Beiträge von Raigro

    Genau! Zwei oder drei Koffer plus Handgepäck im Zug rödeln, darauf kann ich verzichten.


    Und wie soll man zu den tollsten Aussichtspunkten auf die Golden Gate kommen, ohne Auto?

    Ich war auch 2019 und 2022 jeweils 4-5 N in SFO. Ich habe zwar das Auto auch oft stehen lassen, aber verzichten will ich dort nicht aufs Auto. Ich war immer in einem Motel in der Lombard Street, wo die Parkplätze inklusive sind.


    Wie Sandra richtig schreibt, zu den Aussichtspunkten im Golden Gate Park kommt man ohne Auto kaum hin - und die sind ein Muss. Gut, man kann dort auch mit den Fahrrad hin, aber da sollte man schon ziemlich fit sein, denn es geht immer schön bergauf. Wenn man dann noch abends mit Stativ hin möchte, geht es nur mit dem Auto.


    Auch wenn man zur Lombardstreet (der kurvigen) möchte, kann man den steilen Berg mit dem Auto rauf fahren. Dort findet man jede Menge kostenlose Parkplätze an der Hyde Street, auch wenn man z.B. die Cable Cars mit Alcatraz im Hintergrund fotografieren möchte.


    Die teuren Parkmöglichkeiten findet man vielleicht in Downtown, aber auch in Heights Ashbury gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze an den Straßen. Genauso in anderen hippen Stadtvierteln, die eher außerhalb von Downtown liegen.


    Ich habe auch das 3-Tages-Ticket für Bus und Cable Car gehabt, aber gerade mit den Bussen ist es teilweise schon nervig, wenn man es eilig hat. Wenn ich zum Sonnenaufgang z.B. zum Embarcadero unterwegs war, dann hätte ich nicht mit dem Bus fahren wollen, dass hätte leicht 45 min dauern können. Mit dem Auto hat es 10 min gedauert und bis 8 Uhr konnte man sowieso kostenlos parken.


    Auch wenn ich zum Sonnenuntergang und für Nachtaufnahmen zum Alamo Square wollte, bin ich mit dem Auto gefahren, denn dort findet man immer einen kostenlosen Parkplatz, auch wenn man vielleicht zweimal um den Platz fahren musste.


    Wenn ich tagsüber unterwegs war, dann bin ich schon mit den Öffis gefahren, aber wie gesagt, würde ich nicht aufs Auto verzichten wollen. Aber das hat natürlich auch damit zu tun, dass für mich die Fotografie (sunrise, sunset, nachts) eine große Rolle spielt.

    Ich nehme an, wenn der Koffer im Flieger mitgenommen wurde, dann ist der Flughafen für das Koffer-Chaos und nicht die Airline zuständig. Dann stellt sich die Frage, ob die Flightrechts-Haie sich überhaupt für den Fall interessieren bzw. die Vertretung übernehmen. Nächste Frage wäre, ob der Flughafen eine private Gesellschaft ist, oder er der Stadt, dem Bundesland oder dem Staat gehört. Im letzteren Fall viel Vergnügen mit einer Klage.

    Das war halt auch vom Staat zu kurz gedacht.

    Stimme ich zu. Der Staat sollte seine Aufgaben am Flughafen wahrnehmen, auch wenn es mehr Geld kostet. Das Geld könnte man sich wiederholen, wenn man die Flugpreise bzw. die Gebühren der Airlines für den Flughafen erhöht. Dafür, dass wir einen angeblichen Klimakanzler haben, passiert relativ wenig, um die Dumpingpreise beim Fliegen zu verhindern.


    Wird wohl nicht jede/r zustimmen, aber notwendig wäre es.

    der gesamte Nordwesten schwimmt


    Wir haben ja auch heftigste Regenfaelle seit Wochen

    Der Nordwesten der USA grenzt ja an den Südwesten Kanadas, da gibt es zurzeit auch heftige Regenfälle. Für Calgary und Banff sind Regenwarnungen rausgegeben, weil man in 2-3 Tagen (Mo-Mi) soviel Regen erwartet, wie sonst nur im ganzen Juni fällt. :huch3:


    Beim Autofahren habe ich heute schon einen Vorgeschmack bekommen, und streckenweise war es wie in einer Waschanlage, nur dass ich 80 km/h fuhr und damit auch der Langsamste war. Aber noch habe ich nichts von Sperrungen oder Ähnlichem gehört, obwohl man nach den Warnungen damit rechnen muss.

    In D ist es korrekt, auch wenn es nicht so bekannt ist. Bei mir wurde mal beim Einchecken die LH-Angestellte ganz nervös und telefonierte rum, ob ich mit dem Pass wirklich noch in die USA darf.


    Aber, ob es auch für SchweizerInnen gilt? :zuck:

    Ich hab im Februar auch in Page und am Lake Powell vorbei geschaut. Da es ziemlich leer war, konnte ich auf die Schnelle niemanden finden, der mir die Frage beantworten konnte, ob man vom Wahweap Marina überhaupt noch mit dem Boot raus auf den See kommt? Meine Schwägerin wollte nächstes Jahr eine Familientour mit Hausboot auf dem Lake Powell organisieren - mal abwarten, ob das überhaupt möglich sein wird?


    Wie Yvonne schon schrieb, lag der Lone Rock auf dem Trockenen.

    Ich war Anfang des Jahres eine Nacht im Sugar Loaf Inn (einfach aber zentral in Sedona) und eine Nacht in Cottonwood. Zu der Zeit waren die Preise noch mit 100 $ (Sedona) und 90 $ (Cottonwood) akzeptabel, aber jetzt würde ich Sedona meiden. Allerdings mag ich auch nicht dieses esoterische Schickimicki in der Stadt. :huch1:

    Früher hätte ich so etwas auch eher gemacht, aber jetzt hab ich mich auf 5-6 Wochen-Reisen eingestellt und fühle mich ganz wohl damit.


    14000 km in 3 Monaten ist gut machbar, das schaffe ich auch in 6 Wochen im Südwesten. :smile:


    Zur Route kann ich nichts sagen. Du hast ein paar Prioritäten, und die bestimmen deine geplante Route. Ich nehme an, dass Du sowieso ziemlich flexibel sein wirst und nicht für 3 Monate voraus buchst. :huch3:

    Zum Indian Summer fällt mir nur ein, dass man den natürlich jederzeit einfach mal so machen kann. Ich weiß auch nicht, wie es nach 2,5 Reisemonaten ist, ob man dann unbedingt noch den "Stress" des Indian Summers (als Fotograf) haben will?


    Auf jeden Fall ist es eine gute Idee, auf diese Art den Renteneintritt zu feiern.

    In Supermärkten bzw. Läden mit überwiegend Lebensmitteln, sind mir auch keine leeren Regale begegnet. Nur die ersten Tage, als ich im Target (WalMart gibt es in SFO nicht) einen Cooler kaufen wollte, da sah es ziemlich leer aus. Kann aber auch daran liegen, dass Januar nicht die Hochsaison für Cooler ist. :smile:


    Benzin ist kräftig teurer geworden, teils aber auch erst in den letzten Tagen (Ukraine?). In CA ist 4,5 $ pro Gallon schon günstig, aber auch in Arizona musste ich vor 5 Tagen 4,8 $ bezahlen. Davor waren die Preise aber eher bei 3,5 $ in AZ, UT usw.


    In San Francisco wurde ja früher schon oft auf die vielen Obdachlosen in Downtown hingewiesen, aber die sieht man jetzt auch vermehrt in anderen Gegenden. Manche liegen ja direkt auf dem Gehsteig und schlafen, andere haben ihre Zelte bei den Bushaltestellen (geschützt vor Regen) aufgebaut, oder doch etwas gemütlicher auf dem Rasen und unter Bäumen.


    Relativ konsequent wird in CA, insbesondere in den Städten, Maske in Innenräumen getragen (und verlangt), in AZ, UT, NV ist eher die Haltung des großen Vorbilds Donald verbreitet. Ich verfolge nicht so die Nachrichten, aber ich glaube, dass es auch ganz offiziell viele Lockerungen in Sachen Covid gegeben hat.

    Da ich ja aktuell im Februar unterwegs bin, kann ich auch meinen Senf dazu geben.


    Dieser Winter scheint zumindest im Februar ein sehr trockener Winter zu sein. Ich hatte seit 20. Januar bis heute (21.2.) praktisch 2-3 bewölkte Tage, keinen Niederschlag und unendlich viel Sonne. Schnee lag im Bryce sehr wenig, auch sonst machte sich Schnee rar (Zion, Arches, Canyonlands).


    Ich startete am 20. Januar mit T-Shirt Wetter (tagsüber) in SFO, aber weiter östlich wurde es kühler, weil dort immer wieder mal der Jet Stream Kälte bis weit in den Süden NM, TX transportierte. Am Bryce waren zu meinen 2 Sonnenaufgangsbesuchen die Temperaturen bei 19 F. Allerdings ist das Schöne, dass im Winter der Sonnenaufgang erst gegen 7 Uhr ist. Am Mesa Arch waren trotzdem ca. 20 Leute zum Sonnenaufgang dort.


    Nachts war es natürlich deutlich frischer und im Inland (weg von der Küste) auch meistens unter Null Grad Celsius.


    Sperrungen gab es wenige, so war im Bryce die Wall Street wegen Eis gesperrt, aber praktisch alle Aussichtspunkte anfahrbar. Im Grand Canyon konnte man überall (auch bis Hermits Rest) mit dem eigenen Auto fahren, und Parken war kein Problem. Ich war übrigens von der Red Feather Lodge in Tusayan begeistert, die es für schlappe 100 EUR gab. Überhaupt waren die Preise wie in den guten alten Zeiten, und in Moab waren sogar am Wochenende jede Menge Motels zwischen 60-80 $ zu bekommen. Im Sommer habe ich beim Motel 6 schon Preise um die 200 $ gesehen.


    Gesperrt war auch der Horseshoe Bend, aber wegen "emergency case". Aber man konnte mit dem eigenen Wagen hinfahren, was ja im Sommer nur noch mit Shuttle geht. In Page unterboten sich die Motels anscheinend gegenseitig im Preis, so dass ich das Best Western Lake View für 46 EUR nahm.


    Meistens war es schön leer, und beim mehrfachen Einfahren in Arches NP, standen nie mehr als 5-10 Autos an. Auch die ganzen Beschränkungen in den NPs im Sommer (Shuttle, Permit für Zeitfenster o.ä.) gab es jetzt nicht.


    Winterreifen hatte ich keine, brauchte ich aber auch nicht. Auch auf 4WD konnte ich verzichten, da ich keine "offroad" Touren eingeplant hatte. Mein Wagen hatte AWD, aber den habe ich nie eingeschaltet, hätte auch kein Vertrauen darin. Ein paar schlammige Strecken in der Nähe von Bryce habe ich ausgelassen, aber da helfen bei der lehmigen Schmierseife auch keine Winterreifen oder 4WD. In Escalante habe ich mal beim BLM nach der Liste mit den ganzen Pisten in der Gegend geschaut, und sehr viele waren wegen der Trockenheit für 2WD geeignet, so auch Cottonwood Canyon und Houserock Valley Road.


    Manche mögen die kurzen Tage im Winter bedauern, aber mir als Fotografen kam das eigentlich entgegen. Sunrise (7 Uhr) und Sunset (6 Uhr) lagen zu angenehmen Zeiten, dass man nicht zu früh aufstehen musste, und auch nach Sunset noch gemütlich Zeit für den Abend (oder zum Essen gehen) hatte.


    Gelernt habe ich, dass es auch im Februar ein langes Wochenende gibt (President's Day am 3. Montag des Februar), was man dann doch an der zunehmenden Zahl von Touris merkte. Am Samstag war seltsamerweise in Kanab die Hölle los (50 PKWs auf dem Parkplatz zu den Sand Coves), und auch in Flagstaff schien irgendetwas die Motelpreise anzuheben, so dass ich nach Williams ausgewichen bin.


    Fazit:

    Ich hatte ja schon mehrere Winterreisen in den USA gemacht, aber im Südwesten meistens zum Jahresende (Dez). Mein Eindruck war, dass es im Dez/Jan deutlich mehr Schnee hatte als jetzt Ende Jan/Feb. Eine Winterreise ist aber meiner Meinung nach sehr lohnenswert, wegen der geringen Besucherzahlen, wegen der deutlich günstigeren Preise, und wegen des doch im Südwesten recht schönen Wetters. Wie gesagt, ich kam mir manchmal wie in den guten alten Zeiten vor, wo man noch überall ohne größere Probleme bezahlbare Motels findet. Ich habe fast immer nur einen Tag voraus gebucht, da ich mich und meine Tour (wie eigentlich immer) nach dem Wetter ausrichte.


    Matze, Du hast eh schon das Meiste gebucht, daher brauchst Du auch gar keine Ratschläge mehr, aber Deine/Eure Entscheidung ist richtig. :daumen1:

    Ich schaue gerade die Serie "Fargo" auf Netflix. ;-)) Im Winter ist die Gegend ganz schön trostlos (wenn sie denn auch dort gedreht ist).

    Das hätte ich auch zur Einstimmung auf Fargo empfohlen, bzw. den gleichnamigen Film, dee schon zig Jahre alt ist.


    Zu ND, SD u.a. ist schon vieles gesagt worden, was ich unterstreichen würde. Ich gehöre auch zu den eher seltenen Exemplaren, die sich an den Präriestaaten mit weiten, endlosen Feldern erfreuen kann. Auch die von Stefanie genannten vielen verlassenen Kirchen und alten Schulen in ND finde ich sehr reizvoll.


    Ob ich aber in Fargo arbeiten wollte???? Da hätte ich so meine Zweifel. Außerdem sind die Winter lang und kalt, also eher "anders" als in Dubai.

    Buchung

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    Mietwagenfirma: Avis

    gebucht bei: Check24

    Zeitraum: 20.01.2022 - 27.02.2022

    Preis: 2364 €

    Verleihstation: SFO Intl. Airport

    gebuchte Fahrzeugkategorie: FCAR

    Modellbeispiel: Ford Escape


    tatsächliches Fahrzeug

    ==============

    erhaltene Fahrzeugkategorie: FCAR

    erhaltenes Fahrzeug (Hersteller und Modell): 2021 Chevy Equinox

    Choiceline: [ ] ja [x] nein

    Wartezeit auf ein Fahrzeug: keine Wartezeit

    Informationen über andere Fahrzeuge in der Choiceline: -


    Zustand des Wagens

    =============

    [ ] 4WD [ ] AWD [X] 2WD

    Reifen: [ ] neu [X] gut [ ] ausreichend [ ] abgefahren

    [X] sauber [ ] leicht verschmutzt [ ] dreckig


    Besonderer Komfort:

    [X] Rest-Meilen Tankanzeige

    Besonderheiten / Was gibt es noch zu erzählen?

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    Der Wagen von Avis über TUI Cars war der einzige SUV der für den Preis zu bekommen war, alle anderen Angebote bewegten sich bei 4000-5000 EUR, bzw. nach oben offenen Preisen. Da ich um die Jahreszeit keine „Offroad“-Touren plante, war mir ein SUV mit AWD absolut ausreichend.