Springerville - Silver City und von dort entweder alle im Auto oder die beiden Jungs auf Moped den Trip zu den Gila Cliff Dwellings (240 km bis Silver City, 380 km incl. Gila)


    So Silver City - Chiricahua NM - Tombstone (330km mit dem Abstecher bis zum Massai Point)


    Da ohnehin niemand vor hat,, die Wanderung vom Massai Point runter zum Visitor Center zu machen, reichen für Chiricahua auch 2-3 Stunden, um einen Eindruck zu bekommen. Und in Tombstone schadet es glaube ich nichts, wenn wir erst am späten Nachmittag ankommen: Auf irgendwelche Shows habe ich eh keine Lust.


    3. die ambitionierteste Variante:


    Mi MV - Farmington direkt (CdC auslassen), Mopeds am Hotel lassen und mittags mit dem SUV zum Chaco Canyon, Ü Farmington


    Do Sonnenaufgang bei den Bistis mit dem SUV, dann Fahrt nach Albuquerqe (300 km), Petroglyph NM; wenn die Zeit noch recith.


    Fr Albuquerque - Salinas Missions NM (zumindest Abo, vielleicht auch 2 Ruinen) - Alamogordo (350 km), von dort zum Sunset nach White Sands


    Sa Alamogordo - Silver City (280 km plus 140 km hin und zurück zu den Gila Cliff Dwellings)


    So Silver City - Chiricahua NM - Tombstone (330km mit dem Abstecher bis zum Massai Point)


    Vorgebucht war zwischen MV und Tombstone ohnehin nichts, also sind wir frei in unseren Entscheidungen. Ende Oktober sehe ich auch keine Probleme, was zu finden.

    Mal sehen, was die beiden Jungs auf den Mopeds sagen. Ich denke, wir werden das erst vor Ort entscheiden, auch abhängig vom Wetter. Schlickrutschen in den Bistis nach Regen hatte ich schon mal, macht keinen Spaß. Und Gila Cliff Dwellings bzw. die Straße dahin im Schnee brauche ich auch nicht.


    Fällt jemandem noch eine andere Variante ein? Sonst TIpps oder Anmerkungen?

    Du weißt ich mag das hingefahren werden zu den Tieren nicht. Aber diese Sichtung kann man nicht planen. Das ist ein once in a lifetime Erlebnis. Großartig!!

    Wäre auch mit selber fahren nicht möglich gewesen. Selbst, wenn die Geparden zufällig in Sichtweite der Straße gelegen hätten, wäre einem fast die gesamte Action zwischen Schakalen und Hyäne entgangen, weil die innerhalb von Sekunden 50, 100 und mehr Meter weg waren und man höchstens ab und an noch eine Bewegung durch die Büsche gesehen hätte, wenn überhaupt.


    Das ist ohnehin einer der zwei wesentlichen Unterschieden zwischen NPs und Private Game Reserves. Die Sichtungen sind nicht deshalb besser, weil es in den Private Reserves mehr interessante Tiere gäbe sondern vor allem weil man ihnen querfeldein auch abseits der Pisten folgen darf. damit sieht man viel mehr und kommt vor allem viel näher an die Tiere heran. Der andere Unterschied ist die Qualität der Guides.. Es hilft einfach, wenn man in der Lage ist Spuren zu lesen und sich daraus ein Bild machen kann, welche Tiere wann da waren und wo sie hin sind. Und dann muss man ihnen natürlich auch noch folgen können, womit wir wieder bei Unterschied eins sind.


    Das ist auch der Grund, warum ich gerne in Private Reserves fahre und bereit bin, die teilweise exorbitanten Priese zu bezahlen. Der Luxus drumherum (Hotelqualität, Service, Essen) schadet natürlich nicht, wäre mir aber das Geld nicht wert.


    Ich würde und werde (solange die Lage in Südafrika das zulässt) aber auch immer wieder in den Krüger und KTP fahren, weil mir das auf eine andere Weise genau so viel Spaß macht.

    Mr. Hyäne griff sich den Kadaver und machte sich auf und davon.


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    Aber er hatte die Rechnung ohne die Hartnäckigkeit der Schakale gemacht. Auf einmal waren die sich wieder einig und waren keinesfalls gewillt, der Hyäne die Beute so einfach zu überlassen. Jedesmal wenn er die Beute ablegte und zu beginnen wollte zu fressen, waren die Schakale wieder zur Stelle und piesackten ihn.


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    Bei den vielen Laufeinlagen, konnte ich mich mal wieder im Panning (deutsch:Mitzieher) versuchen.


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    Egal was die Hyäne anstellte, die Schakale ließen ihn nicht in Ruhe.


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    Es hat eine ganze Weile gedauert, bis sie schließlich aufgegeben haben und die Hyäne mit dem Kadaver abziehen konnte.

    Die ganze Sichtung hat ziemlich genau 40 Minuten gedauert und die Geparden, nach denen wir 2 Stunden gesucht hatten, waren schließlich die absoluten Nebendarsteller ;-))


    Wir habe sie trotzdem noch mal gesucht, als die Action vorbei war und fanden wie erwartet faule Katzen bei der (gegenseitigen) Körperpflege.


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    Was für eine Sichtung! :jub:;-))

    Von den letzten Tagen in Mashatu will ich noch ein paar Bilder zeigen.


    Eine der besten Sichtungen, die ich je hatte:


    Am Vorabend hatten wir nach langem suchen eine Gepardenmutter mit 5 fast erwachsenen Jungtieren gefunden. Bilder gibt es vielleicht später, allerdings war es schon fast dunkel.

    Da sie sich schon die letzten Tage langsam aber sicher in unsere Richtung bewegt hatte, bestand die Hoffnung, sie an diesem Morgen etwas schneller und näher zu finden. Es hat dann doch fast 2 Stunden gedauert und als wir ankamen dachte ich erst, die Party wäre schon vorbei.


    Die Geparden hatten ein Impala gerissen und zu dem Zeitpunkt schon fast vollständige verspeist. Die ersten verließen den Frühstückstisch schon wieder.


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    Aber der Rest der Familie schien noch Appetit zu haben


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    Noch mehr Appetit hatte eine Gruppe von Schakalen, die sehnsüchtig auf die paar Fleischreste schauten, die noch übrig waren.


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    Sie beließen es dann auch nicht beim schauen sondern stibitzen rotzfrech immer mal wieder ein paar Bröckchen.


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    Aber solange noch einer der Geparden da war, trauten sie sich doch nicht ganz ran.


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    Als schließlich auch der hungrigste Gepard vollgefressen war, kam ihre Stunde.


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    Kaum hatten sie den Kadaver für sich allein, fingen die Schakale, die gerade noch in schönster Einigkeit versucht hatten, dien Geparden die Beute streitig zu machen, an, sich untereinander nicht das schwarze unter den Fingernägeln zu gönnen.


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    Tja, sie hätten sich lieber aufs fressen konzentrieren sollen, denn nach wenigen Minuten tauchte er auf.


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    Ohne sich in irgendeiner form um die Schakale zu kümmern marschierte er schnurstracks auf den Kadaver zu un beanspruchte ihn für sich.


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    Fortsetzung folgt.

    Rückwärts fliegen ist überhaupt kein Problem, man merkt es höchstens bei Start und Landung.


    Die Anordnung der Sitze kenne ich von der Business von Cathay Pacific. Ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig aber dann eigentlich ziemlich gut. Von den Pax rechts und links neben einem, kriegt man nichts mit, jeder hat direkten Zugang zum Gang und da die "gegenüberliegenden" Sitze ja in die Selbe Richtung schauen, kriegt man von denen auch nichts mehr mit, wenn man einmal liegt.


    Die Sitze sehen allerdings ziemlich eng und kurz aus.

    Ich werde trotzdem versuchen, das zu vermeiden (außer vielleicht bei Direktflügen ohne umsteigen).

    Oft ist das Problem ja inzwischen nicht nur der finanzielle Schaden sondern man bekommt die Objektive gar nicht, selbst wenn man das Geld hätte.


    Ich hatte auch die großen Gegenlichtblenden für das 400er und 600er im Koffer, weil die DInger nicht mit in den Rucksack passen, wenn man 2 lange Teleobjektive drin hat.

    Mal abgesehen davon, dass Canon unverschämte 849 bzw. 899€ für so ein Stück Plastikrohr mit einer Schraubhalterung haben will, ist die Blende für das 600 Mark II schon seit Ewigkeiten nicht lieferbar.


    899€ dafür? In Worten Achthundertneunundneunzig? :huch1: