Ein "doofer" Tag.
Into the Wild III: The final Chapter - 4 Wochen Solo-Wandern in CA, TX, NM, AZ und UT inkl. Havasupai im Mai 2024
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Der Tag kann nur noch besser werden
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na der Tag beginnt ja echt doof und es geht so doof weiter.
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Das ist nicht schön mit dem Pferdchen
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Das ist nicht schön mit dem Pferdchen
Deshalb bei und keinerlei "Haus"tiere
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, das ist ja ziemlich schrecklich, und damit meine ich jetzt nicht den Trail, sondern dein Pferd. Man macht sich Sorgen und kann eigentlich aus der Ferne nur auf unkomplizierte Hilfe des Stallbesitzers hoffen. Unsere Tochter, die ja auch stolze Pferdebesitzerin ist, hat uns für den Fall "Handlungsvollmacht" erteilt. Wir legen dann die Summe aus und bekommen es dann erstattet. Ich kann mich aber zum Glück nur an einen Fall erinnern, aber das war eine Kolik, und als Pferdebesitzerin weißt du ja, dass das nicht so eine Bagatell-Diagnose ist. Ich durfte dann jeden Tag in den Stall fahren, die Futterzusammensetzug komplett ändern und das Pferd entweder selbst bewegen, später dann auch reiten oder es in die Führanlage stellen. Neben Job, Haus, Garten und Mann hatte mir das damals wirklich absolut zu meinem Glück gefehlt
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GöGa hatte ja zwei Pferde.
#2 hatte eine großes Kieferproblem und musste dann in der Pferdeklinik in Hochmoor bei Coesfeld über Wochen behandelt werden.
GöGa ist da jeden Tag hingefahren, weil ohne sie das Pferd nicht gefressen hat.
Dazu ein Betrag im fünfstelligen DM-Bereich für die Klinik.
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Alles anzeigen
GöGa hatte ja zwei Pferde.
#2 hatte eine großes Kieferproblem und musste dann in der Pferdeklinik in Hochmoor bei Coesfeld über Wochen behandelt werden.
GöGa ist da jeden Tag hingefahren, weil ohne sie das Pferd nicht gefressen hat.
Dazu ein Betrag im fünfstelligen DM-Bereich für die Klinik.
Fünfstellig hatte unsere Tochter wohl noch nicht, aber knapp drunter. Ein Pferd ist nicht gerade preiswert.
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Grau in grau....
Keine gute Nachrichten von zu Hause und dem armen Pferd!

Mittlerweile ist zum Glück alles im Griff, aber es war ein langer und anstrengender Weg
Ein "doofer" Tag.
Und er hat grad erst angefangen, da ist noch viel Potenzial zum doof-sein
Der Tag kann nur noch besser werden
Ja... nein. Es wird noch schlimmer
na der Tag beginnt ja echt doof und es geht so doof weiter.
Genau... Diesen Tag kann man komplett streichen
Das ist nicht schön mit dem Pferdchen
Ja, das stimmt. Das war ein blöder Zeitpunkt und generell braucht man sowas einfach nicht
Deshalb bei und keinerlei "Haus"tiere
Mir würde zwar was fehlen, aber ich kann es verstehen. Ich möchte danach auch erstmal nichts mehr, wenn Pferd und Katzen mal nicht mehr sind
, das ist ja ziemlich schrecklich, und damit meine ich jetzt nicht den Trail, sondern dein Pferd. Man macht sich Sorgen und kann eigentlich aus der Ferne nur auf unkomplizierte Hilfe des Stallbesitzers hoffen. Unsere Tochter, die ja auch stolze Pferdebesitzerin ist, hat uns für den Fall "Handlungsvollmacht" erteilt. Wir legen dann die Summe aus und bekommen es dann erstattet. Ich kann mich aber zum Glück nur an einen Fall erinnern, aber das war eine Kolik, und als Pferdebesitzerin weißt du ja, dass das nicht so eine Bagatell-Diagnose ist. Ich durfte dann jeden Tag in den Stall fahren, die Futterzusammensetzug komplett ändern und das Pferd entweder selbst bewegen, später dann auch reiten oder es in die Führanlage stellen. Neben Job, Haus, Garten und Mann hatte mir das damals wirklich absolut zu meinem Glück gefehlt
.Ich weiß zum Glück, dass mein Pferd in dem Stall bestens aufgehoben ist und das die sich jederzeit ein Bein ausreißen würden, wenn irgendwas ist. Die würden auch sofort in die Klinik fahren mitten in der Nacht, die tun wirklich alles für ihre Einsteller, das muss man denen lassen. Da ist man nicht einfach nur Mieter, die Pferde liegen denen wirklich sehr am Herzen. Das ist auch der einzige Grund, warum ich ständig bis Mönchengladbach fahre und sie nicht näher zu mir geholt habe. Etwas vergleichbares zu dem geringen Preis findet man nie wieder.
Alles anzeigenGöGa hatte ja zwei Pferde.
#2 hatte eine großes Kieferproblem und musste dann in der Pferdeklinik in Hochmoor bei Coesfeld über Wochen behandelt werden.
GöGa ist da jeden Tag hingefahren, weil ohne sie das Pferd nicht gefressen hat.
Dazu ein Betrag im fünfstelligen DM-Bereich für die Klinik.
Ja, da kommen schnell Unsummen zusammen, zumal eine Krankenversicherung für ein Pferd auch absurd teuer ist. OP Versicherung haben wir immerhin... ich hoffe einfach, dass wir von größeren Klinikaufenthalten verschont bleiben.
Fünfstellig hatte unsere Tochter wohl noch nicht, aber knapp drunter. Ein Pferd ist nicht gerade preiswert.
So kann man das diplomatisch ausdrücken, ja...
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Tag 14 (11.05.2024) - Fahrt nach Roswell
Wenn ich etwas Positives über den Tag sagen müsste, dann wäre es, dass es jetzt immerhin langsam zu warm für die Jogginghose wird und ich mich davon befreien kann, bevor ich die Fahrt fortsetze.
Mein Tagesziel heute ist Roswell, der kleine Ort mitten in New Mexico, der für den Alien-Wahn berühmt ist. Irgendwie fand ich das in anderen Berichten immer sehr witzig und ich wollte schon immer gerne mal selbst vorbeischauen, also habe ich mir heute Nacht dort eines der thematisierten Ufo-Hotels gebucht. Wenn schon, denn schon. So richtig hätte ich ansonsten eh nicht gewusst, wo ich die Nacht verbringen soll, denn die nächsten Tage sind planungstechnisch eher ein Desaster, aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Fakt ist: Ich bin VIEL ZU FRÜH dran, dafür, dass ich nicht mehr so richtig große Pläne habe. Die ausgelassene Gipfelwanderung macht sich deutlich bemerkbar, trotz der Trödelei am Morgen.
Den ersten Teil meiner heutigen Etappe kenne ich bereits von gestern, ich fahre erneut in Richtung Norden und überquere die Grenze von Texas nach New Mexico - Das bedeutet nun den endgültigen Abschied von dem südlichen State mit seinen beiden wunderschönen National Parks.Mein Handy GPS spinnt wieder an genau der gleichen Stelle wie gestern und ich fahre kilometerweit angeblich neben der Straße. Google Maps fängt sich auch nicht wieder, bis ich das Handy einmal neustarte
Schön hier, so ein paar hundert Meter neben dem Highway 
In Carlsbad lege ich einen kurzen Stop bei Starbucks ein, ich habe Zeit ohne Ende und irgendwie bin ich heute komplett träge. Die Fahrt ist mit meiner Müdigkeit auch jetzt schon ein bisschen anstrengend, also kann ich ein koffeinhaltiges Heißgetränk gut gebrauchen. Hier ist richtig was los, wie immer in erster Linie aber im Drive In, während der Laden selbst einigermaßen überschaubar gefüllt ist.
Wahnsinn, diese Autoschlange
Heute gibt es mal ausnahmsweise keinen Iced White Chocolate Mokka, die Kalorien sind mir zu viel dafür, dass ich mich heute so gut wie nicht bewege und außerdem ist es auch zu kalt dafür. Ich entscheide mich für einen ganz gewöhnlichen Latte und außerdem für ein warmes Bananenbrot, bis auf ein paar Cornflakes und M&Ms habe ich noch nicht gefrühstückt. Kulinarisch wieder ein äußerst gesunder Tag, wie es scheint

Mittlerweile lässt sich die Sonne blicken, daher setze ich mich als Einzige draußen auf die Terrasse. Dafür, dass es vorhin noch so schweinekalt war, ballert der gelbe Ball jetzt schon wieder ordentlich vom Himmel. Lange bleibe ich nicht sitzen, eigentlich esse ich nur und nehme den restlichen Kaffee dann mit in’s Auto für die weitere Fahrt.Bis nach Roswell sind es keine 1,5h von Carlsbad aus, die heute Etappe ist insgesamt also eher überschaubar. Was hätte man da für eine lange Wanderung einschieben können, würde man auf die Reisebibel hören
Bevor es wieder auf den Highway geht entdecke ich noch ein bisschen "Kunst" am Straßenrand in Carlsbad. Wer kennt sie nicht, die Cowboys, die mit Gewehren auf ... ja, auf was eigentlich, einschlagen? Dickhornschafe im Körper einer Kuh? Kühe mit dem Kopf von Dickhornschafen? Erleuchtet mich.Unterwegs nach Roswell begegnet mir auch endlich mal wieder Werbung für das FUCKING DREI STUNDEN ENTFERNTE Pistachio Land. Erinnert ihr euch an die Werbe-Eskalation auf dem Weg dorthin? Genau so ist es hier auch. 146 Meilen entfernt. W-T-F. Das ist ja schlimmer als beim Wall Drug Store
Ich navigiere zuerst zu dem Eingangsschild von Roswell, aber auch kurz vorher begegnet mir unerwartet bereits Ufo-Stuff
Allerdings wird es auch Zeit, denn die Strecke vorher war schon extrem eintönig, um nicht zu sagen sterbenslangweilig. Davon hatte ich auf dem Weg zum Big Bend eigentlich schon genug - an der Stelle vermisse ich ein bisschen den klassischen Südwesten, wo gefühlt jede Strecke irgendeine Scenic Route ist und man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Aber das die Highlight Dichte auf meiner diesjährigen Route etwas anders ist war mir ja bewusst.Bevor wir zum Roswell Sign kommen - ganz klat - erstmal Werbung für's Pistachio Land. Ist ja jetzt auch nur noch 2 Stunden entfernt.
Am Roswell Sign kann man - wie befürchtet - natürlich nicht anhalten, wir sind ja auch nicht in Las Vegas hier. Dann muss eben ein schnelles Foto aus dem Auto reichen.
Mein erster Eindruck von Roswell ist, sagen wir mal, interessant. Hier kann man alles an Statuen kaufen, was man sich so für seinen Vorgarten erträumen kann... Bulldoggen, Esel, Engel, Jesusse... Jesen? Jesi? Gibt es einen Plural von Jesus?
Aliens Aliens Aliens
Eigentlich wollte ich jetzt erst einchecken und danach das Museum besuchen, allerdings
kannmuss ich das jetzt tauschen, weil es noch viel zu früh für’s Hotel ist.
Was ist denn eigentlich “Das Museum”?
Dazu muss man folgendes zu dieser Weltstadt hier wissen, klickt es aber nur an, wenn ihr es nicht abwarten könnt. Psssssst:Es geht um Ufos und Aliens
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Das war eine sehr entspannte Fahrt. An diesem Tag musste man ja immer mit dem schlimmsten rechnen.
Uns hat Roswell samt Museum damals gut gefallen, aber ich greife vor.
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In Roswell waren wir damals nicht.
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Roswell
Keine Erinnerung -
In Roswell waren wir damals auch.
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Unbekannte Ecke.
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Roswell habe ich ausgelassen. Aber mit Aliens hab ich es nicht so

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Habe es auch nicht so mit Aliens.

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Das war eine sehr entspannte Fahrt. An diesem Tag musste man ja immer mit dem schlimmsten rechnen.
Uns hat Roswell samt Museum damals gut gefallen, aber ich greife vor.
Ich weiß nicht, ich fand das Museum ungewöhnlich lieblos für ein USA Museum, aber ich finde die Story drum herum interessant.
In Roswell waren wir damals nicht.
Ok.
Roswell
Keine ErinnerungWeil du nicht da warst, oder weil es anscheinend uninteressant war?

In Roswell waren wir damals auch.
Du bist ein Spast.

Unbekannte Ecke.
Gleich nicht mehr

Roswell habe ich ausgelassen. Aber mit Aliens hab ich es nicht so

Ich weiß es nicht, ich kenne noch keine

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Tag 14 (11.05.2024) - Der Besuch im International UFO and Research Museum und die Geschichte der Roswell Legende
DAS Museum ist also - natürlich - das “international UFO and research Museum”. Quasi das Must See in Roswell und das steuere ich jetzt an. Der Parkplatz ist gar nicht mal so schlecht gefüllt, was mich wundert, auch, wenn heute Samstag ist. Wer kennt es nicht, so ein Alien Museum als beliebter Wochenendausflug für Familien. Obwohl, als Kind hätte ich es vermutlich auch gefeiert

Ich bleibe noch kurz im Auto sitzen und ziehe mich ein bisschen um. Das Problem, nachdem man sich fünf Nächte auf einem Zeltplatz aufgehalten und an den Tagen zwischendurch in der Hitze gewandert ist, ist ja: Man fühlt sich wie der letzte ungeduschte Waldmensch, sobald man sich wieder der Zivilisation nähert. Das ist vermutlich auch der Grund, warum ich eigentlich geplant hatte zuerst das Hotel aufzusuchen und mich gegebenenfalls direkt unter die Dusche zu stellen, bevor ich mich in irgendein öffentliches Gebäude traue
Der Kitsch geht schon vor der Tür los
Das Museum kostet moderate 7 Dollar und an der Kasse werde ich einmal mehr auf mein Tattoo angesprochen. Seltsam. Ja, ich weiß, es ist ziemlich gut gemacht, das war ja auch meine Intention dahinter, aber noch nie wurde mir das so regelmäßig gesagt wie auf dieser Reise. Ob das an der Gegend liegt?!
Ich habe das Museum noch nicht ganz betreten, schon werde ich von einem seltsamen Typen von der Seite angequatscht. Natürlich. Er ist bei einer Sichtung dabei gewesen und wird um 13 Uhr Fragen im Filmraum beantworten. Eigentlich müsste ich mir das ja reinziehen, so aus Interesse… Oder zur Unterhaltung? Jetzt ist grad 12:30 Uhr und ich schaue erstmal, wie mir der Rest hier so zusagt. Der Mann spricht einfach jeden, der reinkommt an, und stellt wiederholt die Frage, wo man denn herkommt. Egal was man antwortet, jeder bekommt die “witzige” Antwort, man wäre dann wohl falsch abgebogen, wenn man in Roswell gelandet ist. Ja… Das glaube ich langsam allerdings auch
Ich haue schnell ab und mache mich auf die Suche nach den Toiletten, das ist sowieso schon lange überfällig und ich möchte in kein weiteres Gespräch verwickelt werden.
Lange halte ich mich am Ende nicht im Museum auf, denn anders als man es eigentlich aus den USA gewohnt ist, ist dieses hier irgendwie nicht besonders anschaulich gestaltet. Im Gegenteil, irgendwie ist mir das alles viel zu viel Text, den hätte ich auch zuhause auf dem Sofa lesen können. Ein paar Ausstellungsstücke sind zwar ganz nett, aber es hat wohl einen Grund, dass es nicht viel zum Anschauen und Anfassen gibt. Komisch
Das erste Ereignis in Roswell fand bereits im Jahre 1947 statt und ist heute bekannt als der "Roswell Incident", oder auf deutsch der "Roswell Zwischenfall" und damit startet die Ausstellung hier auch. Damals stürzte ein unbekanntes Flugobjekt in er Nähe der Kleinstadt ab, auf dem Gelände der Foster Ranch. Der Besitzer des Grundstücks. William „Mac“ Brazel, fand am Morgen nach einer stürmischen Nacht mehrere Trümmerteile verstreut, die er nicht zuordnen konnte, weil er ein solches Material noch nie zuvor gesehen hat. Es sah aus wie Metall, war aber leicht wie eine Feder und kehrte immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück, sobald man es verbog. Es gab außerdem mehrere Sichtungen des Flugobjekts, das erstmals als "fliegende Untertasse" beschrieben wurde. Einige Tage später ritt der Cowboy in die Stadt, die er nur äußerst selten besuchte, und nahm einige der Trümmerteile mit, um sie dem Sheriff zu zeigen. Auch er wusste nichts damit anzufangen und fragte beim Militär nach, ob es sich vielleicht um eine Übung gehandelt hat - Roswell war damals schon ein wichtiger Standort und Manöver in der Gegend daher nicht unüblich. Zwei Tage später wurde das Gelände abgesperrt und alles vom Militär entfernt, der Öffentlichkeit wurde erzählt, es handelte sich um einen Wetterballon.1947 selbst war der Roswell Incident keine große Sache, außer für die wenigen Menschen, die mit eigenen Augen etwas davon mitbekommen hatten. Ansonsten war es eine kurze Schlagzeile in der Tageszeitung und eine Woche später bereits wieder vergessen - für die darauf folgenden 30 Jahre.
Erst im Jahre 1978 geriet das Ereignis in Roswell erneut in den Fokus der Öffentlichkeit, als der Kernphysiker und Ufologen Stanton T. Friedman einen Hinweis erhielt, dass der pensionierte Militärangehörige Jesse Marcel eine interessante Geschichte zu erzählen hatte. Er erzählte, dass die Geschichte mit dem Wetterbaloon damals nur eine Ablenkung zur Tarnung gewesen sei und die Fotos inszeniert waren. Er behauptete außerdem, dass allen, die an der Bergung beteiligt waren, klar gewesen sei, dass es sich bei dem Objekt tatsächlich um ein außerirdisches Raumschiff gehandelt habe. In den folgenden Jahren vertieften sich die Forscher in das Rätsel, spürten viele der Hauptakteure auf, fanden weitere Zeugen und versuchten, die Ereignisse zusammenzusetzen. Eine Reihe von pensionierten Militärangehörigen, die in Roswell stationiert gewesen waren, bestätigten einige Elemente der Erzählung über das abgestürzte Raumschiff und fügten ihre eigenen Details hinzu.
Neben all den plötzlich auftauchenden Augenzeugen gab es natürlich auch zahlreiche Kritiker, die davon ausgingen, dass die meisten Leute nur aufmerksamkeit wollen und erzählen, was die Forscher hören wollen. Mittlerweile verschwammen Fakten und Fiktion, und die Erzählung bezog andere UFO-Verschwörungstheorien mit ein. So wurde beispielsweise behauptet, dass die Trümmer des Roswell-Zwischenfalls in die Area 51 gebracht worden seien, wo man versuchte, das außerirdische Raumschiff nachzubauen - auch das wollen Augenzeugen gesehen haben.
Spannend wurde es dann noch einmal 1995, als plötzlich ein Video auftauchte, das eine Alien Autopsie zeigte. Der Film stellte sich schlussendlich als Fake heraus, war aber so gut gemacht, dass er Roswell erneut um einige Schlagzeilen reicher machte. Alles daran war authentisch und hätte in den 40er Jahren stattgefunden haben können, sowohl die Einrichtung des Zimmers, als auch die Werkzeuge, die für die Autopsie verwendet wurden.Aufmerksam werde ich an der Stelle, an der von der Maya Ruinen Bonampak und Palenque in Chiapas, Mexiko gesprochen wird - Anscheinend gab es da auch außerirdische Aktivitäten. Zumindest, wenn man der Darstellung in den USA glaubt, denn ich war vor vier Jahren in genau dieser Ruine, sogar im Rahmen einer geführten Tour, und da wurde nichts dergleichen erwähnt
Es ist kein Geheimnis, dass die Maya damals schon die Sterne studiert haben und das auch ihnen der Gedanke an die Existenz fremden Lebens nicht fremd war, aber die Version hier erscheint mir dann doch ein bisschen übertrieben - Angeblich wären auf den Malereien der Maya Astronauten zu erkennen und es gibt Theorien, dass die Götter der Maya selbst Außerirdische gewesen seien.Am Ende folgt unweigerlich der Souvenirshop, ohne dessen Durchquerung es nicht möglich ist, dass Museum wieder zu verlassen. Ich sehe mich kurz um und finde nichts. Es ist ja normal, dass es in solchen Shops Unmengen an Kitsch und komischen Zeugs gibt, aber hier ist alles wirklich, WIRKLICH ausnahmslos einfach nur hässlich. Dominik schreibt mir noch und fragt, ob es Weihnachtskugeln gibt, die sammelt er ja. Gibt es, aber die kann ich ihm wirklich nicht zumuten, auch wenn ich weiß, was er schon für Grausamkeiten zuhause hat.
Ich fahre nun also um 13 Uhr wieder und bin schneller durch als ursprünglich vorgesehen. Toll - Zu der Zeit, die ich eh schon übrig hatte, habe ich jetzt noch mehr davon gewonnen. Was mache ich denn jetzt mit dem restlichen Tag? -
Das stimmt, dass es viel zu lesen dort gibt. Sehr viel sogar. Das kann man gar nicht alles schaffen, bei einem normalen Besuch. Da würde man Stunden benötigen.
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