Beiträge von Canyonmurmel

    Übernachtet haben wir ein paar Meter weiter weg vom Mercure, nämlich im Relais Mont St. Michel.


    Zudem besuchten wir die D-Day Strände und die Abasterküste (Etretat und Fécamp).


    Ich mag Frankreich, also die Landschaften und Städtchen - deren Bewohner (Achtung: Vorurteils- und Verallgemeinerungsalaram!) allerdings weniger. ;-))

    So ist es richtig! Daher auch meine Empfehlung den ersten Shuttle zu nehmen oder noch eher zu Fuß rüber. Und das Relais ganz vorne würde ich das nächste Mal auch wählen, mit Balkon mit Blick auf die Insel.


    Da bereits 8 Tage im Zeichen des 1. Weltkriegs standen, wurden die D-Day Strände diesmal nicht besucht


    Das zu den Bewohnern hätte ich, wie viele andere auch, vor der Reise auch gesagt. Aber in den 3 Wochen bin ich nur auf äußerst nette und vor allem sehr hilfsbereite Menschen getroffen. Auch die paar wenigen, die kein Englisch gesprochen haben, waren äußerst bemüht um Verständigung.


    Sher interessant, wie du das beschreibst. Die Bilder (die ich alle sehen kann) geben einen guten Eindruck ab.

    Danke!

    07.07.2021


    Ankunft 12.32 Uhr an der Schranke zu La Caserne, in dem das Hotel liegt.


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    Gebucht war ein Zweibettzimmer im Hotel Mercure für 118 Euro KLICK

    Die angepriesene Minibar gab es nicht, immerhin war ein Kühlschrank im Zimmer, dieser jedoch abgesperrt. Ich hab ihn zwar aufbekommen, aber das kann es nicht sein. Die Möbel abgewohnt, das Hotel selbst sehr hellhörig, zumindest im Rückgebäude.


    An der Schranke zieht man eine Parkkarte. Bei Ausfahrt muss man diese in den Automaten an der Schranke stecken und 9,80 Euro bezahlen. Bei jeder Ausfahrt!!! Obwohl alle Kreditkarten am Automaten angeschrieben sind, hat keine einzige funktioniert. Erst die EC-Karte wurde akzeptiert.


    Aus Wikipedia:

    Mont-Saint-Michel und seine Bucht ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes in Frankreich. Sie umfasst die Felseninsel Mont Saint-Michel mit der gleichnamigen Abtei und der umliegenden Meeresbucht im Ärmelkanal vor der Küste der Normandie.


    Die Insel Mont-Saint-Michel ist fast kreisförmig (etwa 900 Meter im Umfang) und besteht aus einem Granitfelsen, der aus der Bucht von Mont-Saint-Michel bis zu 78 Meter steil aufsteigt. Die meiste Zeit ist er von ausgedehnten Sandbänken umgeben und wird erst bei sehr hohen Gezeiten zu einer Insel. Vor dem Bau des etwa 2 km langen Straßendammes, der die Insel mit dem Festland verband, war sie wegen des Treibsands und der sehr schnell ansteigenden Gezeiten besonders schwer zu erreichen. Der Damm ist jedoch zu einem Hindernis für den Abtransport von Sedimenten geworden, was zu höheren Sandbänken zwischen der Insel und der Küste geführt hat.


    Die Abteikirche, die die Insel überragt, hat ein imposantes romanisches Kirchenschiff aus dem 11. und 12. Jahrhundert und einen spätgotischen Chor im Flamboyant-Stil. Der Turm und die Turmspitze, gekrönt von einer Statue des hl. Michael, wurden im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Die Kirche ruht auf drei Krypten, von denen die älteste wahrscheinlich aus karolingischer Zeit stammt. Das 1228 erbaute dreistöckige Kloster La Merveille umfasst u. a. den vierschiffigen Rittersaal, das große Refektorium mit seinen hohen, schmalen Fenstern und den zu einer Seite des Meeres hin offenen Kreuzgang mit fünf Kolonnaden.


    Von den mittelalterlichen Mauern aus dem 13. bis 15. Jahrhundert auf der Süd- und Ostseite des Berges bietet sich ein Panoramablick auf die Bucht. Die Häuser entlang der engen Straße, die zur Abtei hinaufführt, stammen zum Teil aus dem 15. Jahrhundert.


    Das Hotel Mercure liegt 2,5 km von der Insel entfernt. Es verkehren regelmäßig Shuttlebusse, ohne Fahrplan, sie kommen, wenn sie soweit sind. Der erste war so dermaßen voll, dass ich nicht einsteigen wollte. Zum Glück kam gleich danach ein zweiter, der halb leer war.


    Ein Beispiel, links von dem Mann in der gelben Weste ist kein Platz frei, sondern der Motor untergebracht.


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    Alternativ kann man mit einer Pferdekutsche auf die Insel fahren.


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    Diesen Blick hat man, wenn man aus dem Shuttle aussteigt, näher geht es nicht ran, von hier fahren die Shuttles wieder zurück.


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    Menschenmassen waren unterwegs.


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    An dem kleinen Zugang sah es von weitem so aus, als würden die Menschen feststecken ;-))


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    Die Möwen greifen jeden an, der etwas essbares in der Hand hält, ich hab so manche Pommesschale fliegen sehen ;-));-));-))


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    Da die Shuttlebusse bis zum letzten Platz vollgepfercht wurden, hieß das zu Fuß zurück zu gehen. Noch ein paar Eindrücke von unterwegs.


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    Am Ortsrand gibt es eine Brücke mit einem Pumpwerk, von dort hat man noch folgenden Blick.


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    Das Pumpwerk, ich hab leider die Erklärung nicht fotografiert.


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    Ein wenig altes Gerümpel gab es auch


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    Schräg gegenüber vom Hotel gibt es die Möglichkeit draußen zu sitzen und Leute zu beobachten, sogar Bier gab's, also alles paletti ;-))


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    Fazit: Die Entscheidung hierher zu fahren, fiel 2 Tage vorher, also war nix mit großartiger Planung. Ich kann nur jedem empfehlen, mit dem allerersten Shuttle um 7.30 Uhr auf die Insel zu fahren oder zu Fuß zu gehen, um vor den Menschenmassen anzukommen. Ein Besuch der Abtei kam aus Sicherheitsgründen, trotz Impfung, nicht in Frage. Zuviele Menschen ohne jeglichen Abstand.

    Auf mehrfachen Wunsch stelle ich die Tour durch Frankreich kurz vor. Es wird kein Reisebericht, wie ich ihn sonst geschrieben habe, sondern nur eine Aneinanderreihung von Bildern und Stichpunkten.


    Die Bilder sind ausschließlich mit dem iPhone gemacht, die große Kamera hatte ich gar nicht dabei.


    Die ersten 8 Tage waren der Geschichte des 1. Weltkriegs gewidmet, Verdun und Somme. Da dies die wenigsten interessieren dürfte, hänge ich dies hinten an und fange mitten in der Reise an, mit Mont Saint Michel in der Normandie und anschließend die Bretagne. So bekommen diejenigen, welche für Herbst die Bretagne geplant haben, diese Infos zuerst.

    Vielen lieben Dank für die Tipps, da hab ich viel zum lesen


    Manchmal gibt es gites rural, so B&B ähnliches, hier stimmt das Preis/Leistungsverhältnis noch.

    Früher sind wir jährlich ein, zweimal nach Frankreich gefahren. Ausser der Normandie und der Bretagne waren wir überall. Damals waren gute Kenntnisse der französischen Sprache unerlässlich. Das hat heute vielleicht geändert.

    Nach drei Wochen Frankreich, davon 8 Tage in der Bretagne, kann ich sagen, dass man ohne ein Wort französisch zu können wunderbar durchkommt.


    Die Gites hab ich zu schätzen gelernt, tolle Unterkünfte, sehr nette Menschen

    Da es mit Südafrika wohl nichts werden wird, geht die Überlegung in Richtung einer Reise nach Südfrankreich. Ich hab null Ahnung, daher bitte ich um Tipps.


    Tipps aller Art. Sehenswürdigkeiten, schöne Landschaften, Unterkünfte, Reisezeit, etc.


    Reisezeitraum wäre ab Ende September. Sollte wohl passen.