Peru? Must do! Eine abwechslungsreiche Abenteuerreise durch die majestätischen Anden

  • Schönes Städtchen und die Ruine gefällt mir auch. Tolle Aussicht von dort oben.


    Ja, da hatten wir einen sehr gemütlichen Nachmittag, die Aussicht hat uns echt überrascht.


    Ich bin ein Fan der Landschaft - nicht des Burgers ;)


    Ja, da kommen wir durchaus zusammen :D


    Da musst du jetzt durch, dass ich wieder so weit zurückhänge..


    Absolut kein Problem, wie die paar Male vorher auch schon nicht :D


    Habt ihr Google Maps auf nem Tablet als Navi oder ist das ein Handy.

    Oder ist das im Rav verbaut?


    Das ist Google Maps bzw. Here we Go von einem unserer Handys, je nachdem wer es grad dranstecken hatte.


    Das zum Thema CO2 Reduktion in Deutschland und wir retten die Welt...


    Ziemlich genau das Gleiche haben wir uns dabei auch gedacht.


    Das hätte ich jetzt bei dir nicht erwartet, dass du das auf der Playlist hast...


    Kindheitsbedingt... :D


    Hallo Sarah,


    ich springe auch noch schnell auf, Peru interessiert mich sehr. Zudem sind deine Reiseberichte sehr humorvoll geschrieben, vor allem die Passagen mit den Auswirkungen deinen Sprachschwierigkeiten, da kommt garantiert keine Langeweile auf.

    Bis jetzt bin ich begeistert bis auf Lima, obwohl dort soll es auch sehr schöne Ecken geben. Eine Freundin meiner jüngsten Tochter wohnt in Lima und hat uns bei ihrem Besuch in Deutschland sehr schöne Fotos von ihrer Heimatstadt gezeigt.

    Wir sind seit gestern aus Kenia zurück, haben Corona den Stinkefinger gezeigt und bereuen es nicht. Corona war dort kein Thema, man lebt draußen bzw. ist in Regionen, wo man überwiegend für sich alleine ist, denn die Touristen sind auch dieses Jahr ausgeblieben. Jetzt verstehe ich ein wenig, wie man sich fühlt, wenn man die Landesprache nicht versteht. Mit Englisch, Spanisch und Französisch kommt man ja eigentlich überall durch, nur eben in Kenia nicht. Viele Menschen dort sprechen kein Wort Englisch, und mein Suahili-Wortschatz ist doch eher mehr als überschaubar. In Mombasa z.B. hatten wir große Schwierigkeiten uns zurecht zu finden, man verstand uns einfach nicht :huch3: . Dazu ist diese Gegend Kenias sehr muslimisch geprägt, bei Frauen sieht man allenfalls die Augen. Das war mir zu fremd, zu exotisch, und wir haben ganz schnell das Weite gesucht, obwohl "schnell" ging auch nicht, denn der Verkehr dort ist das Schrecklichste :huch3::huch3: , was mir je auf Erden begegnet ist, keinerlei Konzept, Fahrspuren, jeder wühlt sich irgendwie unter ganz lautem Gehupe durch dieses Chaos.


    Huhu :)


    Das freut mich, schön das du auch noch dabei bist und vielen Dank für die Blumen! Das keine Langeweile aufkommt können wir versprechen :D Es gibt ja in jedem Land und in jeder Stadt irgendwie schöne Ecken, genau so, wie es grauenhafte gibt. Es kommt eben drauf an was überwiegt. Das historische Zentrum von Lima ist bestimmt ganz schön, erstreckt sich aber irgendwie auch nur über einen Block und alles was wir gesehen haben, sah halt so aus wie auf den Fotos... Nee, das brauchen wir wirklich nicht.


    Ich hab gesehen, dass ihr in Kenia wart, in Namibia war es letztes Jahr ja auch dermaßen leer, dass wir die Lodges teilweise ganz für uns alleine hatten und alle nur für uns gearbeitet haben... Das war schon ein komisches Gefühl, aber immerhin war es überall ziemlich leise. Da ging es allerdings mit der Kommunikation gut, bisher war Perú was das angeht schon mit das Schwierigste.. Zusammen mit Madrid, da ist es traurigerweise ähnlich und es wird meistens auch nur Spanisch gesprochen. In Mexiko war es leichter, aber vermutlich auch nur in der Gegend, in der wir waren... Da kommen ja vor allem US Amerikaner als Touristen.

    Das war ein netter Nachmittag :daumen1: Schade, dass die Burger so lange rumstanden, bis sie Matsch waren :(


    Ich glaube aber auch nicht, dass ich die in knusprig viel leckerer gefunden hätte :D


    Tja, nicht aufgepasst, gibt sogar Videos davon ;)


    Und die sind phänomenal gut... Kein Wunder bei unseren Engelsstimmen :smile:


    Nettes Städtchen, toll der Blick auf die Berge :daumen1:


    Das fanden wir auch :)


    Wieso passen bei Dir so viele Bilder in den Bericht auf die UNA Seite und bei mir macht der nach einem Drittel Schluss

    Ich fühle mich gemobbt ;)


    Weiß ich nicht, bei mir gibt es nur die Zeichenbegrenzung von 10.000 Zeichen pro Beitrag. Vielleicht kommt es drauf an, wie man die Bilder einfügt? Machst du das als Anhang? Ich mache externe Links und früher habe ich die UNA Galerie benutzt, da hatte ich auch keine Begrenzung die mir aufgefallen wäre.

  • Tag 4 (17.08.2021) - Auf auf zur Laguna Parón... oder?




    Und täglich grüßt das Murmeltier. Der Wecker steht auf 06:45, aber wach sind wir beide schon wieder um 04:30 Uhr. Wann hört das mit dem Jetlag endlich auf? Vermutlich nie, wenn man zusätzlich aufgrund frühem Sonnenuntergang zeitig auf dem Zimmer ist und dann schon mal ausversehen ein paar Stunden vorschläft. Außerdem scheinen die Hähne in diesem Land generell vollständig am Leben vorbeizulaufen (deshalb sind die auch nicht in der EU!!!), denn die geben bereits seit 1 Uhr einen unfassbaren Krätz-Kanon zum Besten. Sind die alle kaputt??? Die Sonne ist doch quasi grad erst untergegangen.

    Vorteil des frühen Aufwachens ist immerhin, das man den Sonnenaufgang mehr oder weniger beobachten kann, auch wenn der hinter der Bergkette stattfindet.


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    Bereits um 7 Uhr ist es unfassbar laut draußen, Autos hupen, Straßenhunde bellen... Allgemein sind die Peruaner einfach ein ziemlich lautes Volk, aber ich glaube, das haben alle spanischsprachigen Nationen irgendwie gemeinsam. Heute wird ein schöner Tag und bereits um 7:30 ist T-Shirt Wetter, als wir uns auf den Weg zum inkludierten Frühstück machen wollen.

    Der Berg ganz rechts, wo man nur die zwei Hügelchen sehen kann, ist übrigens der Huascaran, der höchste Berg Perú's mit einer Höhe von 6768 Metern. Außerdem ist er Namensgeber des Nationalparks, den wir in den nächsten Tagen an verschiedenen Ecken besuchen werden.


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    Der Frühstücksraum ist sehr nett gemacht und offen. Hier kann man den ganzen Tag über herkommen und sich gratis Kaffee oder Tee machen, außerdem steht meistens irgendein Gebäck zur Verfügung.

    Wir bekommen wieder gutes Brot mit Erdbeer Marmelade, außerdem werden wir gefragt, ob wir Eier haben wollen und wenn ja wie. Normalerweise würden wir das gerne annehmen, aber vor großer Höhe soll man ja nicht viel essen, also verzichten wir. Später lernen wir von Manuel, dass wir es genau falsch machen, denn man soll auf Saft und Marmelade verzichten und eher Ei essen und Tee trinken... Wissen wir jetzt aber noch nicht. Immerhin auf den Saft verzichten wir (unfreiwillig), denn der ist absolut ungenießbar für uns. Keine Ahnung was das genau ist, irgendwie schmeckt es einfach nach gar nichts, aber irgendwie auch kacke... Stattdessen versuchen wir uns skeptisch an Coca Tee, der präventiv gegen die Höhenkrankheit wirken soll und in Deutschland verboten ist - In Perú aber absoluter Standard und wichtiger Teil der Kultur.

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    Was soll ich sagen... Ich hasse Tee. Immer schon. Früchtetee geht einigermaßen, aber alles was aus Kräutern und Blättern gemacht wird geht für mich nicht wirklich. Ich kann euch auch nicht so genau sagen wonach das Gebräu jetzt schmeckt, jedenfalls nach Tee mit Blättern :biggrin: Es ist okay, ich bekomme es runter und trinke zwei Tassen, soll ja helfen.

    Um 8 Uhr sind wir zurück aus dem Zimmer und ich mache mir schnell noch meine nagelneue Trinkblase fertig, die alte musste jetzt doch dringend mal ausgetauscht werden und dann sind wir auch schon startklar.

    Manuel sitzt an der Rezeption und öffnet uns das Garagentor, so das wir rausfahren können. In der Zeit berechne ich die Route und mir werden drei verschiedene Optionen angezeigt, zwei davon vollkommen unterschiedlich und wir kennen uns hier natürlich nicht aus. Manuel steht noch draußen, also lassen wir das Fenster runter und fragen ihn einfach. Laut ihm ist die Route über den Nachbarort Yungay die Bessere und nicht die Gravel Road, die direkt in Caraz abgeht, also machen wir es natürlich so.

    Ungefähr 15-20 Minuten fährt man in Richtung Süden, bis man Yungay erreicht.


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    Die Gravel Road geht ziemlich rumpelig los und vor allem auch eng! Andauernd kommen uns irgendwelche Taxen entgegen, die scheinen wirklich überall hinzufahren. Wirklich aneinander vorbei passen zwei Autos hier nirgendwo, wenn nicht zufällig grad eine kleine Bucht auf einer Seite ist, also muss einer von beiden immer in's Gebüsch fahren - sprich wir müssen immer in's Gebüsch fahren :rolleyes: 35 km/h sind meistens erlaubt, aber wir fahren teilweise keine 10, weil überall kleine Steine liegen. Wir scheinen allerdings auch die einzigen zu sein, die sich irgendwie um die Reifen des Autos scheren.

    Immerhin die Aussichten auf die schneebedeckten 6000er sind von Anfang an sehr beeindruckend.


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    Hin und wieder kommen wir immer mal ein kleinen Dörfchen vorbei und es fällt uns wirklich schwierig uns vorzustellen, wie das Leben hier wohl sein muss. Eigene Autos haben auch hier die wenigsten, immer wieder sehen wir, wie die ganze Ernte in den Kofferraum eines Taxis gestopft wird um irgendwie abtransportiert zu werden - total kurios. Leider haben wir am Ende mit Bedauern festgestellt, dass wir kein einziges Bild von so einer Situation haben.

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    Esel und Schweine grasen angebunden am Straßenrand, Kühe, Hühner und Ziegen kreuzen unseren Weg und Schafe werden die Serpentinen hoch bzw. heruntergetrieben... Mit etwas Perú Erfahrung hätten wir längst stutzig werden müssen, etwas wichtiges fehlt nämlich in der Aufzählung: Penetrante, drängelnde "Servicio Turisticos", lebensmüde fahrende Kleinbusse, die nur eine Geschwindigkeit kennen: Vollgas. Davon hatten wir keinen hinter uns bisher, wir KÖNNEN nicht richtig sein. Da das hier aktuell die erste Anfahrt zu einer touristisch wirklich relevanten Location ist, fällt uns das aber natürlich noch nicht auf.

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    1000 Höhenmeter haben wir mittlerweile erfolgreich hinter uns gebracht... Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass es nur noch ca. 1200 Weitere vor uns haben und nur noch 7km zwischen uns und dem Parkplatz liegen. Wie steil soll das bitte noch werden??!!


    Erstmal meldet sich jetzt aber die Blase und wir halten in einer kleinen Bucht an, wo es rechts einen grasbewachsenen Hang zu einem kleinen Bach runtergeht, der gut von Steinen und Bäumen geschützt ist.


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    Die Luft ist herrlich! Wir sind jetzt so weit in den Bergen, hier verbrennt aktuell niemand seinen Müll und es ist toll draußen. Mir fällt allerdings auf, dass mir der Rückweg bergauf zum Auto schon ungewöhnlich schwer fällt... Dabei sind wir doch erst auf 3000 Metern, wie soll es dann bei 4200 sein? Wird schon gut gehen... Wir haben ja alle Zeit der Welt für unsere geplante Wanderung.

    Dachten wir.

    Wir fahren weiter, es folgt direkt nach unserer Bucht eine Kurve und dann endet die Fahrt für uns auch schon wieder. Es fehlt einfach eine gesamte Serpentine und ein Stück Berg. Bauarbeiter sind zu sehen, allerdings auf der anderen Seite vom Loch und direkt vor uns steht ein Schild, dass zu verstehen gibt, dass man hier selbst zu Fuß nicht durchkommt. Damit hat sich unser tollkühne Plan zur Not zu laufen natürlich auch erledigt. Finito. Was stimmt denn nicht mit diesen Peruanern??? Warum schreibt man sowas bitte nicht an den ANFANG der Straße, sondern lässt unwissende Touristen unnötig 1000 Höhenmeter auf Gravel Serpentinen hocheiern? Ach, richtig. Ich vergaß. Unwissende Touristen fahren in diesem Land kein Auto, sondern buchen Touren oder lassen sich von Taxen fahren und die wissen das natürlich.

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    Und jetzt??? Naja, erstmal zurück natürlich, denn hier ist definitiv kein Weiterkommen. Die einzige Chance wäre die 1000 Höhenmeter wieder zurück zu schleichen und das Gleiche auf der Alternativroute erneut zu versuchen. Früh ist es ja noch und was sollen wir heute sonst machen?

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    Hier waren wir lange nicht... Mittlerweile ist es halb 11 und eigentlich viel zu spät um noch loszufahren, der Parkplatz oben an der Laguna scheint stark begrenzt zu sein und ist vermutlich längst voll mit Touranbietern wenn wir ankommen.

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    Erstmal halten wir jetzt nochmal am Hotel... Um mit der Höhe klar zu kommen soll man deutlich mehr trinken als normalerweise. Normal für mich sind mindestens zwei Liter am Tag, weshalb ich hier auf 3-4 erhöhen sollte und dementsprechend hoch ist die Frequenz der benötigten Pinkelpausen.

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    Tobi wartet in der Zeit im Auto. Ob wir über die nicht empfohlene Strecke zum Ziel kommen? Und wenn ja, wann? Ist dann noch ein Parkplatz frei? Ist das Wetter dann noch schön?


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