Beiträge von StromerRalf

    Wir werden am 19.05. Richtung Süden mit dem Wohnmobil starten. 18 Tage haben wir Zeit. Geplant ist eigentlich nur ein wenig Südtirol, also Pragser Wildsee, Innichen usw., natürlich wetterabhängig. Von dort ist es nicht mehr weit nach Slowenien und ggf. auch Kroatien, sodass mir diese Ziele im Kopf rumspuken. Konkret was geplant habe ich dafür nicht. Mal sehen, wohin es uns letztendlich wirklich treiben wird.


    Letzten September wollte ich ja nach Kroatien, aber durch den Defekt des Solarreglers im Wohnmobil und den sich daraus ergebenden weiteren Problemen war das ja nichts geworden. Vielleicht also diesmal.

    Wir haben je ein FritzPhone C4 und C5. Beide finden wir, dass das C4 besser in der Hand liegt und angenehmer am Ohr ist. So ist das C4 ins Wohnzimmer und das C5 von dort ins Arbeitszimmer gewandert. Wir telefonieren hauptsächlich im Wohnzimmer.


    Ralf

    Vor einigen Wochen war ein Artikel in der Sonntagsausgabe unserer Zeitung. Es ging um die drastische Verschlechterung des Services in den USA. Der Artikel bezog sich offensichtlich zwar überwiegend auf den Osten der USA, ich fand ihn aber dadurch nicht weniger erschreckend. Kannte ich die USA bisher doch als ein Land des vorbildlichen Services, egal ob im Osten oder Westen. Das scheint vorbei zu sein.


    Der Autor brachte verschiedene Beispiele:


    Deutlich längere Wartezeiten im Vergleich zu früher, nur um einen Kaffee in einem Coffee-Shop zu bekommen. Oder es wird kein Upgrade mehr am Mietwagenschalter angeboten, weil man froh sein muss, überhaupt einen Wagen zu bekommen. Viele Schnellrestaurant, wie McDonalds sollen demzufolge auf reinen Drive-through-Betrieb umgestellt haben. Die Probleme beim globalen Warenverkehr und fehlende Arbeitskräfte sorgen dafür, dass man z. B. im Supermarkt vor leeren Wasserregalren steht, es im Schnellrestaurant keine Ketchup-Tüten gibt oder man seinen Espresso ungesüsst trinken muss, weil kein Zucker vorhanden ist.


    Die Corona-Pandemie soll vielerorts genutzt worden sein, um Kosten zu drücken. In vielen Restaurants soll kein Kellner mehr an den Tisch kommen, um die Bestellung aufzunehmen. Das muss der Gast per Handy und QR-Code selbst machen und auch darüber per Kreditkarte bezahlen. Die Preise sind trotz des verschlechtertem Services natürlich gleich geblieben. Große Überraschungen sollen insbesondere die großen Kettenhotels bereithalten. Das Checkin muss man dort selbst erledigen. Dafür gibt es keine Zimmerreinigung während des Aufenthaltes mehr, das Bett muss man selbst machen und auch die frischen Handtücher muss man sich selbst an der Rezeption abholen. Zudem haben die meisten Kettenhotels wohl das ohnehin spartanische Frühstück gestrichen, auch 3wenn sie weiterhin damit werben. Die Preise sind durch diese Maßnahmen aber nicht gesunken.


    Wie gesagt, es sind keine eigenen Erfahrungen, sondern stand so in unserer Zeitung. Ich bin mal gespannt, was ihr erleben und berichten werdet, wenn ihr von euren -hoffentlich stattfindenden- USA-Reisen zurückkehrt. Ich selbst werde dieses Jahr aller Wahrscheinlichkeit nicht in die USA reisen, sodass ich selbst keine eigenen Erfahrungen werde beisteuern können.

    Norwegen ist landschaftlich schon toll. Wir waren 1983 und 1984 dort. 1983 Ende Mai mit Zelt und nur im Süden. Das war ein Fehler, weil einfach zu früh. Viele Campingplätze waren noch geschlossen. Schön war es trotzdem. 1984 waren wir dann mit dem Wohnmobil dort, welches ich über Winter selbst ausgebaut hatte. Das war schon was anderes. Wir sind über die Vogelfluglinie, also Dänemark und Schweden nach Norwegen gefahren. In Schweden schön an der Küste hoch über Göteborg nach Oslo. Von dort dann über Lillehammer letzendlich bis Trondheim hoch. Das war unser nördlichster Punkt damals. Sehenswürdigkeiten wie Geiranger-Fjord und der Trollstigen haben wir natürlich mitgenommen, ebenso wie z. B. den Preikestolen am Lyse-Fjord. Die Landschaft ist schon sehr beindruckend.


    Irgendwie sind wir dann aber nie wieder in den Norden gefahren. Mit dem Nordkap habe ich noch eine Rechnung offen. Steht auf der Todo-Liste, wenn ich pensioniert bin und mir nicht die Zeit im Nacken sitzt.


    Es gibt schöne Reiseführer über Norwegen. Die und Tipps von Stefanie werden dir sicher eine schöne Reiseplanung ermöglichen. Wichtig ist aber, dass du dich sehr rechtzeitig um ein Miet-Wohnmobil bemühst. Wohnmobilreisen boomt und Mietfahrzeuge sind deshalb zu bestimmten Zeiten schwer zu kriegen.

    Gern geschehen! Als ich entschied dir Kullen ans Herz zu legen, war es allerdings ein erschreckender Gedanke, dass es schon fast 40 Jahre her ist, dass ich zuletzt dort war. Waren aber auch schöne und lustige Erinnerungen, die dabei wieder geweckt wurden. Würde hier aber den Rahmen sprengen, sie auszuführen.

    Vor ca. 40 Jahren bin ich mit Freunden ein paar mal in Südschweden gewesen. Ich möchte euch deshalb die Halbinsel Kullen für einen Ausflug ans Herz legen. Der Ort Mölle war damals ein vertreumter Fischerort. Die weitere Halbinsel ist wohl auch heute noch ein Naturschutzgebiet. War traumhaft schön dort. Die Steilküste ist aus Granitfelsen. Wir sind dort eigentlich täglich reingefahren und gewandert. Du kannst es dir ja mal bei Google-Maps ansehen und die dort angezeigten Sehenswürdigkeiten aufrufen.


    Ich bin nie wieder da hin gekommen, möchte es aber unbedingt mal wieder sehen. Steht fest auf meiner Toodo-Liste für die nächsten Jahre mit dem Womo.

    Ich finde es einfach extrem behindernd. Wie gesagt schon in der Schule bin ich froh über den Nebenraum, wo ich die Maske abnehmen kann.

    Und ansonsten reiße ich sie mir herunter, sobald ich im Freien oder am Platz bin.

    Das wundert mich jetzt. Als Bartträger kann die Maske bei dir doch eigentlich gar nicht dicht abschließen, sodass du doch problemlos Luft bekommen müsstest. (Denke ich mir jedenfalls). Als glattrasierter kann ich es natürlich nicht beurteilen. Aber eine Erschwernis beim Atmen habe ich bisher nur mit FFP2 bei gleichzeitiger körperlicher Anstrengung festgestellt. Insbesondere vor meiner Herz-OP.

    Ich kann das sehr gut verstehen.


    Und ich bin froh, dass ich so gut wie kaum eine tragen muss.

    Setze sie auch erst an der Tür auf und sofort wieder ab, wenn es möglich ist. Ich komme mir da eingeengt vor. Es kann natürlich auch eine Kopfsache sein, aber ich bekomme Beklemmungen und Angstzustände, dass ich nicht genügend Luft bekomme.

    Es ist bestimmt eine Kopfsache, denn irgendwo habe ich mal gelesen, dass wissenschaftliche Tests ergeben haben, dass die Sauerstoffsättigung im Blut durch die Maske nicht beeinflusst wird. Bei einer normalen OP-Maske und ohne körperliche Anstrengung kann ich keinerlei Erschwernis beim Atmen feststellen. Vor ein paar Wochen habe ich nach dem Einkaufen sogar vergessen sie abzunehmen. Habe ich erst zu Hause bemerkt - und ich war zu Fuß zum Einkaufen gegangen :lach3: .

    Ups, mal wieder den Abflug verpasst :D , aber schon hinterher geeilt :thumbup: . Der alte Escape war wirklich ein schönes Auto. Wir hatten den zwei Mal. 2010 in Florida und 2011 auf unserer Südwest-Reise. Der 3,0 Liter-V6 war ein toller Motor. Kein Vergleich zu dem Luftpumpen-Rasenmäher-Motörchen, den wir 2019 im Escape hatten. Ich kann eure Begeisterung also verstehen.

    Vielen Dank, Hedy, für diesen interessanten Reisebericht. Ich habe ihn immer nur stückweise lesen können, jetzt eben die letzten Tage und deine Familienchronik. Ist schon eine interessante Familiengeschichte. Dagegen ist meine eher langweilig :D , auch wenn ich ebenfalls zumindeist eine Schwester in den USA habe. Die ist allerdings "erst" mit 18 ausgewandert, als sie ihren ersten Mann, einen Amerikaner, geheiratet hat. Sie ist ebenfalls 14 Jahre älter als ich. Ich mag solche Geschichten.