Beiträge von DocHoliday

    Da gehörte ich noch zu den Großen und ganz Großen.

    Oops! Soooo klein kamen mir die Japaner bisher nicht vor! :weg2:

    Junge Chinesen zum Beispiel, sind sehr groß.

    Ich erinnere mich nur an HongKong, da läuft man auf dem Weg zu den Circular Ferries nach HongKong Island an einer Art Spiegelwand vorbei und der nächst höhere Kopf war bei mir auf Schulterhöhe (1,93m) ;-))


    Würde mich aber auch nicht davon abhalten, da hin zu fahren.

    Easy Rider mit einem Monsterwagen ;-))


    Was für ein riesengroßer Wagen :!::huh:


    Wir hatten im Juni/Juli auch einen Wagoneer, fast nagelneu, und er war wirklich ein klasse Auto!

    Der Wagoneer ist echt ein Riesentrum!

    Ich fahre ja alleine gerne mit dem Ellenbogen auf dem Beifahrersitz - ging nicht, bin mit ausgestrecktem Arm mal eben so an den Beifahrersitz ran gekommen. Die Mittelkonsole ist gefühlt einen Meter breit! :huch1:;-))



    Wie waren denn die Termperaturen so Ende Oktober? Ist das noch Moppedgeeignet?

    In Nelson und Needles bin ich noch mit T-Shirt rumgerannt. Je höher wir kamen, um so kälter wurde es. Wird in den nächsten tagen noch ein Thea.

    Nette erste Bilder und toll das der Bike Tausch so problemlos möglich war

    Eagle Rider hat da ziemlich flexibel reagiert, fabd ich top!

    Nelson gefällt mir, besonders das Flugzeug. :daumen1:

    Das Flugzeugwrack fand ich auch cool. Besonders, weil ich mich gefragt habe, wie es da hin gekommen ist und vor allem warum?

    War das Dein erster Besuch in Nelson?

    Nach mehr als 20x Las Vegas tatsächlich ja!

    Ich sag immer: Da hat man ein Leben etwas davon, weil unverwechselbar.

    :daumen1: Invest in Memories! Oder "wenn ich das in meinem Club erzähle" :lach3:

    Samstag 22.10.22


    Geschlafen habe ich nach der Odyssee wie ein Stein.

    Nach dem Frühstück habe ich mich auf den Weg zum Cosmopolitan gemacht, um den Mietwagen bei der dortigen Hertz-Station abzuholen. Gebucht war "Suburban o.ä.", geworden ist es ein Wagoneer, die neue Luxus-SUV Variante von Jeep. Das Teil ist etwas breiter als ein Suburban aber dafür etwas kürzer. Also ein Riesen-Schiff.


    Mal ein kleiner Größenvergleich:



    Selbst der Dodge RAM sieht dagegen fast zierlich aus, von dem Spielzeugauto in der Mitte gar nicht zu reden. ;-))


    Zurück am Hotel haben wir das Gepäck eingeladen und sind zu "Eagle Rider" gefahren, der Motorradvermietung. Lag eigentlich gleich gegenüber auf der anderen Seite des Freeway aber es waren dann doch 1,5 Meilen zu fahren.


    Die Übernahme und Einweisung ging zügig voran. Beide hatten natürlich eine Harley gemietet. K hatte sich eine Heritage Softtail Classic ausgesucht, J eine Electra Glide. Beide echte Eisenkühe mit locker 400 kg (inklusive Fahrer) und ca 1800 ccm Hubraum.


    Nach einem kurzen Boxenstop bei Albertson's für die lebenswichtigen Einkäufe (Bier, Wasser, Kühlbox, etc.) ging es dann los. Zum einrollen wollten wir an dem Tag nur bis nach Needles mit dem kleinen Abstecher zur Ghosttown Nelson und zum Colorado. Ganz so locker wurde es dann nicht, weil ein ziemlicher Sturm durch das südliche Nevada fegte, so dass wir uns durch teilweise heftige Böen und horizontal fliegenden Sand kämpfen mussten. Na ja, die Jungs haben gekämpft, ich habe die Lüftung auf Zirkulation gestellt und alles war gut :smile:


    Nelson hat mir recht gut gefallen. Ein paar fotogene alte Häuschen und jede Menge mehr oder weniger interessantes Gerümpel. Wie wir dort gelernt haben, ist es eine beliebte Hochzeits-Location. Ständig waren Teile des Örtchens für Hochzeitsgesellschaften gesperrt.

    Aber auch so blieb für uns genug übrig.







    Hinter Nelson gab es noch einige nette Aussichtspunkte. Diese netten Phallussymbole musste natürlich festgehalten werden. Außerdem war es der erste Blick auf den Colorado River.



    Doof war nur, dass nach diesem Fotostop Js Harley nicht mehr ansprang. Anscheinend war entweder der Startermotor oder der Schalter für den Starter am Lenker defekt. Alles andere funktionierte, die Elektrik schaltet sich ein, die Karre "fuhr hoch" (so ein Moped ist ja schließlich auch nur ein Computer), nur starten wollte sie nicht. Also zurück bis fast zur US95, wo es wieder Handy-Empfang gab und mit Eagle Rider telefoniert. Die waren zum Glück recht flexibel, so dass wir uns darauf geeinigt haben, dass das Motorrad da stehen bleibt, wo es steht, um irgendwann später abgeholt zu werden, und J und ich zurück nach Las Vegas gefahren sind, wo er dann ein neues Motorrad übernommen hat.So hatten wir dann das "vergnügen" und noch 2x durch den Sandsturm zu kämpfen.

    Um es vorweg zu nehmen, es blieb das einzige echte Problem mit den Mopeds oder dem Auto. Und wenn so etwas schon passieren muss, dann lieber hier und heute, wo es nur ein paar Stunden gekostet hat.


    K ist noch weiter bis zum Colorado River gefahren und dann nach Needles, J und ich dann im zweiten Anlauf direkt nach Needles. Übernachtet haben wir im Best Western. Abendessen gab es direkt nebenan bei einem Mexikaner. War ganz lecker und brauchbares Bier hatten sie auch.

    Los geht es mit dem versprochenen Bericht.


    Prolog:

    Nach mehrfacher Terminverschiebung wegen Covid und Änderung der Reiseroute wegen späterer Reisezeit sollte es jetzt endlich losgehen.


    Wie lange geplant wollte ich mit 2 meiner ehemaligen Kollegen und Praxispartnern (ehemalig, weil die beiden inzwischen im Ruhestand sind) zusammen die USA bereisen. Ich hatte für die beiden schon mal eine Moped-Tour von Las Vegas nach San Diego geplant und diesmal wollten wir das mir ein paar Ausflügen jenseits des Teers verbinden. Also würde ich einen großen SUV mieten und sozusagen als Begleitfahrzeug fungieren.

    Wir haben über 20 Jahre zusammen gearbeitet und uns privat immer gut verstanden, auch wenn beruflich schon mal die Fetzen geflogen sind. Also hatte ich keine großen Bedenken, dass wir uns auch auf Reisen gut verstehen würden.

    Geplant war grob:
    Las Vegas - Grand Canyon - Monument Valley - Chaco Canyon NHS - Acoma Pueblo - Chiricahua NM - Tombstone - Tucson - Phoenix - Yuma - Palm Springs - Death Valley - Las Vegas

    Grand Canyon, Monument Valley und Death Valley waren vorgebucht, ein paar Ü zwischendurch auch aber alles mit kurzer Stornierungsfrist, so dass wir flexibel waren, was sich dann auch als nicht ganz unwichtig heraus stellte.


    Da ihr sie ohnehin nicht kennt, sagen euch die Namen der beiden Mitreisenden nichts. Also mache ich es wie das Rehlein und nenne sie J und K, manchmal auch "der Große" und " der Kleine" oder "die Jungs".


    Freitag, 21.10.22

    Aus irgendwelchen Gründen, an die ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann, flogen wir alle auch unterschiedlichen Wegen nach Las Vegas,

    J mit KLM und Delta über Amsterdam und Atlanta, K mit LH, Finnair und United über Helsinki und ich mit BA und American über LHR und Dallas.


    Alle Strip-Hotels waren an diesem WE unverschämt teuer wegen eines Open Air Festivals, so dass ich nur eine Nacht in Vegas gebucht hatte im Hilton Garden Inn South Strip und selbst das kostete über 270$ pro Zimmer.


    Die Jungs kamen beide am späten Nachmittag bzw. frühen Abend an und waren pünktlich da. Ich sollte um 2:30h da sein. Bis Dallas war auch alles o.k. aber dann...


    Erst hieß es ohne Begründung Verspätung 25 Minuten - na gut!


    Dann platter Reifen - 90 Minuten Verspätung :huch3:


    Nicht nur Reifen platt, Fahrwerk kaputt - wir suchen einen neuen Flieger :huch3::huch3:


    Neuer Flieger gefunden - Verspätung jetzt 3 h! :huch3::huch3::huch3:


    Da bleibt nur eins - Frustspülung!



    Aber als ich die Hoffnung schon aufgeben wollte, stand da schließlich tatsächlich ein Flieger am am Gate und wir durften tatsächlich einsteigen. Yeah! :jub:


    Gegen Mitternacht bin ich in Vegas gelandet und nachdem ich noch ein Weilchen auf mein Gepäck warten durfte lud mich das Taxi tatsächlich um kurz nach 1:00h im Hotel ab. J+K waren da natürlich längst in der Heia und die Hotelbar geschlossen. Aber es gab einen kleinen Store neben der Rezeption, wo ich noch ein kühles Bier als Betthupferl und eine Flasche Wasser bekam. Das Bier habe ich so gerade noch geschafft bevor mir die Augen zufielen.

    Ich bin dann mal weg!

    Sitze gerade in Heathrow im Flieger und warte, dass es los geht!


    Das erste Abenteuer habe ich schon hinter mir:

    Heathrow at its best!

    Erst hat es eine halbe Stunde gedauert bis sie uns aus dem Flieger gelassen haben und dann stand ich auch noch in der Idiotenreihe in der Security. Mein Kamerarucksack wird ja fast immer zur Sprengstoffkontrolle rausgeholt. Eigentlich kein Problem aber diesmal hatte ich 5 Taschen vor mir und alle hatten nicht nur den halben Haushalt im Handgepäck sondern auch noch diverse Fläschchen, Tuben, etc. Man wird ja auch nur etwas 17x gefragt, ob man Flüssigkeiten dabei hat! Fast eine Stunde hat der Spaß gedauert.

    Ich habe es dann gerade zum Final Call zum Gate geschafft.

    Jetzt habe ich den ersten Schampus intus und es geht aufwärts! 😀