Reisebericht Mexiko 2022: Auf den Spuren alter Kulturen

  • . und Geistliches

    So, jetzt ist es aber Zeit, die Kathedrale zu besichtigen, die mittlerweile (es ist nach 15 Uhr) wieder geöffnet hat. Als wir eintreten, fallen sofort der Mittelaltar samt Engel davor und das Kuppelgewölbe des 1535 begonnenen Baus auf.



    Die Innenausstattung wirkt dabei strenger und schmuckloser als alle von uns bisher in Mexiko besuchten Kirchen. Seitlich gelangt man in mehrere Kapellen.


    Eine der Kapellen wurde zu Ehren von Anna, der Mutter von Maria geweiht:

    Capilla de Santa Anna


    Eine andere für Josef, den Mann von Maria:



    Wir sehen hier auch wieder eine Statue von Josef mit dem Jesuskind, eine in Mexiko anscheinend weit verbreitete Darstellung:

  • Und natürlich gibt es auch eine Kapelle zu Ehren von Maria:

    Capilla de la inmaculada de concepcion (Kapelle der unbefleckten Empfängnis)


    Danach geht es einige Straßenzüge weiter zur Kirche Santo Domingo de Guzman. Da diese erst in einer halben Stunde öffnet, geht jeder nochmal seiner Wege. Wir zwei laufen auf einen seitlichen Platz mit etlichen Verkaufsständen von Malern, setzen uns im Schatten unter einen Baum und genießen die Atmosphäre um uns.


    Dann wird es Zeit, wir sammeln uns langsam im Schatten unter einem Baum auf dem Vorplatz.


    Was für ein Kontrast zur Kathedrale, als wir die ab 1575 erbaute Kirche betreten. Der komplette Kirchenraum ist verziert mit Stuckreliefs.



    Und überall glänzt es golden. Das Auge weiß kaum, wo es als erstes verweilen soll. Erst mal stehen bleiben und das Ganze auf sich wirken lassen. Dann Stück für Stück das Auge schweifen lassen, Details entdecken. Ach ja. Und dann auch mal daran denken, ein paar Fotos zu machen.

  • Wir laufen staunend weiter nach vorne zum Altar. Gerade als Stefan anfangen will uns einige Erklärungen zu geben, versammelt sich am Altar ein Chor samt Leiter und es beginnt eine Chorprobe.


    Wir setzen uns hin und lauschen dem Gesang, lassen dabei unsere Blicke erneut entlang der Wände und Decke wandern.





    Irgendwann gibt uns Stefan ein Zeichen, das jeder solange bleiben kann wie er will und dann selbstständig zurückkehren soll zum Hotel. Wir zwei bleiben über eine Stunde in der Kirche und lauschen dem Gesang, brechen dann als Letzte unserer Gruppe auf und laufen durch die schöne Fußgängerzone zurück zu unserem Hotel.

  • Abends in Oaxaca

    Hier machen wir uns für den Abend fertig, denn wir haben heute in einem etwas gehobenerem Restaurant direkt am Zocalo reserviert. Den Weg durch mehrere Straßen und dann durch die Fußgängerzone laufen wir am Abend zusammen. Das Restaurant El Asador Vasco befindet sich im 1. Stock mit offener Balustrade zum Zocalo. Hier sitzen wir und genießen das Essen bei einem Glas Wein. Dabei können wir das abendliche Leben auf dem Platz beobachten. Direkt unter uns spielt eine Musikgruppe. Davor tanzen etliche Mexikaner. Dabei beobachte ich, wie einige Grüppchen immer wieder verstohlen zu ihren neben einem Verkaufsstand abgestellten Taschen gehen, Flaschen herausholen und einen kurzen Schluck nehmen. Aha, denke ich mir grinsend. So funktioniert das hier mit dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

    Es ist schon weit nach 22 Uhr als wir durch das bunte Treiben auf den Straßen und Plätzen zurück zu unserem Hotel laufen.


    Eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art wird auch angeboten :smile2:


    Müde und mal wieder überwältigt von den vielen Eindrücken des Tages.


    Neue Pesos

    Ach eine Sache hätte ich jetzt beinah vergessen, die uns Stefan gestern während der Fahrt und auch heute nachmittag nochmal mit seinem Handy und den neuen Pesos-Scheinen gezeigt hat, die in den letzten Jahren in Mexiko eingeführt wurden. 10,20,50,100,200, 500 und 1000er Scheine. Wir hatten schon bemerkt, das je Stückelung unterschiedliche Scheine im Umlauf sind.

    Der Clou bei den neuen Scheinen: Mit einer App der mexikanischen Zentralbank kann man jeweils die Vorder- und Rückseite der Geldscheine filmen und dabei erscheint am Handy-Display jeweils eine 3-D-Animation samt Geräuschen auf dem gefilmten Geldschein, deren Perspektive sich auch noch verändert, je nachdem wie man den Schein in den Händen kippt während des Filmens.


    Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll, schaut es euch auf dem Video an. Wir waren total fasziniert davon. Tolle Idee. :daumen:

    Billetes mexicanos con realidad aumentada 3D
    El Mago Joshua nos muestra como descargar la aplicación con la que podrás disfrutar de la realidad aumentada que sale en los nuevos billetes mexicanos que ci...
    www.youtube.com

  • Montag, 17.10.2022 Urlaub vom Urlaub

    7 Uhr Frühstück, aber keine Abfahrt 8 Uhr. Wir chillen noch etwas auf dem Zimmer, marschieren dann zu einem Supermarkt um die Ecke und kaufen Wasser ein.


    Um 9:45 Uhr laufen wir zusammen mit einer Mitreisenden, die wegen Knieproblemen die Wanderung ausfallen lässt los Richtung Museum. Hier stellt sich dann leider heraus: Auch Montag ist geschlossen. :( Na gut, wir haben es versucht. :zuck:

    Also umrunden wir den Komplex, um den botanischen Garten zu besuchen. Tipp von Stefan.

    Aber hier dürfen wir nur mit FFP2-Maske rein, obwohl der Garten im Freien liegt und sollen auch noch einen Guide buchen. :pat:

    Ach nö, lassen wir.


    Stattdessen laufen wir in eine Seitenstraße parallel zur Fußgängerzone, die recht einladend ausschaut. Und schon nach wenigen Metern sehen wir links einen wunderschönen schmalen gassenartigen Innenhof mit tollen Statuen.




    Da es öffentlich zugänglich zu sein scheint, gehen wir zögernd in paar Schritte rein. Eine Frau nickt uns freundlich zu und so erkunden wir weiter.


    Tatsächlich gibt es einige Lädchen weiter hinten, die wir natürlich alle aufsuchen und im hintersten Lädchen passiert es.

    Wir verlieben uns :love: – in einen Totenschädel aus Keramik, der von einem Künstler farbenprächtig bemalt ist.

    Aber zunächst schauen wir mal weiter denken wir.


    So verlassen wir den wie verwunschen wirkenden Innenhof und laufen die Straße weiter entlang. Nach und nach durchstöbern wir einige Läden und stellen fest: Keiner der hier angebotenen Totenköpfe kann es mit dem ersten aufnehmen. Nach einiger Zeit drehen wir um und kaufen den Totenschädel – der jetzt bei uns im Wohnzimmer einen Ehrenplatz hat. :nick:


    Da auch unsere Mitreisende schon fündig geworden ist, laufen wir erst mal zurück zum Hotel und legen unsere Schätze ab.

    Dann starten wir neu, diesmal durch die breite Fußgängerzone. Hier reihen sich einige interessante Galerien aneinander. Teils Kunsthandwerk, teils Gemälde, Skulpturen.

    Wandgemälde in der Fußgängerzone



    Wir schlendern durch ein Gebäude nach dem anderen und schauen uns die angebotenen Objekte in Ruhe an. Sind sehr schöne Sachen dabei. Beinah wären wir bei einem großen Gemälde schwach geworden. Aber der Gedanke an so was sperriges im Flugzeug hält uns dann doch ab. Einige Läden und Galerien weiter dann aber doch noch ein Kauf. Eine Totenkopfmaske mit Spiegeln wechselt den Besitzer. :smile:

  • Lost Places

    Danach laufen wir Richtung Zocalo, als mir das offene Tor eines großen Gebäudes auffällt. Dahinter ist ein großer Innenhof zu erkennen. Schaut interessant aus und da das Tor offen steht gehen wir rein. Der Innenhof ist eine Baustelle, aber man erkennt wie prachtvoll das Gebäude mal gewesen sein muss.


    Durch einen seitlichen Gang kommen wir zu einem weiteren Innenhof mit einer überlebensgroßen Bronzestatue von Benito Juarez.



    Hier an den Wänden hängen Schilder, welche uns aufklären: Wir bewegen uns auf historischem Boden. Es ist das alten Universitätsgebäude von Oaxaca. An dieser Stelle gründete 1664 der Bischof von Antequera (damaliger Name von Oaxaca) Tomas de Monterosso eine erste Klosterschule.


    An gleicher Stelle in der heutigen Av. de la independencia wurde 1821 nach dem Ende des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges im Geiste der Freiheit und Gleichheit das Instituto de Ciencias y Artes de Oaxaca im ehemalige Kloster San Pablo eröffnet. Von hier die zukünftige mexikanischen Republik mit geprägt. Für viele junge Männer, welche später diese Republik verteidigen und gestalten sollten, war dies ihre prägende Schule.

    Einer der bekanntesten Studenten war Benito Juarez, später Freiheitskämpfer und mexikanischer Präsident. Aufgrund seiner großen Bedeutung für Mexiko lautet der volle Name der Stadt heute Oaxaca de Juarez.


    Auch in neuerer Zeit ist Oaxaca weiter ein Zentrum des sozialliberalen Gedankengutes. 2006 brach hier ausgehend von einem Lehrerstreik ein sozialer Aufstand aus, der in ganz Mexiko für Aufsehen sorgte.

    Sieben Monate lang war die Stadt von den Aufständigen der APPO besetzt.


    Wir steigen den Treppenaufgang nach oben und finden dort einen großen Saal mit einer prachtvollen Deckenbemalung und herausgerissenem Fußboden. Was für ein Kontrast.


    Eine Frau auf dem Gang vor dem Saal sagt uns, wir sollen noch ein Stück weiterlaufen. Dort würden wir einen alten Unterrichtssaal und eine Raum mit vielen alten Büchern finden. So ist es auch.


    Wir laufen ganz allein durch den riesigen Bau, der heute das Zentralgebäude der Facultad de Derecho y Ciencias Sociales (Fakultät der Rechts- und Sozialwissenschaften) beherbergt. Vorübergehend aber wohl wegen Renovierungsarbeiten nicht genutzt wird.


    Da es bereits 14 Uhr ist setzen wir uns danach in ein Straßencafe am Zocalo und gönnen uns eine große Schokolade und dazu die typischen großen Brötchen zum Eintunken. Lecker. So gestärkt laufen wir die paar Meter auf den Zocalo und setzen in im Schatten auf ein Mäuerchen. Ist ja schließlich Urlaub heute ;-))

    Die nächsten 1-2 Stunden beobachten und genießen wir einfach das Geschehen um uns herum.

    Dann laufen wir zurück zum Hotel, da unsere Mitreisende den Zimmerschlüssel hat und „um halb fünf“ die Wanderer, darunter ihr Ehemann, wieder zurückkommen. Ich sage es gleich vorneweg: Na klar kommen sie erst über eine Stunde später.

    Mexikanische Zeit halt :smile:

  • 1. Mezcal-Intermezzo: Kanisterware

    Eine Straße vor unserem Hotel sehen wir plötzlich Musiker und etwas weiter Stelzenläufer und andere Kostümierte auf einen seitlich angrenzenden Platz zulaufen.


    Dort haben sich schon etliche Menschen versammelt. Das schaut nach einer Fiesta aus.




    Während unsere Mitreisende weiterläuft zu Hotel, steuern wir die Menschenmenge an. Tatsächlich ist weiter oben am Platz schon eine Musikgruppe am spielen, weitere kostümierte Gruppen bereiten sich seitlich vor und etliche tanzen auch bereits.


    Anhand der Kostüme meine ich zu erkennen, das es sich hier wohl nicht um mexikanische, sondern indigene Gruppen handelt. Langsam nähere ich mich, während meine Frau etwas zurück bleibt und mache ein paar Fotos. Dann laufe ich um die tanzende Menge herum auf die andere Seite. Immer auf die Blicke und Gesten um mich herum achtend. Störe ich, bin ich unerwünscht ?

    Aber nichts dergleichen.


    Da kommt auch noch ein Mann mit einem Plastikkanister in der einen Hand und einen Packen Plastikschnapsgläser auf mich zu und bedeutet mir, einen davon zu nehmen :?:


    Und schon bekomme ich aus den Kanister eingeschenkt. Ich blicke ihn fragend an: Mezcal :?::?: Si :!:

    Ich meine aus der spanischen Erklärung herauszuhören, das wohl jemand Geburtstag hat und ich darauf trinken soll.


    Tja, was macht man als Tourist in Mexiko, wenn einem auf der Straße eine wildfremde Person aus einem Kanister ein Gebräu unbekannter Herkunft und Zusammensetzung anbietet :/ :?: :/ :?: :/ :?:


    Natürlich trinken :clap1::daumen1:


    Ich muss doch meine Hände wieder frei bekommen, damit ich fotografieren kann :lach3:


    Das dies nicht so einfach werden wird, wurde mir klar, als eine zweite Person mir gleich darauf aus einer Plastikflasche den nächsten Mezcal einschenkt. :aug:


    Ich werde schlauer und nippe nur an meinem Becher. ;-)) So kann ich wenigsten einhändig fotografieren.


    Aber da habe ich die Rechnung ohne die zwei Senoras gemacht :nick: , die mir energisch einen zweiten Becher mit einer gelblichen Flüssigkeit aus einem weiteren Kanister einschenken. :whistling:


    Ok, nippe ich daran halt auch mal. :zuck:


    Schmeckt etwas milder, fast süßlich, aber definitiv hochprozentig.

    Glücklicherweise kommt da meine Frau, der ich gleich mal einen Becher in die Hand drücken kann. :smile:

  • Nach einiger Zeit kommt Bewegung in die Menschenmenge.



    Alles strebt nach unten zur Straße und dort bildet sich ein Zug hinter einem blumengeschmückten Jeep mit einer Heiligenstatue auf der Ladefläche. Es handelt sich also um einen Umzug zu Ehren eines oder einer Heiligen.


    Jetzt wird mir klar, was hier passiert.

    Schon Diega de Landa beschreibt in seinem ab 1563 verfassten „Bericht aus Yucatan“ ausführlich, das die Indigenen bei ihren religiösen Festen regelmäßig sehr ausgiebig alkoholische Getränke konsumierten.

    Hierbei fungierten einige Personen als Mundschenk, liefen also durch die Reihen und schenkten ständig ein, ohne selbst mit zutrinken. Auf vielen Maya-Keramiken sind ebenfalls solche religiösen Trinkgelage dargestellt.

    Dieser vorspanische Brauch lebt hier also bei den Zapoteken weiter - ungeachtet des Alkoholverbots in der Öffentlichkeit.


    Auch der Tanz auf hohen Stelzen zu Ehren des Gottes Yaxcocahmut wird von Diego de Landa beschrieben.


    Wir erleben hier also gerade hautnah, wie die alten religiösen Zeremonien aus vorchristlicher Zeit mit den christlichen Festlichkeiten verschmolzen wurden und in diesen weiterleben.


    Während mir diese Gedanken durch den vom Alkohol bereits leicht vernebelten Kopf schießen, verliere ich (natürlich) meine Frau wieder aus den Augen. ;-))

    Ich laufe seitlich am sich formierenden Umzug vorbei, um ganz nach vorne zu kommen und dort dann alle Gruppen an mir vorbei ziehen zu lassen. Dort werde ich schon freudig erwartet von weiteren „Kanisterträgern“ und schon habe ich wieder zwei volle Schnapsgläser in der Hand. :sab:

    Und jetzt verstehe ich auch, ich soll auf die Madonna trinken. Die „Kanisterträger“ oder besser Mundschenke kreisen um den Umzug und jeder Passant, selbst zufällig vorbeikommende Straßenhändler sollen auf die Madonna trinken. Hier beobachte ich auch, das einige nichtindigene mexikanische Passanten sehr irritiert auf den angebotenen Mezcal reagieren und diesen sogar ablehnen. Die Kluft zwischen den Kulturen und Bevölkerungsgruppen innerhalb Mexikos, für uns Touristen sonst eher unsichtbar, tritt hier zutage.


    Gleich erblickt die Senora mit dem Kanister mich. Und ihr Kollege rechts außerhalb des Bildes auch.....


    Ergebnis: Einmal klarer Mezcal - einmal ..... „Odra“ :frag:

    Später erklärt mir Stefan, Odra heißt einfach „was anderes“ :gru1: .

    Ich werde wohl nie erfahren, was ich da „anderes“ getrunken habe. :lach3:

  • Der Zug mit einer der Musikgruppen setzt sich nun in Bewegung und die einzelnen Gruppen ziehen singend und tanzend an mir vorbei.


    Nur das Fotografieren bleibt etwas schwierig. Liegt es an meiner Größe ? Auf alle Fälle steuert mich lachend schon der nächste Ausschenker an, diesmal wieder klarer Mezcal, der mir am besten schmeckt. :whistling:




    Als auch die zweite Musikgruppe und die letzten Tänzerinnen an mir vorbei gezogen sind, überlege ich kurz :gru1: wie viele andere Passanten seitlich mit dem Umzug mitzulaufen. :nix1:


    Aber da siegt dann doch die Vernunft. Zum einen merke ich den Alkohol ordentlich. Außerdem wollen wir ja essen gehen und seit einiger Zeit donnert es.

    So steuere ich recht beschwingt aufgrund des schönen Erlebnisses unser Hotel an, wo meine Frau auch schon eingetrudelt ist (sie war auf der anderen Seite des Umzugs) und nutze die Zeit bis zum Abendessen, den Alkohol etwas zu „verdauen“. :sleeping:

    Schön war es :love:

    Als wir dann gerade Richtung Zocalo aufbrechen wollen um uns ein Restaurant zum Abendessen zu suchen, bricht das Gewitter los. Daher bleiben wir alle und essen kurzerhand im Hotelrestaurant. Was sich als gute Idee herausstellt, da sehr lecker. Und so lassen wir den Abend bei einem (weiteren) Getränk ausklingen. :daumen1:

  • So hab auch wieder alles nachgelesen.


    Olmeken, Zapoteken, Mixteken, Azteken, wie Du da den Überblick behältst, klasse!


    Die Kakteen"wälder" sind großartig, so ursprünglich. Und das Essen sieht lecker aus.


    Monte Alban ist ja total beeindruckend, riesig!


    Das feuchtfröhliche Erlebnis ist sicher unvergesslich, so authentisch!

  • Wie man sich Mexico vorstellt. Religion, Kultur, Chilis und Fiestas. ;like;


    Die schöne fröhliche Seite von Mexiko ;)


    Ein feucht-fröhlicher und toller Tag :clap1:

    Ja wir haben auf der Reise wirklich viele schöne Seiten von Mexiko erleben dürfen. :wink1:



    Naja, wir sind vor allem auch deswegen nach Mexiko gereist, um einen Überblick über die verschiedenen Kulturen zu bekommen.

    Scheint ein wenig funktioniert zu haben. :daumen1:


    Und wir haben immer sehr lecker gegessen.

    Wir hätten nicht erwartet, so eine große Vielfalt an unterschiedlichen regionalen Spezialitäten in Mexiko vorzufinden. :love:

    Typisches Vorurteil, wenn man wie wir bisher nur in Deutschland "mexikanisch" essen gegangen ist. :zuck:

    Aber genau deswegen geht man ja auf Reisen: Um den eigenen Horizont zu erweitern.

  • Wir hätten nicht erwartet, so eine große Vielfalt an unterschiedlichen regionalen Spezialitäten in Mexiko vorzufinden. :love:

    Typisches Vorurteil, wenn man wie wir bisher nur in Deutschland "mexikanisch" essen gegangen ist. :zuck:


    Die mexikanische Küche ist unglaublich vielseitig und sehr lecker. Authentische mexikanische Küche gibt es nicht in Deutschland ;)

  • Dienstag, 18.10.2022 Mezcal und Mitla

    7 Uhr Frühstück, 8 Uhr Abfahrt. Wir verlassen heute Oaxaca. Schade, sehr schön war es hier.


    Hier mal kurz geschildert, wie das mit unserem Gepäck läuft beim Ein- und Auschecken.

    Stefan hat bei den Hotels „Gepäckservice“ mitgebucht, wie er sagt. Wenn wir ankommen, wird unser Gepäck direkt vom Auto zu uns aufs Zimmer gebracht und wenn wir abreisen, stellen wir einfach das Gepäck vor die Zimmertür, wenn wir Frühstücken gehen. Am Anfang der Reise hat Stefan alle Gepäckstücke mit einer farbigen Schnur gekennzeichnet und gezählt. Unser Fahrer überwacht bei jeder Abreise das Einladen unserer Gepäckstücke (erkennbar an farbiger Schnur) und zählt diese. Klappt auf der ganzen Reise reibungslos.


    Und was ist eigentlich aus dem Hurrikan „Karl“ geworden ? :/

    Der ist endgültig parallel zur mexikanischen Küste auf dem Meer weitergezogen und tatsächlich in der Region Chiapas etwas abgeschwächt als Tropensturm an Land gegangen. Stefan erzählt uns, er habe Kontakt zu Guides, die in Chiapas mit Gästen unterwegs sind: Dort regnet es gerade extrem viel. Gut das wir noch nicht dort sind. :smile2:


    Nach kurzer Fahrt aus Oaxaca heraus stoppen wir in Santa Maria del Tule.

    Es ist richtig kalt heute morgen.



    Hier laufen wir auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, wo ein gewaltiger Ahuehuete-Baum (Sumpfzypresse) steht der 2.000 Jahre alt sein soll. Der Stammumfang beträgt 42 (!) Meter.


    Wir laufen einmal um den Baum und Stefan zeigt uns Stellen am knorrigen Stamm, wo die Kinder des Ortes Figuren erkennen.


    Normalerweile sind immer Kinder zur Stelle, um die Besucher um den Baum zu führen und ihnen die Figuren zu erklären. Aber seit Corona lassen die Eltern dies nicht mehr zu.


    Blick vom Park auf die Straße. Gleich wird es zu regnen beginnen und wir laufen schnell zu unserem weißen Kleinbus, der links im Bild am Straßenrand parkend - naja zumindest mal halb im Bild ist. ;-))

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