Buchung
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Mietwagenfirma: Sixt
gebucht bei: ADAC
Zeitraum: 09.08.2026 – 29.08.2026
Preis: 448,92€
Verleihstation: Calgary Downtown
gebuchte Fahrzeugkategorie: IFAR
Modellbeispiel: Mazda CX5
tatsächliches Fahrzeug
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erhaltene Fahrzeugkategorie: SFAV
erhaltenes Fahrzeug (Hersteller und Modell): 2026 Ford Explorer Active 4WD
Upgrade: [ ] kostenlos [X] kostenpflichtig / Preis: 13€/Tag
Choiceline: [ ] ja [X] nein
Wartezeit auf ein Fahrzeug: keine
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[X] Werkzeug [X] Anleitung [ ] Ersatzreifen [ ] Notrad
[X] 4WD [ ] AWD [ ] 2WD
Reifen: [X] neu [ ] gut [ ] ausreichend [ ] abgefahren
[X] sauber [ ] leicht verschmutzt [ ] dreckig
Besonderer Komfort:
[X] Rest-Meilen Tankanzeige [ ] Leder [X] Sitzheizung
Besonderheiten / Was gibt es noch zu erzählen?
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Zum Buchungszeitpunkt war IFAR die größte buchbare Klasse bei Sixt, weshalb ich schon mit dem Plan zu Upgraden in die Filiale gestiefelt bin. Regulär hätte ich einen Subaru Forester mit 8000km auf dem Tacho bekommen, so gab es für insgesamt 260€ (inkl. Steuern und Gebühren) mehr ein doppeltes Upgrade auf Siebensitzer Standard SUV, fand ich nen fairen Preis. Direkt gebucht gingen Fahrzeuge der Klasse mit schlechteren Leistungen bei 1500€ los.
Anfangs war ich ein bisschen reserviert gegenüber des Autos, schließlich heißt „Active“ bei Ford, dass aktiv auf sämtliche Sonderausstattung verzichtet wird, es war also das Basismodell. Recht schnell lernte ich jedoch, dass Basismodell im Jahr 2026 eigentlich alles dran hat was man so braucht.
Dabei waren die volle Fahrassistentensuite: ACC mit Stop&Go Funktion, Totwinkelwarner, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent mit Mittenzentrierung, Fernlichtassistent und Notbremsassistenten für alle erdenklichen Unfallszenarien. Das System war RICHTIG gut, ich war absolut begeistert von der Umsetzung, eigentlich musste man nur alle 30 Sekunden mal am Lenkrad wackeln.
Auch die restliche Ausstattung war weitab von früheren Basisausführungen, digitaler Tacho, superschnell reagierendes 13,2“ Zentraldisplay mit integriertem Google Maps und Wireless Carplay/Android Auto, SiriusXM (nicht aktiviert), Rückfahrkamera und Parkpiepser hinten, 3-Zonen Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Stoffsitze mit el. Fahrersitz, LED Scheinwerfer mit FLA, Keyless Entry/Go mit Sensoren an allen Türen und elektrische Heckklappe. Remote Start ging nur noch über die App statt den Schlüssel.
Wichtig: Es gibt keinerlei Ersatzrad mehr, nur noch ein Reifenpannenset!
Motor und Getriebe haben mir viel besser gefallen als beim Chevy, trotz „nur“ 300PS aus 2,3l Hubraum merkt man, dass das der Mustangmotor ist. Er hängt bissig am Gas und drückt ab 2000 Umdrehungen gut vorwärts, weshalb man ihn mit viel niedrigeren Drehzahlen fahren kann als den Traverse. Das schlägt sich auch im Verbrauch nieder, errechnet habe ich 8,8l/100km. Leider ist der Tank recht klein, sodass die Reichweite dennoch kleiner ist als die des Chevrolets. Die Automatik hat 10 Gänge und findet meistens auch den Richtigen, manuell eingreifen kann man aber leider nicht (zumindest nicht in der Basisversion). Zudem ist der Wendekreis aufgrund der Hinterradantriebsplattform sehr klein.
Auch hier wieder fürstliche Platzverhältnisse in den ersten beiden Reihen. Dieser hier hat eine (verschiebbare) Dreierbank in Reihe 2 was für meine Pläne des Carcamping optimal war. Auch der Kofferraum war sehr groß und die Sitze sehr bequem. Kein Leder hatte bei den kalten Nachttemperaturen auch einen Vorteil und die Sitzheizung war sehr stark, Stufe drei sengte einem fast den Arsch an.
Optik ist Geschmackssache - ich hätte mir optisch zumindest ein paar schönere Felgen und lackierte Spiegelkappen gewünscht - aber außen fand ich den Traverse hübscher. Allerdings fuhr sich der Explorer besser, der Motor war spritziger, die Fahrassistenz war massiv besser und der Verbrauch niedriger.
Das größte Kompliment von mir als Deutschem ist wohl „Hätte Sixt ein-zwei Ausstattungsstufen besser bestellt, hätte ich nix zu meckern“