No Banana but Crazy Heart Tour – 31 Tage im Südwesten

  • Oh Borrego Springs ist nicht ausgestorben.... die Frauen sind alle bei Keith zur Poolparty... :lach3:
    Ok, das ist jetzt ein Insider aus meinem Reisebericht...
    Meine 1. Alleintour - Kalifornien und Drumherum


    Die Skulpturen fand ich auch klasse. Danke, dass du über den Künstler berichtet hast. Die Geschichte kannte ich nicht.
    Ich habe mich auch einmal ganz kurz festgefahren, kam aber doch gut wieder raus und hatte danach Respekt vor dem Sand.
    Es ist schon etwas lästig, dass man alle Skulpturen anfahren muss. Allerdings dürfte das Laufen in der Hitze auch schwerfallen.

  • Meiner Mutter wird einfach unglaublich schnell langweilig. Vor der Reise war sie auch skeptisch, ob es was für sie ist dauernd umzuziehen... am Ende war es genau richtig, denn nach 2 Nächten (und erst recht bei den einmalig 3 Nächten in Escalante) hieß es: Wird auch langsam Zeit das wir weiter fahren und was Neues sehen, reicht jetzt


    :lach3:


    Ernst

  • Ich fand das auch klasse damals und wir haben auch mehr als 20 Minuten gebraucht
    Hier kannst du nachlesen


    Ja so hat jeder seine Einbuddel-Story :D



    Bei Dunkelheit würde mich das auch reizen. So eine Milchstraße über den Skulpturen kann sicher was


    :daumen:


    ?und wehe du bleibst überall stehen und es geht nur um Fotos?


    Wir sollten Deine Mutter das nächste Mal mit unserer Tochter verreisen lassen. Sie macht STÄNDIG Videos für ihre Instastorys :wut2:
    Dann wüßte sie: es geht noch schlimmer :grima:

  • Oh Borrego Springs ist nicht ausgestorben.... die Frauen sind alle bei Keith zur Poolparty... :lach3:
    Ok, das ist jetzt ein Insider aus meinem Reisebericht...
    Meine 1. Alleintour - Kalifornien und Drumherum


    Die Skulpturen fand ich auch klasse. Danke, dass du über den Künstler berichtet hast. Die Geschichte kannte ich nicht.
    Ich habe mich auch einmal ganz kurz festgefahren, kam aber doch gut wieder raus und hatte danach Respekt vor dem Sand.
    Es ist schon etwas lästig, dass man alle Skulpturen anfahren muss. Allerdings dürfte das Laufen in der Hitze auch schwerfallen.


    Also, wenn man die alle zu Fuß anlaufen möchte, dann hat man auf jeden Fall längere Zeit gut zu tun :smile:



    Ja so hat jeder seine Einbuddel-Story :D



    Wir sollten Deine Mutter das nächste Mal mit unserer Tochter verreisen lassen. Sie macht STÄNDIG Videos für ihre Instastorys :wut2:
    Dann wüßte sie: es geht noch schlimmer :grima:


    Also ich kann noch keine Einbuddel Story bringen bisher, darf ich jetzt nicht mehr mitmachen? :smile: Wir haben nur 2015 vergeblich einem deutschen Paar versucht die Karre aus dem Tiefsand im Valley of Fire zu schieben :D


    DAS ist ne gute Idee, das schlage ich ihr mal vor :D

  • Tag 3 (12.05.2018): Keep it Simple - Salvation Mountain und Fahrt nach Yuma


    'Cause Jesus he knows me
    And he knows I'm right
    I've been talking to Jesus all my life


    Wir haben nun ziemlich öde 90 Minuten Fahrt vor uns, ehe wir an einem ganz besonderen Ziel ankommen. Einem, das ich mir schon lange mal ansehen wollte und zu dem es noch nie besonders viele Berichte gab, wobei sie sich in letzter Zeit ein wenig häufen. Der Highway führt uns schnurgerade in Richtung Horizont, vorbei an gigantischen Feldern und Steak Anbaugebieten. Kurz vor Ankunft verändert sich das Umfeld, es wird verfallener, trostloser und alternativer. Wir kommen durch Niland und schließlich durch Slab City, einer Art wilden Campingplatz, auf dem sich in erster Linie Alt-Hippies niedergelassen haben und hier ein Leben ohne Einkaufsmöglichkeiten, fließendem Wasser und Strom fristen. Bekannt geworden ist der Ort durch den Film "Into the Wild", da der Protagonist Christopher McCandless sich im Jahr 1991 einige Zeit hier aufgehalten hat (In Film und Realität).


    Slab City soll aber nicht unser Ziel sein, sondern der skurrile Salvation Mountain, der sich nur wenige Minuten neben dem Campingplatz befindet. Leonard Knight (leider vor 4 Jahren verstorben) hat hier seine Vision verwirklicht und den Berg als Tribut an Gott aus Tonnen von Lehm, Farbe und Erde erbaut. "God is Love" ist die simple Botschaft, die er mit seinem Lebenswerk, an dem er bis zu seinem Tode 30 Jahre lang täglich arbeitete, in die Welt hinaus tragen wollte. Leonard hat für diese Aufgabe gelebt und in einem Wohnwagen ohne Wasser und Strom direkt neben seinem Berg gewohnt. Geldspenden hat er absolut abgelehnt, damit sein Projekt nicht für irgendeinen Zweck instrumentalisiert werden kann, Farbspenden hingegen hat er jederzeit liebend gerne angenommen. Auf Youtube kann man sich diverse Interviews mit Leonard Knight ansehen und eins ist klar: Der Mann war absolut liebenswert und hat seinerseits alle Geschöpfe geliebt und stand zu 100% für das, was er da getan hat. Ich kann mit Religion ehrlich gesagt nichts anfangen, dennoch gebührt diesem Mann mein tiefster Respekt für seine Hingabe und das, was er hier erschaffen hat. Es folgen jetzt erst einmal sehr viele Bilder von unserem Rundgang um und auf dem Salvation Mountain.














    Leonard hat alles in den Salvation Mountain eingebaut, was er in der umliegenden Wüste finden konnte, oder was ihm eben grad gebracht wurde. Völlig egal ob Autotüren oder Leitern.









    Wenn man einmal rechts um den Berg herum geht, dann kommt man zu einem Areal, das nicht so sehr bevölkert ist. Am Salvation Mountain ist doch mehr los als ich erwartet hätte und so klettern auch einige Touristen hier herum.


    Am hinteren Teil gibt es einige Höhlen und Kammern, die man begehen kann und die auch sehr bunt gestaltet sind. Hier kann man auch genau sehen, wo Leonard am Ende gearbeitet hat, denn viele Stellen sind noch farblos. Seit seinem Tode leben einige Freiwillige auf dem Gelände des Berges, die sich um die Erhaltung und den Weiterbau kümmern. Das Areal wird bei Sonnenuntergang übrigens abgesperrt und ist nicht mehr zugänglich, Nachtwanderungen sind zum Schutz des Berges also nicht möglich.





    In einer der Kammern steht diese Information über den Aufenthalt von Christopher McCandless.



    Es ist einfach nur erstaunlich wie der ganze Lehm vor allem durch die Tonnen an Farbe zusammenhält. Absolut bewundernswert, was der Mann im hohen Alter hier noch geleistet hat.










    Auf dem Gelände stehen, neben dem Berg, noch andere bunte Gegenstände rum, vor allem Autos (auch der Wohnwagen von Leonard), aber auch eine kleine Arche Noah.







    Mitte der neunziger Jahre hat die kalifornische Regierung mehrfach versucht den Salvation Mountain und Slab City zu schließen, das konnte jedoch verhindert werden, da Leonard Knight mit seinem Kunstwerk bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannt war. 2002 wurde der Berg von der damaligen Senatorin zum Nationalen Kulturgut erklärt.






    Es bleibt zu hoffen, dass dieser großartige Ort auch lange nach dem Tod seines Erschaffers erhalten bleibt und ausreichend gewürdigt wird. Es ist ein ganz besonderer Ort, den ich jederzeit wieder besuchen würde und es euch auch absolut empfehlen kann - Verbindung zu Gott hin oder her.


    Wir bleiben nicht mehr allzu lange, denn wir haben noch weitere 1:45h Autofahrt vor uns - ja, heute sitzen wir wirklich viel im Auto, ca. 8 Stunden netto um genau zu sein, aber eine Zwischenübernachtung lohnt sich einfach nicht und so machen wir lieber noch etwas Strecke. Dafür wird es die nächsten Tage weniger und dafür laufen wir dann mehr.


    Die letzte Stunde führt uns über die totlangweilige I8 durch staubtrockene Wüstengegenden nach Osten. Hier wächst einfach gar nichts, nichtmal ein Kaktus. Langsam wird es anstrengend. Beim Verlassen des Freeways um 18 Uhr überqueren wir gleichzeitig die Grenze von Kalifornien nach Arizona, wir sind jetzt in Yuma, unserem Übernachtungsort für heute. Yuma liegt strategisch günstig direkt an der Interstate und ist eine Grenzstadt zwischen Kalifornien, Arizona und Mexiko. Den Statistiken zufolge ist dieser Ort die Stadt mit den meisten jährlichen Sonnenstunden weltweit. Überraschenderweise erwischen wir diesmal NICHT die einzigen 2 Stunden im Jahr, in denen es hier regnet, und die Sonne zeigt sich noch immer von ihrer freundlichsten Seite.


    Unser Hotel, das La Fuente Inn & Suites, liegt direkt an der Autobahn Abfahrt. Die Bewertung dazu kommt wieder in einem separaten Post.





    Der Check In in der gewohnt überklimatisierten Rezeption ist schnell erledigt, die Dame ist sehr nett und hilfsbereit. Wir bekommen unser Zimmer in der 1. Etage und müssen einigermaßen viel schleppen, denn das La Fuente ist kein klassisches Motel und die Zimmer gehen in einen Innenhof mit Pool und Grill, nicht zu den Parkplätzen. Meine Mutter macht sich erstmal einen Kaffee und liest auf dem Zimmer, ich schmeiße mich in meinen Bikini und mache mich auf den Weg zum Pool, der leider schon im Schatten liegt. Leider gibt es auch keine Handtücher mehr und leider wimmelt es hier nur so von Kindern. Nachdem mein Notizbuch 3x aus dem Pool von einer Wasserpistole getroffen wurde, mache ich mich auf den Weg zurück zum Zimmer, wir müssen ohnehin noch duschen, etwas essen und einkaufen. Einkaufen? Schon wieder? Waren wir doch die letzten beiden Tage... Jaa, aber da haben wir etwas Bestimmtes nicht bekommen.


    Ich suche einen Panda Express raus, der sich genau auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet und wir versuchen hinzulaufen... Was mal wieder nicht funktioniert. Wir gehen die paar Meter also zurück zum Parkplatz und setzen auf die andere Straßenseite über. Ich bin glücklich über mein Orange Chicken, wobei diese Filiale eindeutig zu den schlechtesten bisher gehört. Meine Mutter wird leider kein Panda Express Fan.





    Wir sind die letzten Gäste und werden um kurz vor 21 Uhr fast schon rausgekehrt. Wir fahren noch die paar wenigen km zum örtlichen Walmart und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten. Der Grund für den Besuch sind Schwefelkapseln (msm), die angeblich gegen alles helfen sollen und die wir zuhause schon was länger morgens und abends nehmen. Davon sollen diverse Schmerzen weggehen und meine Mutter hat da wohl auch schon Erfolge gemerkt, ich direkt nicht, aber ich hatte auch keine Schmerzen :grima: Jedenfalls werden wir hier endlich fündig, nachdem die beiden Läden vorher nichts da hatten und nehmen direkt noch ein wenig Magnesium mit, bei dem Laufpensum mancher kommender Tage.






    Um 23:30 Uhr liegen wir schließlich im Bett, ich versuche aber krampfhaft noch bis 0 Uhr wachzubleiben, denn Dominik hat Geburtstag. Der ist grad irgendwo am Grand Canyon und hat eh kein Netz, aber zumindest möchte ich pünktlich geschrieben haben, bevor ich abends mal versuche anzurufen.


    Highlight des Tages: Eigentlich der ganze Tag, besonders der Palm Canyon Trail und der Salvation Mountain. Aber auch einfach endlich in der Sonne zu sein!


    Lowlight des Tages: Außer den Regenschauer morgens gibt es heute nichts negatives.


    Wetter: 15°C und bewölkt am Meer, 11°C auf dem Weg zum Anza Borrego Desert State Park, 30°C und sonnig ab dem Anza Borrego Desert SP bis Tagesende


    Gelaufene km: 8,8 km


    Gefahrene km: 584,1 km

  • Also ich kann noch keine Einbuddel Story bringen bisher, darf ich jetzt nicht mehr mitmachen? Wir haben nur 2015 vergeblich einem deutschen Paar versucht die Karre aus dem Tiefsand im Valley of Fire zu schieben


    Fahr' mal noch öfter in die USA :D


    Ja und sonst...ich befürchte Du hast mir auf und um und im Salvation Mountain alles wegfotografiert :nh1:

  • Ich kann weiterhin mit Salvation Mountain nichts anfangen ...Sicherlich vom Schaffen und Idealismus, vielleicht auch etwas künstlerisch, ganz beachtlich - für mich aber zu kitschig bunt.


    Zitat

    Meine Mutter wird leider kein Panda Express Fan


    Können wir verstehen .... ;)

  • Wir hatten ja noch die Ehre Leonard persönlich kennen zu lernen, er hat im Übrigen gerne Spenden genommen auch Geld. (was ja auch nicht verwerflich ist).


    Gut auf jeden Fall, dass es Leute gibt die das Gelände noch am Leben erhalten. Scheint ja auch immer gut besucht zu sein.


    Slab City ist auch sehenswert aber da braucht man noch ein bisschen mehr Zeit.


    Yuma - ah ja dort kann es sehr heiss werden, mal sehen was ihr dort so macht.


    Ich könnte mit niemanden reisen, der nicht die Geduld hat zu warten, bis ich fertig bin mit meinen Bildern oder Videos - und mit meiner Mutter bzw. Tochter schon gar nicht. :smile:

  • bzw. Tochter schon gar nicht.


    Ich war schon mit meiner Tochter eine Woche in Singapore, habe sie früher auch in Bern immer mal besucht.
    Und wir kamen erstaunlicherweise super aus.
    Seit sie Blogger ist...mag ich nicht mehr mit ihr verreisen. Das ständige in die Kameragequatsche und alles Fotografieren geht mir maximal auf den Keks :wut2:
    Dabei wollten wir Xmas-Shopping in NYC - da wir kostenlos übernachten könnten :blush:

  • Dass Panda Express ziemlich unterschiedlich in der Qualität sein können, haben wir auch schon bemerkt.


    Schwefelkapseln :gru1:


    Yuma mag ich gerne, bin gespannt, was Ihr in der Gegend ansehen werdet


    Die Kapseln sind echt gut, mein Stiefvater hat seit er die nimmt keine Knieschmerzen mehr und meine Mutter keine Rückenschmerzen. Alles Sachen, die vorher kein Arzt wegbekommen hat und es wäre ja schon ein komischer Zufall wenn es nicht daher kommt.


    In Yuma bleiben wir nicht lange :)



    Fahr' mal noch öfter in die USA :D


    Ja und sonst...ich befürchte Du hast mir auf und um und im Salvation Mountain alles wegfotografiert :nh1:


    Ja... Öfter fahren ist eine ganz hervorragende Idee :D


    Achwas... Ich hab alles da gelassen... :smile:


    Salvation Mountain hat uns gut gefallen. Schon faszinierend, was er da geleistet hat.


    Into the Wild ist übrigens ein super Film :daumen:


    Da hast du völlig recht, ich habe Into the Wild bisher auch öfter als nur einmal gesehen, der ist wirklich toll. Schön, dass ihr auch schon dort wart.


    Ich kann weiterhin mit Salvation Mountain nichts anfangen ...Sicherlich vom Schaffen und Idealismus, vielleicht auch etwas künstlerisch, ganz beachtlich - für mich aber zu kitschig bunt.



    Können wir verstehen .... ;)


    Ich mag bunt :)


    Wir hatten ja noch die Ehre Leonard persönlich kennen zu lernen, er hat im Übrigen gerne Spenden genommen auch Geld. (was ja auch nicht verwerflich ist).
    Gut auf jeden Fall, dass es Leute gibt die das Gelände noch am Leben erhalten. Scheint ja auch immer gut besucht zu sein.
    Slab City ist auch sehenswert aber da braucht man noch ein bisschen mehr Zeit.
    Yuma - ah ja dort kann es sehr heiss werden, mal sehen was ihr dort so macht.
    Ich könnte mit niemanden reisen, der nicht die Geduld hat zu warten, bis ich fertig bin mit meinen Bildern oder Videos - und mit meiner Mutter bzw. Tochter schon gar nicht. :smile:


    Nein, natürlich ist das nicht verwerflich. Ich habe diese Information auf irgendeiner Seite gelesen... Da ich ihn leider nicht mehr persönlich treffen konnte muss ich ja das glauben, was man so liest. Du wirst es dann besser wissen, sorry für die falsche Information!


    Es war definitiv wesentlich besser besucht als ich erwartet hatte, da waren schon einige Leute da. Aber das ist ja auch gut so, je mehr Leute ihre Spenden jetzt da lassen, umso besser. Ich glaube, wenn ich meine Mutter nach Slab City oder zum Bombay Beach geschleppt hätte, dann hätte es Feuerwerk gegeben :smile: Aber ich werde mir das bei Gelegenheit noch anschauen, irgendwann komme ich sicher nochmal in die Gegend.


    Ne... Kann ich auch nicht. War mal ganz schön (und mir vorher klar), aber es wird wohl bei dem einen Mal bleiben :smile: Meine Mutter hat ihre Meinung ("Ich flieg eh nur einmal dahin") inzwischen aber geändert und mein Stiefvater hat sich bereit erklärt doch mal mitzukommen.


    Salvation Mountain fanden wir auch klasse :daumen1:


    Yuma fehlt uns noch, bin gespannt, was so auf dem Plan steht


    Schön, dass es dir dort auch gefallen hat :) Irgendwie kommt der Berg hier besser weg, im anderen Forum fand den so ziemlich jeder doof bis auf wenige Ausnahmen :D



    Ich war schon mit meiner Tochter eine Woche in Singapore, habe sie früher auch in Bern immer mal besucht.
    Und wir kamen erstaunlicherweise super aus.
    Seit sie Blogger ist...mag ich nicht mehr mit ihr verreisen. Das ständige in die Kameragequatsche und alles Fotografieren geht mir maximal auf den Keks :wut2:
    Dabei wollten wir Xmas-Shopping in NYC - da wir kostenlos übernachten könnten :blush:


    Also... Ich fotografiere in der Regel auch ALLES... Jede Tankstelle, jeden Supermarkt, jeden Müsli Riegel. Davon wird das meiste allerdings nicht gepostet, sondern dient lediglich als Gedankenstütze für den Bericht. Anhand der Bilddaten weiß ich dann immer was ich wann und wo gemacht habe ohne JEDE Kleinigkeit in das Notizbuch schreiben zu müssen. In die Kamera wird man mich allerdings niemals quatschen hören... Wobei, dieses mal habe ich das zum ersten Mal in meinem Leben gemacht, aber das wird nicht veröffentlicht und hatte einen anderen Zweck :smile:

  • Hotel Check: La Fuente Inn & Suites, Yuma


    Das La Fuente Inn & Suites liegt direkt am Exit 2 der I8 in Yuma und hat damit eine optimale Anbindung für Durchreisende, von dem Verkehr ist Nachts nichts zu hören. Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite befinden sich zahlreiche Restaurantketten wie Panda Express, In & Out, Olive Garden, Red Lobster und Co., die bis spät abends geöffnet haben. Auch ein Walmart Supercenter erreicht man nach 5 Minuten Autofahrt, genauso wie das Yuma Prison.


    Das Hotel (Kein Motel! Die Parkplätze sind nicht vor den Zimmern!) macht bereits von außen einen hervorragenden und einladenden Eindruck.







    Die Rezeption mit den freundlichen Mitarbeitern, hier gibt es morgens das Frühstück im Nachbarraum:




    Wenn man einmal seine Zimmerkarte erhalten hat, dann muss man nicht mehr durch den Haupteingang gehen. Vom Parkplatz aus gibt es ein Tor in den Innenbereich zum Pool und zu den Zimmern, welches mit der gleichen Karte funktioniert.


    Der Innenhof bietet einen tollen Pool und mehrere Grills ink. Tischen und Bänken, die frei genutzt werden können.




    Das Poolbild ist von morgens früh, leider war es bei uns sehr voll mit Kindern und Familien. Ich weiß nicht, ob das immer der Fall ist oder ob wir in der Hinsicht ein bisschen Pech hatten. Man muss dazu sagen, dass wir hier an einem Samstag angereist sind.


    Der Blick von unserer Zimmertür in der 1. Etage aus:




    Und schließlich unser großes und sauberes Zimmer mit 2 Queen Betten.



    Das La Fuente hat uns beiden wirklich ausgesprochen gut gefallen und dazu kommt, das es das günstigste Hotel der gesamten Reise war. Man muss dazu sagen, dass wir überall darauf geachtet haben direkt in den Parks oder unmittelbar in der Nähe zu übernachten, wodurch ein sehr hoher Durchschnittspreis entstanden ist. Hier kommt noch dazu, dass in Yuma die Hauptsaison vorbei ist, die anscheinend nur bis Anfang Mai geht... Danach wird es einfach zu heiß und die Zimmerpreise fallen etwas, also genau umgekehrt zum restlichen Südwesten.


    Von 17-19 Uhr bietet das Hotel seinen Gästen in der Rezeption Cocktailähnliche Getränke für lau an, dafür waren wir leider etwas zu spät dran.


    Preis pro Nacht: 77€
    Bewertung: 5/5
    Weiterempfehlung: Definitiv!