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1

14.08.2017, 23:29

USA 2017 - Pazifischer Nordwesten

Hallo Foris,

dank Jetlag habe ich genügend Zeit mit meinem Reisebericht zu starten.
Auch wenn es einige hier nicht so mögen, werde ich euch der Einfachheit halber,
jeweils den Link zu einem fertigen Teilbericht in meinem Reiseblog schicken.

Bislang sind zwar nur grob die Kapitel angelegt, aber es gibt schon mal zum Reinschnuppern erste Titelbilder...

Startseite - USA 2017 "Pazifischer Nordwesten"


Viel Spaß beim Nachreisen oder Neuplanen!

LG yvy :wink1:

2

15.08.2017, 07:56

Da schau ich gern rein :cap:
Jutta

3

15.08.2017, 20:47

Ich schaue auch rein :wink1:
Viele Grüße
Heike

reh

Mr. UNA

  • »reh« ist männlich

Beiträge: 74 147

Wohnort: Neuss-Allerheiligen

Beruf: Gymnasiallehrer

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4

15.08.2017, 21:56

Bring das doch auch ins Forum
Liebe Grüße
REH



REHs Nordamerikareise-Seite - Das Forum "Unser Nordamerika"

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Matze

UNA Moderator

  • »Matze« ist männlich

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Beruf: Rentner/Fahrer (Taxi)

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5

15.08.2017, 22:02

Bring das doch auch ins Forum

Ja.....
Gruß Matze


:dynamo: :werder:

6

15.08.2017, 22:45

Irgendwie scheitere ich schon beim Hochladen des legendären Forenastes.
Nur zur Info: Er lebt noch :daumen: !
So jetzt habe ich ihn nochmals endlich nachträglich hochgeladen ;)



Lg yvy

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »yvyrastlos« (12.10.2017, 19:17)


7

15.08.2017, 23:20

Da bin ich auch dabei egal ob hier oder auf deiner Webseite - ich lese gerne mit.

Bilder kannst du ja auch verlinken. :-)

8

16.08.2017, 14:15

Prolog:


Eigentlich wollte ich doch
wieder nach Australien. Jedoch waren die Flüge sehr teuer und wir wollten
dieses Jahr etwas sparen. Da sprang uns ein super Angebot auf einer
Flüge-Plattform ins Auge für 650€ p.P. nach San Francisco. Das war sehr verlockend.
Eine Route durch den Nordwesten der USA lag bereits grob geplant in meiner
Schublade und so fiel schnell die Entscheidung. Ich rief das Reisebüro meines
Vertrauens an und gab die Flugbuchung in Auftrag und die Sitzplätze wurden
direkt für uns geblockt. Allerdings wollte die zuverlässige Dame aus dem
Reisebüro nochmals wie immer alles gründlich prüfen. Einen Tag später kam dann
die Ernüchterung. Swiss Air hatte mal eben über Nacht die Preise auf 1000€
erhöht. Wie ärgerlich, geblockt zum tagesaktuellen Preis war leider nicht fest gebucht!
Nachdem der erste Ärger verraucht war, buchten wir den Flug dann trotzdem. Über
den ADAC buchten wir anschließend noch günstig einen SUV. Nun blieb bis zur
eigentlichen Abreise noch jede Menge Zeit zur Recherche in verschiedenen Foren.
Die Liste der Highlights wurde immer länger …



9

16.08.2017, 14:15

Tag
1:


Heute geht es endlich los. Die
Vorfreude ist groß. Endlich wieder Bewegung an der frischen Luft und
hoffentlich viele Naturerlebnisse. Schon früh morgens fahren wir zum nahen
Flughafen Düsseldorf und mit uns ganz NRW; die Schulferien haben heute begonnen
und der Flughafen ist brechend voll! Bei der Sicherheitsabfertigung sind nur 3
Schalter geöffnet und es bilden sich ewig lange Warteschlangen. Im
Zubringerflug nach Frankfurt kommt es dann zu erheblichen Verspätungen, da
mehrere Fluggäste den Flieger nicht mehr erreichen und das herrenlose Gepäck
wieder gesucht und ausgeladen werden muss. Ob wir den Anschlussflug noch
pünktlich erreichen werden? Es klappt so gerade noch und wir freuen uns über
die gut gewählten, kostenlosen Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit. So vergeht der
Flug recht angenehm. Über Grönland meldet sich der Flugkapitän und verkündet
eine super Aussicht. Beeindruckend die schneebedeckten Berge von weit oben zu
sehen und wie die riesigen Gletscher sich ins Meer schieben.





Kurz vor der Landung in SFO
kommt Unruhe auf. Ob ich den richtigen Sitzplatz nämlich links richtig gewählt
hatte? Von links sollte man angeblich einen guten Ausblick beim Landeanflug auf
die Golden Gate Bridge haben. Und dann zeigt sie sich in ihrer vollen Pracht
und Länge; und welch ein Glück sogar nebelfrei! Mich hält nichts mehr auf dem
Sitz und ich schieße ein paar Fotos. Der Flugbegleiter versucht verzweifelt die
Fluggäste in Schach zu halten, doch vergebens. Begeistert stürzen alle an die
Fenster und knipsen drauflos.




Nach der Landung klappt die
vollautomatische Emmigration recht schnell. Mit dem Skytrain geht es dann zum
RentalCar nach Hertz. Die Kommunikation ist schwierig und die Frau am Schalter
will uns trotz Voucher / Vorkasse beim ADAC nochmals den vollen Preis bezahlen
lassen. Irgendwann kapiert sie es dann. Die Toll-Plakette für die Nord-Süd
Überquerung der Golden Gate Bridge kann sie uns auch nicht verständlich
erklären und wir geben es auf. Bei der Autovergabe gibt es dann einen schicken,
fast neuen SUV. Wir verladen alles und schon geht’s los Richtung SFO.


Wir checken gegen 15 Uhr im „Seaside
Inn“ in der Lombard Street ein und überlegen dann, was wir mit dem restlichen
Nachmittag noch anfangen sollen. T. möchte unbedingt alles mit dem Auto
abfahren, meine Bedenken schiebt er beiseite. Nun gut, wir fahren erst mal zur kurvenreichsten
Straße der Welt, der Lombard Street und parken unterhalb. Es ist Wochenende und
hier ist die Hölle los; was für ein Menschenauflauf! Oberhalb der steilen Lombard
Street versuchen wir dann die Cable Car mit der Gefängnisinsel Alcatraz im
Hintergrund zu knipsen.




Dann fahren wir über Presidio
Richtung Lands End Park. Von hier sind die Ausblicke auf die GGB schon einmal
wunderschön. Von dem dortigen Steinlabyrinth-Mandala erfahre ich erst später.
Nun wollen wir zum beliebten Baker Beach. Das war ein großer Fehler, denn prompt
stecken wir am „Camino del Mar“ im schönsten Wochenendstau fest. Ich steige aus
und laufe die Küstenstraße entlang und genieße die tollen unterschiedlichen
Blickwinkel auf die GGB. Währenddessen schmort T. im „Stop and Go“. Nach einer
Stunde können wir dann auch endlich über die Brücke fahren. Wir biegen bei den
Marina Headlands auf die Conzelman Road ab und kurven zu den höher gelegenen
Viewpoints. Wir werden mit herrlichen Ausblicken auf die GGB belohnt. Leider liegt
die Brücke recht früh im Schatten und die untergehende Sonne wird von den
Hügeln verdeckt. So erwischen wir nur noch die Brückenpfeiler im glitzernden
Abendlicht und einen grandiosen Blick auf die Skyline von SFO. Vorm
wohlverdienten Schlaf versuchen wir noch die Querung der GGB online zu
bezahlen, nach einigen Fehlversuchen klappt es dann noch und wir können
beruhigt einschlafen.

[img]http://www.unsernordamerika.de/forum/index.php?page=UserGalleryPhoto&photoID=27187#profileContent[/img]

[img][url=http://www.unsernordamerika.de/forum//index.php?page=UserGalleryPhoto&photoID=27188][img]http://www.unsernordamerika.de/forum//wcf/images/photos/thumbnails/small/photo-27188-492ab262.jpg[/img][/url][/img]


Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »yvyrastlos« (29.08.2017, 08:06)


10

16.08.2017, 14:16

Tag
2:


Dank des Jetlags sind wir früh
wach. Heute am Sonntag sind die Straßen wie ausgestorben und wir wagen es
wieder mit dem Auto durch die Stadt zu fahren. Tatsächlich ist dies am Sonntag
gut machbar, da es mehr Parkplatzmöglichkeiten gibt. Zuerst möchte T. selbst
nochmal durch die Lombard Street runter kurven. Wir sind die Einzigen und es
herrscht eine völlig andere Atmosphäre als gestern. So macht es richtig Spaß!
Anschließend stoppen wir für ein Foto am Palace of the Fine Arts, der sich im
See im schönsten Morgenlicht spiegelt. Viele fleißige Menschen sind schon
sportlich unterwegs und springen unter der Anleitung eines Personal Coach
Seilchen auf dem Bürgersteig, flitzen die Treppen im Park rauf und runter oder
schwitzen im Laufband-Kurs beim Drill Instruktor. Nun soll es zum Alamo Squere
gehen, doch die „Painted Ladies“ liegen leider noch im Schatten.


Wir fahren nun bis China Town
/ California Street und versuchen einen Schnappschuss von der Cable Car mit der
Bay Bridge im Hintergrund zu erwischen. Weiter geht es zur Columbus Avenue zur
Transamerica Pyramide und an der Ecke zum Broadway bestaunen wir das berühmte
Jazzmural mit den „Flying Books“ bei strahlend blauem Himmel. Hier kehren wir
erst einmal zum Frühstück ein.


Ganz in der Nähe liegt schon
der Aussichtsturm „Coit Tower“ und wir finden oben auf dem Telegraph Hill sogar
einen Parkplatz. Der Coit Tower ist den Feuerwehrleuten gewidmet und soll eine
Wasserschlauchspritze darstellen; passenderweise hält direkt davor ein glänzend
rotes Feuerwehrauto. Kurz vor 10 Uhr sind wir die ersten, die mit dem alten
Aufzug die 64m nach oben fahren und einen sensationellen Panorama Blick über
die gesamte Stadt genießen können.


Der nächste Stopp ist am
Embarcadero, den ehemaligen Landungsbrücken, beim Ferry Building. Wir
schlendern durch das schöne Gebäude und betrachten die leckeren Verkaufsstände,
die viel Wert auf regionale Produkte und Organic Food legen. Am Rincon Park
knipsen wir noch die Skulptur des riesigen Indianerpfeil „Cupids Span“ mit der
Bay Bridge im Hintergrund und kehren dann um. Besonders gut gefallen mir auch
die historischen, restaurierten Straßenbahnen der F-Linie.


Im 2. Anlauf klappt es nun am
Alamo Squere und die hübschen „Painted Ladies“, die alten viktorianischen
Häuser, liegen nun in der Mittagssonne. Anschließend fahren wir weiter vorbei
am grünen „Panhandle“; Pfannenstiel des Golden Gate Parks bis zum legendären
Hippieparadies Hight - Ashbury. Hier empfängt uns schon der süßliche Duft der
einstigen „Sommer of Love“ - Bewegung und unvermittelt klingt uns der Song „If
you are going to San Francisco..“ im Ohr. An jeder Ecke wird hier von Hippies,
Punks und anderen schrägen Vögeln legal Marihuana geraucht, aber auch viele
Obdachlose hängen herum. Wir laufen den netten Abschnitt zwischen Mansonic
Avenue rauf bis zur Stanyan Street. Vorbei geht es am bunt bemalten Jimmy
Hendrix Haus, am Red Victorian Building bis zum gut ausgestatteten Amoeba Music
Laden und wir können etwas von dem Flair der damaligen Zeit erahnen. Es gibt
viele skurile Secondhand Shops und verrückte Cafés, aber auch sehr schöne alte
viktorianische Häuser säumen den Weg. Nach einem kurzen Blick auf das riesige
Musikangebot, geht es zurück durch das kunterbunte Flower-Power Viertel. Natürlich werden auch noch die flippigen, aus
dem Fenster hängenden Beine abgelichtet.




Nun kann ich T. überreden den
Rest des Tages zu Fuß SFO zu erkunden. Wir stellen das Auto am Hotel ab und
laufen gemütlich runter vorbei am Ghiradelli Squere, an der Drehscheibe der
Cable Car Station Hyde Street, am Cannery Gebäude bis zum Fishermans Wharf. Hier
ist ein riesiger Touristenrummel, was mir gar nicht gefällt. Auch die „Fish and
Chips“ sind die schlechtesten des ganzen Urlaubs. Etwas lustlos gehen wir noch
bis zum Pier 39, die Seelöwenkolonie ist etwas spärlich besetzt und wir kehren
bald um. Nach einem langen Tag fallen wir todmüde ins Bett.

11

16.08.2017, 14:16

Tag
3:


Heute früh geht es erst einmal
zum gestern überfüllten Baker Beach. Was für ein Unterschied ! Der Strand liegt
vereinsamt da; nur ein paar Angler stehen am Ufer. Der Blick auf die GGB ist
jedoch recht diesig. Dann halten wir noch an der Battery Cranston und am GGB
View Point, um die Brücke nochmals aus verschiedenen Blickwinkeln zu
fotografieren. Auch nach der Überquerung der GGB biegen wir nochmals ab zur
Horshoe Bay und stoppen am Cavallo Point. Wieder neue tolle Blicke auf die
Skyline und die GGB. Und … es gibt bereits die ersten Walsichtungen!


Weiter geht`s nach Sausalito
zur sehenswerten Hausboot - Kolonie am Waldo Port Harbour. Es macht Spaß die
vier blumengeschmückten Docks entlang zu spazieren, die individuell gestalteten
Hausboote zu bestaunen und viele verrückte Kleinigkeiten zu entdecken. So
mancher Bewohner hat sich hier kreativ ausgetobt.


Danach fahren wir mittags nochmals
die Marina Heads hinauf und steuern das dramatisch gelegene Point Bonita
Lighthouse an; ein verstecktes Juwel. Wir wandern durch den kurzen Tunnel und
erreichen die kleine schwankende Hängebrücke, die zum Leuchtturm führt. Hier
darf aus Sicherheitsgründen immer nur eine begrenzte Anzahl an Leuten hinüber
wanken; geregelt wird der Eintritt durch einen Ranger. Die Eindrücke sind mal
wieder einzigartig! Beim Blick nach unten kann man einen Sea Arch und Seehunde
entdecken.


Schließlich wird es Zeit bis
Red Bluff zu fahren; unserem Tor zum Lassen NP. Im Inland wird es zunehmend
wärmer und wir erreichen am Abend unser Ziel bei 30 Grad Wärme. Wir statten uns
im Supermarkt noch mit einem großen Getränkevorrat für die nächsten Tage aus
und begnügen uns mit einer Portion Salat zum Abendessen. Den Pool des Hotels
nutzen wir nicht mehr, denn er ist von tobenden Kids belegt.



12

16.08.2017, 14:16

Tag
4:


Zuerst schaue ich heute auf
die Homepage des Lassen NP. Überrascht stelle ich fest, dass die Straße 89 ab
Lake Helen noch wegen Schneemassen gesperrt ist. Damit hätte ich niemals Mitte
Juli noch gerechnet. Ein Video zeigt, wie sich die eingesetzten Schneeraupen
bemühen die Straße so schnell wie möglich frei zu räumen. Unser Plan, den
Bumpass Hell Trail zu wandern fällt nun flach. Wir beschließen also via Redding
zum North Entry zu fahren. Direkt am Kassenhäuschen halten wir, laufen einen
kleinen Pfad entlang des Manzanita Sees und fotografieren den schneebedeckten
Lassen Peak, der sich malerisch im Lake spiegelt.




Am Visitor Center erfahren wir
dann, dass die eindrucksvollen Fotos vor einer meterhohen Schneewand aber am
Südeingang entstanden sind und diese auch trotz Sperrung zu Fuß erreichbar
wären. Das wollen wir auf jeden Fall auch sehen! Also kurven wir spontan wieder
via einer einsamen Bergstraße zurück zum Südeingang; ein völlig unnötiger
Abstecher, den wir hätten vermeiden können, wenn wir direkt zum Südeingang
gefahren wären. Wie ärgerlich!


Naja, als wir uns endlich die
Serpentinen höher schrauben und die ersten Schneefelder bei strahlend blauem
Himmel erreichen, sind wir beschwichtigt. Am Parkplatz oben halten wir und
bestaunen erst einmal den Glacier Erratic Boulder. Dann wandern wir hinter der
Sperrung die Straße entlang Richtung Helen Lake. Hinter der nächsten Kurve ist
schon die mächtige, meterhohe Schneewand zu sehen. Wow, wir sind schwer
beeindruckt und fühlen uns winzig angesichts der gigantischen Höhe. Dies war
wohl ein besonders schneereicher Winter! Auch der Helen Lake ist noch
weitgehend zugefroren, doch an den eisfreien Stellen leuchtet das getaute
Wasser wunderschön hellblau. Auf dem Rückweg halten wir noch kurz am unteren Emerald
Lake.




Nach einem ewig langen Rückweg
sind wir wieder am North Entry und fahren nun die Straße 44 nordöstlich bis „Old
Station“ und zweigen dann zum einsam gelegenen Butte Lake ab. Eine gut fahrbare
Gravelroad führt bis zur Boat Ramp des Sees. Gegen 16 Uhr starten wir nach
einem kleinen Picknick den Trail Richtung „Cinder Cone - Painted Dunes / Fantastic
Lava Beds“. Der Weg führt über weichen Waldboden mit Kiefernnadeln und vielen duftenden
Pinienzapfen. Linkerhand kann man schon das gewaltige Lavageröllfeld erahnen.
Nach 30 Minuten stehen wir dann vor dem 230 m hohen, imposanten Vulkankegel.
Ich weiß bereits welche Anstrengung uns erwartet, doch T. habe ich
vorsichtshalber noch nicht informiert; er soll den mühsamen Aufstieg wenigstens
probieren. Der Weg ist sehr steil und man sinkt bei jedem Schritt tief in die
Vulkanasche und das Geröll ein. Man hat das Gefühl, dass man überhaupt nicht
voran kommt; zwei Schritte hinauf und einen zurückrutschen. Alle zehn Schritte
muss ich stoppen, damit sich mein rasender Puls wenigstens etwas beruhigen
kann. Ich habe vollstes Verständnis für den laut fluchenden, schwitzenden T….


Nach 30 Minuten haben wir die
Quälerei geschafft und werden vom Kraterrand mit einem atemberaubenden
Rundblick auf schneebedeckte Berge, Seen und Lavafelder belohnt. Der Wind
pfeift hier oben ganz schön und wir kühlen schnell wieder ab. Doch das Beste
eröffnet sich uns erst, nachdem wir den Kegel halb umrundet haben: Die rötlich,
rosa, gelb, braun gefärbten Aschehügel am Fuße des Vulkankegels sind ein
sagenhaftes Farberlebnis. Wir rasten an einem einsamen Bäumchen und genießen
ein wenig das Panorama. Runter geht es natürlich flott, wir lassen einfach
abwärts laufen / rollen. Nach 2,5 Stunden sind wir wieder zurück am Parkplatz.
Nun ist es nochmals ca. 1 Stunde Fahrt bis nach Burney zu unserem einfachen,
aber netten Motel. Nach einer ausgiebigen Dusche, wir sind total eingestaubt,
fallen wir erschöpft ins Bett.



13

16.08.2017, 14:17

Tag
5:


Früh gegen 9 Uhr geht ganz in
der Nähe es zu den wunderschönen Mc Arthur-Burney Falls. Wir sind noch die
einzigen Besucher und ausnahmsweise liegen die Fälle direkt am Parkplatz. Am
oberen Viewpoint gibt es schon einen fantastischen Überblick, aber leider liegt
der breite Wasserfall teilweise noch im Schatten. Eifrig schnappe ich mir das
Stativ und krame nach meinem Graufilter. Heute sollte er zum 1.Mal zum Einsatz
kommen; zuhause hatte ich im Park bei Wasserspielen schon mal
Langzeitbelichtungen geübt. Zuerst lichten wir die Wasserfälle aus der Hand ab
und laufen auch noch runter. Nachdem wir dann das Stativ aufgebaut haben, kommt
die Ernüchterung; beim Aufschrauben des Filters bemerke ich, dass ich statt des
Graufilters den Polfilter eingepackt habe; der Graufilter liegt noch im Schrank
zuhause in Deutschland. Wie ärgerlich! Nun ja, da erspare ich mir eben viel
Zeit, denn das Ausprobieren der Langzeitbelichtungen wäre sicher aufwendig
geworden.


Via Straße 89 geht es Richtung
Mt. Shasta mit einem kurzen Stopp an den hübschen „Middle Falls“. In Mt. Shasta
halten wir uns nicht auf, sondern machen uns auf die Suche nach einer
Lavendelfarm, doch das Gatter der Farm ist leider zu und die Farm wurde wohl
geschlossen. Früh erreichen wir Nedford und beschließen noch weiter Richtung
Eagle Point zu fahren. Hier gibt es die historische „Antelope Creek Bridge“.
Wenigsten eine der vielen Covered bridges in Oregon wollte ich mir anschauen.
Leider ist wohl die Butte Creek Mill in der Nähe komplett abgebrannt.


Nun können wir im
Westernstädtchen Jacksonville im feudalen „Touvelle House“ einem historischen
B&B einchecken. Es liegt wunderschön unter alten Eichenbäumen und hat eine
tolle Veranda mit gemütlichen Schaukelstühlen. Nach einem freundlichen Check
In, genießen wir noch den restlichen Nachmittag am beheizten Pool. Am Abend
schlendern wir noch durchs beschauliche Örtchen Jacksonville und kehren im auf
bayrisch- gestylten „Schoolhaus Brewhaus“ ein. Das Essen ist deftig und eine
Band spielt im Innenhof.



14

16.08.2017, 14:17

Tag
6:


Während T. sich noch fertig
macht, flitze ich noch einmal durch die Hauptstraße des morgendlich leeren
Jacksonvilles. Ich wecke zwei verschlafene Bambis in den Vorgärten, die sich
erst mal ordentlich strecken und dann nach ein paar lustigen Luftsprünge auf
einem Brachgelände Fangen spielen. Nahe der Kirche parken doch zwei fotogene
Oldtimer.


Da wir heute früh um 7 Uhr
aufbrechen, verpassen wir das sicher leckere Frühstück im B&B. Mit dem
gepackten Lunchpaket hingegen sind wir gar nicht zufrieden. Trotz vorheriger
Info und Nachfrage per Email gibt es nur Plastiktrinkjoghurt und noch nicht
einmal ein Sandwich.


Gegen 10 Uhr erreichen wir
dann bei bestem Sonnenschein den ca. 600m tiefen, ruhigen Crater Lake. Auch
hier hat es viel Schnee im Winter gegeben und der East Rim ist noch für letzte
Schneeräumungen und Reparaturen an der Straße gesperrt. Auch gibt es kleine
Einschränkungen durch Bauarbeiten am Westrim; er wird nachts zwischen 9 pm und
7 am komplett gesperrt. Der Watchman Peak ist auch noch wegen Schneefeldern
gesperrt. Da wir in der historischen Crater Lake Lodge nächtigen werden, müssen
wir unsere Pläne deshalb ein wenig anpassen.


Nun aber starten wir zu einer
kleinen Wanderung entlang des magischen Vulkansees. Von der Crater Lake Lodge
geht es immer entlang am Rim bis zum Discovery Point. Es ist noch sehr ruhig
und wir genießen immer wieder neue Ausblicke auf den unfassbar tiefblauen,
schneegesäumten See und auf Wizard Island. Die knorrigen krumm gewachsenen Kiefern
sind ungemein fotogen und jede auf ihre Weise einzigartig. Wir staunen über die
überwältigende Natur. Auch oben hier am Rim sind es noch angenehme 25 Grad und
man muss sich auf einer Höhe von über 2000m gut vor der intensiven
Sonneneinstrahlung schützen und eincremen.


Gegen Mittag ist der Parkplatz
am Visitorcenter überfüllt. Wir fahren nun Richtung Sun Notch Trail und stoppen
noch kurz an den hübschen Vidae Falls direkt an der Straße. Ein kurzer Rundweg
führt zum Ausblick auf das „ Phantom Ship“, der ungewöhnlich geformte Felsen
liegt im stillen See fast surreal wie eine Fotomontage kommt es einem vor.


Nun können wir bereits in der stilvollen
Crater Lake Lodge, die wir bereits ein Jahr im Voraus gebucht hatten,
einchecken. Das Zimmer gefällt uns wirklich sehr gut und wir machen es uns auf
der hoteleigenen Terrasse in den Schaukelstühlen gemütlich. Bei einem leckeren
Kaffee genießen wir sensationelle exclusive Blicke auf den Crater Lake.
Spätestens jetzt sind wir uns einig, dass die Lage und das Flair der Lodge
ihren Preis absolut wert sind. Ich kann jedoch nicht lange still sitzen und
ziehe nochmal alleine los. Während T. entspannt, laufe ich ca. die Hälfte des
Garfield PeakTrails hinauf. Man kann die
Lodge gut von oben sehen und irgendwann bin ich so hoch oben, dass sich sogar
wieder das Phantom Ship auf der anderen Seite des Berges zeigt. Wirklich
lohnenswert.


Gegen Abend umrunden wir den
Crater Lake clockwise. Lange halten wir uns am Watchman Overlook auf. Hier gibt
es sensationelle Blicke auf Wizard Island und das klare smaragdgrüne Wasser an
den schmalen Felsstreifen. Vorbei am Cletwood Cove Trail, der hinunter zum
Bootsanleger führt und von woaus die Bootstouren nach Wizardisland starten, bis
zum Skell Head. Ab hier ist der East Rim gesperrt.




Da wir befürchten vor der
Vollsperrung nach dem Sunset nicht rechtzeitig durch die Baustelle zu kommen,
suchen wir uns für den Sunset jedoch eine etwas nähere Stelle zur Lodge aus. Am
North Rim gibt es den stimmungsvollen Merriam Point; hier wachsen wunderschöne
uralte weißstämmige Kiefern. So richtig passend ist die Location aber nicht für
den Sunset und so huschen wir kurz vor der Sperrung mit der letzten Autoschlange
hindurch, die knallrote Abendsonne im Rücken.



15

16.08.2017, 14:17

Tag
7:


Heute raffen wir uns gegen 5
Uhr zum Sunrise auf. Aufgrund der Sperrung fahren wir nur zum nahe gelegenen
Discovery Point. Doch auch hier erfasst uns eine besondere Stimmung, als sich
die rote Sonne über den Craterrand schiebt und den See in goldenes Licht
eintaucht. Man spürt einfach die Naturgewalt und die Unendlichkeit an diesem
einmaligen Ort.


Zurück an der Lodge wärmen wir
uns zufrieden am Kaminfeuer und genießen dort dann ein leckeres Frühstück. Mit
einem heißen Kaffee lassen wir uns nochmal auf der Terrasse im Schaukelstuhl nieder
und beobachten die umherhuschenden niedlichen Chipmunks, die kleinen „Mountain
Blue Birds“, die emsig von Ast zu Ast flattern und auch blaue Diademhäher
entdecken wir. Ein glücklicher Moment in purer Berg-Idylle.


Gegen 10 Uhr werfen wir einen
letzten wehmütigen Blick auf den Crater lake und fahren dann einen ca.
einstündigen Umweg zu den Toketee Falls. Nach kurzer Wanderung, bei der wir uns
vorher gut gegen die lästigen Mücken einsprühen, erreichen wir die sehenswerten
Wasserfälle. Dann geht es zügig weiter Richtung Bend. Das Newberry Crater
Volcanic Monument und die Paulina Falls lassen wir links liegen, vorherige
Fotos konnten mich nicht so recht beeindrucken.


Hätten wir uns doch nur länger
irgendwo aufgehalten, aber so ereilt uns das Schicksal. In einem Stopp and Go
Stau kracht uns der Hintermann voll auf unseren Kofferraum. Einige Zeit
verharre ich in Schockstarre, aber zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen,
doch das Auto ist Schrott. Als alle Beteiligten heil aus den Autos gekrabbelt
waren, kommt auch schon die Polizei. Zum Glück sind wir nicht schuld, ich
versuche bei Hertz vorsorglich die Notfall-Hotline zu erreichen und ein
teilnahmsloser Mitarbeiter stellt mir bei ohrenbetäubendem Highway Lärm und bei
30 Grad Hitze tausend nervige Fragen. Diese Maßnahme läuft anschließend völlig
ins Leere. Ein Telefonat mit dem ADAC beruhigt uns dann wieder etwas. Die
Aufnahme des Unfalls durch die netten Polizisten und das Abschleppen erfolgen jedoch
recht zügig, aber bei der einzigen winzigen Hertz Vermietung in Bend halten wir
uns stundenlang mit lästigen unnötigen Formalitäten auf. Die unmotivierte
Angestellte ist absolut unbeteiligt und hat null Verständnis für unsere
missliche Lage. Wir können froh sein, dass wir überhaupt ein Ersatzfahrzeug
angeboten bekommen und düsen nach 3 Stunden schließlich einigermaßen
erleichtert mit einem Toyota Camry davon.


Nach diesem unerfreulichen
Zwischenfall bleibt noch Zeit um Richtung des absolut sehenswerten John Day
Fossil Beds National Monument zu fahren. Nach 1 Stunde Anfahrt erreichen wir
die farbenprächtigen „Painted Hills“. Wir rollen das Feld von hinten auf und
beginnen ganz hinten beim beeindruckenden Red Hill. Am Abend präsentiert sich
die durch Erosion entstandene Vulkanlandschaft in warmen rot-gelben Pastellfarben.
Vor dem knallblauen Himmel erscheinen die Farben des Hügels einfach nur
unwirklich. Es ist wieder sehr heiß. Ängstlich schaue ich links und rechts ins
vertrocknete Gebüsch; der Trampelpfad ist eng. Zusätzlich stampfe ich
elefantenmäßig laut auf, habe ich doch gelesen, dass es die Klapperschlangen
verjagen soll… Und von denen soll es hier reichlich geben. Gerade habe ich T. noch
gewarnt, da ruft er schon laut: „ Hier ist eine….!“ Zögernd nähere ich mich und
sehe noch gerade die letzten hellen Glieder der Rassel im Gras verschwinden. Oh
Mann, warum passiert mir das immer? Entsprechend vorsichtig bewege ich mich nun
weiter fort.


Der nächste Stopp ist beim farbenfrohen
Painted Cove Trail, der aber schon teilweise im Schatten liegt.


Die besten Fotooptionen haben
wir dann am malerischen Painted Hills Overlook Trail. Wundervoll ziehen sich
rote Streifen durch gelb-braun geschwungene Hügel hindurch. Oberhalb wölben
sich sanfte grünbewachsene Hügel, auf denen vereinzelte Bäumchen stehen.


Zurück in Prineville genießen
wir nach all der heutigen Aufregung und einem langen heißen Tag die Dusche und
den entspannenden Whirlpool auf dem Zimmer.

17

16.08.2017, 14:56

Bei mir gibt es immer zuerst den Bericht, den schreibe ich schnell runter, weil noch alles frisch im Gedächtnis ist.
Die Fotos müssen ausgewählt werden, da brauche ich noch viel mehr Zeit, bin ja gerade erst zurück ....
Bislang , wie gesagt nur auf der Homepage die Fotos im Kopf oben zum Reinschnuppern!

reh

Mr. UNA

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18

16.08.2017, 21:48

Sag Bescheid, wenn du die Fotos einfügen willst, dann bekommst du die Rechte
Liebe Grüße
REH



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19

17.08.2017, 16:32

Tag
8:


Nach einem umfangreichen Best
Western Frühstück erreichen wir gegen 9.30 Uhr den Smith Rock State Park, ein
Highlight auf das ich mich im Vorfeld schon richtig gefreut hatte. Bizarre steile
Felsformationen umgeben das Tal des Crooked River und erinnern stark an die Red
Rocks im Südwesten der USA. Es ist Wochenende und wir sind entsetzt über die
Massen an Besuchern. Alle Parkplätze sind schon besetzt und wir müssen weiter
weg parken. Außerdem muss man noch ein Parkticket ziehen und gut sichtbar in
die Windschutzscheibe legen. Der Automat wechselt nicht und nimmt auch unsere Kreditkarte
nicht an. Im kleinen Visitor Center wechselt man uns dann freundlicherweise
unsere großen Scheine. Bis alles erledigt ist, zeigt die Uhr schon 10.30 Uhr.


Direkt vom Picknickplatz aus
gelingen dann schon fast die besten Fotos. Es ist kräftig heiß und wir nehmen
viel Wasser mit. Die Kletterer und Wanderer ziehen bereits in Scharen die
Kehren an der Red Wall hinauf. Wir entschließen uns jedoch clockwise, nachdem
wir die Crooked River Footbridge überquert haben, gemütlich am Ufer entlang zu
wandern. Hier sind kaum Leute unterwegs und es ist ganz friedlich. Die
Lichtverhältnisse sind zum Fotografieren auch prima. Da wieder vor
Klapperschlangen gewarnt wird, bin ich besonders vorsichtig. An der Morning
Glory Wall können wir Kletterer beobachten, der lange Stock mit der Greifzange,
den wir als Schlangenstab betitelt hatten, entpuppt sich hier als Hilfswerkzeug
zum Klettern. Bald rückt der Balanced Rock ins Blickfeld. Als der River Trail
den großen Crooked Loop erreicht, überlegen wir ernsthaft umzukehren. Bei über
30 Grad haben wir eigentlich überhaupt keine Lust in der sengenden Mittagshitze
etliche Höhenmeter zu überwinden.


Doch als dann der imposante
Monkey Face Rock in Sichtweite kommt, ist es T. der mich zum Weitergehen
überredet. Der schweißtreibende Aufstieg entlang des teilweise noch kühl im
Schatten liegenden Misery Ridge Trails lohnt sich; je höher wir kommen, desto
genialer werden die Ausblicke. Die Weitsicht auf die umliegenden
schneebedeckten Berge ist enorm. Einige Seilschaften versuchen den mächtigen
Monkey Face Rock zu bezwingen und es ist spannend zu beobachten, wie die Kletterer
sich Stück für Stück hochziehen. Nach dem großartigen Blick am Gipfel, geht es
die Kehren mit zahlreichen Treppen und über rutschigen Geröll-Untergrund wieder
hinunter. Nach ca. 3 Stunden sind wir wieder am Auto.

20

17.08.2017, 16:32

Nun fahren wir weiter und der
Mount Hood rückt immer näher. Am sonst bestimmt sehr idyllischen Trillium Lake
ist es gar nicht schön. Vielmehr erinnert uns alles an die Freibadsaison an
einem heißen Tag. Entlang der Straße ist alles zugeparkt, der See ist vor
lauter Luftmatratzen und Gummibooten kaum noch zu erkennen und der schmale
Strandabschnitt dicht an dicht mit Menschen bevölkert. Nach einem schnellen
Schnappschuss fahren wir zügig weiter Richtung Parkdale.


Bald erreichen wir die hübsche
Hood River Lavender Farm und entzückt hüpfe ich zwischen den duftenden
Lavendelreihen umher und knipse das lilafarbene Blumenmeer mit dem Mt Hood bzw.
Mt Adam im Hintergrund.


Nur schwer kann ich mich von
diesem Anblick trennen und wir fahren zu unserer neuen Unterkunft. Die
idyllisch einsam zwischen Obstbäumen gelegene Alpenhütte finden wir dank
detaillierter Beschreibung sofort. Sehr herzlich werden wir von unserer airbnb
Gastgeberin Theodora begrüßt und gut eingewiesen. Wir haben die untere Etage
komplett für uns alleine und alles ist großzügig und zum Wohlfühlen. Es gibt
unten einen eigenen Terassenbereich, aber wir dürfen auch die Holzterrasse mit
sensationellem Blick mitnutzen. Der kuschelige große Haushund Shasta ist eine
Neufundländerin und sehr freundlich. Wir sind schwer begeistert von dieser
tollen Unterkunft.


Auf Empfehlung von TD kehren
wir in Parkdale im Apple Valley Pig BBQ ein und werden nicht enttäuscht. Die
Portionen sind riesig und es gibt die aller leckersten Burger dieses Urlaubs.
Die ganze Atmosphäre ist total urig; eine Spielzeugeisenbahn dreht unter der
Decke ihre Runden. Die anderen Gäste sind überwiegend Einheimische und die
ganze Szenerie ist amüsant zu beobachten.


Anschließend möchte ich nochmals
die Lavendelfelder in wärmerem Licht knipsen und wir kurven danach auf der
Suche nach der besten Sunset Location durch die Obstplantagen gesäumten
Sträßchen. Zur Belohnung gibt es noch ein kurzes Alpenglühen der Bergspitze des
Mt. Hood.