Mount Everest "Live"

  • Melde: Am Mount Everest ist Schönwetter.

    17.2. - 25.2.: Sixflags Magic Mountain ( :kotz: ) und Vegas .


    29.4. - 22.5.: Phoenix nach San Francisco. Klassiktour mit Freunden
    22.5. - 10.6.: New Mexico, Arizona (Phoenix - Las Vegas)

    Dezember: 2 Wochen Alligatoren und Achterbahnen.

  • Jörg, schon mal Danke.


    Muß ich mir aber leider später ansehen.

  • Ich habe auf DMAX eine mehrwöchige Reportage über die Besteigung gesehen. es gab tote und massenhaft Verletzte. Leute die im Sterben lagen, wurden einfach liegen gelassen, weil man ihnen eh nicht helfen konnte. Die es geschafft haben, standen dann da oben für max 15 Minuten. Ganz "mutige" nahmen ihre Sonnenbrille ab und mussten dann noch schneeblind von Helfern runter gebracht werden :tock:
    So etwas nennt sich ja offiziell extrem Sport. Wenn jemand alleinstehend ist, soll ruhig machen was er will, aber wenn ich dann sehe, dass jemand verheiratet ist und sich keine Gedanken um seine Lieben daheim macht, denn sonst würde er mit dem Arsch zu Hause bleiben und sich um Frau und Kinder kümmern. Tja und eine echte Besteigung ist es eh nicht, denn die Sherpas schleppen alles erst einmal hoch, legen Sauerstoffflaschen bereit, bringen Seile und Leitern an. Ja vor den Sherpas habe ich Hochachtung. Das Thema Müll wurde auch kritisch erwähnt. Es sah schlimm aus, was die da gezeigt haben.
    Ich bin eh der Meinung, der Mensch muss nicht alles besteigen, aber auf mich hört ja keiner :P

  • Ja so etwas ähnliches habe ich auch gesehen, die sind 1 - 2 Meter neben toten vorbei gelaufen, einige wurden mit Schnee zugedeckt, ev. holt man sie dann in einem Jahr runter, meistens ist es aber zu gefährlich.

  • Ich habe auf DMAX eine mehrwöchige Reportage über die Besteigung gesehen. es gab tote und massenhaft Verletzte. Leute die im Sterben lagen, wurden einfach liegen gelassen, weil man ihnen eh nicht helfen konnte. Die es geschafft haben, standen dann da oben für max 15 Minuten. Ganz "mutige" nahmen ihre Sonnenbrille ab und mussten dann noch schneeblind von Helfern runter gebracht werden :tock:
    So etwas nennt sich ja offiziell extrem Sport. Wenn jemand alleinstehend ist, soll ruhig machen was er will, aber wenn ich dann sehe, dass jemand verheiratet ist und sich keine Gedanken um seine Lieben daheim macht, denn sonst würde er mit dem Arsch zu Hause bleiben und sich um Frau und Kinder kümmern. Tja und eine echte Besteigung ist es eh nicht, denn die Sherpas schleppen alles erst einmal hoch, legen Sauerstoffflaschen bereit, bringen Seile und Leitern an. Ja vor den Sherpas habe ich Hochachtung. Das Thema Müll wurde auch kritisch erwähnt. Es sah schlimm aus, was die da gezeigt haben.
    Ich bin eh der Meinung, der Mensch muss nicht alles besteigen, aber auf mich hört ja keiner :P


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    Das muss wie eine Sucht sein. Anders ist das nicht zu erklären.


    Kann nur empfehlen das zu lesen: In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest: Amazon.de: Jon Krakauer: Bücher
    Ist sehr eindrücklich und schockierend.



    Joe

  • Ja so etwas ähnliches habe ich auch gesehen, die sind 1 - 2 Meter neben toten vorbei gelaufen, einige wurden mit Schnee zugedeckt,


    die Sendung lief immer am Nachmittag. Die haben die Leute gezeigt und dann gesagt, dass sie bald sterben werden. Per Funk wurden andere, die vorbei gegangen sind, gefragt ob die da noch leben. Ich vermute, dass die Sendung auch etwas abschrecken soll.

  • Ja, ich denke ich habe auch das gesehen. Erschreckend wenn man da Leute sitzen sieht, die am sterben sind und andere daran vorbei laufen und das noch normal finden.

  • Ja, ich denke ich habe auch das gesehen. Erschreckend wenn man da Leute sitzen sieht, die am sterben sind und andere daran vorbei laufen und das noch normal finden.

  • mich zieht es ja mittlerweile auch immer weiter in immer groessere Hoehen, aber irgendwie waere Mt. Everest nie was fur mich.
    Das wird einfach viel zu hoch bewertet, dabei gibt es so viele andere High Peaks die nicht minder genauso schoen sind. Man hat halt eben nicht auf dem hoeshten Berg gestanden. Na und?
    Dafuer wird bei anderen Expeditionen haeufiger mehr auf individuelle Sicherheit geachtet.
    Da oben stehen um jeden Preis und ueber Leichen gehen, nee danke :nix1:

  • Es hat schon was, einen hohen Berg - in einer Seilschaft - zu besteigen. Ich hatte mich damals maßlos geärgert, als wir ca. 100 m unterm Gipfel des Großvenedigers wieder umdrehen mußten. Wegen drohenden Wetterumschwung und weil wir wegen einem Teilnehmer zuviel Zeit verloren hatten. (Vielleicht schreib ich mal irgendwann etwas über diese Tour)


    Ich hätte gern noch den einen oder anderen Berg bestiegen, z.B. das Matterhorn.


    Und damit bin ich bei dem, was ich sagen will: Auch am Matterhorn spielen sich ähnlich Dinge ab (gut, nicht so oft mit diesen tödlichen Folgen). Aber auch dort sieht man die Leute hochsteigen, aufgereiht wie auf einer Perlenschnur.
    Was da am Everest passiert, ist einfach krass und meiner Meinung werden die schönen Berge dadurch "vergewaltigt".


    Aber eine andere Seite möchte ich nicht unterschlagen. Inzwischen ist dieser "Massentourismus" auf den Berg, die mitunter einzige Einnahmequelle der Sherpas ....
    Sollte zumindest erwähnt sein ....


    Und jeder, der diese Besteigung wagt, sollte um das Risiko wissen - allerdings habe ich bei solchen Berichten mitunter das Gefühl, das viele Leute denken "die werden mich schon mit Heli wieder runter holen" ....


    Nur geht das in plötzlich einsetzenden Schneestürmen nicht.
    Und wie schnell es eisig wird, auch bei einem fast 4 000er habe ich ja erlebt.