Beiträge von stefunny

    Danke für das Fazit.

    Für Schweden finde ich das jetzt wirklich günstig für 20 Tage.


    Nun war das euer eigener Wagen, was in Europa ja machbar ist, ggf. wären dann natürlich noch Flug plus Mietwagen einzukalkulieren.

    Natürlich Flug + Mietwagen würden die Reise wieder teurer machen.


    Der Flug wäre noch günstig zu haben, aber Mietautos sind in Schweden schon vor der Krise deutlich teurer gewesen, als in den USA.


    Aber auch mit den höheren Kosten wäre es für uns immer eine Alternative zu den USA, alleine schon weil der Flug nicht so lang ist.


    Wenn man mal weiter in den Norden will muss man entweder viel länger Zeit einplanen oder eben fliegen. Die Fähren gehen von D ja auch bis nach Göteborg oder Stockholm, da ist man dann sehr lange unterwegs.

    Vielen Dank fürs Fazit.


    Sehr interessant, auch interessant, was Du so alles erfasst. An vieles davon habe ich nie noch gedacht, dies in irgendeiner Form festzuhalten.

    Das hat sich im Laufe der Jahre so ergeben, es kamen immer solche Fragen.

    Wie waren die Kosten, Wieviel gefahren, etc


    Damit man diese Dinge immer wieder nachlesen kann eben das Fazit.

    So kann man auch gut Reisen vergleichen, nicht nur von den Kosten her sondern auch Wetter, Wanderungen, Strecke , etc


    Danke fürs Lesen

    Ist das nicht die White Rim Road? Beim Shafer Canyon war ich ja nur kurz und die Bilder sind hinter dem Mesa Arch entstanden. Ich lese aber Euren Bericht dazu aber gern :daumen:


    Ja stimmt, aber da bin ich halt etwas ängstlich bzw plane dafür keine Zeit ein. Mal schauen, vielleicht mache ich sowas im September oder nächstes Jahr mit dem Kollegen.

    Die lange ist die White Rim Road, das was man von sieht sich runter schlängelt ist der Shafer Trail. Für die White Rim braucht man ein Permit und man kann auch Touren buchen.

    Ein tolles Fazit, das machst Du jedes Mal super! Ich bin da ja meist zu faul bzw. mache gar nicht genug Notizen dafür.


    Es fasst zusammen, was man schon beim lesen gemerkt hat, es war der perfekte Urlaub für Euch zur richtigen Zeit!


    Nochmals vielen Dank fürs zeigen!

    Ich mag eben Statistiken und Daten sammeln.


    Danke fürs Lesen.

    Genau so :daumen1:

    Danke.

    Geht mir genauso ....

    Muss ja keiner machen, mir macht das Spaß diese Daten zu sammeln und zu vergleichen.

    Danke für den schönen Reisebericht und das ausführliche Fazit! :clap1::clap1:

    Danke Dir fürs Lesen.

    Fazit der Reise - Regen in Schweden - von Vägen - 2022


    Reisezeitraum

    22.04.2022 – 11.05.2022 – 20 Tage

    Reisezeit

    Wir reisen sehr gerne im Frühling, daher wählten wir die Monate April und Mai. Da die Osterferien dieses Jahr in Deutschland spät lagen, haben wir uns entschieden, nach Ostern – vor den Feiertagen wie Christi Himmelfahrt und Pfingsten – zu reisen.

    Der Frühling kam in Schweden ein bisschen mit Verspätung.

    Die Reisezeit war gut gewählt, da es nicht sehr voll war und wir bei den Unterkünften freie Auswahl hatten. Gute Preise gab es obendrauf.

    Wenn wir ein zweites Mal nach Schweden reisen, würden wir wieder um dieselbe Zeit reisen oder aber im Herbst.

    Anreise

    Hinfahrt Rostock – Trelleborg

    Fähre (Stenaline) MS Skane

    Abfahrt 22:30 Uhr – Ankunft 05:40 Uhr, Kabine mit Meerblick

    Rückfahrt Trelleborg – Rostock

    Fähre (Stenaline) FS Mecklenburg

    Abfahrt 22:55 Uhr (00:55) – Ankunft 06:10 Uhr (06:10), Deluxe-Kabine mit Meerblick


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    Lebensmittelpreise

    Weil es viele interessiert – ist es so teuer in Schweden?

    Wir haben unterwegs kaum auf die Preise geachtet. Haben das gekauft, was wir essen wollten.

    Preise in SEK (schwedische Kronen): je nach Geschäft mal teurer, mal billiger

    Wir haben immer durch 10 gerechnet – 1 € sind ca. 10,509 skr

    • Knäckebrot: 18,95 – 20,95 skr
    • Glutenfreies Knäckebrot: 24,90 – 28,95 skr (in D kostet es 3,75 €)
    • Romana Salatkopf: 22,95 – 24,95 skr
    • Glutenfreie Nudeln 500 g: 14,90 skr (in D kosten dieselben 1,49) Lidl
    • Wasser 6er Pack 500ml Flaschen: 47,40 skr
    • Frischkäse Philadelphia: 12,00 skr
    • Gauda in Scheiben 200g: 25,90 skr
    • Salami 200g: 22,50 – 34,60 skr
    • Joghurt: 15,40 – 17,80 skr
    • Grillwurst 4 St.: 39,90 skr
    • Ketchup 560g: 16,90 skr
    • Hähnchenkeule fertig gegrillt: 18,98 skr
    • 1 Banane: 5,72 skr

    Da ich die Preise bei uns jetzt auch nicht auswendig kenne, hatte ich den Eindruck, dass Joghurts, Frischkäse, Fleisch und Gemüse etwas teurer waren.

    Glutenfreie Dinge wie Kekse, Brot, Mehl waren sogar billiger als bei uns.

    Eingekauft haben wir im ICA, Coop, Willys und Lidl.


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    Verpflegung

    Wir haben uns bei allen 3 Mahlzeiten des Tage selber versorgt.

    Zum Frühstück gab es Brötchen oder Knäckebrot. Zu Mittag vertilgten wir meist 2 Schnitten Brot (hatte unterwegs gebacken) zusammen mit einem Joghurt und Snacks.

    Am Abend haben wir in der jeweiligen Hütte gekocht oder gegrillt.

    Getrunken haben wir Wasser und Tee oder mal eine Limo.


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    Gefahrene Kilometer

    In Schweden sind wir 3074 km gefahren. Zuzüglich zu den 365 km hin und 347 km Rückfahrt sind das: 3786 km

    Wir haben die gesamte Strecke mit Oruxmap aufgezeichnet.


    Der Kia Sorento hat sich als sehr gutes Reisemobil erwiesen. Auch ohne die Dachbox hatten wir genug Platz.


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    Wetter

    Das Wetter war überwiegend gut. Die Temperaturen lagen bei 6-17°C. Tagsüber lag so bei 11-14°. An den meisten Tagen hatten wir Sonne pur, dann war es mal wolkig. Wir waren mit dem Wetter sehr zufrieden. Von uns aus hätte es auch mal regnen können.


    Unterkünfte

    • 1. Haus bei Örkelljunga – 7 Nächte
    • 2. Haus bei Kungsbacka Lerkil – 7 Nächte
    • 3. Haus bei Gnosjö – 1 Nacht
    • 4. Haus auf Sturkö (Karlskrona) – 1 Nacht
    • 5. Loft in Brösarp – 2 Nächte

    Mit den Unterkünften waren wir insgesamt zufrieden. Das Haus in Gnosjö war nicht ganz sauber. Dafür waren die anderen allesamt toll.

    Den muffigen Geruch aus Haus 1 sind wir wieder losgeworden, war auch zu verschmerzen.


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    Kameraausrüstung

    Wir fotografierten mit der Sony A7r IV + (Sony GM 16-35mm) und der Sony RX10 IV (24mm- 600mm).

    Wir haben viele, viele Fotos geschossen, die haben wir mit Kamera RAW bearbeitet, diese Fotos findet ihr im Reisebericht und viele, viele mehr in den Galerien. Insgesamt haben 2257 Fotos bearbeitet, diese sind in den Reiseberichten und Tagesgalerien zu finden.

    Neben den großen Kameras kam vermehrt das Smartphone zum Einsatz. Vor allem auf Hikes sind die Dinger einfach praktisch.

    HUAWEI Mate 20 Pro

    Samsung Galax S21 Ultra

    Mit der Qualität des Huawei Smartphone sind wir immer noch sehr zufrieden, das Samsung hat uns etwas enttäuscht, obwohl das ganz neu ist.


    Alle Fotos werden in RAW aufgenommen und dann mit Kamera RAW bearbeitet.


    Highlights

    Kullaberg, Hovs Hallar, Stora Amundöns, Särö västerskog, Ales Stenar, Åsnens nationalpark, Stenshuvud’s National Park, Bilkyrkogården Kyrkö mosse, Danska Fall, Varberg, Borrås skåra,


    Tjolöholm Slott, Jerlovs Observatorium, Osby, Hallamölla, Christinehof Slott, Kronvalls Slott, uvm.


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    Wanderungen


    • 23.04. – Strand Sibirien Ängelholm – 4 km
    • 24.04 – Djurholmen Naturreservat – 8,32 km
    • 24.04. – Hova Hallar Naturreservat – 1,75km
    • 25.04. – Kullaberg Naturreservat – 7,71 km
    • 26.04. – Midsommargrottan – 1 km
    • 26.04. – Kvanrfallet – 1,26 km
    • 26.04. – Flammafallet – 1,05 km
    • 27.04. – Danska Fall – 2,97 km
    • 27.04. – Prösbjär Naturreservat – 1,48 km
    • 27.04. – Hunnsberget – 1,64 km
    • 27.04. – Flammafallet – 898 Meter
    • 27.04. – Kvarnfallet – 500Meter
    • 28.04. – Kullaberg Hakull – 5,71 km
    • 28.04. – Vikingstrans – 400 Meter
    • 29.04. – Vitsjön Naturreservat – 1,17 km
    • 29.04. – Brogarden – 1,91 km
    • 29.04. – Vedema Naturreservat 4,89 km
    • 30.04. – Valla Sandö – 4,03 km
    • 01.05. – Kyrkoby Dala Sandsjöbacka – 7,44 km
    • 01.05. – Mönster Naturreservat – 4,5 km
    • 01.05. – Onsala (Suche nach Observatorium) – 2,45 km
    • 02.05. – Borrås skåra – 762 Meter
    • 02.05. – Tjolöholms Slott Naturresevat – 5,5 km
    • 03.05. – Sarö Västerskog – 3,55 km
    • 03.05. – Stora Amundöns – 4,04 km
    • 03.05. – Bildals Park – 1,6km –
    • 04.05. – Gunnebo Slott – 1,8 km
    • 04.05. – Böras Grotta 692 Meter
    • 04.05. – Torkles Gömma – 1,48 km
    • 04.05. – Wald – 2,99 km
    • 04.05. – Sunsetwalk – 2,91 km
    • 05.05. – Skallnäs – 3,67 km
    • 05.05. – Rumhultfallet – 700 Meter
    • 06.05. – Fjäras Bräcka – 5,21 km
    • 06.05. – Äskhult Naturreservat – 4,97 km
    • 07.05. – Store Mosse – 13,76 km
    • 08.05. – Åsnen Nationalpark – 2,32 km
    • 09.05. – Garnanäs Naturreservat – 2,57 km
    • 09.05. – Listerhuvud – 1,89 km
    • 09.05 – Rundgang Ort – 2,1 km
    • 10.05. – Stenshuvud – 6,91
    • 10.05. – Hallamölla Vattenfall – 1,94 km
    • 11.05. – Sandhammarns Strand 2,5km
    • 11.05. – Ales Stenar – 2,42 km
    • 11.05. – Svanesholm Slott Park – 600 Meter
    • Gesamt. 122, 12 km

    Für fast 3 Wochen ist das ist besonders viel an Strecke, wir haben jeden Meter genossen, der Weg war das Ziel.


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    Fazit/Meinung/Eindrücke

    Wir werden wiederkommen, das ist sicher. Das sagt ja schon viel aus.

    Es hat uns alles gut gefallen. Angefangen bei der Anreise, der Art der Reise bis hin zur wundervollen Natur, die sicher nicht einzigartig ist, dennoch wunderschön.

    Wir haben uns extrem gut entspannt auf dieser Reise, und das ist ja das, worum es beim Urlaub geht. Also Zweck erfüllt.

    Vieles habe ich schon im Reisebericht erwähnt, ich würde mich hier nur wiederholen.

    Ich möchte nur noch kurz auf die Art zu reisen eingehen. Wer unsere Reiseberichte bisher verfolgt hat, weiß, dass wir so die „Von-einer-Nacht-auf-die-andere-Urlauber“ waren. Das hat sich ja nun geändert.

    Wir fanden diese Art Urlaub zu machen sehr schön.

    Ein paar Vorteile:


    • Sich selbst zu versorgen, hat uns nicht nur wegen Corona gut gefallen, so ist es auch einfacher, wegen diverser Unverträglichkeiten.
    • Wir haben so viel mehr Zeit für die einzelnen Locations gehabt. Sonst war schon mal die Zeit im Nacken, weil wir am Tag 350 km oder mehr zurücklegen wollten. So war das natürlich entspannter.
    • Es ist möglich, ein Highlight öfter anzusehen, wenn das Wetter nicht gepasst hat, oder es einfach so wunderschön war, dass es sich ein zweites Mal lohnt.
    • In der Unterkunft ist es möglich, sich breit zu machen, jeden Tag die Koffer zu packen kann auch nerven.

    Sicher gibt es auch Nachteile, die zähle ich dann auf, wenn wir wieder anders reisen. Nein, ich bin kein Opportunist.


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    Natürlich haben wir nur 10% von Schweden sehen können. Wenn der Rest genauso schön ist, haben wir noch viele Reisen in das Land vor uns.

    Gebucht ist für 2023 noch nichts, wir könnten uns eine Herbstreise nach Schweden sehr gut vorstellen.



    Danke an alle fürs Lesen.



    Reisekosten

    Unterkünfte: 1922€

    Fähre: 419 € (Gebucht waren Hin: Großer SUV/Dachbox- Kabine mit Meerblick Zurück: Großer SUV/Dachbox- Deluxe-Kabine mit Meerblick)


    Sprit/Strom: 490€

    Lebensmittel: 595€

    Parken: 5€


    Gesamt: 3431€


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    Wir fotografieren alles in RAW und die Bilder laufen zur Umwandlung zum jpg durch eine mehr oder weniger automatische Bearbeitung. (Dunst mildern, ...)


    Aber sonst mache ich bei den meisten Bilder nichts, es sei denn es sind Flecken drauf oder ziehe den Horizont gerade.


    Ich glaube es gibt in Schweden genug gute Fotografen, aber du hast schon recht oft ist es gerade bei Touristen- Infos so, dass die Bilder nicht sehr gut sind, egal aus welchem Land. Da sieht man in den meisten Reiseberichten bessere Fotos.


    Danke Dir fürs Lesen und die netten Kommentare.



    Oh, ist der Bericht schon zu Ende? Wolltest Du nicht noch etwas zu den Kosten (mich interessiert eigentlich nur/hauptsächlich die Kosten für die Fähre) schreiben?


    Auf alle Fälle schon einmal vielen Dank für den sehr interessanten Bericht und die Megafotos!

    Es kommt noch ein Fazit mit den Kosten.


    Danke Dir fürs Mitreisen.

    So jetzt auch die den letzten Tag noch gesehen.


    Danke für den Bericht.

    Danke fürs Lesen.

    Nach diesem gefühlt permanent grauen Winter bei uns in Niedersachsen war diese zauberhafte Landschaft sicherlich Balsam für die Seele. Der blaue Himmel, die Bäume, erst noch kahl, dann in sattes Grün gehüllt, die frisch gepflügten Felder, die gelben Rapsfelder.......Leben, du hast mich wieder! Ich kann gut nachvollziehen, dass da der Abschied schwer gefallen sein muss: ein Foto noch, ein allerletztes, nein, ich will noch nicht nach Hause, noch ein letztes Foto!

    Stefanie, ganz herzlichen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Es wirkte alles so harmonisch, eure Tage waren gefüllt mit tollen Erlebnissen. Dieser Reisebericht zeigt mir, dass ein toller Urlaub nicht zwangsläufig spektakulär sein muss, sondern dass auch die "kleinen Dinge" sehr groß sein können. Wichtig am Ende ist: war es schön, bin ich zufrieden....? Dann ist der Erholungswert vom Allerfeinsten.

    So ist es, ich danke Dir sehr. Es mag eventuell für einige langweilig gewesen sein. Wir haben weder Unwetter noch, Jacken vergessen oder sonst welche Katastrophen, bis auf die Verspätung der Fähre) - aber da kann ich ehrlich gesagt auch drauf verzichten. Wir brauchten dringend Ruhe und Entspannung.


    Danke Dir für deine schönen Worte. Freut mich, wenn es gefallen hat.

    Danke für diesen schönen Bericht, mit vielen super Fotos. Hat mir gut gefallen.... :daumen1::daumen1:


    Zitat: "Bekomme plötzlich Panik, nicht genug Fotos gemacht zu haben. Kennt ihr das?" Nein, so etwas kenne ich nicht :smile2:

    Danke Dir fürs Lesen

    Gefällt mir alles wieder gut.

    Danke.

    Ja . Abschiedsgedanken, .. ist wohl so..


    Mal sehen wie es mit Mücken ist, wenn wir mal im Herbst hinfahren.

    Ein schöner Tag noch zum Abschluß bis auf die Verspätung der Fähre


    Danke für den Bericht, fand ich sehr interessant :clap1:

    Ja, war doof mit der Fähre..aber am Ende waren wir ja pünktlich wieder in Rostock.


    Danke Dir.



    Es folgt noch ein Fazit.

    Tag 20 – 11.05.2022 – Donnerstag – Ales Stenar – Fahrt zu Fähre


    Da ist er, der letzte Urlaubstag. Wir haben uns wieder dafür entschieden, mit der Nachtfähre zurückzureisen.

    So können wir den Tag hier noch genießen und kommen ausgeruht in Deutschland an.

    Wir futtern noch den Kühlschrank fast leer, der Rest kommt in die Kühlbox.

    Um halb 10 Uhr beginnt die letzte Fahrt auf schwedischem Boden. Nicht die letzte für immer. Wir kommen wieder, das steht schon jetzt fest.

    Kaum sitzen wir im Auto, bitte ich Mario, stehen zu bleiben, denn ich will alle 100 Meter noch diese wunderschöne Landschaft mit der Kamera festhalten. Aufsaugen sozusagen. Bekomme plötzlich Panik, nicht genug Fotos gemacht zu haben. Kennt ihr das?


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    Das ist hier so schön.


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    Sehr hügelig, viele Felder und unzählige Obstplantagen. Die Apfelblüte hat begonnen. Zur Rechten liegt das Meer. Besser geht es ja wohl kaum zu leben.


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    Juchu, eine Windmühle. (Södra Mellby Mölla)


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    So schön, diese Blüten.


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    Juchu, noch eine Windmühle in Karlaby.


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    Und Rapsfelder, so weit das Auge blicken kann.


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    Auf dem Weg liegt Glimmingehus, eine mittelalterliche Burg.


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    Wir wollen nur kurz ein Foto machen, es wird Eintritt von 90 Kronen verlangt. Ist nicht viel, wenn man auch ins Museum möchte. Wollen wir aber nicht. Zum Glück hat Mario ein Tele.


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    Wir sitzen nun schon wieder seit Stunden auf dem Po, wird Zeit für einen Spaziergang.


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    Ans Meer – jetzt will ich unbedingt ans Meer mit der Aussicht, das jetzt erst mal wieder etliche Monate nicht mehr zu haben ist.

    Da bietet sich der Sandhammaren Strand an. Ein menschenleerer, ewig langer Sandstrand liegt vor uns.


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    2 km hin, 2 km her muss erst mal reichen.


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    Nach einer weiteren Stunde Fahrt haben wir ein touristisches Highlight dieser Ecke erreicht. Ales Stenar.


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    Dieses Werk liegt direkt an der Küste, vom Parkplatz aus laufen wir ca. 15 Minuten. Es ist hier schon recht voll.


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    Ales stenar (Die Steine von Ale) ist in 67 Metern Länge und 19 Metern Breite ein in Stein nachgebildetes Schiff. (Schiffssetzung). Das Monument ist mehr als 1400 Jahre alt. Die Steine sind eine vielbesuchte Attraktion an der Küste nahe der Stadt Ystad.


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    Der Wind bläst uns um die Ohren und es ist nicht gerade warm.


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    Sobald wir wieder weiter weg sind vom Meer, ist der Himmel wieder schön blau. Der Kontrast mit dem Gelb der Rapsfelder fasziniert uns jedes Frühjahr aufs Neue. Nein, nicht richtig, jedes Feld aufs Neue.


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    Höfe und Felder und kleine Orte prägen das Landschaftsbild.


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    Am alten Schloss Bjärsholm sehen wir uns um. Renovierungsarbeiten sind im Gange.


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    Schon von weitem sehen wir zwei Türme hinausragen, wir sind neugierig und fahren mal in die Richtung. Es handelt sich um Schloss Marsvinholm. Ein Landsitz aus dem 14. Jahrhundert, es war lange in Besitz der dänischen Krone.


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    Weit und breit ist nicht ersichtlich, ob man es besichtigen kann, oder was damit los ist.


    Eine Dame, die gerade aus einem Nebengebäude kommt, sagt, dass wir kurz parken können, um Bilder zu machen. Sie sagt, dass es jetzt schon eine Weile geschlossen hat.


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    Drumherum sind private Häuser und ein paar Firmen ansässig.


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    Die Reise geht weiter über kurvige Straßen zum Schloss Svaneholm.



    Wir laufen durch den Park.


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    Einer langer Spaziergang kommt nicht in Frage, obwohl wir Lust hätten. (Die Runde um den See wären 3 km und wir wissen ja, wie lange wir dafür unterwegs sind.) Das hält uns zu lange auf und wir haben um 21:30 Uhr einen Termin mit der Fähre.


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    Ach ja, Fähre… kaum sind wir wieder unterwegs, bekommen wir eine Nachricht aufs Phone. „Die Abfahrt der Fähre verspätet sich um ca. 2 Stunden.“ Es gab in Rostock einen Unfall. Och nö.

    Die Abfahrt verschiebt sich von 22:55 Uhr auf 00:55 Uhr. Weitere Nachrichten folgen, sollte sich noch was daran ändern.

    Dann hätten wir auch noch im Schlosspark spazieren können – jetzt sind wir zu weit weg.


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    Ich suche Umwege heraus, die die Ankunft in Trelleborg verzögern.


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    In Anderslöv besuchen wir einen ICA und kaufen von unserem schwedischen Bargeld ein paar Hähnchenteile, was zu trinken und ein paar Snacks. Somit wäre das Abendessen geklärt.

    Jetzt müssen wir nur noch 2 Stunden rumbekommen. Kurz vor Trelleborg halten wir noch mal am Meer.


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    Es ist fast 20:00 Uhr und es wäre jetzt an der Zeit, sich in Richtung Hafen zu begeben, zumindest wenn man immer so überpünktlich ist wie wir.



    Die Möglichkeiten, hier noch was zu unternehmen, sind eingeschränkt. Und der Himmel öffnet nun endlich seine Schleusen für starken Regen. He, he, wir sind noch da.


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    2 Stunden sollten wir doch im MAXI ICA rum bekommen, wenn wir ganz langsam durch jede Reihe laufen. Es ist stockdunkel, als wir rauskommen, es regnet immer noch und es sind nur 8°.


    Bringt ja nichts, wir fahren zum Fähranleger und sitzen die Zeit im Auto aus.


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    Wir versuchen, eine Weile zu schlafen, ich lege mich auf die Rückbank, Mario macht es sich vorne so bequem wie möglich.

    Dann kommt die Fähre, es wird wieder hektisch. Um halb 1 Uhr können wir unsere Kabine beziehen.

    Für die Rückfahrt haben wir uns eine Deluxe-Kabine gegönnt.


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    Die ist sogar sehr gut geputzt und es gibt ein Doppelbett. Wir legen uns sofort hin und schlafen sogar, bis die Ansage uns um 05:10 Uhr weckt.


    Das verstehen wir jetzt nicht: Wir haben 2 Stunden später abgelegt und sind trotzdem um 06:10 Uhr, wie geplant, in Rostock. Erst denken wir, es ist ein Fehler, weil die Ansage automatisch geht.

    Beim Blick aus dem Fenster – Land ist in Sicht.


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    Die Fähre schafft die Strecke also auch in 2 Stunden weniger. Warum nicht immer? Wir sind noch müde.

    In Rostock verlassen wir die Kabine, setzen uns ins Auto und schon fahren wir von Bord.


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    Dann geht es über 3 Stunden über die Autobahn nach Hause.



    The End.

    Das Gänseküken ist so possierlich, überhaupt ist Babyfedervieh eigentlich immer süß.


    Die Schlösser finde ich auch alle cool, wie auch die Windmühlen (ich habe schon welche gesehen, aber hier bei uns gibt es auch keine), ist wohl regional sehr unterschiedlich.


    Bei der Begegnung mit den alten Zügen in den dunkeln Hallen wäre mir wohl etwas mulmig geworden … so ganz alleine, ich schaue zwar keine Horrorfilme, aber irgendwie war mir gerade danach, als ich das las. Bin halt ein Schisser.

    Leider sind die immer so flink. Wo ist bei usn, wo in D lebst du?


    Ich mochte auch nicht in die dunklen Hallen gehen.

    Wieder schöne Landschaft! Und die Windmühlen sind wirklich klasse, gibt es hier nicht. Der Bahnhof mit den alten Zügen ist ja eine tolle Entdeckung gewesen. Ich glaub die Leute, welche die Züge restaurieren sind sehr stolz auf ihre Arbeit, daher zeigen sie diese gern. Ging uns auch schonmal in Como, Colorado

    Wir wohnen ja an der niedersächsischen Windmühlenstraße. Leider sind viel nicht mehr so gut in Schuss oder privat.


    Ja wahrscheinlich war er auch stolz, kann er ja auch.

    Ihr entdeckt immer wieder so tolle Sachen, die ich so gar nicht erwartet hätte in Schweden, wie den Autofriedhof

    Immer noch alles sehr schön, auch eure Unterkünfte (von dem unsauberen mal abgesehen) :daumen1:

    Wenn man ein bisschen recherchiert vorher entdeckt man überall tolle Sachen.

    Wieder durchweg schöne Fotos, mit interessanten Motiven - kleine Wasserfälle, Gebäuden und Kirchen, Windmühlen usw.


    Mein Favoriten Foto

    2022-05-10_17-12-32_dsc03538.jpg

    Danke Dir.