Beiträge von DocHoliday

    Donnerstag 27.10.22


    Der Tag ist schnell erzählt.

    Da die beiden Jungs Chiricahua noch gar nicht kannten, habe ich ihnen dringend geraten, die Wanderung vom Massai Point runter zum Visitor Center zu machen. Da es keinen Shuttle Bus mehr gibt und nach telefonischer Ranger-Auskunft vor ca. 1 Jahr auch keinen mehr geben wird, habe ich mich geopfert und das Shuttle gegeben. Da ich besonders beim bergab laufen und auf unebenem Untergrund immer noch Probleme mit der 2012 gebrochen Füsschen und dem linken Knie habe, war das kein allzu großes Opfer.

    Ich wollte mir stattdessen in der Zwischenzeit Fort Bowie anschauen.


    70 km sind es von Willcox bis hoch zum Massai Point, hatte ich irgendwie weiter in Erinnerung. Bis zum Abzweig ins NM zieht sich die Strecke ganz schön, weil es rechts und links eigentlich nichts zu sehen gibt. Ich habe die Jungs oben abgesetzt und ihnen auf der Karte in der Parkbroschüre noch mal die verschiedenen Möglichkeiten gezeigt (mit und ohne Inspiration Point, mit und ohne Heart of Rocks Loop, etc.) und bin zumindest noch den Nature Trail rund um den Massai Point gelaufen, um meine Erinnerungen aufzufrischen. Ist ja schon einige Jahre her, dass ich hier war.






    Dann bin ich noch das Sträßchen hoch zum Sugarloaf Mountain gefahren, weil ich in Erinnerung hatte, dass man von dort einen schönen Blick auf Cochises Head hat. Stimmt!



    Dann ging es wieder zurück Richtung Willcox, um nach ca. einem Drittel der Strecke rechts auf die Apache Pass Road abzubiegen, eine gut ausgebaute Gravel Road. Die war allerdings gesperrt. Das Schild mit der Straßensperrung stand aber nicht etwa gleich am Abzweig sondern erst nach diversen km Gravel Road, dankeschön!


    Hm, was nun? Ich hatte ja noch einiges an Zeit zu überbrücken. Allerdings auch wieder nicht genug für einen Abstecher nach Bisbee oder ähnliches. Da wir an diesem Tag noch weiter nach Tucson wollten und dort ein Ferienhaus gemietet hatten, habe ich die Zeit statt für Sightseeing dafür genutzt, in Ruhe einkaufen zu gehen.


    Nach gut 4 Stunden war ich zurück im Chiricahua NM am VC. Ein gutes halbes Stündchen musste ich aber noch warten bis die Jungs aus dem Wald kamen. Sie waren schwer begeistert von der Wanderung. Leider habe ich vergessen mir ein paar Bilder von unterwegs "airdroppen" zu lassen, vielleicht reiche ich die noch nach.


    Die Harleys hatten wir am Hotel stehen lassen. die haben wir eingesammelt und sind weiter nach Tucson gefahren. Da es doch schon etwas später geworden war, sind wir ausnahmsweise den direkten Weg über die I10 gefahren. Unser Haus lag im Nordosten von Tucson in einer Residential Area und hatte alles, was man sich wünschen kann.

    Ein freundlicher Nachbar machte uns darauf aufmerksam, dass auch hier die Welt nicht mehr in Ordnung war und wir die Mopeds besser außer Sicht von der Straße abstellen sollten. Ihm hatten sie seine vor der Garage geparkte Maschine vor einigen Tagen geklaut. Also wanderten die Harleys hinters Haus.


    Ich war mir eigentlich sicher, dass ich mehr Fotos von dem Haus gemacht habe aber ich habe nur diese beiden gefunden.


    Großes Wohn-Esszimmer mit offener Küche. Von dort ging der Master Bedroom mit eigenem Bad ab.



    Von dort ging es auch raus auf die Terrasse.

    Im vorderen Teil des Hauses gab es einen formal living room, 2 weitere Schlafzimmer und ein zweites Badezimmer. Im Hintergrund bei den Mopeds stand auch der Gasgrill, den wir fleissig benutzt haben.

    Mittwoch 26.10.22


    Morgens haben wir im Auto eine Runde durch den Petrified Forest NP gedreht.

    Wir habe im Norden angefangen und uns dann nach Südwesten vorgearbeitet.


    Deshalb gab es zunächst mal ein paar Petroglyphs zu sehen am Newspaper Rock:

    Die Wanderung hinunter haben wir uns gespart, wir sind nur ein wenig am Rand herum gelaufen.




    Dann kam der für mich schönste Teil des Parks - die Painted Desert und die Badlands.



    The Teepees


    Der erste Abstecher weg von der Main Road führte hoch zur Blue Mesa. Dort sahen wir auch die ersten Stücke versteinertes Holz.


    Hat schon was, der Blick!

    Die Wanderung hinunter haben wir uns gespart, wir sind nur ein wenig am Rand herum gelaufen.


    Mit ein paar kurzen Stops bei Agate Bridge und dem Crystal Forest (ohne Fotos) erreichten wir schließlich das Visitor Center und die großen versteinerten Brocken dahinter.



    Schon sehr eindrucksvoll!


    Dem Giftshop haben wir auch noch einen Besuch abgestattet, weil J noch ein Geburtstagsgeschenk für eine seine Enkeltöchter suchte. Dann sind wir zurück vom Hotel, haben die Motorräder abgeholt und uns auf den Weg nach Süden gemacht.

    Die NM 77 führt bios Show Low durch eine mehr oder weniger ebene Wüstenlandschaft, dann wir es interessant. Die US 60 führt zunächst durch eine bewaldete Hochebene und windet sich dann über diverse Kurven und ein paar echte Serpentinen etwa 1000m hinunter zum Salt River um dann auf der anderen Seite wieder 600 oder 700 m in die Höhe zu gehen.




    Blick zurück:


    Über US 70 + 191 und ein Stück I10 erreichten wir nach gut 400 km schließlich Willcox, wo wir erneut in einem Days Inn übernachteten - auch hier absolut empfehlenswert. Nicht nur, dass die Zimmer gut sind, direkt gegenüber vom Hotel liegt das Double S Steakhouse, wo wir lecker gegessen und ein paar Bier getrunken haben.

    Und wie ich sehe, hattet ihr definitiv das bessere Zimmer bzw. den besseren Ausblick gehabt als wir.

    Im Jahr 2017 haben wir ihn auch nicht gesehen. Wenn ich mich jedoch richtig erinnere stand schon irgendwo noch so ein Pferd herum.

    Wenn man bei Hotel direkt bucht, gibt es die entsprechenden Zimmerkategorien nach bester Aussicht sortiert (wird dann natürlich nicht billiger ;) ).

    Da sitzt man ja normalerweise nur mit Sonnenbrille bekleidet drauf :)

    Hatte ich auch vorgeschlagen aber die beiden Jungs wollten nicht, nur weil es an dem Morgen 4°C waren - Weicheier! :smile:

    Dienstag 25.10.22


    Morgens erst mal wieder ein iPhone-Pano vom Balkon. Die Farben sehen auf jeden Fall "interessant" aus ;)




    Da die Tore ins MV ohnehin erst um 8:00h öffneten, hatten wir Zeit, vorher zu frühstücken, dann ging es los.

    Früh morgens war es zu Glück noch recht leer, der erste "Bus" (die erste organisierte Tour) kam uns erst auf dem Rückweg entgegen.



    Ich spare es mir, die bekannten Formationen einzeln zu benennen und lasse einfach ein paar Bilder sprechen.





    Die Piste war überraschend gut, nur wenig Schlaglöcher - das habe ich auch schon ganz anders erlebt. So konnte ich mich auf die wunderbare Landschaft konzentrieren und musste nicht stur auf die Piste starren.



    Den John Ford Point haben wir uns für den Schluss aufgehoben.



    Gibt es den Navajo, der für Geld auf die Felszunge raus reitet und sich knipsen lässt, eigentlich in der Saison noch? Im April 2019 war er nicht da und jetzt auch nicht.


    Zurück beim Hotel beluden wir flott das Auto und dann übernahm ich den Checkout, während sich die Jungs sich in ihre Kombis geworfen und die Motorräder startklar gemacht haben.


    Einen Tag in der Höhe und damit in der Kälte mussten die beiden noch durchhalten, An dem Tag ging es über den Canyon de Chelly nach Holbrook, am nächsten Tag dann weiter nach Tucson, wo angenehmere Temperaturen herrschten (15-20°C).


    Bevor wir uns auf den Weg nach Holbrook gemacht haben, war allerdings noch ein Fotoshooting angesagt. Das 'Lonesome Rider'-Klischee wollte bedient werden.

    Man glaubt ja gar nicht, wie oft auf einen eigentlich völlig einsamen Stück Highways Autos ins Bild fahren, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann.

    3 oder 4 Versuche haben wir gebraucht, bevor ein paar bruchbare Bilder im Kasten waren.




    Als alle mit den Ergebnissen zufrieden waren, haben wir umgedreht und sind zurück am MV vorbei nach Westen und dann über die AZ 59 und US 191 nach Chinle gefahren. AM CdC-Visitor Center haben wir die Motorräder abgestellt und sind im Auto erst den North Rim und dann den South Rim abgefahren.


    Antelope House Overlook


    Mummy Cave



    Massacre Cave



    Leider war am South Rim sowohl der Trail zur White House Ruin als auch die Zufahrt zum Overlook gesperrt ("for safety and law enforcement concerns" - was immer das auch bedeuten mag). Also sind wir in einem Rutsch zum Spider Rock durch gefahren.



    Zurück musste ich leider die Geschwindigkeitsbegrenzungen etwas großzügiger auslegen. Der Parkplatz am VC sollte laut Schild um 16:00h abgeschlossen werden und wir wollten die Mopeds da nicht stehen lassen. Dank "beherzter" Fahrweise waren wir aber locker um 2 Minuten vor 4 Uhr da - alles easy! :smile:


    Über US 191, AZ bzw. NM 77 und ein Stückchen I40 haben wir die letzten 100 Meilen nach Holbrook gerade noch geschafft bevor es ganz dunkel wurde.

    Übernachtet haben wir im Days Inn - war absolut in Ordnung.


    Essen gab es im Mesa Restaurant ein Stück die Straße runter. Der Speisesaal hatte den Charme einer 70er Jahre Kantine aber das Essen war gut.

    Was fürs eine wahnsinnig tolle Wetterstimmung am Grand Canyon. Sowas liebe ich total.

    Das war schon nett! ;)

    Bei so einer Kälte Motorrad zu fahren ist wahrlich kein Spass. Da ist Umplanen tatsächlich vernünftig.

    ch finde Ende Oktober für eine Motorrad-Tour sehr verwegen. Aber die Umplanung ist ja bereits erfolgt.

    Brrrr, so kalt für die Motorradfahrer!

    Die beiden auf dem Moped waren sicherlich fast eingefroren.

    Bei Minusgraden macht Motorrad fahren bestimmt keinen Spass :/ , habe nur Erfahrung mit meinen Fahrrad(fröstel).

    Die Jungs haben es so gewollt. Ich hatte vorgeschlagen GC und MV auszulassen wegen hoch und wahrscheinlich kalt - wurde abgelehnt. Wer nicht hören will, muss fühlen!

    Nun hoffe ich, dass die Routenänderung dazu führt dass deinen Kumpels nicht noch die Finger abfrieren.

    Die Finger blieben dran ;-))


    Die Romantisierung eines solchen Urlaubs bei dem man mit der Harley easyridermäßig über die weiten amerikanischen Highways donnert bekommt in diesem Bericht aber nen ganz schönen Knacks :smile: .

    Es kommen auch wieder Tage (und Bilder), die das Klischee voll erfüllen ;)

    Harley-Tour im Südwesten geht fast zu jeder Jahreszeit, man muss nur südlich genug fahren. :)

    Genau! Wir hatten sogar mal überlegt, die ganze Tour nach Mexiko zu verlegen und durch die Baja California zu fahren aber da gibt es keinen Moped-Verleih, wäre dann nur von Kalifornien aus per geführter Tour gegangen. Und da hatten wir keine Lust drauf.

    Hach, das erinnert an unsere eigene Motorradtour im Westen, allerdings haben wir damals die meiste Zeit bei gut 120 F eher geschmort ;-))

    Irgendwas ist halt immer falsch am Wetter ;-))


    Wie so oft, bin ich Spät-Einsteiger, aber von nun an werde ich den Bericht natürlich verfolgen. Bisher klasse was es da zu sehen gab.

    Kein Problem, auch Nachzügler sind herzlich willkommen.

    Dass ich mal ein Vorbild für dich bin....

    Gell, hättest du auch nicht gedacht! :smile:

    Mittlerweile ist es über 9 Jahre her, das wir im Südwesten waren. Sollten wir endlich mal wieder machen, aber die Permits und Co. ....... halten doch ein wenig ab.

    Unbedingt machen, die Highlights, für die man Permits braucht, kennt ihr dich schon Gibt drum herum so viel anderes zu sehen.

    Buchung

    ======

    Mietwagenfirma: Hertz

    gebucht bei: ADAC

    Zeitraum:22.10-13.11.22

    Beschreibung der inkludierten Versicherungs- und Paketleistungen:


    Preis: 2522,67 € (Aua!)

    Verleihstation: Cosmopolitan Hotel Las Vegas

    gebuchte Fahrzeugkategorie: PFAR

    Modellbeispiel: Chevrolet Suburban


    tatsächliches Fahrzeug

    ==============

    Uhrzeit in der Mietstation: 10:00 Uhr

    erhaltene Fahrzeugkategorie: PFAR

    erhaltenes Fahrzeug (Hersteller und Modell): Jeep Wagoneer (angeblich schon das Modell 2023)

    Upgrade: [ ] kostenlos [ ] kostenpflichtig / Preis:

    Choiceline: [ ] ja [x] nein

    Wartezeit auf ein Fahrzeug: 5 Minuten

    Informationen über andere Fahrzeuge in der Choiceline:


    Zustand des Wagens

    =============

    [x] Werkzeug [x] Anleitung [x] Ersatzreifen [ ] Notrad

    [ ] 4WD [x] AWD [ ] 2WD

    Reifen: [ ] neu [x] gut [ ] ausreichend [ ] abgefahren

    [x] sauber [ ] leicht verschmutzt [ ] dreckig

    Besonderer Komfort:

    [x] Rest-Meilen Tankanzeige [x] Leder [x] Sitzheizung

    Weitere Dinge: Rückfahrkamera, Automatik, Apple Car Play


    Besonderheiten / Was gibt es noch zu erzählen?

    =============================

    Mileage out: 6129

    Mileage in: 10466


    Riesen-Karre! 3 Sitzreihen, letzte umgeklappt ließ massig Platz für 5 große Trolleys plus mehrere kleinere Taschen, Mottorradhelme, etc.

    5,7l 8 Zylinder mit fast 400 ps, Verbrauch habe ich vorsichtshalber nicht nachgehalten.

    Permanenter Allrad, keine echte Geländeuntersetzung oder mechanische Differentialsperren aber eine Wahlschalter für verschieden Untergründe (Schotter, Sand, Schnee, etc.), der das wohl per Elektronik regeln soll.

    Zur Geländegängigkeit kann ich nichts sagen, da wir kein schwereres Gelände gefahren sind.

    Mo 24.10.22


    Nach dem Sonnenuntergang gestern wollten wir natürlich auch den Sonnenaufgang gesehen. Dazu sind wir zum Mather Point gefahren. Der Himmel war zwar nicht komplett sternenklar aber fast.




    Schon erstaunlich, was so ein iPhone inzwischen drauf hat. Insbesondere bei Gegenlicht ziemlich eindrucksvoll!


    Aber auch Richtung Westen sah es durchaus nett aus.





    Frühstück gab es anschließend in einem Diner an der Market Plaza. Windstill in der prallen Sonne konnte man hier sogar draußen sitzen.

    Dann Checkout, das Auto beladen, gewartet, dass die Jungs sich wieder in ihre Motorradkombis plus diverse Lagen darunter verpackt hatten und los ging es auf die nächste Etappe Richtung Monument Valley.


    Ein paar Aussichtspunkte sind wir am West Rim Drive natürlich schon noch angefahren.






    By the way: Ja die Kamera hatte eine Macke bzw. einen dicken Fleck auf dem Sensor. Das habe ich aber erst deutlich später gemerkt :wut2:


    Kurz nachdem wir den NP verlassen hatten, haben wir am Dead Indian Canyon noch einen Block auf den Little Colorado River Geworfen, der sich hier auch einen ordentlichen Canyon gegraben hat. Sozusagen den Little Grand Canyon, oder so ;-))





    In Cameron gab es Kaffee und ein paar Souvenirs beim Trading Post. Ansonsten sind wir in einem Rutsch zum Monument Valley durch gefahren und haben es gerade noch rechtzeitig geschafft, um den Sonnenuntergang im The View Hotel von unserem Zimmern bei einem Sundowner bewundern zu können.









    Nach dem letzten Bild sind wir essen gegangen (na ja, es war essbar) und haben später noch zusammen ein Bier und einen Whisky auf dem Zimmer getrunken.


    Da Motorrad fahren bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt keinen Spaß macht und für die eigentlich geplanten Ziele in New Mexico für die nächsten tage Tiefsttemperaturen bis -5°C angesagt waren, teilweise mit Schneefall, habe wir beschlossen, die Route zu ändern und gerade Richtung Süden zu fahren und mehr Zeit im südlichen Arizona zu verbringen, wo der Wetterbericht deutlich angenehmere Temperaturen vorhersagte.


    Fortsetzung folgt ...

    ... und zwar sofort ;)


    Wie gesagt: Einsame Landstraße



    Sehr einsame Landstraße



    Inzwischen hatten wir ordentlich an Höhe gewonnen und auch wenn die Sonne vom blauen Himmel lachte, war es empfindlich schattig geworden. Das Thermometer im Auto bewegte sich stetig nach unten bis in die niedrigen 40er °F. Dementsprechend hatten die Jungs auf den Mopeds alle Hände voll zu tun, um sich halbwegs war zu halten. Leider hatten die Karren beide keine beheizten Griffe, so dass vor allem steif gefrorene Finger das Problem waren.


    Das Stück I40 hat dabei auch nicht geholfen, da es recht voll war und wenn man nicht dauernd von Trucks überholt und von hinten gedrängt werden wollte, musste man schon nahe am Speedlimit von 80 MPH fahren und der Fahrtwind bei den höheren Geschwindigkeiten sorgte für Extra-Kühlung. Ich persönlich fand das alles gar nicht so schlimm, habe einfach die Klimaanlage auf 70°F gestellt :smile: Aber die Jungs haben gelitten.

    Auf der AZ 64 haben wir es dann deutlich langsamer angehen lassen. Wir waren aber trotzdem noch pünktlich vor Sonnenuntergang am South Rim, haben unsere Cabins bezogen und sind die paar Schritte zum Rim gelaufen Richtung Bright Angel Trail Head.


    Zuerst war der Himmel komplett bedeckt, so dass wir schon wieder umdrehen wollten aber dann kämpfte sich die Sonne doch noch durch ein paar Wolkenlücken und produzierte immer wieder für ein paar Augenblicke eine fast magische Stimmung.





    Das letzte ist wahrscheinlich mein Lieblingsbild der ganzen Reise (und das beste bild, das ich bei jetzt insgesamt 5 Trips zum Grand Canyon bisher produziert habe). Essen gab's im Restaurant der Bright Angel Lodge. Obwohl der Laden halb leer war, mussten wir eine halbe Stunde auf einen Tisch warten, weil sie zu wenig Personal hatten, um alle Tische zu bedienen. Na ja, so gab es ein ganz ordentliches IPA an der Bar (oder 2 ;-)) ). Essen war o.k., mehr auch nicht und wie immer in den NPs zu teuer.

    So 23.10.22


    Frühstück gab es ebenfalls beim Mexikaner nebenan (mit Voucher vom Hotel). Dann stand die erste ernsthafte Fahretappe auf dem Programm. Knapp 400 km Route 66 - von Needles über Oatman und Hackberry nach Seligman und dann über Interstate und AZ 64 zum Grand Canyon.

    Den Schlenker nach Süden über Topock haben wir ausgelassen und sind erst die US 95 nach Norden und dann auf die 66 abgebogen.


    Erster Stop war natürlich Oatman.

    Da es noch relativ früh war, hielt sich der Andrang in Grenzen.



    Aber zumindest die Esel waren schon wach.



    Ein paar Motorradfahrer waren natürlich auch da.



    Das sind zwar nicht die Mopeds von J und K aber J fuhr genau so eine Electra Glide in weiß.


    Dann tauchten noch 3 ältere Herren in zu Hotrods aufgemotzten Oldtimern auf und machten eine Menge Lärm ;-))



    Wir haben uns recht bald wieder in die Sättel bzw. hinters Lenkrad geschwungen und sind weiter. Hinter Oatman beginnt der landschaftlich interessanteste Teil der Strecke. In vielen netten Serpentinen ging es erst hoch, dann wieder runter. Und oben gab es eine Menge Aussicht auf eine Menge Gegend.





    Und diesmal sind nach jedem Fotostop auch brav alle Motoren wieder angesprungen! :jub:


    In Kingman war es Zeit für einen Tankstop und ein wenig Beine vertreten. So richtig vom Hocker gehauen halt mich der Ort nicht aber zumindest die Dampflock und das "Polizeiauto" waren ganz nett.




    Mit netten Kurven war es danach erst mal vorbei. Dafür gab es jede Menge einsame Landstraße.


    Fortsetzung folgt ...

    Viel zu gefährlich :grima:

    Das ist der eine Grund, warum ich nicht Motorrad fahre. In 4 Jahren als Notarzt habe ich so einiges gesehen.

    Zwar wollte ich doch schon immer mal eine Harley fahren, aber dennoch wäre ich in der Situation auch eher Typ Begleitfahrzeug, unter Anderem weil ich für das auch den passenden Führerschein habe.

    Der fehlende Führerschein ist der andere ;-))

    Gibt es nur noch das eine Flugzeug? Damals gab es etliche

    Ich kann mich nur an das eine erinnern aber wie gesagt, wir konnten nicht überall hin.