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14.11.2017, 13:08

Camps im Kgalagadi Transfrontier Park

In diesem Thread stelle ich die von uns gebuchten Unterkünfte im KTP vor. Sie sind zwar auch schon bei den Unterkünften in Südafrika enthalten, aber ich finde, es ist noch einen eigenen Thread wert.

Wir waren ausschließlich in Wilderness Camps. Diese haben den Vorteil, dass es nur 4 bzw. 5 (Urikaruus und Kieliekrankie) Häuschen gibt. Kinder unter 12 Jahren sind in diesen Camps nicht erlaubt, da sie nicht eingezäunt sind!

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14.11.2017, 13:08

Kgalagadi Transfrontier Park - Kieliekrankie Wilderness Camp

Website: Kieliekrankie Wilderness Camp

Stand: Februar 2016


Kommentar:

Das Kieliekrankie Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park, 45 km von Twee Rivieren, besteht aus vier Cabins, eine fünfte wurde neben Unit 1 gebaut und war bei unserem Besuch auch schon vergeben.

Der Zugang zu den Cabins erfolgt durch einen Gang, der mit einer Eisentür und Holzstangen abgesichert ist.

Es gibt einen Küchenbereich und einen Schlafbereich mit angeschlossenem Bad. An den Schlafbereich ist eine Terrasse mit Blick auf das Wasserloch angeschlossen. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt!

Wir hatten Unit 4, welche nur einen Nachbarn hat, aber am späten Nachmittag am wenigsten Schatten hat.

Die Küche ist ausgestattet mit Gaskochplatten und Kühl-Gefrier-Kombi, die auch mit Gas betrieben wird. Die Kühl- und Gefrierleistung war hier ordentlich, trotzdem haben wir sicherheitshalber Eis mitgebracht.

Im Schlafbereich gibt es zwei Single Betten. Im Bad ist Dusche und WC. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, im Schlafzimmer gibt es einen Decken-Ventilator. Überall kann man die mit Fliegengittern versehenen Fenster nachts offen lassen.

Das Auto parkt man in einem überdachten Carport, gegenüber der Campwart-Unterkunft.

Es gibt keine Steckdosen! Es wird empfohlen eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Hier gab es mit Abstand am meisten Geckos, die durch geheime Öffnungen von draußen nach drinnen und umgekehrt wechselten.

Es gibt einen Campwart, der täglich die Betten macht, Handtücher wechselt etc. In unserem Fall war das ab dem zweiten Tag wieder Jacques Moss. Dieser hat das Camp und die Cabins top in Schuss gehalten, alles war sauber und gepflegt. Der Campwart des ersten Tages war eher ein gemütlicher Typ.

Das Camp ist nicht eingezäunt.

Restaurants oder Shops gibt es hier nicht, es ist ein reines Selbstverpflegercamp. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist in Twee Rivieren, 45 km weg.

Die Rate betrug 1510 Rand.




Bilder:



Eingang





Küchenbereich





Schlafbereich und Bad mit Dusche, WC









Terrasse





Blick zum Wasserloch



Einer der vielen Geckos




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14.11.2017, 13:09

Kgalagadi Transfrontier Park - Urikaruus Wilderness Camp

Website: Urikaruus Wilderness Camp

Stand: Februar 2016


Kommentar:

Das Urikaruus Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park, 72 km von Twee Rivieren, besteht aus vier Cabins, eine fünfte wird gerade neben Unit 1 gebaut.

Die Cabins haben einen Küchenbereich und einen über eine Treppe erreichbaren Schlafbereich mit angeschlossenem Bad. An den Küchenbereich ist eine Terrasse mit Blick auf das Wasserloch angeschlossen, im Schlafbereich gibt es noch einen Balkon. Die komplette Anlage ist auf Stelzen gebaut und die Cabins sind über einen Plankenweg miteinander verbunden. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt!

Wir hatten Unit 2, welche den besten Blick auf das Wasserloch bietet.

Die Küche ist ausgestattet mit Gaskochplatten und Kühl-Gefrier-Kombi, die auch mit Gas betrieben wird. Die Kühl- und Gefrierleistung ist sehr spärlich, wir empfehlen sich in den Hauptcamps mit Eis zu versorgen.

Im Schlafbereich gibt es zwei Single Betten. Im Bad ist Dusche und WC. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, im Schlafzimmer gibt es einen Decken-Ventilator. Überall kann man die mit Fliegengittern versehenen Fenster nachts offen lassen.

Das Auto parkt man unter dem Schlafbereich, der quasi als Carport dient.

Es gibt keine Steckdosen! Es wird empfohlen eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Es gibt einen Campwart, der täglich die Betten macht, Handtücher wechselt etc. In unserem Fall war das Jacques Moss. Dieser hat das Camp und die Cabins top in Schuss gehalten, alles war sauber und gepflegt.

Das Camp ist nicht eingezäunt, sprich, man sollte schauen, bevor man zum Auto geht, ob nicht zufällig ein Löwe oder Leopard neben dem Auto sitzt. Bei uns schlich nachts ein Leopard um's Auto, gesehen haben wir leider nur die Spuren im Sand am nächsten Morgen. Außerdem hat ein Löwe nachts im Camp gebrüllt.

Restaurants oder Shops gibt es hier nicht, es ist ein reines Selbstverpflegercamp. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind in Twee Rivieren, 72 km und Mata Mata, welches 50 km weit weg ist.

Die Rate betrug 1510 Rand.


Bilder:





Küchenbereich mit Terrasse









Schlafbereich mit Dusche, WC und Balkon











Blick von Balkon auf Terrasse und andersrum






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14.11.2017, 13:10

Kgalagadi Transfrontier Park - Grootkolk Wilderness Camp

Website: Grootkolk Wilderness Camp

Stand: Februar 2016


Kommentar:

Das Grootkolk Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park, ca. 270 km von Twee Rivieren, besteht aus vier Chalets mit je zwei Betten. Jedes Chalet steht einzeln und hat eine eigene Terrasse. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt!

Die Chalets haben eine Außenküche und einen Schlafbereich mit angeschlossenem Bad. Das Bauwerk ist eine Mischung aus Zelt und fester Bauweise.

Wir hatten Unit 2, welche den besten Blick auf das Wasserloch bietet.

Die Außenküche ist ausgestattet mit zwei Gaskochplatten. Die Kühl-Gefrier-Kombi, die auch mit Gas betrieben wird, steht innen. Die Kühl- und Gefrierleistung war völlig unzureichend. Wir haben nach Rücksprache mit dem Campwart unser Fleisch in der Kommunal Kitchen in den Freezer legen können. Dieser war allerdings auch recht spärlich in der Leistung. Wir empfehlen aus Nossob Eis mitzubringen.

Im Schlafbereich gibt es zwei Single Betten. Im Bad ist Dusche und WC. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, im Schlafzimmer gibt es einen Decken-Ventilator. Rundrum kann man die mit Moskitonetzen versehenen Fenster in den Zeltwänden aufrollen. Außerdem gab es Geckos, einer davon auf dem Bild der Toilette zu erkennen, die sich um die Insekten gekümmert haben.

Es gibt keine Steckdosen! Es wird empfohlen eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Es gibt einen Campwart, der täglich die Betten macht, Handtücher wechselt etc. In unserem Fall war das Franco, der uns auf Anhieb unsympathisch war. Da er uns aber am nächsten Morgen geweckt hat, als Löwen am Wasserloch waren, hat das positive doch überwogen.

Das Camp ist nicht eingezäunt, aber die Terrassen sind mit Zäunen gesichert. Hier hat uns gestört, dass man ebenerdig sitzt, vom sitzen aus sieht man das Wasserloch sehr schlecht. In allen anderen Wilderness Camps sitzt man erhöht zum Wasserloch.

Restaurants oder Shops gibt es hier nicht, es ist ein reines Selbstverpflegercamp. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind in Nossob, ca. 110 km entfernt.

Die Rate betrug 1510 Rand.




Bilder:





Terrasse und Außenküche







Schlafbereich und Bad mit Dusche, WC











Blick zum Wasserloch


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14.11.2017, 13:11

Kgalagadi Transfrontier Park - Gharagab Wilderness Camp

Website: Gharagab Wilderness Camp

Stand: Februar 2016


Kommentar:

Das Gharagab Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park, ca. 325 km von Twee Rivieren, ist ein 4x4 Camp, d.h. es ist nur mit einem Fahrzeug erreichbar, das Vierrad-Antrieb hat. Es geht über 32 km Einbahnstraße durch Sand und über Sanddünen, vom Camp zurück zur Hauptstraße sind es weitere 29 km Einbahnstraße durch Sand.

Hier ein Video vom Rückweg zur Straße nach Nossob



Das Camp besteht aus vier Cabins mit je zwei Betten. Jedes Chalet steht einzeln und hat eine eigene Terrasse. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt!

Die Cabins bestehen aus einem großen Raum, der die Küche und den Schlafbereich vereint, dazu ein angeschlossenes Bad. Das Bauwerk ist eine Mischung aus Zelt und Holzhütte.

Wir hatten Unit 2, welche den besten Blick auf das Wasserloch bietet.

Die Küche ist ausgestattet mit zwei Gaskochplatten. Die Kühl-Gefrier-Kombi, die mit Gas betrieben wird, war relativ gut in der Kühl-Leistung.

Der Schlafbereich besteht aus zwei Single Betten, an jeder Außenwand eines. Im Bad ist Dusche und WC. Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, im Schlafzimmer gibt es hier keinen Decken-Ventilator. Rundrum kann man die mit Moskitonetzen versehenen Fenster in den Zeltwänden aufrollen.

Es gibt keine Steckdosen! Es wird empfohlen eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Es gibt hier sehr viele Mäuse, an jeder Ecke haben die sich einen Eingang genagt und in der Dusche ist der Haupteingang. Immer wieder sieht man die Tierchen zwischen den Betten hin und her huschen. Wen Mäuse stören, der ist hier falsch!

Obwohl das Camp schon recht abgewohnt war, fühlten wir uns hier sehr wohl. 2016 werden eh alle Camps renoviert.

Es gibt einen Campwart, der täglich die Betten macht, Handtücher wechselt etc. In unserem Fall war das Eric, ein sehr gemütlicher Typ, der sich wohl kein Bein ausreißt, er hat uns unsere Cabin auch nicht extra gezeigt, sondern nur gewunken, da geht's lang. Abends dreht er seine Runde und da ratscht er sehr gern. Wir fanden ihn sehr sympathisch.

Das Camp ist nicht eingezäunt, es gibt eine extra Aussichtsplattform

Restaurants oder Shops gibt es hier nicht, es ist ein reines Selbstverpflegercamp. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind in Nossob, ca. 150 km entfernt.

Die Rate betrug 1290 Rand.




Bilder:





Schlafbereich mit Küche









Bad mit Dusche und WC







Blick zum Wasserloch



Aussichtsplattform



Mäusebesuch




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14.11.2017, 13:11

Kgalagadi Transfrontier Park - Bitterpan Wilderness Camp

Website: Bitterpan Wilderness Camp

Stand: Februar 2016


Kommentar:

Das Bitterpan Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park, ca. 54 km von Nossob, ist ein 4x4 Camp, d.h. es ist nur mit einem Fahrzeug erreichbar, das Vierrad-Antrieb hat. Es geht über 54 km Einbahnstraße durch Sand und über Sanddünen, vom Camp zurück zur Hauptstraße Richtung Mata Mata sind es weitere 53 km Einbahnstraße durch Sand.

Einchecken muss man in Nossob, dort wird geprüft, ob man wirklich ein 4x4 Fahrzeug hat, dann wird das Tor zur Road nach Bitterpan extra für einen aufgesperrt. Kinder unter 12 Jahren sind nicht erlaubt!

Hier ein Video von der Strecke Nossob-Bitterpan



Und hier ein Video vom Rückweg zur Straße nach Mata Mata



Das Camp besteht aus vier Schlafbereichen mit je zwei Betten. Die Schlafbereiche liegen nahe beieinander, das Bad ist gegenüber der Schlafbereiche, d.h. man muss über den öffentlichen Gang, um ins Bad zu kommen. Zum Glück hat jeder Schlafbereich sein eigenes zugewiesenes Bad.

Es gibt keine individuellen Küchen, sondern nur eine Gemeinschaftsküche. Dort sind Herd und Kühl-Gefrier-Kombis, wiederum mit Gas betrieben und wieder nur mit schwacher Leistung, unbedingt Eis aus Nossob mitnehmen.

In den Wohneinheiten gibt es keinerlei Tisch, weder draußen auf der Terrasse noch drinnen. Entweder man behilft sich selbst oder ist gezwungen sein Grillwürstl in die Gemeinschaftsküche zu tragen und dort zu essen.

Wir hatten Unit 4, diese lag am rechten Ende der Wohneinheiten und gewährte eine gewisse Privatsphäre, da niemand daran vorbeilaufen musste, auf dem Weg zur Küche.

Alle Bereiche haben solarbetriebene Beleuchtung, im Schlafzimmer gibt es hier keinen Decken-Ventilator. An der Eingangstür und neben der Tür zur Terrasse kann man die mit Moskitonetzen versehenen Fenster in den Zeltwänden aufrollen.

Es gibt keine Steckdosen! Es wird empfohlen eigenes Trinkwasser mitzubringen.

Die Terrassen liegen direkt nebeneinander und sind sehr schlecht angelegt, ab Mittag kommt die volle Sonne und man hat keinerlei Schatten. Bei 45°C Außentemperatur ist das denkbar blöd. Wir behalfen uns mit einem Leintuch, das wir aufspannten, viel brachte es allerdings nicht.

Das Camp war frisch renoviert.

Das Wasserloch ist sehr weit entfernt und schlecht einsehbar.

Es gibt einen Campwart, der täglich die Betten macht, Handtücher wechselt etc. In unserem Fall war das ein finster blickender Typ, dessen Namen wir nicht verstanden haben. Er war zwar freundlich, aber äußerst zurückhaltend, auch machte er abends keinen Rundgang.

Das Camp ist nicht eingezäunt.

Restaurants oder Shops gibt es hier nicht, es ist ein reines Selbstverpflegercamp. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind in Nossob, bevor man nach Bitterpan fährt.

Die Rate betrug 1290 Rand.

Fazit: Der Weg zum und vom Camp ist ein echtes Abenteuer. Über 100 km durch Dünenlandschaft, rauf und runter, durch tiefen Sand, ein einmaliges Erlebnis. Das Camp selbst ist nicht das Gelbe vom Ei. Ich denke nicht, dass wir hierher nochmal kommen werden. Wir haben das Abenteuer des Tiefsand fahrens genossen, aber nochmal braucht man das nicht. Durch die permanente Hoppelei und die Konzentration auf die Strecke sieht man weder was links noch rechts ist. Man könnte an einem Löwenrudel vorbeifahren und würde es nicht wahrnehmen. Es war schön, aber einmal reicht!


Bilder:

Schlafbereich





Notbehelfs-Tisch für das Abendessen



Badbereich gegenüber des Schlafbereichs







Terrasse und Grillbereich





Leintuch als Sonnenschutz gespannt



Blick zum Wasserloch




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14.11.2017, 13:14

Vielleicht findet sich noch jemand, Doc vielleicht, der andere Camps vorstellen kann. 2018 haben wir eines der neuen Riverchalets in Nossob gebucht. Danach kann ich das hier auch vorstellen